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Ein Rendezvous … 1.Teil

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Ein Rendezvous … 1.Teil

13.11.2015   Je suis Charlie

Ich habe ein langes, ausdauerndes Rendezvous hinter mich gebracht …

Nein, eigentlich war es mehr ein Disput, ein Streitgespräch, eine teilweise heftige Diskussion, …

Ach du meine Güte, jetzt habe ich fast völlig vergessen ihnen meine Leser/-innen ein gutes Neues Jahr zu wünschen. Zum Glück ist mir gerade noch blitzartig bewusst geworden, dass das alte, schäbbige 2015 vorbei und nur noch Geschichte ist, vor dessem Ende ich ja noch wie jedes Jahr meine satirische Erzählung „Prost Neujahr“ und philosophische Lyrik als Perspektive für das Neue Jahr aus nicht alltäglicher Lage veröffentlicht habe. 

feuerwerk-bunt09      feuerwerk-bunt09

Nun ja, also ich wünsche ihnen alles Gute, Gesundheit, gute Freunde und Gedanken, Erfolg auf allen angestrebten Feldern ihres Lebens und nicht zuletzt alles Glück, was Sie sich erhoffen. ich kann ihnen prophezeien, dass dies ein anderes Jahr ist, dass alles wird, wie es ist oder alles bleibt, wie es nie war.

So, jetzt fange ich noch mal von vorne an.

Ich habe ein langes, ausdauerndes Rendezvous hinter mich gebracht …

Nein, eigentlich war es mehr ein Disput, ein Streitgespräch, eine teilweise heftige Diskussion, über den Sinn des Lebens, das unvermeidliche Ende des Lebens. Und dennoch war es auch ein Rendezvous, eine Begegnung, bei der wir uns näher kamen, sehr nahe, unsere Standpunkte austauschten, unsere wechselseitige Leidenschaft erlebten, die uns lachend und zynisch machte durch unsere unerbittlichen Gemeinsamkeiten. Mein Streitpartner und Kontrahent war aus nicht erklärbaren Gründen irgendwie nicht sichtbar, nicht greifbar, aber permanent und eindrucksvoll präsent. Ich liebe und liebte ihn nicht, empfand nicht einmal so etwas wie Zuneigung zu ihm. Gelassenheit war nicht unsere gemeinsame Sache, auch nicht gemeinsame Ziele. Es war eben ein Rendezvous, bei dem man sich sehr intensiv kennenlernt, wo am Ende keine dunklen Geheimnisse bleiben, die nicht von allen Seiten betrachtet, besprochen, diskutiert, hin und her gewendet, erstritten und bis zur völligen Erschöpfung analysiert wurden.

Der irische Dichterpoet Alan Seeger schrieb:

Wo Liebe wird zu seligem Schlaf
Herzschlag an Herzschlag, Atem an Atem, ganz dicht

Ich habe ein Rendezvous mit dem Tod

Über J.F.K, den ermordeten US-Präsidenten wissen wir heute, dass er nicht der Friedenspräsident, nicht der gute Mensch aus Washington, nicht edel und moralisch unangreifbar, sondern ein verantwortungsloser Weiberheld mit politischen Visionen war, die er allerdings auf sein Privatleben nicht anzuwenden wusste. Dort soll er der typische Macho und Machtmensch gewesen sein, der sich ignorant und rücksichtslos über die Interessen der eigenen Familie hinwegsetzte. Zahlreiche Affären mit verschiedenen Frauen begleiteten seine Präsidentschaft. Er war ein Blender und Selbstdarsteller, wie alle bisherigen US-Präsidenten. Aber er war auch ein strammer Anti-Kommunist und absolut typischer US-Patriot, der an die Unbesiegbarkeit und militärische Stärke der USA, der Verunreinigten Staaten von Amerika glaubte.  Es wird über in kolportiert, dass er wenige Tage vor seiner Hinrichtung in Dallas/Texas gesagt haben soll: Ich habe ein Rendezvous mit dem Tod.

Es wird wohl nie eindeutig geklärt werden, ob das nur Legende oder Realität ist. Sicher ist aber, ich hatte ein intensives, langanhaltendes Rendezvous mit dem Tod. Mehrmals war ich in der Zeit bereit die Begegnung zu beenden, habe meine Rückkehr aus diesem so typischen Krankenhausdunst angekündigt. Doch der Tod ließ mich noch nicht in Frieden ziehen, empfand längst nicht alle Dispute als geklärt und erfreute sich daran, mir die Zeit zu bestimmen und zu stehlen. Der Tod ist manchmal wie ein Forscher, der in einem kalten, unpersönlichem Raum ein noch lebendes Insekt mit gleichgültiger Leidenschaftslosigkeit durch die Lupe betrachtet und sich nicht entscheiden kann, ob er es töten sollte oder nicht. Immerhin konnte ich in den wenigen Stunden ohne ihn ein paar neue. kreative und provokante neue politische Fotomontagen ausarbeiten und ein Versprechen veröffentlichen, dass ich irgendwann zurückkehre. Ich habe in mein Krankenbett geschissen und uriniert, musste mir hilflos ausgeliefert von einer Krankenschwester den Arsch abwischen und mich im Bett liegend waschen lassen. Ich werde wohl nie verstehen, wie man es schafft ein Bett neu zu beziehen, ohne dass der darin Liegende es verlassen muss. Viel habe ich nicht vom realen Leben mitgekriegt, obwohl mir im wachen Zustand sogar ein Fernseher und Radio zur Verfügung stand. Ich kehre also nicht von der einsamen Insel der Ahnungslosigkeit zurück. Man sagt mir nach, dass ich zäh sei, dass es verdammt schwierig wäre, mich aus dem Leben zu reißen,   –   da müsse man mich schon kräftig totschlagen. Von mir selber weiß ich, dass ich aus Überzeugung nur schwer resignieren und aufgeben kann. Schon mehr als einmal in meinem Leben stand ich an dieser drohenden Klippe zur Ewigkeit.

Nun ist das Rendezvous beendet, der Tod ließ mich nach mehrmaligem Besuch der Intensivstation,  –  wo wir besonders heftig stritten  –  nach Koma und vielen Schmerzen, nach unserem intensiven Disput und Gedankenaustausch wieder ziehen. Ich konnte ihn überzeugen, dass meine Zeit noch nicht gekommen und abgelaufen sei, dass es noch zu viele unerledigte Themen, zu viel Unordnung gäbe, an der ich unbedingt mitwirken müsse, weil meine Aufgaben im Leben noch nicht beendet wären.

So ließ er mich ziehen, hinaus aus gekachelten Räumen, hinaus ins reale Leben, – wobei das nicht so ganz stimmt. Ich muss noch eine Zeit lang unter Beobachtung auf der offenen Station bleiben, darf aber immerhin innerhalb des Hauses wandeln. Draußen wäre es mir sowieso zu scheißkalt.

Arnie Schwartenscheißer würde sagen: Are be back …

Ich muss gestehen, dass es Tage gab, wo ich nicht mehr geglaubt habe, dass ich tatsächlich dieses Rendezvous zu meinen Gunsten beenden könnte. Daher empfinde ich auch keinen Triumpf, keine Genugtuung, sondern eher Demut. Ich bin noch einmal davon gekommen  –  und würde lügen, wenn ich behauptete, dass es mich nicht tangiert hätte früher aus dem Krankenhaus zu entkommen. Ich habe meine Frist hier verlängert, ich gehe hier nicht weg, ehe es keine andere Wahl mehr für mich gibt.

In Stein gemeißelt 2

Als Kind im katholischen Waisenhaus lernte ich über viel Prügel, Demütigung und Grausamkeit sehr früh, dass dieses Land „Feindesland“ ist, dass ich nicht dazu gehörte zu dieser christlichen Gesellschaft, weil ich scheinbar Kind eines Besatzungssoldaten und einer „Neger-Hure“ war, was sich aber im Laufe der Jahre als falsch herausstellte. Trotzdem gaben sich die, die sich die „Bräute Christi“ nennen, große Mühe zu beweisen, dass ich tatsächlich nur unter Feinden lebte, dass dieses „Feindesland“ ist. Ich wollte das nie glauben, lernte die deutsche Sprache, suchte nach Belegen, dass auch Kinder ohne vorzeigbare Eltern liebenswert und geachtet in diesem Land leben können. Es gelang mir nie wirklich zu beweisen. So vertraue ich staatlichen Dienststellen grundsätzlich nicht und stehe sogenannten „Volksvertretern“ mit großem Misstrauen und abgrundtiefer Verachtung gegenüber, denn ich habe sehr genau zur Kenntnis genommen, dass sie in erster Linie stets nur die eigenen Interessen und die Selbstbereicherung vertreten. Freunde aus dem Waisenhaus nahmen sich später das Leben, weil sie mit ihrer unverarbeiteten Kindheit nicht mehr leben konnten oder soffen sich zu Tode. Ich engagierte mich in vielen Lebensbereichen – und hab an Lehrgeld schwer bezahlt. Doch seltsam ist, je länger ich in diesem Land lebe, nunmehr seit mehr als 65 Jahren, je älter ich werde, umso mehr wächst in mir das Verstehen, das dieses Land tatsächlich „Feindesland“ ist, in dem die angeblich Starken als Grundprinzip immer auf den scheinbar weniger wichtigen und starken Teilen der Gesellschaft erbarmungslos herumtrampeln, sie von der Gemeinschaft fernhalten, sie ausgrenzen, demütigen und grundsätzlich nicht anerkennen. Minderheiten, so sagte einst Willi Brand, haben es in Deutschland nie leicht gehabt. Aber keine Minderheit wird in diesem Land so mies und schlecht behandelt, wie die Habenichtse, die aus welchen Gründen auch immer an den Normen dieses Volkes und Staates gescheitert sind, die als alleinerziehende Mütter oder Väter leben, mit Mindestlohn oder der Willkür geldgieriger Vermieter ausgeliefert, mit 2 oder 3 schlecht bezahlten Jobs in nahezu perspektivloser Knechtschaft leben, nicht genug zum Leben und zu viel zum Sterben.

Ich habe das immer wieder mehr oder weniger öffentlich angeprangert, mich mehr als 25 Jahre in der SPD engagiert, SPD-Button  bis ich endlich begriff, dass diese Partei in keinster Weise die Interessenvertretung der kleinen Leute ist,   Bundestagswahl SPD  genauso heuchlerisch, korrupt und verlogen wie die anderen bundesdeutschen Parteien. Neue wurden gegründet und passten sich schnell der Gier nach Macht und Geld an. Es ist schon viele Jahre her, dass ich erkannte die Bundesrepublik Deutschland ist keine reale Demokratie, sondern eine bigotte Parteiendiktatur, wo fernab von den Realitäten und Nöten einer mittlerweile ausgeufert verarmten Bevölkerung aus Rentnern, Kindern und Familien, feiste und breitarschig saturierte Parlamentarier die Milliarden unter sich und ihren Lobbyisten aufteilen, die eigentlich dem Wohl des deutschen Volkes dienen sollen. Eine Parteiendiktatur der staatlichen Willkür, in der der Souverän, das Volk, nichts mitzubestimmen, nichts zu melden hat. Wer nicht mitschwimmt im Strom der pseudo-realen Erfolgsgesellschaft zerschellt an den schroffen Klippen und wird ersäuft.

Die Titanic war auch unsinkbar

Der Untergang der SPD

Oh nein, oh nein, ich bin keinesfalls verbittert oder resigniert, im Gegenteil. Ich sehe mich immer noch unangepasst, streitbar, unbequem, etwas altersmilder, kritisch und selbstkritisch, stelle alle Konzepte grundsätzlich in Frage und traue keiner angeblich fertigen Lösung, Parteien schon absolut gar nicht. Vielleicht bin ich deutlich zynischer geworden, mit Sicherheit immer noch genau hinschauend und kein Blatt vor den Mund nehmend. Ich sitze ganz bequem unbequem zwischen allen Stühlen, dort ist mein Platz, den ich hin und wieder verlasse um mich wichtigen Positionen solidarisch anzuschließen, – ohne mich vereinnahmen zu lassen. Manche nennen mich einen „Untergangs-Lyriker“, andere einen Verräter oder sogar einen jüdischen Drecksack. Wobei ich das eher als Lobhudelei ansehe, denn obwohl ich kein Jude bin und auch wenig Verständnis für den Staat Israel empfinde, ist es mir eine Ehre, wenn mich Islamisten und Islamfaschisten als einen „jüdischen Abschaum“ bezeichnen.

Ich komme nicht von der „Insel der Ahnungslosen“ zurück ins reale Leben, denn wie ich schon schrieb, standen mir Fernsehen und Radio zur Verfügung, wann immer ich halbwegs wach und ansprechbar war. Ich habe vieles erfahren und mitgekriegt, was ich manchmal besser nicht erfahren hätte. Selbstverständlich habe ich von den zahlreichen Amokläufen und Massakern in den Verunreinigten Staaten von Amerika erfahren, von der Betroffenheit des einstigen Hoffnungsträgers Barak Obama, den zynischen Rechtfertigungsversuchen der NRA, der US-Waffenlobby, der es gelang den Verkauf von noch mehr Schusswaffen dramatisch anzukurbeln, denn die verquaste Wahrheit lautet: Mit noch mehr Waffen, mit schwer bewaffneten Mitbürgern wären diese Massaker von „Verrückten“ zu verhindern gewesen. Denn dann wären die Attentäter schon zu Beginn, vielleicht sogar vor Beginn ihres blutigen Handelns erschossen worden. Ja, das ist die Lösung, alles was laufen und eine Schusswaffe tragen und benutzen kann, wird paramilitärisch aufgerüstet. Handgranaten für 8-jährige Patrioten im Kampf gegen die Feinde der USA.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 9  Kinder üben mit Maschinenpistolen 7

Kinder üben mit Maschinenpistolen 4  Schusswaffe in Kinderhand 03

Die Kinder sind unsere Zukunft, auch in den Verunreinigten Staaten von Amerika, deshalb müssen sie an die handliche 38er schon im Babyalter gewöhnt werden. Sie müssen früh lernen, dass nur eine „Knarre“ sie vor ungerechtfertigtem und lebensbedrohendem Schusswaffengebrauch und jeglicher Gewalt schützen kann, – auch durch die eigenen Eltern. Daddy versohlt dir kräftig den Hintern, weil du beim Baseballspielen eine Scheibe seines Hauses eingeworfen hast? Da kannst du als kleiner Junge nicht viel machen, aber hinterher, wenn du vor lauter Schmerzen kaum laufen kannst, gehst du an Daddys Nachttisch, holst seine Knarre raus, gehst ins Wohnzimmer, wo er sich gerade das spannende Match der NEW YORK TIGER ansieht, stellst dich vor ihn und nimmst Rache. „Hasta la Vista, Baby“  –  und schießt ihm die Rübe weg. Damit ist dann der entscheidende Schritt zum erwachsenen US-Bürger getan. Passieren wird dem Jungen nicht viel, er ist erst 6 Jahre alt.     Schusswaffe in Kinderhand 04   Den Rest erledigen dann die unzähligen Straßengangs und schießwütige Polizisten gegen Afroamerikaner, derKuKluxKlan, the White Knigths und scheinbar so alltäglich harmlose nette Nachbarn, die einen unbewaffneten Jungen als vermutlichen Einbrecher vor ihrem Haus tödlich mit 8 Schuss niederschießen.

Wen interessieren in den verschiedenen Administrationen der Verunreinigten Staaten von Amerika schon kleinere und größere Demonstrationen von empörten Mitbürgern, denen man die Söhne und Töchter zusammengeschossen hat?

Das sind doch alles keine echten Amerikaner, denn sonst würden die sich für so etwas gar nicht erst hergeben.  USA Polizeigewalt 14

Es ist nur bedauerlich, dass nur so wenige Kinder bei den verschiedenen Massakern ums Leben kamen und noch weniger Erwachsene, dass die Zahl der Amokläufe nicht wirklich dramatisch ansteigt. Die Verunreinigten Staaten von Amerika und ihre verständnisunwilligen Bürger mit den schussbereiten Schnellfeuergewehren brauchen unbedingt tägliche Massaker mit mindestens jeweils 200 Toten, besonders mit vielen toten Kindern, – das macht sich immer gut in den Hauptnachrichten und überhaupt im TV. Es müssen mindestens 10 Millionen US-Bürger innerhalb von 5 Jahren den Massakern zum Opfer fallen. Wie sollen die armen dummen US-Bürger sonst begreifen, dass es eben nicht die „Wirrköpfe“ und „Verrückten“ sind, sondern die Hunderte Millionen Schusswaffen und Milliarden Schuss Munition, die sich weitgehend unkontrolliert in den Händen von ihren paranoiden Mitbürgern befinden. Erst, wenn mindestens zwei Millionen US-Bürger innerhalb eines Jahres durch ungerechtfertigten Schusswaffengebrauch liquidiert und in feierlichen Zeremonien mit angeordneter Staatstrauer beerdigt wurden, besteht eine minimale Chance zur Veränderung, – und selbst die ist höchst zweifelhaft. Vielleicht sollten mal die trauernden und seelisch zerbrochenen Eltern auf die Idee kommen den Ehrenvorsitzen der US Waffenlobby, den Schauspieler Charlton Heston auf offener Straße mit einem Schnellfeuergewehr zur Hölle zu schicken. Wie bitte? Ach so, der ist schon tot und beerdigt. Tja, da kann man nichts machen.               neue usa-flagge 6a

In den letzten 40 Jahren haben die wechselnden Administrationen im Weißen Haus unterschiedslos alles unternommen, um die Verunreinigten Staaten von Amerika auf den richtigen zukunftsweisenden Weg zu bringen, gestützt von der Arroganz einer unbestrittenen, bis an die Zähne bewaffneten Weltmacht, hin zu einem allzeit gewaltbereiten, totalitären Polizeistaat, in dem jeder Bürger und alle Nichtbürger in aller Welt grundsätzlich unter dem Generalverdacht des Terrorismus stehen und keine Sekunde unüberwacht bleiben dürfen. Wenn weiße Polizisten einen unbewaffneten Afroamerikaner auf der Straße mit einer ganzen Salve liquidieren, dann hat das zweifellos seine Gründe. Denn wenige Tage vorher haben militärisch bewaffnete afroamerikanische Straßengangsterbanden einen Polizisten erschossen und fünf weitere schwer verletzt. Den Höhepunkt der politischen Verantwortungslosigkeit und Verlogenheit setzte dabei der Kriegsverbrecher, Trunkenbold und ehemalige US Präsident George W. Bush jun., ein Despot und Lügner ganz besonderer Infamie.

Wen tangiert das wirklich, das CIA und NSA die Hunderte Milliarden Daten gar nicht zeitnah bearbeiten und auswerten können? Das ist nämlich gar nicht so einfach und extrem personalintensiv. Ich habe auch über 400 Video-Filme und auch noch nicht alle gesehen. Wissen ist Macht, sagte ein deutscher Philosoph und Revolutionär, – und die Verunreinigten Staaten von Amerika und ihre Herrschaftselite glauben unerschütterlich daran alles zu wissen, was um sie herum vorgeht, denn sie spionieren alle Völker und Staaten der Welt aus, auch ihre engsten Verbündeten. Die US-Administration und ihr schwarzer Präsident Obama glauben unerschütterlich daran, dass sie das Recht dazu haben, weil ihnen eigentlich schon heute die ganze Welt zu eigen ist.  Barak Obama in SS UniformAktion Arschloch

Aber die US Army ist über Generationen, von Korea, Vietnam bis nach Bagdad/Irak auf Befehl der US-Administration auch in unendlich viele Kriegsverbrechen verwickelt, haben vorsätzlich grauenhafte Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Kriegsrecht verübt, gegen wehrlose Zivilisten, Frauen, Kinder und Greise, – und natürlich auch an verfeindeten Armeen. Ebenso so viele oder vielleicht noch mehr, als das faschistische China oder die stalinistische Sowjetunion und das heutige sowjetfaschistische Putingrad, ehemals Russland, unter dem nachweislichen Kriegsverbrecher und Völkermörder Zar Vladimir Putin, der Mörderische.   Putin in Hitlerpose 3Aktion Arschloch

Nur so ist zu erklären, dass US-Kampfbomber versehentlich ein Krankenhaus der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in Kundus bombardierten. 22 Tote und Dutzende Verletzte, Ärzte, Kinder Frauen, Männer, Patienten eines ganz normalen Krankenhauses, unbewaffnet und ahnungslos vor ihrem Tod.

brennende Klinik in Kundus    brennende Klinik in Kundus 2

US-Verteidigungsminister Ashton Carter hat nach dem Angriff auf das Krankenhaus in Kundus sein tiefes Bedauern über den Verlust unschuldiger Leben ausgedrückt. „Wir würden niemals absichtlich eine geschützte medizinische Einrichtung anvisieren. Durch vollständige und transparente Aufklärung tun wir alles, um diesen tragischen Zwischenfall zu verstehen, aus ihm zu lernen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, wo das nötig ist.“ Aber es wird wie in den vielen Jahren zuvor niemand vor Gericht gestellt, schon gar nicht vor das Haager Kriegsverbrecher Tribunal, denn die USA sind diesem Bündnis niemals beigetreten, ebenso wie Putingrad, das ehemalige Russland und die ehemalige Sowjetunion, das faschistische China oder Nord-Korea. Die Armeen dieser Staaten und Völker dürfen Kriegsverbrechen begehen, wo immer es ihnen nötig erscheint, brauchen keinerlei Ahndung zu fürchten. Es war nur ein bedauerlicher Kollateralschaden, trotz unübersehbarem Rot-Kreuz-Zeichen auf dem Dach, ein Irrtum, ein klitzekleiner Fehler im Wissen um die Feinde.

Man muss das alles viel gelassener sehen, take it easy.

Und irgendwie hat diese leidige Angelegenheit ja auch etwas Gutes. Afghanistans Wirtschaft liegt am Boden, bietet keine wirklich erkennbare Zukunftsperspektive. Die Menschen hungern, das Land und die Infrastruktur sind verwüstet und zerbombt. Jetzt gibt es für eine kleine Gruppe viele Hunderttausend Dollar, eine Ausgangsbasis für ein neues Leben und landesweit wieder ein paar hungrige Mäuler weniger zu stopfen. Kollateralschäden bieten durchaus auch positive Möglichkeiten, schaffen und sichern sogar Arbeitsplätze für Totengräber.

Immerhin haben die Kommandoführer ihren Fehler nach mehr als einer halben Stunde, einem ganzen Arsenal Hellfire Raketen und zahlreichen Toten erkannt und den Angriff abgebrochen. Die Verantwortlichen im Pentagon und selbstverständlich auch der US-Präsidentensprecher haben wortreich und medienwirksam ihr aufrichtiges Bedauern zum Ausdruck gebracht. Und so schlimm war es ja auch nicht, auch nicht die Folgen. Die Verunreinigten Staaten von Amerika werden selbstverständlich den entstandenen Schaden wiedergutmachen und die Angehörigen der Ermordeten mit reichlich Dollars entschädigen.

Was lehrt uns die Geschichte? Etwas Verlust gibt’s immer, ist nahezu unvermeidlich.

Ich meine, ich hab das ja schon vor Monaten vorausgesagt und jeder mit halbwegs wachem Verstand hätte das auch gekonnt, – viele haben deshalb davor gewarnt. Sobald die alliierten Schutztruppen für Afghanistan abgezogen sind, wird das Wenige, was z.B. die Bundeswehr in diesem kriegsverwüsteten Land an Hilfe zur Selbsthilfe erreicht hat, wieder zerschlagen, kehren die ausgeruhten und neu organisierten  Taliban-Faschisten zurück und stellen Volk und Land wieder unter ihre archaische Knechtschaft, werden bunt gekleidete und nicht verschleierte Frauen wieder im zertrümmerten Fußballstadion gesteinigt oder erhängt. Das war doch absehbar und ist jetzt für die deutschen Veteranen des Afghanistan Krieges ein einziger schmerzvoller Frust. All die Kameraden, die im Kampf gegen die islamischen Faschisten gestorben sind, haben ihr Leben völlig umsonst geopfert, Menschenleben statt Perlen vor die Säue geworfen.   Afghanistan Plakat

Und das nur, weil unsere und verbündete Politiker nichts aus der Geschichte gelernt haben, weil sie nicht verstehen und begreifen wollen, dass man dem Faschismus mit Entschlossenheit und militärischer Härte entgegentreten muss, einschließlich zahlreicher Opfer in der Armee und Zivilbevölkerung. Besonders bei gewissenlosen Völkermördern, also auch bei islamischen Faschisten. Rechtsstaatliche Gepflogenheiten und Rituale gehen denen völlig am Arsch vorbei. Diplomatische Verhandlungen und Proteste bringen rein gar nichts, das wissen wir aus der Geschichte von Hitler und dem deutschen 3.Reich, von Stalins Vernichtungsfeldzug gegen das eigene Volk,  Hitler - Stalin    von dem historisch nachgewiesenen Kinderficker Mao Tse Dong,      Aktion ArschlochMao Tse-Tung Healthy And Laughing   dessen Kulturrevolution mehr als 70 Millionen Chinesen das Leben kostete. Diese Erfahrung haben wir Europäer und die ganze Völkergemeinschaft im Krieg gegen die serbischen Faschisten, gegen die Despoten Milosevicz, Karadczic,   Radovan Karadzic   die uns über die Medien vor Augen führten, wie dumm und illusionär unsere politischen Akteure repräsentierten, während die Bilder von serbischen KZ´s nach Vorbild der deutschen Hitlerfaschisten in die ganze Welt getragen wurden, ausgemergelte, halbverhungerte Menschen, Jammergestalten hinter Stacheldraht. Bilder wie aus Auschwitz, Dachau oder Birkenau.  serbische KZ Insassen 01     Sebrenica-Gedenken     Es ist die Verpflichtung der gesamten Menschheit über alle religiösen und ideologischen Grenzen hinweg gemeinsam solche neuen Faschisten mit Stumpf und Stil auszurotten, sie mit hartem chirurgischen Schnitt wie ein Krebsgeschwür aus der menschlichen Gemeinschaft auszulöschen.

siehe auch        https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/27/china-das-faschistische-grosreich-langst-vergangen-geglaubter-tage/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/09/die-faschisten-des-21-jahrhunderts/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/30/das-faschistische-china-feiert-den-50-jahrestag-der-besetzung-tibets/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/26/chinas-schulbucher-verschweigen-40-millionen-hungertote/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/05/chinesische-parteikultur/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/26/das-grosreich-des-neuen-modernen-subtilen-faschismus/

Apropos Mao Tse Dong, pseudo-kommunistischer Gott-Kaiser des faschistischen China, – über den habe ich kürzlich etwas gesehen, was mir für einen Augenblick die Sprache verschlagen hat. In so einem Kuriositätenladen, in dem man ungewöhnliche Geschenkartikel kaufen kann, habe ich ein Paket Klopapier entdeckt, mit 2 Rollen drin, bedruckt mit dem vertrauten Portrait dieses bigotten Massenmörders und Kinderfickers, der es ganz besonders liebte, sich minderjährige Mädchen zuführen zu lassen, wenn er mit seinem Sonderzug durch sein persönliches Riesenreich und seine Provinzen reiste. Das wurde zwar viele Jahre totgeschwiegen, ist aber inzwischen nachgewiesener Bestandteil der Mao Biografie. Wenn ich jetzt mal schlecht gelaunt bin, das kommt nicht oft vor und somit wird dieses von mir sparsam eingesetzte Klopapier noch einige Zeit halten, und wenn ich dann auch noch dringend scheißen muss, dann wische ich mir mit breitem Grinsen den Arsch mit dem Mao Papier ab  –  und kann so ein auf das andere Mal Mao Tse Dong durch die Scheiße ziehen. So etwas macht gleich wieder gute Laune.

Kurz vor Ende unserer leidenschaftlichen Debatte musste sich mein düsterer Kontrahent für kurze Zeit verabschieden. Er fühlte sich verpflichtet einen 43-jährigen Mann aus Essen / Ruhrgebiet einzukassieren, der kurz zuvor von einem minderjährigen Intensivtäter und Jungkiller zu Tode geprügelt und getreten worden war. Auch so ein Thema, bei dem ich gar nicht krank oder besoffen genug sein kann, um es gelassen zu ertragen. Es ist eine zynische Verhöhnung unserer menschlichen Gesellschaft, dass unsere Justiz immer noch glaubt jugendliche Intensivtäter mit mehr als 40 Vorstrafen in ihren 17 Lebensjahren wegen schwerer Körperverletzung, Raub, Erpressung und anderen Straftaten mit 200 Arbeitsstunden zur Räson und gesellschaftlichen Anpassung bringen zu können. Dabei ist es die Verpflichtung des Gesetzgebers und unserer Justiz die Allgemeinheit vor solcher exzessiver Gewalt nachhaltig zu schützen. Im äußersten Fall werden die jugendlichen Täter nach Südafrika, Argentinien, Chile oder sonstwo – auch nach Mallorca oder Ibiza – für gewaltige Steuersummen in die 3.Welt verlegt. Auch an Orte, wo andere Mitbürger gerne mal Urlaub machen würden, es sich aber aus finanziellen Gründen nicht leisten können. Dort sollen die egomanischen Jugendterroristen zu sich selbst finden, die eigene Seele befreien und klären, um dann geläutert in die Heimat zurückzukehren, – wo sie dann genauso gewaltbereit wie vorher ihre nächsten Opfer finden. Die privaten Fernsehsender machen eine TV-Reality-Show daraus: Die strengsten Eltern der Welt, – was sie absolut nicht sind. Es sind nur mindergebildete und bettelarme Mitmenschen in den einsamsten Regionen der Welt, wo es jeden Tag heißt mit unzureichenden Mitteln perspektivlos um das eigene Leben hart zu kämpfen, getrau der altstalinistischen Parole: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Für die paar Tausend Euro sind diese armseligen Gastgeber im Nirgendwo nur allzu gerne bereit unsere gesellschaftlichen Unzulänglichkeiten in Form resozialisierungsunwilliger Kleinkrimineller mit romantischem Kitsch und Schwachsinn und Hoffnung machenden Bildern vor idyllischer Armutskulisse zuzukleistern. Sie wissen ja 100%ig sicher, dass sie diese Plagegeister definitiv wieder loswerden, sobald die Folge abgedreht ist.

Was hinterher aus diesen „Geläuterten“ wird, – aus den Augen, aus dem Sinn.

siehe auch  „Aus den Augen aus dem Sinn“    https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/10/aus-den-augen-aus-dem-sinn-verdrangen-und-vergessen/

Doch solche Gewalttäter sind preiswerter und nachhaltiger durch einen einfachen Schock zu resozialisieren: Zehn Jahre Haft und dem Zusatz der anschließenden Sicherungsverwahrung wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit durch unbelehrbare Intensivtäter. Nur eine absolut überzeugende Prognose, dass diese Täter ihre Gewaltbereitschaft therapeutisch überwunden und hinter sich gelassen haben, kann sie vor der anschließenden Sicherungsverwahrung bewahren. Ansonsten bleiben sie bis an ihr Lebensende in Haft weggeschlossen. Dort können sie eine Ausbildung beginnen – oder auch nicht, dürfen als Privileg in der Gefängniswerkstatt arbeiten oder in der Verwaltung und so eine kleine Wiedergutmachung für ihre menschenverachtenden Verbrechen leisten.

Lebt eigentlich dieser versoffene Haufen Scheiße, dieser französische Steuerflüchtling und national-sozialistischer Putin Freund und … was war der noch von Beruf? Obelix … Nein, nein … Ach ja, … abgewrackter Schauspieler. Lebt dieses Arschloch Gerard Depardieu noch?

Aktion ArschlochAlkoholiker Depardieu 2   Na ja, ist auch nicht wirklich wichtig …

Natürlich ist mir auch die Entwicklung im potenziellen EU Mitgliedsland Türkei nicht entgangen, diesem immer deutlicher sich entwickelnden islamischen Gottesstaat mit seinem osmanischen Großsultan von Ankara und Istanbul, diesem islamistischen Schweinehund, Massenmörder, Steuerhinterzieher und Diktator Recep Tayyip Erdogan  –  und seit Neuestem auch nachgewiesener Öl-Importeur, über einen seiner kriminellen Söhne.   Recep Tayipp Erdogan 1

Dieser pöbelnde und streng religiöse, von allen guten Geistern und Göttern verstoßene satanische Diktatoren-Praktikant möchte gerne mächtig sein, ein anerkannter Machtfaktor unter den verschiedenen islamischen Faschisten, – ist er aber nicht. Schon eine Kleinigkeit in seiner Karriere als angestrebter Großsultan, der so gerne das kriegerisch aggressive Osmanische Reich wieder einführen und die Türkei zurück in die untergegangenen Traditionen führen möchte, wirft ihn um Jahre zurück und enthüllt der betroffen zuschauenden Öffentlichkeit wieder den bauerntrampeligen Spießer aus der türkischen Provinz, der mit allen Mitteln um seine Anerkennung als großer Staatsmann kämpft, der er nie war und sein wird. Der selbsternannte Großsultan führt gerne Krieg, auch gegen das eigene Volk, wenn er es für nötig erachtet. Denn niemand darf ihm widersprechen. 1.Regel der Staatsräson: Recep Tayyip Erdogan hat immer Recht, ist unfehlbar, weil er der von Allah gesandte und gesalbte neue Führer des türkischen Reiches ist, – ein Volk, ein Reich, ein Führer.

Trifft das mal nicht zu, was schon öfter passiert ist, verliert der Diktator jede Kontenance, jede Beherrschung, brüllt und pöbelt, ordnet Massenverhaftungen und Mediensperren an, gängelt die Justiz und versucht den ärmlichen Rest an typisch türkischer Demokratie aus den Angeln zu heben. Erdogan zu widersprechen, womöglich sogar noch in der Öffentlichkeit und lautstark, ist faktisch Majestätsbeleidigung und Schmähung des Islam und des Koran, denn er ist schließlich der selbsternannte Großsultan von Ankara und Istanbul, der alleinige und autoritäre, absolutistische Herrscher, er ist die Türkei und die Türkei ist Erdogan.  Tyrann Erdogan 1 Aktion Arschloch   Ein Verlust der absoluten Parlamentsmehrheit, also faktisch eine Wahlniederlage, und dann auch noch gegen eine verhasst Kurdenpartei, ist für den Sultan absolut unerträglich und nicht hinnehmbar. Lange ist es ihm gelungen die ungehorsame kurdische Opposition aufzureiben, ihr jede Unterstützung im Kampf gegen den IS – den er durch seine Realpolitik indirekt seit Jahren unterstützt – zu versagen. Er ließ zwar unkontrolliert IS Terroristen aus aller Herrenländer von türkischem Boden nach Syrien einreisen, aber monatelang keinen einzigen Kurden über die Grenze ziehen. Hilflos mussten Tausende Kurden mitansehen, wie ihre Brüder und Schwestern im kriegszerbombten Nachbarland Syrien den islamischen Faschisten vom IS die Stirn boten und es tatsächlich schafften ihnen das kurdische Kobane in tagelangem Krieg wieder zu entreißen. Jetzt aber wurde juristisch nachweisbar, dass der Despot und islamistische Schweinehund Erdogan ganz unverschleiert den IS unterstützt und die Waffenkäufe der Islamfaschisten und Völkermörder finanziert,  –  durch Ankauf von geraubtem Erdöl aus dem Irak. Ganze riesige Kolonnen von Tankfahrzeugen, begleitet von schwer bewaffneten und gepanzerten Fahrzeugen rollten über die syrisch- türkische Grenze. Teilweise kaufte der türkische Staat, dessen Regierung und Parlament stets vehement den IS scharf verurteilte und vom Westen forderte endlich den IS Faschisten den Geldhahn zuzudrehen, die Finanzierung des Massenmords in Syrien und im Irak zu unterbinden. Aber Öl kann natürlich auch die türkische Wirtschaft sehr gut gebrauchen, besonders wenn geraubtes Erdöl noch preiswerter angeboten wird als derzeit auf dem Weltmarkt. Der bekennende Anti-Semit und Hitler-Fan Recep Tayyip Erdogan   Erdogan und Hitler    machte nie ein Geheimnis aus seiner Komplizenschaft mit der islamfaschistischen HAMAS und Hizbollah, mit der Muslim Bruderschaft, , den Taliban-Faschisten in Afghanistan und Pakistan, der AlKaida und auch dem IS, die allen seinen Machtbestrebungen heimlich dienen.

Hamas 7    634520_src_path   hisbollah001   In seinem Verständnis stellen diese Massenmörder das einzig wahre Vermächtnis des heiligen Propheten Mohammed und Allahs dar, sie verteidigen die islamistische Welt und Menschheit gegen die teuflisch verfluchte Individualgesellschaft des Westens, der USA, Israels und aller Ungläubigen in der nicht Islam geknechteten Welt. Allerdings hat er da auch harte Konkurrenten, denn viele Soziopathen, Psychopathen, Massenmörder und feudalistische Despoten streben eine Führerrolle in der islamischen Welt an. Außerdem muss Erdogan natürlich vorsichtig taktieren, um nicht seine potenzielle Milliarden Geldquelle durch angestrebte Mitgliedschaft in der EU und NATO zu gefährden, die völlig zu Recht den IS, die Hamas und Hizbollah zu Terrorfeinden erklärt haben, mit denen sie niemals verhandeln wollen, – es aber trotzdem heimlich tun.

siehe auch         https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/29/der-grossultan-von-ankara-und-istanbul-und-sein-weiser-palast/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/10/der-fuhrer-lasst-freundlich-grusen/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/14/der-massenmorder-vom-bosporus/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/die-turkei-zielt-auf-null-demokratie/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/23/die-wiedergeburt-des-osmanischen-sultanat/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/12/grossultan-erdogan-und-der-is/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/09/erdogan-beleidigt-turkische-journalistin/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/28/islamische-absurditaten-folge-613/

siehe unbedingt auch     https://youtu.be/R2e2yHjc_mc

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Mitarbeiter-des-Monats-Recep-Tayyip-Erdogan,erdogan188.html

Die Wahlniederlage durch Verlust der absoluten Mehrheit machte den Imperator Erdogan rasend vor Wut. Er suchte sofort einen Weg, um das türkische Volk wieder in absoluter Mehrheit entweder demokratisch oder per Dekret hinter sich und seiner Machtposition zu vereinen. Er reaktivierte seine hervorragenden Kontakt zu türkischen Nationalisten, wie z.B. den Grauen Wölfen     graue woelfe Bozkurt   und legte sich eine Strategie zurecht.

Aus der Geschichte des deutschen 3.Reiches kennen wir das – oder sollten es zumindest kennen. Bevor Hitler und seine NSDAP die absolute Macht in Deutschland an sich rissen, schickte der deutsche Diktator seine treu ergebenen SA Einheiten in Uniform oder in Zivil auf die Straßen, um dort in endlosen und immer wiederkehrenden Straßenschlachten Krieg zu führen, mit hohem Sach- und Personenschaden. Die normalen Bürger hatten es bald satt sich nicht mehr auf die Straße wagen zu können, weil sich Sozialisten, Kommunisten, Gewerkschafter, Polizei und SA blutige Schlachten lieferten und so das Straßenbild vieler Städte in Deutschland prägten. Göring und Hitler versprachen daraufhin für Ordnung und Ruhe zu sorgen, für wieder einkehrende Sicherheit in Deutschland – und fanden so viel Zustimmung auch bei eher unpolitischen deutschen Bürgern.

Was Hitler konnte, kann Recep Tayyip Erdogan sogar noch viel besser,   Recep-Tayyip-Erdogan-Adolf-Hitler-Mischung   er wusste die Grauen Wölfe in seinem Bündnis. Die schreckten noch nie vor Mord und Totschlag zurück.

Erdogan ließ die türkische Luftwaffe Stellungen islamischer Terroristen des IS bombardieren, aller islamischen Terroristen – wie er das nannte, – und das schloss ausdrücklich die PKK als erfolgreichste Widerstandsgruppe gegen den IS ein. So zettelte der selbsternannte Großsultan von Ankara und Istanbul nach jahrzehntelangen Friedensgesprächen mit ersten ernsthaften Hoffnungszeichen erneut einen Konflikt und Krieg mit der PKK an, die selbstverständlich den bereits begonnen Friedensprozess damit für beendet erklärte. Wer die Bombenattentate, in türkischen Städten verübte, zu denen sich die PKK nicht öffentlich bekannte, wird wohl niemals geklärt werden. Aber sie erzielten scheinbar die erwünschte Wirkung durch Beschuldigungen gegen die PKK, denn die türkischen Nationalisten und die Grauen Wölfe waren schon immer sehr vertraut darin, keine Hinweise auf ihre Täterschaft zu hinterlassen. Der vorläufige Höhepunkt war der Massenmord an über einhundert Friedensaktivisten durch ein Bombenattentat in Ankara. Erdogan beschuldigte sofort die PKK, ebenso sein Ministerpräsident. Die Friedensaktivisten hingegen, die Erdogans brutale Machtpolitik seit Jahren kennenlernen mussten, beschuldigen den Imperator und seine AKP hinter dem Massenmord zu stecken, seine geheimen Terrorverbündeten dafür eingesetzt zu haben.

Grauer Wolf, ich höre dich leise triumphierend heulen.

siehe auch          https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/14/die-grauen-wolfe-turkische-islamfaschisten-in-deutschland/

Wohin die Türkei sich politisch-religiös entwickelt, warum sich dieser islamische Gottesstaat durch seinen absolutistisch herrschenden Imperator alle Wege nach Europa verbaut und alle Chancen auf eine EU Mitgliedschaft zerschlägt, haben die erneuten Parlamentswahlen gezeigt. Diese Neuwahlen wurden zwingend notwendig, weil die AKP auf entwürdigende Weise ihre absolute Mehrheit bei den letzten Wahlen verlor und Recep Tayyip Erdogan sein ganzes politisches Gewicht einsetzte, um eine denkbare Koalition zu verhindern. Auch die hier in Deutschland und Europa lebenden Türken, haben in ihrer absoluten Mehrheit diesen selbsternannten Großsultan von Ankara und Istanbul zu ihrem Präsidenten mit absoluter Parlamentsmehrheit gewählt, – und zeigen damit, dass sie ohne Bedenken einen Mörder und Steuerhinterzieher als ehrenhaften und geschäftstüchtigen Gauner anerkennen. Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die in Europa lebenden Türken. Selbstverständlich haben die Befürworter und auch Erdogan recht, wenn sie deklamieren, dass die enorm hohe Wahlbeteiligung des türkischen Volkes an diesen Wahlen die Liebe zum demokratischen Parlamentarismus bezeugen. Aber die erneute Wahl eines unbestreitbaren Steuerhinterziehers, Massenmörders und Despoten Namens Recep Tayyip Erdogan zum Staatspräsidenten ist die wohl schwärzeste Stunde des türkischen Staates und der entscheidende Schritt zurück in die Geschichte zur Neuinstallierung des Osmanischen Reiches.  erdogan01   Denn nun hat der Despot Erdogan seine angestrebte absolute Parlamentsmehrheit und kann walten nach seinem diktatorischen Willen, auch in Punkto von mehr Rechten und Einwirkungsmöglichkeiten des türkischen Staatspräsidenten auf die Gesamtgesellschaft und das Staatswesen, sodass der pöbelnde Bauerntrampel jetzt real als Alleinherrscher mit Duldung seiner persönlichen Partei AKP eine Machtergreifung realisieren kann, die geschichtserfahrene Mitmenschen sehr deutlich an die Machtergreifung Adolf Hitlers im deutschen 3.Reich erinnert. Es muss sich niemand wundern, wenn sich die Geschichte des Osmanischen Reiches wiederholt, wenn die Türkei in ihrer mehr oder weniger aufgezwungenen Rolle als Bollwerk gegen Millionen Flüchtlinge aus den Bürgerkriegsländern Irak, Syrien, Afghanistan und Pakistan, vor aller Welt wieder Ansprüche auf das verlorene Gebiet Armenien erhebt und eine Wiedereingliederung, auch mit militärischen Mitteln anstrebt. Dies gilt ebenso für kurdische Teile Syriens und Iraks, die dann der Türkei einverleibt werden. Die Gründe für die Wahl des pöbelnden Bauerntrampels scheinen naheliegend, die angeblich boomende türkische Wirtschaft. Doch das ist schon lange nur noch eine verbale Illusion, denn der türkischen Wirtschaft geht es alles andere als gut. Korruption und Plagiatwirtschaft setzen ihr schwer zu, viele ehemalige muslimisch arabische Staaten als potenzielle Handelspartner sind längst weggebrochen, weil sie entweder tief in die Bürgerkriege verstrickt am Rande des Staatsbankrotts vegetieren, oder weil sie der Politik Erdogans nicht mehr vertrauen und deswegen große Geschäfte mit dem neu entstehenden osmanischen Reich so weit wie möglich vermeiden. Das türkische Volk wird sich noch wundern, wenn diese Seifenblase der blühenden Wirtschaft zerplatzt. Der von Dem Diktator Erdogan neu entfachte Krieg mit dem kurdischen Volk wird sein übriges tun und mehr Geld kosten, als die Türkei sich leisten kann.

Und damit – herrrjeeeeeeh, ist das schon wieder ein langer Beitrag geworden – damit komme ich unausweichbar zum alles beherrschenden Thema dieses 2.Halbjahres, dass mir auch im Klinikalltag nicht verborgen blieb. Ich muss nur noch diese ausgesprochen unwirsche Stationsschwester davon abbringen mich ständig zu ermahnen nicht zu viel Zeit am Laptop zu verbringen. Noch bin ich nicht aus dem Krankenhaus entlassen, aber das wird sich ändern.

siehe   http://www.n-tv.de/politik/Pentagon-aeussert-tiefstes-Bedauern-article16085771.html

http://www.n-tv.de/politik/USA-wollen-Opfer-entschaedigen-article16115241.html

 

Die Fortsetzung dieses extrem langen Beitrags finden Sie im 2.Teil von „Ein Rendezvous“

Vielleicht … mit etwas Glück … schon von außerhalb des Krankenhauses …

 

Armes dummes Amerika – Fortsetzung

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Armes dummes Amerika – Fortsetzung

Pistolenschütze

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

 

Und wieder sind das Entsetzen und die Betroffenheit groß, die Gesichter der Betroffenen und ihrer Eltern spiegeln die Fassungslosigkeit wieder. Doch bedauerlicherweise hat es wie fast immer nicht genügend tote Schüler gegeben, um ein Umdenken in den US-Waffengesetzen zu erzwingen. Dazu muss sich schon ein Amokläufer finden, der aus niedrigen oder sogar nichtigen Beweggründen mindestens 40 – 50 Schüler einer High School durch gezielte Schüsse massakriert.

Schusswaffe in Kinderhand 04

So wird die Trauer schnell verklingen und die Bürger der Verunreinigten Staaten von Amerika können wieder zur ignoranten Tagesordnung übergehen und weiter das Leben im Polizeistaat USA genießen, – denn die US-Bürger besitzen einfach nicht genügend Intelligenz und Vorstellungskraft um zu verstehen, dass solche Verbrechen vor allen Dingen deswegen geschehen, weil sich zu viele Waffen unkontrolliert in den Händen von Zivilisten befinden, die sie für banale private Rachefeldzüge missbrauchen. Abgesehen von der unübersehbaren Tatsache, dass weit über 70% der US Bürger zu fett sind, haben die süchtig machenden Hamburger, Big Macs und Hot Dogs mit ihrem Collesterin derart die Hirne benebelt, dass der durchschnittliche US-Bürger nicht nur völlig unfähig ist logisch nachvollziehbare Zusammenhänge zu erkennen, sondern sie naturgemäß auch nicht formulieren kann. In seinem Kopf geistert noch immer unbelehrbar die Vorstellung, dass jede, absolut jede Familie in den Verunreinigten Staaten von Amerika das unverbrüchliche Recht haben muss, bis an die Zähne gegen potenzielle Angreifer bewaffnet zu sein,  –  vom Seal Kampfmesser über die 45er Magnum mit Dumm-Dumm oder Explosiv Geschossen, bis hin zu Schnellfeuergewehren mit 250 Schuss pro Minute.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 9

„God bless America“

Die allzu mächtige US-Waffenlobby wird voraussehbar schon bald wieder mit guten Argumenten die Oberhand gewinnen und den US-Bürgern erklären, dass der einzig richtige und gangbare Weg solche Taten zu verhindern, die massive Bewaffnung von Lehrern und Schülern ist. Wenn jeder Lehrer/in, jeder Schüler/in eine Uzi Maschinenpistole oder eine G3 Standartwaffe der US Army mit sich führt,  –  das kennen wir ja hinreichend aus dem Prinzip der militärischen Abschreckung  –  dann wird sich jeder Schüler 2 mal überlegen, ob er wirklich Amok laufen und seine Mitschüler erschießen will.

Kinder üben mit Maschinenpistolen 4

Welcome to the wild, wild West …

neue usa-flagge 6a

Amoklauf nahe Seattle

Zwei Tote bei Schießerei an High School

Zwei Tote nach Amoklauf an High School

Tote und Verletzte bei Amoklauf in US-Schule

Amoklauf an US-Schule – Zwei Tote, mehrere Schwerverletzte

14-Jähriger läuft in US-High School Amok

An einer High School nahe Seattle sind Schüsse gefallen. Ein Schüler hat bis zu fünf Menschen getroffen. Der Schütze selbst und ein weiterer Schüler sind nach Angaben der Polizei tot.

Ein Schüler hat bei einem Amoklauf an einer High School bei Seattle im amerikanischen Bundesstaat Washington einen Menschen erschossen und sich anschließend selbst getötet. Drei schwer verletzte junge Leute wurden in ein Krankenhaus gebracht und dort notoperiert. Sie hätten Kopfwunden und befänden sich in kritischem Zustand, sagten Ärzte am späten Freitagabend. Ein weiterer Schüler sei leicht verletzt worden. „Der Schütze war ein Schüler“, bestätigte Polizeioffizier Robb Lamoureux in Marysville.Er wollte nicht sagen, ob es sich um einen Jungen oder um ein Mädchen handelt. Der TV-Sender CNN berichtete, es handele sich um einen Jungen, der bei seinen Mitschülern beliebt gewesen sei und in der Football-Mannschaft gespielt habe. Er sei in der in der 9. Klasse und damit etwa 14 Jahre alt gewesen. „Ich weiß nichts über ein Motiv“, sagte Polizeioffizier Lamoureux. Auf Twitter spekulierten Schüler, der Täter sei enttäuscht gewesen von einem Mädchen und habe auch auf sie geschossen. Ein Augenzeuge berichtete CNN, dass die Opfer Freunde des Schützen gewesen seien. TV-Sender zeigten Bilder von Schülern, die von der Polizei ruhig ins Freie geführt wurden. Einige hatten dabei ihre Arme erhoben. Die Schüsse seien am Morgen in der Kantine der Schule gefallen, berichteten Augenzeugen. Einer erzählte, wie der Täter zielgerichtet auf einen Tisch zugelaufen sei und in die Rücken der dort sitzenden Schüler geschossen habe. Dann habe er aufgehört und versucht nachzuladen. Offenbar habe die Waffe blockiert.

Marysville liegt gut 55 Kilometer nördlich von Seattle. Die Schulbehörde von Marysville schrieb auf ihrer Internetseite, dass die High School wegen einer „Notfallsituation“ abgeriegelt worden sei. Zuletzt hatte es in der Region am 5. Juni eine Schießerei an der Seattle Pacific University gegeben. Dort hatte ein junger Mann einen Studenten getötet und zwei weitere verletzt. In den USA kommt es immer wieder zu Amokläufen von Schülern. An einer Grundschule in Newtown in Connecticut Ende 2012 erschoss ein ehemaliger Schüler 20 Kinder und acht Erwachsene und sich selbst. Anläufe der Regierung zu schärferen Waffengesetzen sind bisher stets am Widerstand der Waffenlobby gescheitert.

kleiner Junge mit Spielzeugpistole

siehe     http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/usa-schuesse-an-einer-high-school-in-seattle-13228708.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/marysville-schiesserei-im-bundesstaat-washington-attentaeter-tot-a-999200.html

http://www.fr-online.de/panorama/usa-marysville-zwei-tote-nach-amoklauf-an-us-highschool,1472782,28843140.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-10/schiesserei-schule-usa-washington

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/tote-nach-schuessen-an-us-schule-aid-1.4620229

http://www.bz-berlin.de/welt/zwei-tote-nach-amoklauf-an-high-school

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.amoklauf-in-seattle-schuesse-an-us-schule-schuetze-tot-mehrere-verletzte.85d34925-590d-481d-bc41-1ec31df4042f.html

http://www.dw.de/tote-und-verletzte-bei-amoklauf-in-us-schule/a-18020392

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Amoklauf-an-US-Schule-Zwei-Tote-mehrere-Schwerverletzte-id31788127.html

http://www.tagesschau.de/ausland/schiesserei-usa-101.html

http://diepresse.com/home/panorama/welt/4196108/14Jaehriger-laeuft-in-USHigh-School-Amok?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.in-der-naehe-von-seattle-zwei-tote-nach-schuessen-an-us-schule.bcce00b3-1d21-4b14-9fb2-2865b623d3c2.html

http://www.ksta.de/panorama/-seattle-zwei-tote-nach-amoklauf-an-der-us-westkueste,15189504,28843364.html

http://www.focus.de/panorama/welt/taeter-tot-amok-schuetze-schiesst-an-us-schule-um-sich_id_4226306.html

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/marysville-bei-seattle-schuesse-anus-schule-zwei-tote-drei-schwerverletzte/10889012.html

http://kurier.at/politik/weltchronik/schuesse-an-us-schule-verletzte-und-tote/93.145.978

http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/bundesstaat-washington-zwei-tote-nach-schiesserei-an-us-high-school/10889052.html

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article133642522/Amoklauf-an-High-School-Zwei-Tote-mehrere-Schwerverletzte.html

Schusswaffe in Kinderhand 06

 

siehe auch     https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/27/armes-dummes-amerika/

 

Amokläufe in China

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Amokläufe in China

Neue Flagge Chinas 1a

 

free-tibet 2

china-Zensur 2

Gewalt gegen Kinder als Rache an der Gesellschaft

Ein 48 Jahre alter Mann hat in China sieben Kinder, zwei Erwachsene und sich selbst getötet. Es ist innerhalb von zwei Monaten die sechste Bluttat in Kindergärten oder Schulen. Die Täter scheinen allesamt Reformverlierer zu sein. Die blutige Attacke ereignete sich im Dorf Linchang im Kreis Nanzheng in der Provinz Shaanxi. Nach der Tat ging der 48 Jahre alte Angreifer nach Hause, wo er sich mit einem Messer umbrachte, wie eine Behördensprecherin in Peking berichtete.

In weniger als zwei Monaten sind bei sechs Gewaltakten in Kindergärten und Schulen 16 kleine Kinder und drei Lehrer getötet worden. Mehr als 70 Kinder und Lehrer wurden verletzt. Die Serie hat Eltern in Angst und Schrecken versetzt. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden verschärft: Mit Schlagstöcken und Tränengas bewaffnete Wachposten sichern Eingänge, Schulbusse bekommen Polizeibegleitung. Die Regierung hat eine strikte Nachrichtenkontrolle verhängt, die mit möglichen Nachahmungstätern begründet wird. Kritiker werfen ihr aber vor, auch wegen der Weltausstellung in Shanghai negative Nachrichten vertuschen und eine Debatte über die tiefer liegenden sozialen Ursachen der Gewalt verhindern zu wollen.

Die Serie der Bluttaten begann am 23. März, als ein früherer Arzt in einem Kindergarten in Nanping (Provinz Fujian) acht Kinder umbrachte. Der Täter beschrieb sich später beruflich und persönlich als gescheitert. Er habe keinen Hass auf die Kinder empfunden. „Ich habe sie nur ausgewählt, weil sie schwach und verletzlich waren“, zitierten ihn chinesische Medien. „Ich habe getötet, um große Wirkung zu haben.“ Er wurde zum Tode verurteilt. Doch noch am Tag seiner Hinrichtung am 28. April folgte ein ähnlicher blutiger Messerangriff in einem Kindergarten mit 16 Verletzten in Leizhou in Südchina, die nächsten zwei Tage ereigneten sich zwei weitere Überfälle.

„Diese Zwischenfälle haben tiefe gesellschaftliche und psychologische Ursachen“, erklärte der Forscher Lin Chun vom Psychologischen Institut der Akademie der Wissenschaften in Peking. „Heute sind die sozialen Widersprüche sehr akut.“ Verwundbare Gruppen seien Verlierer der rasanten Reformen in China. „Einige sind sogar in eine Ecke getrieben.“ Da die Gesellschaft keine guten Schutzmechanismen besitze, „sehen diese Leute keine Hoffnung mehr“. Insgesamt verbessere sich zwar die soziale Entwicklung in China, aber nicht für jeden schnell genug. „Der eine kann eine Gelegenheit schnell ergreifen, der andere nicht – oder er verfällt sogar in Extreme“, sagte der Forscher. Das sei abhängig von Persönlichkeit und Charakter. Schwierig werde es, „wenn jemand keine Freunde hat, nicht mit anderen kommunizieren und seine Gefühle ausdrücken kann – oder wenn sich niemand um ihn kümmert, es keine professionelle psychologische oder soziale Hilfe gibt“. Die Menschen fänden vielleicht auch kein Ventil, um sich Luft zu machen, sagte Lin Chun. Wenn sie dann von solchen Taten hörten, könne das den Impuls geben, etwas Ähnliches tun zu wollen – „vielleicht um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf sich zu ziehen oder sich an ihr zu rächen“.

Während ein Einfluss der Berichterstattung auf die Gewaltserie nicht bestritten wird, nahmen Experten die Medien in Schutz. Schließlich hätten sie nur die Fakten berichtet. Einige Journalisten waren empört über den Maulkorb: „Die Morde sind verabscheuungswürdig. Aber die Leute sollten doch zumindest wissen, warum die Täter so brutal geworden sind“, klagte ein Pekinger Journalist in einem Beitrag, der im Internet die Zensur unterlief. In Chinas Geschichte habe es immer soziale Unterschiede gegeben – „aber es hat niemals eine Zeit wie heute gegeben, wo die Menschen so unverfroren das Geld anbeten, offen auf untere Klassen herabschauen und nicht einmal versuchen, ihre Verachtung für die Armen zu verbergen“.

Soziale Ungerechtigkeiten stecken auch für den populären Blogger Han Han hinter den Gewalttaten. „Unter den vielen Menschen, die Vergeltung an der Gesellschaft üben wollen, ist es Mode geworden, in Kindergärten und Schulen zu töten, weil der Mörder auf den geringsten Widerstand stößt, die größte Anzahl von Menschen töten und der Gesellschaft maximal Leid und Terror zufügen kann“, schrieb Han Han. „In einer Gesellschaft, die keine Ventile hat, ist der Mord an den schwächsten Mitgliedern das einzige Ventil geworden.“ In seinem Beitrag, den die Zensur sofort löschte, schlug Han Han vor, die vielen Soldaten, die heute Behörden bewachten, an die Kindergärten zu beordern: „Eine Regierung, die nicht einmal die Kinder schützen kann, braucht nicht so viele Leute, um sich selber zu schützen.“

siehe                                                                                                                                                              http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E6DA698B61C664562B3A7A5CB06830 D3C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.welt.de/vermischtes/article7599349/Kindermorde-in-China-sind-die-Rache-der-Moderne.html

http://www.taz.de/1/politik/asien/artikel/1/die-entwicklung-der-psyche-vernachlaessigt/

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Neun-Tote-bei-erneutem-Amoklauf-an-Kindergarten_aid_85665 6.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/china-vierter-amoklauf-in-china-innerhalb-von-knapp-zwei-mo naten_aid_507536.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,694435,00.html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5goJ8AVwcRZtFzXCqjkAUeQPLc6Vg

http://www.tagesschau.de/ausland/amoklauf230.html

http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Neun-Menschen-sterben-bei-Amoklauf-in-Kindergarten/story/283 50604

http://www.n-tv.de/panorama/Mann-ersticht-sieben-Kinder-article869495.html

http://www.china-observer.de/100512-165246/Neun-Tote-bei-Amoklauf-in-Kindergarten-in-China.html?fpsess _fp-45cca9f9=b1v7tndjtip3r2pk06p6vkap74

http://www.china-observer.de/100512-091756/Sieben-Tote-bei-Amoklauf-in-chinesischem-Kindergarten.html

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