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Schlagwort-Archive: Papst

Unerwünschte Nachricht

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Unerwünschte Nachricht

für alle jene Leser/-innen, die mich hassen und am liebsten tot sehen wollen, die mir Realitätsverfälschung und „Gotteslästerung“ gegen den Islam vorwerfen, die sich als zeitgemäß moderne 5.Kolonne für den Kriegsverbrecher, Völkermörder und Zaren Vladimir Putin, der Mörderische, im ehemaligen Russland, jetzt Putingrad, mit all ihrer Realitätsleugnung einsetzen, für alle jene Zeitgenossen, die noch immer ernsthaft glauben, die Verunreinigten Staaten von Amerika und ihre verlogene, heuchlerische Administration samt ihrem verfluchten schwarzen Präsidenten Barak Obama, wären eine Art demokratischer Staat, der sich gerade in die Wahl zwischen einem pöbelnden Vollidioten und einer bösartig raffinierten alten Establishment Lügnerin stürzt und so vergessen machen könnte, dass die USA längst auf dem Abwärtsweg in einen faschistoiden Polizeistaat sind, für alle jene Türken in der Türkei, in Deutschland und anderen Staaten der Welt, die hirnlos einem demagogischen, zig-millionenfachen Steuerhinterzieher, Massenmörder und Terroristenfreund, einem Fan des großen „Führers“ Adolf Hitler, einem bekennenden Anti-Semiten, Anti-Demokraten, Islamfaschisten und kommenden Großsultan des neuen Osmanischen Reiches Namens Recep Tayyip Erdogan folgen, um ihn zum neuen „Führer“ der islamfaschistischen Türkei zu machen, und nicht zuletzt für alle jene Islamfaschisten, die mir mit der Bestrafung durch Ihren Allah und ihren kinderschänderischen, kriegstreiberischen, machtversessenen und geisteskranken Araberscheich Namens Mohammed, dem falschen und erfundenen Propheten mit seinem selbstverfassten Hassbuch Quran drohen, –

ich bin immer noch nicht tot, ich lebe noch immer. Habe mich gerade aus meinem Zimmer im Krankenhaus geschlichen, hinunter in das kleine Internetcafe, und hoffe, dass mich die Stationsschwester nicht erwischt. Denn ich bin von gesund noch sehr weit entfernt und soll im Bett liegen bleiben. Ich fühle mich in der Tat sehr schwach, bin aber ebenso weit von Resignation entfernt, wie von einer erkennbaren Besserung meines Gesundheitszustandes.

Ich habe fest geplant noch eine ganze Weile am Leben zu bleiben und mit meinen Beiträgen auf diesem Blog eines Tages fortzufahren.

„Der Mistkerl ist einfach nicht tot zu kriegen … den muss man tatsächlich erst totschlagen …“

Ich habe wenig Einfluss darauf, dass ich z.Zt. ein rasantes Tarrantella Tänzchen mit dem Tod erlebe, dass ich trotz inzwischen mehrmaliger Herzstillstände und Re-Animationen immer noch am Leben bin  –  und vielleicht sogar wieder auf die Beine komme.

Für die, die mich als ihren Freund und Seelenverwandten bezeichnen, die diesem Blog folgen und nach wie vor für enorm hohe Leserquoten sorgen, glaubt nicht an mein Ende, nicht an meinen Tod, gebt mir ab und zu einen Gedanken der Hoffnung. Ich habe zwar viel an Gewicht verloren, aber nichts von meiner Streitbarkeit, von meinem klaren Kopf, von meiner Entschlossenheit und meinem Lebensmut, meinem Sarkasmus und meiner Spottfreudigkeit, meiner Respektlosigkeit gegenüber Menschen, die für sich Respekt um jeden Preis einfordern.

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Das ist eine beinharte Protest Lyrik

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Das ist eine beinharte Protest Lyrik

13.11.2015

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

Protest Lyrik

 

Je suis Charlie

Religionen

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Religionen

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Religionen

 

„Der Koran ist kein Nachschlagewerk, wie viele Menschen im Westen – und auch viele ungebildete Muslime – glauben. Es ist ein Buch, das als Gesamtwerk im historischen und textuellen Kontext verstanden werden muss.“   Tahir Chaudhry, Freier Journalist, in DIE ZEIT am 21.5.15
Islamwissenschaft ist wie Hokuspokus. Alles, was mit „Deutungshoheit“ zur Richtschnur für die Rechtschaffenen (dem Koran) geäußert wird, soll nebulös bleiben, und das schon seit 1400 Jahren. So gibt’s auch keinen Hebel, um den Islam zu erschüttern. Haben Sie das da oben verstanden? Nein? Gut so!

 

siehe auch    

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/politische-plakate.html

 

Für alle, die auf Gott vertrauen …

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Für alle, die auf Gott vertrauen …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Es ist leicht und zugleich irrational in schwierigen Zeiten, in der Not nach Gott zu rufen und auf Gott zu vertrauen, statt auf die eigenen Möglichkeiten und Kräfte.

 

Glaubensbekenntnis für Papisten

Ihr seid nicht allein
wenn Ihr dürstet
wenn Ihr hungert nach Eurem täglich Brot
Wahrheit und Gerechtigkeit
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Ihr eingekerkert werdet
wenn Sie Euch schlagen und foltern
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Ihr den Krieg durchleidet
wenn Euch Unrecht geschieht
wenn Euch alles genommen wird
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Ihr alle Hoffnung verliert
wenn Ihr verfolgt und geknechtet
den Tod als Erlösung herbeisehnt
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn Sie eure Kinder töten
wenn sie eure Frauen und Töchter vergewaltigen
bei lebendigem Leib verbrennen vor euren Augen
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Wenn eure Frauen und Kinder verhungern
wenn euch jegliche Nahrung verweigert wird
ihr keine Gnade und Erbarmen zu erwarten habt
wenn sie die Kirchen niederbrennen
die Pfarrer kreuzigen und erschießen
fürchtet Euch nicht Ihr seid nicht allein
 
Gott
kümmert sich auch um andere

nicht ! 
 

 

©   Hans B.

hände gott michelangelot

 

Weitere Lyrik  zu unerwünschten Themen, das durchdachte Wort, Gedanke, Satz, Schlussfolgerung, These und Gegenthese finden Sie hier

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

weitere Lyrik zu verschiedensten Themen, Liebe, Natur, Erotik, aber auch Kurzgeschichten, Erzählungen und Prosa, Satiren u.v.a. finden Sie hier

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

Lyrik hören und sehen, statt lesen finden Sie hier

https://www.youtube.com/watch?v=F6JXOf4nSVM&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=V0a1MfdvofA

https://www.youtube.com/watch?v=cV1X_xMzS40&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=deA_Y8hU4qQ&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=i0_S8x6VtAM&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=StGckcI5KYo&feature=youtu.be

10-mark-schein-produktion - alternativ 3

 Siehe aber auch zu diesem Thema Gott, Religion, Kirche und Katholizismus 

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/der-anti-christ-ratzinger-wusste-alles/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/14/der-aufstand-des-hohen-katholischen-klerus-gegen-papst-franziskus/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/der-vatikan-ein-hort-der-organisierten-kriminalitat/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/die-akte-des-prugel-bischofs-walter-wmixa-teil-1/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/erschutterndes-aus-irlands-hausern-des-horrors/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/vatikanische-kinderficker-nicht-nur-in-deutschland-irland-oder-usa/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/vatikanische-kinderficker-ratzingers-personliche-verstrickung/

 

Die „existenzielle Schizophrenie“ und der „Terrorismus des dummen Geschwätzes“ im Vatikan

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Die „existenzielle Schizophrenie“ und der „Terrorismus des dummen Geschwätzes“ im Vatikan

 

Vatikan-Flagge

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

 

 

Ist der ungewöhnlich beliebte Papst lebensmüde?

Hat dieser bescheidene Mann aus Argentinien das wahrhaftige Christentum neu entdeckt und mit den Hofschranzen des Vatikan die demütige Geduld verloren?

Eines muss unmissverständlich klar sein, auch wenn jeglicher Widerspruch gegen päpstliche Entscheidungen in der Katholischen Kirche und im Besonderen im Vatikan absolut unerwünscht und tabu sind, denn die Position des Papstes spiegelt die Stellvertretung Gottes auf Erden wieder, – Widerspruch wäre somit Ungehorsam gegen Gott und den Katholizismus, ein unentschuldbares Sakrileg. Aber Papst Franziskus sollte sich auf massiven Widerstand der privilegienversessenen Kardinäle und Bischöfe, der konservativen Kirchenmänner aus allen Ländern der Menschheit vorbereiten und seine persönlichen Leibwachen verstärken, denn er wäre nicht der erste Papst, der von den autoritären und demokratiefernen Kirchenfürsten ermordet wurde. Der Widerstand gegen die geforderte neue Bescheidenheit ist schon jetzt mehr als deutlich in der Kurie (Verwaltung des Vatikan) und bei den unbescheidenen Statthaltern in den verschiedenen Diözesen, bei den Bischöfen und ihrer Prunk- und Machtsucht zu spüren.

siehe auch       https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/14/der-aufstand-des-hohen-katholischen-klerus-gegen-papst-franziskus/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/24/anklage-gegen-vatikanischen-kinderficker/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/10/05/der-zig-milliardenreichtum-des-vatikan/

Falls es einen wie auch immer gearteten Gott gibt, der besondere Pläne mit den Menschen hat, dann hat dieser Gott sich wirklich große Mühe gegeben, sein Interesse an uns nicht eine Sekunde erkennbar werden zu lassen. Es erschiene mir als überzeugter Atheist unhöflich, wenn nicht sogar respektlos, einen solchen Gott mit Gebeten zu behelligen. Aber ich fühle mich z.Zt. fast an den wortreichen Aufstand Martin Luthers erinnert, der ja bekanntlich ebenfalls den Purpurträgern unmissverständlich seine Kritik am herrschenden Katholizismus entgegen schleuderte. Deswegen werde ich mich nicht mit offenen Armen der Religion zuwenden, aber selbst mir, der ich Religionen – auch Pseudo-Religionen wie den Islam – kritisiere und dennoch toleriere, nötigt dieser Papst Franziskus mehr als nur Respekt und Anerkennung für seinen Mut ab, sich so unverblümt mit dem hohen Klerus anzulegen.

Papst Franziskus 02

Denn die Antwort dieser alten Männer und Menschenfeinde auf alles ist nicht Gott, sondern die Kirche, ihre Kirche, die ihnen öffentliches Ansehen und irdischen Wohlstand, ein angenehmes Leben verschafft. Sie beobachten sich wechselseitig voller Intrigen und Misstrauen, verbrennen sich gegenseitig, diese alten, lebensfernen Männer der Kirche, sie verfolgen sich voller Neid und begehen unvorstellbare Niederträchtigkeiten, deren kein Freund Gottes fähig wäre. Ich sehe das ein wenig wie der berühmte Albert Schweizer: Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er jeden Sonntag die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man täglich in eine Garage geht.   (Albert Schweitzer, dt. Theologe und Arzt, 1875-1965)

Papst Franziskus ist zweifellos bei den einfachen Menschen und Katholiken sehr beliebt, weil sie seit vielen Jahrhunderten zum ersten Mal das Gefühl haben, dass da einer die Stellvertretung Gottes auf sich genommen hat, der einer von ihnen ist, der ihre Leben versteht und ihre Sorgen, ihr Sehnen nach Gerechtigkeit und Menschlichkeit, das den Papisten im Laufe der Jahrhunderte so völlig fremd geworden ist.

Aber vergessen wir dabei nicht den Klerus und seine mächtigen Strippenzieher der Macht im Vatikan, die noch immer ihr klerikales Netzwerk pflegen und großen Einfluss auf den Kurs „ihrer“ Kirche haben, Männer wie den Kölner Hassprediger Meisner oder den deutschen Protzbischof Tebartz van Elst, mit seinen Millionenveruntreuungen,

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und auch nicht den eremetierten deutschen Papst Benedikt,

Benedikt 23

der nicht eine Sekunde wirklich Papst war, niemals Stellvertreter Gottes auf Erden, denn wäre er dies gewesen, hätte er menschlicher handeln und wirken müssen, noch besser christlich, was für einen katholischen Würdenträger seines Formates gar nicht realisierbar und noch weniger wünschenswert ist. Benedikt, der durch sein intrigantes Machtspiel zum Vorteil des Vatikan und der verlogen heuchelnden Kurie die Katholische Kirche im rasanten Abwärts gegen die Wand klatschte, woran sie bis heute schwer zu tragen hat. Diese erzkonservativen und anti-demokratisch autoritären Kirchengreise werden niemals zulassen, dass ihren Verbündeten und Gleichgesinnten die Macht aus den Händen, die Privilegien entzogen und wieder eine christliche Kirche der Menschheit etabliert wird.

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Eher kaufen sie sich einen gedungenen Mörder, wie das Mitglied der „Grauen Wölfe“ Ali Agca, der auf todsichere Weise diesen Papst Franziskus um sein Leben und seine Ziele bringt, ohne dass der Kurie und den Hofschranzen des Vatikan irgendeine Beteiligung oder Verschwörung nachzuweisen ist. Vielleicht wird es sogar wieder einmal der Öffentlichkeit als ein ganz normaler Todesfall ohne jegliches Fremdverschulden verkauft, früh genug, um alle angefangenen Reformen in der katholischen Kirche wieder im Sande verlaufen zu lassen. 

Papst Franziskus als vatikanischer Revoluzzer

Ein Papst redet undiplomatischen Klartext

Kritik an Kurie: Papst warnt vor „geistlichem Alzheimer“

Die Kurie reagiert mit passivem Widerstand auf Reformpläne des Papstes

Nach der Brandrede des Papstes: Das große Schweigen am Tag danach

Papst Franziskus wirft der Kurie geistliches Alzheimer-vor

Papst Franziskus rechnet mit der versteinerten Kurie ab

Eine überdeutliche schonungslose Kritik des Papstes an der Römischen Kurie

Dicke Luft und versteinerte Gesichter im Vatikan

Multiples unchristliches Charakterversagen im Vatikan

„Gier, Eitelkeit, Tratsch“ – Papst kritisiert Verwaltung des Vatikans

Franziskus liest in Weihnachtsansprache Kardinälen die Leviten

Der Papst warnt vor den 15 „Krankheiten“ der römischen Kurie

Eine gerechtfertigte Gardinenpredigt für die vatikanischen Hofschranzen

„Es lebe der Papst, nieder mit der Kurie“

the Judgement Day – Der Papst rechnet mit dem Vatikan ab

Der Papst geht mit der römischen Kurie hart ins Gericht

„Existenzielle Schizophrenie“

Der Papst staucht seine vatikanischen „Manager“ kräftig zusammen

Ein Sturm fegt durch die Kirchenführung

Papst Franziskus greift die Kurie scharf an

«Mentale Erstarrung» und «spirituelles Alzheimer»

Aus dem Vatikan kommen zur Vorweihnachtszeit zwei mächtige Paukenschläge: Erst fädelt Papst Franziskus in seiner unnachahmlich bescheidenen und stillen Art der Diplomatie die politische Annäherung zwischen Kuba und den USA ein, um das längst sinnlos gewordene Embargo gegen die Karibikinsel aufzulösen, – dann liest er nach seiner Rückkehr und einer kurzen Vorbereitungszeit den Hofschranzen und der intriganten, heuchelnden Kurie die Leviten wie einst der Mönch Martin Luther.

Die 1,2 Milliarden Katholiken auf der Welt hatten zumeist schon freundliche Bilanz gezogen mit ihrem lachenden, argentinischen „Papst Franziskus“, der seine uralte und schon lange nicht mehr zeitgerechte Kirche mit frischer Herzlichkeit und entwaffnender Bescheidenheit zu neuer Sympathie führte. Sie lobten ihn als „Papst der Herzen“, als „Meister der Demut“ oder als „Tangotänzer der Gutmütigkeit“. Doch kaum wollte man sich wohlgefällig mit Weihnachtsliedern unter die Christbäume zu seligen Weihnachtsfeiern zurückziehen, da setzte eben dieser Papst zu zwei katholischen Paukenschlägen an. Denn Franziskus ist – zum Entsetzen der zumeist Konservativen und reaktionär verknöcherten Kirchenfürsten im Vatikan – ein lächelnder Revolutionär, der mit eben diesem freundlichen Lächeln unangenehme Wahrheiten zu verkünden versteht.

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Zunächst gelingt ihm ein Friedens-Coup in einem Akt vatikanischer Diplomatie wie man ihn seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt hat. Er überredet Obama und Castro, eine der ältesten Staatsfeindschaften unserer Zeit zu beenden: Die Vereinigten Staaten und Kuba nehmen ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf, die USA lockern Sanktionen, Kuba öffnet sich. Washington und Havanna teilen der verblüfften Weltöffentlichkeit mit, dass der Papst bei der sensationellen Annäherung die zentrale Rolle gespielt habe. Die politische Friedensmission des Papstes ist ebenso einfach wie christlich: Haltet Frieden, reicht euch die Hände, vergebt Euren Feinden. Die halbe Welt ist vom kubanischen Weihnachtsfrieden so entzückt, dass es nun eine Bewegung gibt, Franziskus möge dafür den Friedensnobelpreis bekommen.

Kaum ins heilige Rom und den Vatikanstaat zurückgekehrt, setzt der Papst zum zweiten, diesmal selbst-kritischen Paukenschlag an: Anstatt einer gewohnt und fast schon traditionell gemütlichen Weihnachtsansprache zu Frieden und (kirchlicher) Einheit liest er seiner Kurie so donnernd die Leviten, dass die vatikanischen Fundamente Roms beben: Man täusche sich nicht. Franziskus ist nicht der Grüß-Onkel für die Beschaulichkeit. Stunden vor seiner Begegnung mit den „Unbekannten und Unsichtbaren“ kam er mit seinem vatikanischen Führungspersonal zusammen. Und sprach von all dem, was den vatikanischen „Laden“ verdunkelt. Im Gestus eines Arztes attestiert er dem Vatikan gleich 15 „Krankheiten“ – darunter „sich unsterblich fühlen“, „mentale Erstarrung“ und den „Terrorismus des Geschwätzes“. Manche Amtsträger der Kirche nähmen sich viel zu wichtig, ja es gebe eine „existenzielle Schizophrenie“ derer, die im Vatikan ein Doppelleben führen oder „geistliches Alzheimer“. Damit meint Franziskus die, die die Bindung an Christus vergessen haben. Dabei sprach er insbesondere von der „Krankheit der in sich abgeschlossenen Kreise“, die wie ein Krebsgeschwür seien. Die Vatikan-Verwaltung leide an „geistlichem Alzheimer“ und Machtstreben, monierte der 78-Jährige. Genauso schlimm sei die Gleichgültigkeit gegenüber anderen Menschen, die an ihrem Leben leiden.

Bischof Mixa 5

Kann das ein Chef machen? Seinen leitenden Mitarbeitern ziemlich überraschend Machtstreben und Arroganz, Eitelkeit und Herzlosigkeit vorwerfen? In der Beschaulichkeit der letzten Vorweihnachtsstunden? Da versemmelt man doch als Vorstandsvorsitzender seinen Top-Führungskräften die Heimeligkeit und den Stolz auf das Geleistete im zu Ende gehenden Jahr. Papst Franziskus hat es gemacht. Wenn man das nationale wie internationale Medienecho sieht, mag man sich ausmalen, welche Wirkung seine gepfefferte Rede bei seinen Zuhörern hinterlassen hat. Die geistlichen Herren, zumeist Kardinäle und Bischöfe, mögen sich vielsagend und schockiert mit versteinerten Gesichtern angeschwiegen haben. Schaut man einige Jahre zurück, dann widmete der Chef des Unternehmens katholische Kirche seine Rede einer grundlegenden Betrachtung über den Zustand der Welt. Mit seinen Mahnungen wird der Papst vielen aus der Seele sprechen – nicht nur im System Kirche. Aber er ist der oberste Chef dieses Unternehmens. Was mag da in ihm vorgehen? Die großen Skandale, das Bekanntwerden jahrzehntelanger sexueller Gewalt gegen Minderjährige, finanzielle Abgründe, Vatileaks, Kommunikationspannen – sie datieren doch eher in die Zeit seines Vorgängers, der sie selbst gewiss nicht alle verschuldet hatte. Und vor einigen Wochen erfuhr man mal wieder von Geldschieberei im Umfeld der bisherigen Vatikanbank. Aber jeder Spitzenmann ist für die Menschen in seinem Umfeld verantwortlich. Jedes Unternehmen ist nur gut, wenn es dem Chef gelingt, die Mitarbeiter mitzunehmen. Franziskus mag mit seiner Philippika den Frust oder leisen Zorn beim ein oder anderen Mitarbeiter steigern, aber er erhöht auch – Demut hin, Kraft des Gebets her – den Druck auf sich selbst. Wer Arroganz und Selbstherrlichkeit wahrnimmt bei Führungskräften, muss sie neu und anders aufrichten. Oder austauschen. Diagnose und Analyse sind das eine – Therapie das andere. Die Reform (nicht nur ein Reförmchen) der Kurie muss konkreter werden. Und im Oktober steht der zweite, wichtigere Teil der Familiensynode an. Da mag es vordergründig um Familie und Treue, um Sex und Moral gehen. Letztlich geht es jedoch darum, wie sich die katholische Kirche der Moderne stellt, ohne sich einfach nur dem Zeitgeist anzupassen. Franziskus, dieser konservative Reformer, weiß, dass diese Klärung anspruchsvoll werden wird. Und dass er sein Team mitziehen sollte.

Für 90 Euro gibt es die Taufe oder, je nach Bedarf, die Sterbesakramente. Pro Trauung verlangt der Pfarrer der Gemeinde Villa di Baggio – einem toskanischen Dorf bei Pistoia – 190 Euro. Damit seine Schäfchen nicht länger verdruckst fragen müssen, was sie ihm für dieses oder jenes Sakrament in die Hand drücken sollen, hat er in seiner Kirche eine Preisliste ausgehängt. „Nur als Richtwert“, sagt er, „ohne Verpflichtung“. Aber die Gemeinde müsse schließlich begreifen, dass sie die Kirche „unterstützen muss“. Die Gemeinde freilich hat sich lieber empört und dem Chef des Pfarrers in Rom einen bösen Brief geschrieben. Und der Papst hat sich richtig aufgeregt, wie man hört. „Widerlich“ findet Franziskus den Tausch „Sakramente gegen Geld“, der in vielen Gemeinden Italiens gängige Praxis ist, auch in Rom. Das sei nicht seine Kirche, sagt der Papst, er wolle eine ganz andere, „eine arme und demütige Kirche“. An der will er 2015 eifrig weiter bauen. Bei diesen Bauarbeiten könnte eines Tages auch die deutsche Kirchensteuer ins Blickfeld von Franziskus geraten. Denn zwischen der Zugspitze und der Insel Sylt ist das Geschäft Sakramente-gegen-Geld perfekt automatisiert. Etwa fünf Milliarden Euro bringt die Kirchensteuer der katholischen Kirche im Jahr ein. Und wenn jemand keine Kirchensteuern mehr zahlen, aber trotzdem gläubiger Christ und Mitglied der Gemeinde bleiben will, dann sagen Kirche und staatliche Justiz übereinstimmend: Das geht nicht. Ohne Kirchensteuer keine Sakramente – das verkündeten die deutschen Bischöfe 2012 per Dekret. Ist das die „arme und demütige“ Kirche, die der Papst im Blick hat?

Der Kirchen-Umbau fange jetzt erst richtig an, sagen manche, die den Papst näher kennen. Was und wie er vieles ändern will, das wisse er vermutlich selbst noch nicht genau. Aber er werde viele überraschen. Manche wohl auch bitter enttäuschen. Tatsächlich sind seine Chancen gestiegen, die Kirche in seinem Sinne umzukrempeln. Denn führende Vertreter der konservativen Garde hat er entmachtet. Allen voran seinen lautesten Kritiker, den US-Kardinal Raymond Leo Burke. Der fand die meisten Debatten der Synode ärgerlich und überflüssig, der Papst sorge nur für Verwirrung in der Gemeinde. Der Kirche fehle Führung. Burke, bislang Präfekt des obersten vatikanischen Gerichtshofes, darf nun den Malteserorden kommandieren. Den mächtigen Kirchenfürsten Tarcisio Bertone, lange Zeit die Nummer zwei im Kirchenreich und ein gewiefter und gefürchteter Intrigant, schickte er in den Ruhestand. Selbst den Chef der Schweizergarde hat er ausgetauscht, weil der Amtsinhaber ihm, wie es hieß, zu martialisch auftrat. Stattdessen übernehmen vergleichsweise junge Männer, die nicht in der römischen Binnenwelt der Kurie, sondern „draußen“ Karriere gemacht haben, wichtige Positionen. Ein typisches Beispiel ist der neue Vatikan-Außenminister Paul Richard Gallagher. Der Brite ist „nur“ 60 Jahre alt, hat in Asien, in Afrika, in Lateinamerika und zuletzt in Australien gelebt und gearbeitet.

Der Papst ging in seiner Ansprache auf das ein, was die Leitung der Weltkirche behindere, ihr schade und den Zusammenhalt in der Kurie beeinträchtige. Dabei warnte er vor Eitelkeit und vor Mangel an Selbstkritik. Insgesamt fünfzehn dieser geistlichen „Krankheiten“ zählte der Papst auf. Als besonders gravierend bezeichnete er die „Krankheit der existenziellen Schizophrenie“: „Darunter leiden diejenigen, die ein Doppelleben führen“, betonte Franziskus. Diese Krankheit belaste Personen, die den pastoralen Dienst aufgeben und sich lediglich mit Bürokratie auseinandersetzten und den Kontakt zu den Menschen verlören. Franziskus kritisierte die „Krankheit einer mentalen und spirituellen Erstarrung“, die dazu führe, die notwendige menschliche Empathie zu verlieren. Unter der „Krankheit der Rivalität und Eitelkeit“ litten diejenigen, die Titel und Auszeichnung suchten und nur an sich selbst glaubten. „Die Kurie ist dazu aufgerufen, sich zu verbessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen“, forderte der 78-Jährige.

Papst Franziskus 03

Schwer wiegt nach der Einschätzung des Papstes das Manko der fehlenden Pastoral. Wer nicht als Seelsorger tätig sei, schaffe sich eine Parallelwelt, die nichts mehr mit Christus zu tun habe. Deutlich kritisierte Franziskus „Geschwätz“, das Herabsetzen des Anderen. Man „töte kaltblütig den Ruf des Nächsten“, um selbst besser dazustehen. Es sei eine weitere Krankheit, sich für unsterblich und unersetzbar zu halten, fügte der Heilige Vater hinzu. „Die Friedhöfe sind voll von Menschen, die sich für unsterblich und unersetzbar hielten“, so der Papst. Franziskus warnte zudem vor dem übermäßigen Ansammeln von Gütern, der Härte und der Strenge gegenüber dem Nächsten. Bei dem Weihnachtsempfang in der Audienzhalle am Montag entschuldigte sich Papst Franziskus bei seinen Mitarbeitern und deren Familien für negative Vorkommnisse im Vatikan. Am Schluss seines sprach Franziskus von „Verfehlungen, meinerseits und vonseiten der Mitarbeiter, und auch von einigen Skandalen, die sehr schmerzen: Vergebt mir“. Es war das erste Mal seit Jahrhunderten, dass ein Papst nicht nur seine engsten Mitarbeiter aus der Kurie, sondern alle seine Angestellten und ihre Familien zu einem weihnachtlichen Treffen eingeladen hatte. Franziskus dankte den „Unbekannten und Unsichtbaren“, die im Vatikan arbeiten. Dabei nannte er „die Gärtner, die Putzleute, die Portiere, die Abteilungsleiter, die Liftführer, die Sachbearbeiter und viele, viele andere“.

Religionen mittel

Die Ansprache ist keine leise Ermahnung, sie ist ein Donnerschlag. Denn die Kritik kommt massiv und sie kommt von ganz oben. Die Kurie als pathologisch zu kritisieren, war bislang Ketzern und Kirchenfeinden vorbehalten. Nun kommt sie direkt vom Papst, und dann auch noch zu Weihnachten! Franziskus wollte mit diesem Aufschrei gehört werden – und das Echo ist entsprechend global. Einige Kirchenoffizielle sind regelrecht schockiert: „Das erinnert an Luthers Thesen“, heißt es. Doch Franziskus macht schon seit Monaten keinen Hehl daraus, dass er Missstände in der Kurie beklagt und umfassende Reformen einfordert. Schon zu Ostern, nach der Besichtigung einer Kardinals-Wohnung, hatte Franziskus im Petersdom allen „feisten, prunksüchtigen und eingebildeten“ Geistlichen ein Leben empfohlen, in dem „die Armut ihre Schwester“ sei. Das lasen viele in Rom als Kritik am Netzwerk des Kardinalstaatssekretärs Tarcisio Bertone, den Franziskus in den Ruhestand geschickt hatte, der sich gleichwohl zwei Luxuswohnungen mit zusammen 600 Quadratmetern zusammenlegen ließ – zehnmal so viel wie der Papst belegt. Der Papst hat nicht ohne Grund einen Rat aus acht Kardinälen eingesetzt, der Reformen erarbeiten soll. Die Krankheits-Rede wirkt nun wie ein Auftakt zu einem Jahr der Veränderungen. Und er warnt die Reformunwilligen unmissverständlich: „Eine Kurie, die nicht besser werden will, ist ein kranker Körper“, und weiter: „Ein Besuch auf dem Friedhof kann uns helfen, die Namen all der Personen zu sehen, die glaubten, unersetzbar zu sein.“ Franziskus fordert vor den Ohren der Weltöffentlichkeit von den leitenden Angestellten im Vatikan Umkehr und Buße, sowie Selbstkritik, wenn es um Eitelkeit, Geschwätzigkeit und übertriebene Unterwürfigkeit geht. Scharf kritisiert er das Ansammeln von Gütern, sowie den Rigorismus gegenüber dem Nächsten. Die „Krankheiten“ seien eine Gefahr für jeden Christen, aber sie zu benennen und sich dessen bewusst zu sein sei bereits der erste Schritt zur Besserung.

Papst Franziskus 07

Nun werden Sie als Leser/in nicht gleich nervös und machen Sie bitte den Mund zu. Keine Sorge, ich bin und bleibe ein überzeugter Atheist und werde in meinem Leben wohl kein Sympathisant der katholischen Kirche werden. Aber Mut zu Veränderungen in einem erstarrten und verkommenen System kaltherziger Machtausübung findet immer meine Zustimmung und meine Anerkennung.

Die geforderte Bescheidenheit lebt Franziskus mit gutem Beispiel vor. Seine Kreuze sind aus Holz und Eisen, Goldgepränge und diamantenbesetzte Kelche sind ihm fremd. Er fährt mit uralten Kleinwagen, läuft in ausgelatschten Tretern umher und lebt ansonsten wie ein Mönch. Der apostolische Palast, wo seit dem Hochmittelalter alle Päpste wohnen, ist ihm zu groß. Er meidet jeden Prunk und setzt auf Askese. Sein Name des Armutspredigers ist Programm. Franziskus ist ein Mann der Entsagung. Doch nun wird er wohl auch ein Papst der Veränderung. Er schneidet alte Zöpfe der zeremoniösen Amtskirche ab, kürzt Zahlungen und Apanagen an Funktionäre, er entlässt den korruptionsverdächtigen Leiter der Güterverwaltung und reformiert die Vatikanbank radikal. Außerdem beendet er die wuchernde Vergabe päpstlicher Ehrentitel. Das alles folgt einer Idee, eine Kirche der Demut zu bauen. Die Kirche habe vor allem das Evangelium zu verkündigen, den Schwachen zu helfen und Frieden zu stiften. Damit begeht die katholische Kirche dieses Weihnachtsfest in reformatorischer Vorahnung. An einer anderen Stelle fühlt sich  die Zeitung „Il Fatto Quottidiano“ an den deutschen Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller erinnert – als der Papst die Strenge und Härte geißelte, mit der manche ihre Nächsten behandeln. Und während der Papstrede wollen Beobachter auffällig viele versteinerte, mürrische Gesichter im Publikum entdeckt haben.

Es war eine schonungslose Diagnose des Papstes. Auch 20 Monate nach seiner Wahl trifft der Papst im Vatikan auf Menschen, die ein Doppelleben führen, die sich in die Verwaltungsarbeit stürzen, aber geistlich verkümmern, die nach Ehre, Titeln und Schlagzeilen trachten, aber nicht nach dem Besten der Kirche. Franziskus nennt keine konkreten Fälle und schließt sich selbst nicht aus. Doch wenn der Papst die Seilschaften im Vatikan kritisiert oder die Karrieristen im Priestergewand, dann gibt es auch dafür sehr konkrete Anhaltspunkte in Rom. Die skandalösen Zustände, die zum Rücktritt von Benedikt XVI. geführt haben, scheinen fortzubestehen, auch wenn mit dem Papst aus Argentinien ein anderer Wind im Vatikan weht. Franziskus will die Kurie reformieren. Sie soll stärker einer modernen Regierung denn einem barocken Hofstaat gleichen. Ganz wichtig ist finanzielle Transparenz. Künftig müssen alle Einrichtungen des Vatikan ihre Bilanzen offenlegen. Schließlich geht es um Dezentralisierung. Rom muss nicht alles entscheiden, Kompetenzen sollen in die Ortskirchen zurückverlagert werden. So eine umfassende Reform stößt natürlich auf Widerstand.

Papst Franziskus 06

Nach der Rede kommt das Schweigen. Kein hochrangiger Kurienmitarbeiter, kein im Vatikan aktiver Kardinal will auf die Brandrede des Papstes antworten. Kritik am Papst verbieten sich aus Loyalitätsgründen. Und so ist es nur ein Kardinal im Ruhestand, der ganz vorsichtig versucht, das, was da gestern passiert ist, einzuordnen. Giovanni Lajolo, ehemaliger Nuntius in Deutschland, sagt in der Turiner Zeitung „Stampa“: So etwas habe es noch nie gegeben. Der Austausch von Weihnachtswünschen zwischen Papst und Kurie sei eher eine protokollarische Angelegenheit. Zum ersten Mal verlange nun ein Papst von seinen Kardinälen eine Gewissenserforschung. „Franziskus fordert uns auf, unser Verhalten und unsere Schwächen zu reflektieren“, sagte Lajolo. Dem Papst ginge es also nicht so sehr um große Strukturreformen, um Organigramme und Posten, sondern um die innere Einstellung seiner Mitarbeiter, meint auch Pater Bernd Hagenkord, Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan. „Ich glaube, es geht wirklich um eine geistliche Haltung. Selbstverständlich müssen sich viele Leute an die Nase fassen, ich als erstes. Da sind alle gemeint, die Verantwortung tragen, nicht nur die Kardinäle. Alle müssen sich die Frage stellen: Warum mache ich das eigentlich? Hat das was mit Jesus Christus zu tun? Oder geht es nur um mich selber? Das ist die Frage die alle 15 Punkte vereint.“

Kurienmitarbeiter heucheln Loyalität, kritisieren aber hinter vorgehaltener Hand die Marschrichtung des Papstes. Andere halten still und hoffen, dass der Spuk bald ein Ende hat. Es sind die Beharrungskräfte, die in jedem Apparat wirken, der einem Reformprozess unterzogen wird. So gesehen wird aus der Weihnachtsansprache des Papstes ein Machtwort. Franziskus geht es nicht um Strukturreformen und Organigramme, sondern um die innere Einstellung seiner Mitarbeiter. Jeden, der im Vatikan nach Ruhm, Macht und Vermögen strebt, hält er für fehl am Platz. Gleichzeitig ist diese gründlich vorbereitete und ohne große Emotionen vorgetragene Rede auch ein Hilferuf. Der Papst braucht bei seiner Reform die Unterstützung der Weltkirche. So beliebt der Pontifex in weiten Teilen der Kirche, ja sogar darüber hinaus ist, so unpopulär scheint er hinter den Mauern des Vatikan zu sein. Viele Kardinäle verübeln dem Papst den demonstrativen Bruch mit den Traditionen, das hohe Reformtempo und die gezielte Missachtung der Hierarchien.

Am Tag nach der Weihnachtsansprache des Papstes an die Kurie, die zu einer veritablen Brandrede geraten war, herrschte im Kirchenstaat betretenes Schweigen: Niemand mochte die von Franziskus geübte Kritik kommentieren. Umso eindeutiger meldeten sich die Vatikanexperten zu Wort. Tenor: Dass der Papst mit der Kurie derart brutal ins Gericht geht, sei kein gutes Zeichen. In der Tat ist es offensichtlich, dass Franziskus bei der Umsetzung seiner Reformen zunehmend auf passiven Widerstand, auf eine Mauer wie aus Gummi stößt. In Italiens Zeitungen wird am Tag danach vor allem gemutmaßt, wen der Papst denn konkret mit seiner Brandrede angesprochen haben mag. Offensichtlich ist die Anspielung auf einen Umzug. Franziskus erinnerte an die vollen Umzugswagen von Geistlichen, wo doch bekannt sei, dass nichts Materielles ewigen Bestand und das Leichenhemd keine Taschen habe. Der ehemalige Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone ist gerade in ein 500 Quadratmeter großes Penthouse im Vatikan gezogen. Wörtlich sagte Franziskus: „Das ist die Krankheit derer, die ein Doppelleben führen, Ergebnis einer Heuchelei des Mittelmaßes und der fortschreitenden geistlichen Leere, die akademische Titel oder Abschlüsse nicht füllen können. Diese Krankheit betrifft vor allem diejenigen, welche die Pastoral aufgegeben haben und sich auf Verwaltung beschränken und so den Kontakt mit der Wirklichkeit verloren haben, mit konkreten Menschen.“

Angesichts dieser harschen Anklage des Pontifex beschleicht den Corriere della Sera die „schreckliche Frage“, wie sehr der Papst innerhalb der Kurie inzwischen isoliert sei. Sein Wunsch, statt im pompösen apostolischen Palast im bescheidenen Gästehaus Santa Marta zu wohnen, sei möglicherweise „zweischneidig“: Die symbolisch-räumliche Abgrenzung vom Hofstaat begünstige die Bildung einer feindlichen Parallelwelt, die die Reformen torpediere. Es gebe Leute in der Kurie, die bloß darauf warteten, bis das Pontifikat zu Ende gehe – und mit ihm die Ära der Reformen.

Williamson Cover

Seit Franziskus‘ Amtsantritt vor zwei Jahren ist Bewegung in Fragen der kirchlichen Lehre gekommen. Die Familiensynode im Oktober hat sich mit heißen Eisen befasst wie Scheidungen, Sexualmoral, Homosexualität. Dabei gab es heftige Debatten und offene Streitgespräche. Es werden nicht nur etablierte Strukturen infrage gestellt, sondern auch Grundsätze der kirchlichen Lehre. Während das Zweite Vatikanische Konzil in den 1960er-Jahren drei Jahre Zeit hatte, um Reformen zu diskutieren, soll die Familiensynode schon im kommenden Oktober zu Ergebnissen kommen. Der Papst drückt aufs Tempo, weil ihm der Bedeutungsverlust der katholischen Kirche bewusst ist. Das Weihnachtsfest hat für immer weniger Menschen eine religiöse Bedeutung, vielmehr wird es als Familienfeier wahrgenommen. In Lateinamerika sind Evangelikale auf dem Vormarsch. Dieser Papst hat Hoffnungen geweckt, er hat sich bisher aber nicht durch- und noch nichts umgesetzt. In Rom ist ein Machtkampf im Gang. Ob Reformer oder Beharrungskräfte reüssieren, wird das nächste Jahr zeigen.

siehe      http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Der-Papst-als-Revolutionaer-article14208761.html

http://diepresse.com/home/panorama/religion/4625549/Kritik-an-Kurie_Papst-warnt-vor-geistlichem-Alzheimer

http://www.deutschlandfunk.de/kritik-an-der-kurie-der-papst-braucht-verbuendete.720.de.html?dram:article_id=307088

http://derstandard.at/2000009764628/Ein-Revoluzzer-im-Vatikan

http://derstandard.at/2000009765429/Kurie-reagiert-mit-passivem-Widerstand-auf-Reformplaene-des-Papstes

http://www.tagesschau.de/ausland/vatikan-121.html

http://www.tagesschau.de/ausland/reaktionen-auf-papst-kritik-101.html

http://www.dw.de/kommentar-sch%C3%B6nen-gru%C3%9F-vom-chef/a-18148161

http://www.faz.net/aktuell/politik/vatikan-papst-franziskus-wirft-kurie-geistliches-alzheimer-vor-13337400.html

http://www.fr-online.de/politik/katholische-kirche-papst-franziskus-rechnet-ab,1472596,29412652.html

http://www.srf.ch/news/international/ueberdeutliche-kritik-des-papstes-an-der-roemischen-kurie

http://www.ksta.de/politik/dicke-luft-im-vatikan-papst-franziskus-spricht-von–spirituellem-alzheimer-,15187246,29405758.html

siehe auch Kommentar                http://www.ksta.de/debatte/kommentar-zur-papst-kritik-multiples-charakterversagen-im-vatikan,15188012,29411940.html

http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article135675821/Gier-Eitelkeit-Tratsch-Papst-kritisiert-Verwaltung-des-Vatikans.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/weihnachtsansprache-von-papst-franziskus-gerechte-schelte-fuer-den-hofstaat-1.2278125

http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/panorama/nach-franziskus-kritik-es-lebe-der-papst-nieder-mit-der-kurie-id8529751.html

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/geistliches-alzheimer-papst-warnt-vor-15-krankheiten-der-kurie-aid-1.4757412

http://www.krone.at/Welt/Papst_Geistlicher_Alzheimer_im_Vatikan-Franziskus-Wutrede-Story-432357

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/article135675735/Papst-rechnet-mit-dem-Vatikan-ab.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.papst-franziskus-papst-geht-mit-roemischer-kurie-hart-ins-gericht.0e3bc796-e9e5-4f24-ac2d-51ef5a49fd74.html

http://bazonline.ch/ausland/europa/Franziskus-staucht-seine-Manager-zusammen/story/23716511

http://www.derwesten.de/politik/papst-greift-die-kurie-scharf-an-aimp-id10172812.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-12/vatikan-papst-franziskus-krankheiten-kurie

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/kirche-unter-franziskus-der-papst-und-die-fragen-des-lebens-a-1007784.html

http://www.focus.de/politik/ausland/papst/15-krankheiten-der-kurie-papst-vatikanverwaltung-leidet-an-existenzieller-schizophrenie_id_4363539.html

http://www.stern.de/panorama/katholische-kirche-papst-franziskus-wirft-kurie-spirituelles-alzheimer-vor-2161900.html

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKBN0K01AR20141222

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5902156/papst-franziskus-geisselt–geistliches-alzheimer-.html

http://www.nzz.ch/international/europa/mentale-erstarrung-spirituelles-alzheimer-1.18449566

Opus Dei 10

Zitate verschiedener internationaler Personen zum Christentum

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Zitate verschiedener internationaler Personen zum Christentum

Kritische Zitate über eine Glaubens- oder Religionsgemeinschaft gibt es nicht nur über den Islam, den es ja bekanntlich so als „Der Islam“ nicht gibt (nur zahllose islamische Sekten, die sich untereinander und wechselseitig hassen, bekämpfen und zu ermorden suchen), siehe auch

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/08/zitate-internationaler-personlichkeiten-uber-den-islam/

es gibt Kritik auch in größerer Zahl am Christentum und den Papisten, den Anhängern des Papsttums im Vatikan. Hier eine Reihe von Beispielen, von denen nicht wenige auch auf andere sogenannte „Religionen“ zutreffen, z.B. den Islam:

A theologian is like a blind man in a dark room searching for a black cat which isn’t there – and finding it!  (Autor unbekannt)

 

Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?  (Douglas Adams, brit. Schriftsteller, 1952-2001)

 

„Theologie“ ist der professionalisierte und institutionalisierte Missbrauch der Vernunft im Dienste des Glaubens.  (Hans Albert, dt. Philosoph und Soziologe)

 

Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit.    (Susan Brownell Anthony, am. Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906)

 

Wenn es einen Gott gäbe, hätte ich noch zwei Eier. (Lance Armstrong, US Radsportler)

 

Kinder werden zur Taufe gebracht wie zur Schluckimpfung.   (Rudolf Augstein, dt. Publizist u. Hrsg. d. ‚Spiegel‘, 1923-2002)

 

Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.    (Charles Baudelaire, frz. Schriftsteller)

 

Messgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof.  (Ambrose Bierce, am. Schriftsteller, 1842-1914)

 

Ich frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es möglich, dass 800 Millionen Christen diese Welt so wenig zu verändern vermögen, eine Welt des Terrors, der Unterdrückung, der Angst.  –  In seinem Durchschnitts-‚Organ‘ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist.    (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)

 

Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.   (Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)

 

Wann bist du eigentlich einmal lieb, lieber Gott?   (Wolfgang Borchert, dt. Schriftsteller, 1921-1947)

 

Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze.  (Manfred Bosch, dt. Schriftsteller)

 

Die Bibel – und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament – ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet.  (Franz Buggle, dt. Psychologie-Professor)

 

Welch primitive Mythologie, dass ein menschgewordenes Gotteswesen durch sein Blut die Sünden der Menschheit sühnt!  (Rudolf Bultmann, dt. Theologie-Professor, 1884-1976)

 

Die Wissenschaft hat in einhundert Jahren mehr für ein zivilisiertes Leben getan als das Christentum in achtzehnhundert Jahren. (John Burroughs, am. Dichter, 1837-1921)

 

Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.        Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.   (Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

 

Die Moral existiert. Unmoralisch ist das Christentum.  (Albert Camus, fr. Philosoph, 1913-1960)

 

Religionen sind eine Ausgeburt der Angst. Sie sind die Antwort auf eine unverständliche und grausame Welt.   (Arthur C. Clarke, brit. Schriftsteller)

 

Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan.  (Jean Cocteau, fr. Schriftsteller, 1889-1963)

 

Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen.    (Otto von Corvin, dt. Schriftsteller, 1812-1886)

 

Religion ist Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter.    (Rudolf von Delius, dt. Schriftsteller, 1878-1946)

 

Der Gott des Alten Testaments ist – das kann man mit Fug und Recht behaupten – die unangenehmste Gestalt der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeind- licher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann.

 

Ein Gott, der die Hölle gemacht, verdient als einziger darin zu braten.

 

Der Glaube lebt vom Gläubigen, nicht umgekehrt – wie gern der Gläubige dies auch glaubt. Dafür sorgen die wenigen, die tatsächlich vom Glauben leben, wenn auch von dem der andern mehr als vom eignen, was der Gläubige aber nicht glaubt.

 

Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte.

 

Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt zum Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde der Massenmord zur Praxis einer Religion. Einen zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze nennt man nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum.

 

Kirchen sind durchaus kein notwendiges Übel, aber das Übel folgt notwendig daraus.

 

Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen.

 

Nicht die Sexualkunde verdirbt die Minderjährigen – der Religionsunterricht!

 

Es gibt kaum einen traurigeren Anblick als eine junge Nonne – ausgenommen eine alte.

 

Missionare in der Heimat kommen mir immer wie Seeräuber auf Urlaub vor.

 

Daß Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglauben der größte.

 

Das Christentum beruht auf verschiedenen Geboten – dem Gebot der Nächstenliebe , der Feindesliebe, dem Gebot nicht zu stehlen nicht zu töten, und auf der Klugheit, keines dieser Gebote zu halten.

 

Sowenig man die Liebe den Prostituierten anvertrauen darf, sowenig die Religion den Pfaffen.     (Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller)

 

Die Christen werden mit Volksmärchen aus Arabien, Chaldäa, Assyrien, Ägypten, Babylon, Persien, Kanaan aufgezogen.   (Anagarika Dharmapala, Vertreter der buddhistischen Revitalisierung, 1864-1933)

 

„Der Gott, der Gott sterben läßt, um Gott zu besänftigen“…Hundert Folianten, die für oder wider das Christentum geschrieben worden sind, ergeben eine geringere Evidenz als der Spott dieser zwei Zeilen.

 

Es gibt wohl keinen guten Vater, der unserem himmlischen Vater gleichen möchte.

 

Ich habe mich in einem riesigen Wald verirrt und habe nur ein kleines Licht, um mich zurechtzufinden. Da kommt ein Unbekannter hinzu und sagt mir: ‚Lieber Freund, blas deine Kerze aus, um deinen Weg besser zu finden.‘ Dieser Unbekannte ist ein Theologe.   (Denis Diderot, fr. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

 

Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein unkluges Schaf sein.

 

Die Erkenntnis von der Unfreiheit des Willens schützt mich davor, mich selbst und die Mitmenschen allzu ernst zu nehmen und den guten Humor zu verlieren.

 

Es war natürlich eine Lüge, was Sie über meine religiösen Überzeugungen gelesen haben, eine Lüge, die systematisch wiederholt wird. Ich glaube nicht an einen persönlichen Gott und ich habe dies niemals geleugnet, sondern habe es deutlich ausgesprochen. Falls es in mir etwas gibt, das man religiös nennen könnte, so ist es eine unbegrenzte Bewunderung der Struktur der Welt, so weit sie unsere Wissenschaft enthüllen kann. … Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden …. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind … höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. … Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie jede andere der Inbegriff des kindischsten Aberglaubens.   (Albert Einstein, Physiker,1879-1955)

 

Entweder will Gott das Übel beseitigen und kann es nicht, oder er kann es und will es nicht, oder er kann es nicht und will es nicht, oder er kann es und will es. Wenn er nun will und nicht kann, ist er schwach, was auf Gott nicht zutrifft. Wenn er kann und nicht will, ist er missgünstig, was ebenfalls Gott fremd ist. Wenn er nicht will und nicht kann, dann ist er sowohl missgünstig wie schwach und dann auch nicht Gott. Wenn er aber will und kann, was allein sich für Gott ziemt, woher kommen dann die Übel, und warum nimmt er sie nicht weg?   (Epikur, gr. Philosoph, 341-ca.270)

 

Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig. (Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

 

Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde. – Das hat er nun davon, selber schuld.    (Wolfgang Eschker, dt. Schriftsteller)

 

Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt.   (Friedrich der Große, König von Preußen, 1712-1786)

 

Die Bibel berichtet mehr als hundertmal von durch Gott befohlenem Mord und Völkermord sowie von 600 weiteren Morden und Massenmorden und rund 1000 Zorn- u. Strafaktionen eines blindwütigen Gottes.  (Peter Fürer, schweizer Schriftsteller)

 

Die Religiosität führt sich biologisch auf die langanhaltende Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit des kleinen Menschenkindes zurück, welches, wenn es später seine wirkliche Verlassenheit und Schwäche gegen die großen Mächte des Lebens erkannt hat, seine Lage ähnlich wie in der Kindheit empfindet und deren Trostlosigkeit durch die regressive Erneuerung der infantilen Schutzmächte zu verleugnen versucht.   (Sigmund Freud, österr. Psychiatrie-Professor, 1856-1939)

 

Die Kirche lehrt uns, in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Jesu Christi zu sehen. Ich hingegen sehe in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Unzähliger, die im Namen des Kreuzes ihr Leben lassen mussten: Sei es durch das Feuer des Scheiterhaufens, durch die Hand der Folterknechte oder durch sogenannte ‚heilige Kriege‘.  (Markus Gansel, Betreiber von www.unmoralische.de )

 

Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.   (André Gide, fr. Schriftsteller, 1869-1951)

 

Mir willst du zum Gotte machen solch ein Jammerbild am Holze!

 

Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens.

 

Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.

 

Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, daß die Welt noch 10000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstand kommt, weil es ebenso viel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffs braucht, um es zu verteidigen als es zu bestreiten. Brief an Johann Gottfried Herder vom 4. Sept. 1788

 

Die Geschichte des guten Jesus hab ich nun so satt, daß ich sie von keinem, außer von ihm selbst, hören möchte.  (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

 

Gott ist die aufs Lächerlichste vermenschlichte Erfindung der ganzen Menschheit. In den Jahrmilliarden, die unsere Erde alt ist, sollte sich Gott erst vor 4000 Jahren den Juden und vor knapp 2000 Jahren den Christen offenbart haben, mit deutlicher Bevorzugung der weißen Rasse unter Vernachlässigung der Schwarzen, der Gelben und der Rothäute? Auf solche Märchen kann ich mühelos verzichten.  (Claire Goll, fr.-dt. Schriftstellerin, 1891-1977)

 

Die Bibel, das konservativste Buch der Weltliteratur, das Buch, mit dem man Todesstrafe, Obrigkeitsstaat, ewiges Bleiben von reich und arm, Kapitalistenausbeutung und Ausgebeutet-Sein begründen kann.  (Helmut Gollwitzer, dt. ev. Theologe, 1908-1993)

 

Ich habe erkannt, daß Katholiken zum Bösen fähiger sind als irgendwer. (Graham Greene, engl. Schriftsteller, 1904-1991)

 

Religion ist die höchste Eitelkeit.

 

Die Offenbarung Gottes in der Bibel folgt nicht einmal aus christlichen Begriffen. Wenn er sich offenbaren wollte, so hätte er vermöge seiner Liebe, die es ihm nicht erlaube, die Menschen irre zu führen, und vermöge seiner Allmacht, die es ihm möglich machte, ein Buch liefern zu müssen, welches über alle Mißdeutung erhaben war und von jedem erfaßt werden konnte.  (Friedrich Hebbel, dt. Dichter, 1813-1863)

 

In dunklen Zeiten wurden dieVölker am besten durch die Religionen geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unserer bester Wegweiser ist; er kennt dann die Wege und Stege besser als ein Sehender; es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

 

Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, dass sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.

 

Ärgert dich dein Auge, so reiss es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.  (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

 

Was kümmert die Kirche die Tyrannei mißratener Könige, sofern sie an deren Macht teilhat!

 

Der Katholizismus verteidigte stets den Diebstahl, den Raub, die Gewalttat und den Mord.

 

Ein untätiger Stand ist ehrgeizig: er möchte reich und mächtig sein und kann dies nur werden, indem er die Beamtenschaft ihrer Autorität und die Völker ihres Eigentums beraubt. Um sich dies beides anzueignen, stützten die Priester die Religion auf eine Offenbarung und erklärten sich selbst zu deren Interpreten   (Claude Adrien Helvetius, fr. Philosoph, 1715-1771)

 

In der Vernunft und in unserer eigenen Natur werden wir Führer haben, die viel sicherer sind als jene Götter, denen die Geistlichkeit nach ihrem Gutdünken irgendwelche Worte in den Mund legt und deren Sprache sie je nach ihren Interessen auslegt.  (Paul Thiry D’Holbach, dt.-fr. Philosoph, 1723-1789)

 

Denn nur ein Narr beugt heut noch seinen Nacken vor Göttern – die aus Weizenmehl gebacken!

 

Das Volk hat lange graue Ohren, und seine Treiber nennen sich Rabbiner, Pfarrer und Pastoren.    (Arno Holz, dt. Schriftsteller, 1863-1929)

 

Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.   (Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

 

Das Christentum ist mir ungeheuer auf die Nerven gegangen, diese Zweijahrtausende sausende Fahrt in die verkehrte Richtung.   (Hans Henny Jahnn, dt. Schriftsteller, 1894-1959)

 

Es wird der Tag kommen, an dem die mystische Entstehung Jesu im Leib einer Jungfrau und mit dem höchsten Wesen als Vater in die gleiche Kategorie eingeordnet wird wie die Fabel von der Geburt der Minerva aus dem Kopf Jupiters.

 

Die einzige Waffe, die man gegen unverständliche Aussagen einsetzen kann, ist der Spott. Vorstellungen müssen klar umrissen sein, erst dann kann die Vernunft sich mit ihnen beschäftigen; und von der Dreieinigkeit hatte kein Mensch jemals eine klar umrissene Vorstellung. Es ist nur das Abrakadabra jener Scharlatane, die sich als Priester Jesu bezeichnen.   (Thomas Jefferson, am. Präsident, 1743-1826)

 

Moses sagt: ‚Gott ist eifersüchtig‘; und anderswo: ‚Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.‘ So seht ihr also etwas Göttliches darin, wenn Gott als neidisch bezeichnet wird, während ein eifersüchtiger und mißgünstiger Mensch euch tadelnswert erscheint?   (Kaiser Julian, röm. Kaiser, 331-363)

 

Im Gleichnis Christi ist die enge Pforte und der schmale Weg, der zum Leben führt, der des guten Lebenswandels; die weite Pforte und der breite Weg, den viele wandeln, ist die Kirche.   (Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1714-1788)

 

Wenn man glaubt, im Besitz der Wahrheit zu sein, sollte man wissen, dass man glaubt, aber nicht glauben, dass man weiss.  (Jules Lequier, frz. Philosoph, 1814-1862)

 

Jesus hat das Reich Gottes verkündet und gekommen ist die Kirche.    (Alfred Loisy, fr. Theologe, 1857-1940)

 

Wenn Männer Kinder bekämen, wäre die Abtreibung längst ein Sakrament.  (Lore Lorentz, dt. Kabarettistin, 1920-1994)

 

Die Kirche muß die Wahrheit unterdrücken, um in der Gesellschaft hoffähig zu bleiben.

 

Die historische Kritik hat den Gebrauch des Alten Testaments durch das Neue Testament ad absurdum geführt, denn an keiner Stelle standen den alttestament- lichen Verfassern die Personen und Geschehnisse vor Augen, die sie den neutestamentlichen Autoren zufolge im Blick hatten.

 

Kein Buch des Mose stammt von Mose, kein Psalm Davids von David, kein Spruch Salomos von Salomo, keine Vision Daniels von Daniel, die allerwenigsten Prophetenworte von den Propheten, unter deren Namen die Bücher überliefert sind. Es gab keinen Exodus aus Ägypten, keine Sinaioffenbarung und keine Übergabe der Zehn Gebote. Abraham, Isaak, Mose und Josua sind bloße Namen, Jericho wurde nie erobert.     (Gerd Lüdemann, dt. Theologie-Professor)

 

In dieser Welt gibt es nur zwei Sorten Menschen – intelligente Menschen ohne Religion und religiöse Menschen ohne Intelligenz.    (Abu’l-Ala-Al-Ma’arri, arabischer Dichter und Schriftsteller, 973-1057)

 

Religion ist Opium des Volkes.   (Karl Marx, dt. Philosoph, 1818-1883)

 

Die Kirche ist ein Ort, wo Menschen vom Himmel Wunderdinge erzählen, die niemals dort waren, und dies Menschen gegenüber, die nie dort eintreffen werden. (Henry Louis Mencken, am. Schriftsteller, 1880-1956)

 

Wenn Menschen Liebe gepredigt wird, lernen sie nicht lieben, sondern predigen.   (Alice Miller , schweizer Schriftstellerin)

 

Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen…sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit.

 

Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker, im Grunde sogar bloß ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht denken!

 

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.

 

Gott die Formel für jede Verleumdung des ‚Diesseits‘, für jede Lüge vom ‚Jenseits‘! In Gott das Nichts vergöttlicht, der Wille zum Nichts heilig gesprochen!“

 

Man sagt nicht ‚Nichts!‘, man sagt dafür ‚Jenseits‘ oder ‚Gott‘.

 

In Formel ausgedrückt dürfte man sagen: alle Mittel, wodurch bisher die Menschheit moralisch gemacht werden sollte, waren von Grund aus unmoralisch.

 

Da haben wir es also: Eine kirchliche Ordnung mit Priesterschaft, Theologie, Kultus, Sakrament; kurz, alles das, was Jesus von Nazareth bekämpft hatte…       (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

 

Da Gott schweigt, schwätzen seine irdischen Vertreter um so mehr.

 

Der besänftigende Glaube erhält also gegenüber der beunruhigenden Vernunft den Vorzug, auch wenn der Preis dafür ein ewiger mentaler Infantilismus ist.

 

Die Ablehnung wissenschaftlicher Aufklärung ist ein Wesensmerkmal monotheistischer Religionen.

 

Die Kirche … schafft es von Anfang an, immer auf der Seite der Tyrannen, Diktatoren und Autokraten zu stehen. … Mein Kampf stand nie auf dem Index librorum prohibitorum, einer von der katholischen Kirche veröffentlichten Liste mit Büchern, die eine Gefahr für den Glauben und die Sitten darstellen.

 

Ohne Gott ist das Elend groß, aber mit Gott ist es noch größer.    (Michel Onfray, fr. Philosoph)

 

Die neunte Landplage, die Gott den Menschen schickte, war eine dichte Finsternis. Sie brütete über Ägypten drei Tage lang. Die zehnte Landplage war eine Finsternis, die sich über ganz Europa und Amerika verbreitete, und sie hat 1900 Jahre gedauert. Das dürfte genug sein.     (Arnulf Øverland, norweg. Schriftsteller, 1889-1968)

 

Der größte Zweifel an den Wundern Jesu entstammt für mich der Tatsache, dass ihre Zeugen mehrheitlich Fischer waren.  (Arthur Pinstead, br. Journalist, 1846-1915)

 

Heirate und du bist wohlauf für eine Woche! Schlachte ein Schwein und du bist wohlauf für einen Monat! Werde Priester und du bist versorgt fürs ganze Leben. (Polnisches Sprichwort)

 

Eine blutige Erlösung am Kreuz ist eine heidnische Menschenopferreligion nach religiösem Steinzeitmuster.    (Uta Ranke-Heinemann, dt. Theologie-Professorin und Kirchenkritikerin)

 

Christentum bedeutet heute zum großen Teil Paulus. (G. Ricciotti, it. Theologe)

 

Warum hat der Vater den Sohn geschickt, warum ist er nicht selbst gekommen?    (Erwin Ringel, österr. Psychiater,1921-1994)

 

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott.     (Edmond Rostand, fr. Dramatiker, 1868-1918)

 

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.         (Jean-Jacques Rousseau, genfer Philosoph, 1712-1778)

 

Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen.

 

Wenn alles eine Ursache haben muss, dann muss auch Gott eine Ursache haben.

 

Wenn es etwas geben kann, das keine Ursache hat, dann kann das ebensogut die Welt wie Gott sein.

 

Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.

 

Es ist möglich, daß sich die Menschheit an der Schwelle eines goldenen Zeitalters befindet, wenn dies jedoch der Fall ist, muß zuerst der Drache getötet werden, der den Eingang bewacht, und dieser Drache ist die Religion.

 

Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muß man feststellen, daß jedes bißchen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, daß die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist.

 

Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse.       (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

 

Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.    (Jean Paul Sartre, frz. Intellektueller, 1905-1980)

 

Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht und mußte es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und wie jene sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlosigkeit ernten.

 

Da donnern sie Sanfmut und Duldung aus den Wolken und bringen dem Gott der Liebe Menschenopfer wie einem feuerarmigen Moloch, predigen Liebe des Nächsten und fluchen den achtzigjährigen Blinden von ihren Türen hinweg, stürmen wider den Geiz und haben Peru um goldner Spangen willen entvölkert.    (Friedrich Schiller, dt. Dichter, 1759-1805)

 

Unsere abendländische Kultur, auf Altertum und Renaissance beruhend, ist im härtesten Kampf gegen die ausgesprochen kulturhemmenden Kräfte des Christentums entstanden!       (Arno Schmidt, dt. Schriftsteller, 1914-1979)

 

Kein noch so verkommenes Subjekt unserer Spezies hat jemals derartig weitreichende Verbrechen begangen, wie sie vom Gott der Bibel berichtet werden.

 

Grundübel des Christentums: Sie erniedrigten einen Rebellen zur Gottheit.

 

Potente Offenbarungs-Religionen kennen -wenn man ihnen den Freiraum läßt- allzu häufig nur eine Maxime, den Umgang mit dem Andersdenkenden betreffend: Du wirst dran glauben – oder: Du wirst dran glauben!

 

Dass sich der Schöpfer des Universums ausgerechnet in unserer Tierart der Trockennasenaffen inkarniert habe, dass er sich dafür interessiere, ob Wesen, die auf einem Staubkorn im Weltall lebten, eine Schweinshaxe äßen oder nicht – diese Vorstellungen sind lächerlich.

 

Je kleiner der Geist, desto größer das Verlangen nach dem Geistlichen.

 

Theologie ist das Bemühen, aus Nicht-Geschehenem, frei erfundenen Märchen, zusammengestückelten Metaphern, verhunzten Überlieferungen, zensierten Berichten, traditionellen Behauptungen, (und im katholischen Spektrum zusätzlich) päpstlichen Enzykliken und Konzilsbeschlüssen einen nachvollziehbaren Zusammenhang herzustellen.         (Michael Schmidt-Salomon, dt. Schriftsteller)

 

Die eigentliche Zentralanschauung des Christentums ist die Sünde.  (August Wilhelm von Schlegel, dt. Philosoph, 1767-1845)

 

In meinem 17ten Jahre, ohne alle gelehrte Schulbildung, wurde ich vom Jammer des Lebens so ergriffen wie Buddha in seiner Jugend, als er Krankheit, Alter, Schmerz und Tod erblickte. Die Wahrheit, welche laut und deutlich aus der Welt sprach, überwand bald auch die mir eingeprägten jüdischen Dogmen, und mein Resultat war, daß diese Welt kein Werk eines allgütigen Wesens sein könnte, wohl aber das eines Teufels, der Geschöpfe ins Dasein gerufen, um am Anblick ihrer Qual sich zu weiden; darauf deuteten die Data, und der Glaube, daß es so sei, gewann die Oberhand.

 

Die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Sie bedürfen der Dunkelheit, um zu leuchten.

 

Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.

 

Endlich kommt noch hinzu, daß der Gott, welcher Nachsicht und Vergebung jeder Schuld, bis zur Feindesliebe, vorschreibt, keine übt, sondern vielmehr ins Gegenteil verfällt … bis auf jene wenigen Ausnahmen, welche durch die Gnadenwahl, man weiß nicht warum, gerettet werden. Diese aber beiseite gesetzt, kommt heraus, als hätte der liebe Gott die Welt geschaffen, damit der Teufel sie holen solle; wonach er denn viel besser getan haben würde es zu unterlassen.

 

Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.       (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

 

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.   (Albert Schweitzer, dt. Theologe und Arzt, 1875-1965)

 

Der gemeine Mann betrachtet die Religion als richtig, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich.        (Seneca, röm. Philosoph, 1-65)

 

Von dem Augenblick an, da ihr diesem von Menschen geschaffenen Monstrum, Kirche geheißen, erlaubt, sich eures Geistes zu bemächtigen, ist euer inneres Licht wie eine ausgelöschte Kerze, und eure Seele ist in die Finsternis gefallen und verdammt. Es gibt keinen größeren Atheisten als den Kirchenatheisten.

 

Die Tatsache, dass sich der Gläubige glücklicher fühlt, als der Ungläubige, besagt nicht mehr, als dass sich der Betrunkene glücklicher fühlt als der Nüchterne.

 

Seine Antwort auf alles ist nicht Gott, sondern die Kirche, die Kirche. Sie verbrennen sich gegenseitig, diese Männer der Kirche, sie verfolgen und begehen Niederträchtigkeiten, deren kein Freund Gottes fähig wäre.

 

Sie stehen zwischen dem Menschen und seinem Schöpfer und maßen sich göttliche Macht an, wo ihnen die göttlichen Eigenschaften fehlen.

 

Why should we take advice on sex from the Pope? If he knows anything about it, he shouldn’t!

 

Verstand beginnt mit einem lebensbejahenden Atheismus. Er befreit die Seele von Aberglauben, Schrecken, Duckmäusertum, gemeiner Willfährigkeit und Heuchelei und schafft Raum für das Licht des Himmels.    (George Bernard Shaw, ir. Schriftsteller, 1856-1950)

 

Die Heiden haben das Leben vergöttert, die Christen den Tod.   (Germaine de Staël, fr. Schriftstellerin, 1755-1817)

 

Schlimmer noch als Anmaßung und Unredlichkeit der Christen ist die Tatsache, daß diejenigen, die keine Christen sind, solches hinnehmen.    (Gerhard Szczesny, dt. Schriftsteller, 1918-2002)

 

Dogmatiker – mit solchen Leuten kann man nicht diskutieren, man kann ihnen Nachsicht angedeihen lassen, sie bedauern, zu heilen versuchen, aber man muss sie als Geisteskranke betrachten und darf mit ihnen nicht streiten.    (Leo Tolstoi, russ. Schriftsteller, 1828-1910)

 

Es ist eine Tatsache, daß niemals eine Verurteilung, niemals eine Exkommunizierung gegen das Regime Hitlers ausgesprochen worden ist, nicht einmal, als dieser und seine Partei in den Konzentrationslagern Millionen von Menschen umbrachten.         (Alighiero Tondi, it. Theologe, 1908-1984)

 

Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, besaßen sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.      (Desmond Tutu, südafrik. Erzbischof)

 

Dies ist der Gipfel des Monströsen und Lächerlichen, Gott als einen kleinlichen, unsinnigen und barbarischen Despoten zu verkünden, der einigen seiner Favoriten heimlich ein unverständliches Gesetz mitteilt und die übrigen des Volkes umbringt, weil sie dieses Gesetz nicht gekannt haben.    (Voltaire, fr. Philosoph, 1694-1778)

 

Falls es einen Gott gibt, der besondere Pläne mit den Menschen hat, dann hat dieser Gott sich wirklich große Mühe gegeben, sein Interesse an uns nicht sichtbar werden zu lassen. Es erschiene mir unhöflich, wenn nicht gar respektlos, einen solchen Gott mit unseren Gebeten zu behelligen.    (Steven Weinberg, am. Physiker und Astronom)

 

Seit er meinen Bruder kreuzigen ließ, um sich mit mir zu versöhnen, weiß ich, was ich von meinem Vater zu halten habe.   (Günter Weisenborn, dt. Schriftsteller, 1902-1969)

 

Die Religion hat es immer verstanden, den Menschen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.    (Carl Christian von Weizsäcker, dt. Wettbewerbstheoretiker)

 

Ein Bischof sagt als Achtzigjähriger noch genau dasselbe, das ihm eingeflößt wurde, als er achtzehn war.  (Oscar Wilde, ir. Schriftsteller, 1854-1900)

 

 

Dem ist nichts hinzuzufügen … 

 

Der Aufstand des hohen katholischen Klerus gegen Papst Franziskus

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Der Aufstand des hohen katholischen Klerus gegen Papst Franziskus
Vatikan-Flagge

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Ich habe am 15.3.2013 um 15.53 in dem Artikel „Was soll uns dieser Medien Hype eigentlich sagen  –  siehe  http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-was-soll-uns-dieser-medien-hype-eigentlich-sagen-116214656.html  – geschrieben: „Wollte der Papst, wie es sich viele Beobachter und Gläubige wünschen, radikal aufräumen und die Kirche wieder auf den Gottesdienst zurückführen, wäre er mit Sicherheit schneller tot und Opfer eines Attentats, als so manche seiner Vorgänger, die nicht freiwillig aus dem Leben geschieden sein sollen …  Nein, es gibt keinen Grund zum Jubel für oder über den neuen Papst, – bestenfalls gibt es keinen Grund zur Hoffnungslosigkeit, dass diese römisch-katholische Kirche vielleicht trotz aller Verwicklungen in Verbrechen – siehe http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html und folgende Seiten – einen Neubeginn wagt und schafft. Ich glaube nicht daran, dass diese Glaubensgemeinschaft wirklich reformwillig oder -fähig ist, ebenso wenig wie die Glaubensgemeinschaft des Islam. Immer machtvoller und stärker werden jene Kräfte innerhalb der römisch-katholischen Kirche, die nur noch als radikal fundamentalistisch und volksverhetzend klassifiziert werden können. Zu viele Jahrhunderte der Gewalt und des Terrors haben die Strukturen des Vatikan durchsetzt und verinnerlicht und zum bizarren Eigenleben geführt, das längst völlig unkontrollierbar und gesetzwidrig geworden ist.“
Papst Audienz
Zugegeben, das ist eine ziemlich düstere Prophezeiung und in der Realität verblüfft mich der neue Papst Franziskus mit jedem Tag, wo ich wieder etwas Unerwartetes von ihm aus allen möglichen Medien erfahre. Ich werde deswegen nicht zum Freund der Katholischen Kirche und auch meine berechtigte Kritik nicht einschränken, ich werde meinen Status als demokratischer und überzeugter Atheist deswegen nicht aufgeben oder überdenken. Aber ich bin auch ein Mensch, der den Standpunkt vertritt, dass jeder Mensch ungeachtet seiner Vergangenheit eine faire Chance verdient hat und lernfähig ist, dass auch Organisationen ihre Machtstrukturen in Ausnahmefällen ändern können.
Einschränkend muss ich zugestehen, dass das allerdings auf die absolute Mehrheit der Islamisten in ihrer aus zahlreichen, untereinander sich  wechselseitig fanatisch hassenden, bekämpfenden und ermordenden Sekten dieser Glaubensgemeinschaft Islam nicht zutrifft. Zu tief sind die Gräben und die Feindschaften zwischen den verschiedenen islamischen Sekten, als dass die bestehenden Blutfehden überwunden werden könnten. Aber der Status Mensch trifft auch auf diese Mordbande der Islamisten nur sehr eingeschränkt zu, da sie sich durch ihre zahllosen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, ihren existierenden Völkermord, längst aus dem Minimalkonsens der Menschheit verabschiedet haben. Ich denke, dass es berechtigt ist, dass Islamisten nicht mehr der Spezies Mensch zuzurechnen sind.
Auf die katholische Kirche trifft das nicht ebenso zwingend zu, eben weil es starke Kräfte innerhalb der Glaubensgemeinschaft gibt, die nicht nur reformwillig, sondern auch reformfordernd sind.
Der neue Papst Franziskus indes scheint mir geradewegs auf seine eigene Ermordung zuzueilen, wenn es nicht gelingt den intriganten, machtversessenen, anti-demokratischen Klerus, die Betonköpfe und Menschenfeinde unter den rechtsradikalen und erzkonservativen Bischöfen, die vor allem anderen am Status ihrer Macht festhalten wollen, zu neutralisieren, aufzuhalten, auszuschalten. Sie wollen nach wie vor eine Rückkehr in die „Heilige“ Katholische Kirche vor der Zeit der Aufklärung, mit Kardinälen, Bischöfen und einem Papst im Protz und Prunk, die allesamt als unfehlbare Gottesdiener anerkannt sind, die den Menschen keinerlei Rechenschaft schulden. Aber gerade die Würdenträger des Vatikan haben sich in den letzten Jahrhunderten als Kriminelle, als Mörder, Vergewaltiger und Diebe hervorgetan, vor allem anderen an weltlicher, imperial diktatorischer Machtausübung interessiert, despotische Heuchler des Christentums und der Menschlichkeit. Damit meine ich nicht nur die fundamentalistische, neo-faschistoide Pius-Bruderschaft und ihren SS-Faschisten-und Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson 
Williamson Cover 2

sondern auch die Anhänger und Fanatiker eines katholisch unchristlichen Fundamentalismus wie der inzwischen zurückgetretene Josef Kardinal Ratzinger, der wider besseres Wissen noch immer von sich behauptet der „deutsche Papst“ gewesen zu sein, was völlig unglaubwürdig ist.

Benedikt 29a

Er war bestenfalls und logisch nachvollziehbar der leibhaftige Anti-Christ, ein Menschenfeind und Betrüger. Denn wäre er der Papst, der sogenannte „Stellvertreter Gottes auf Erden“ gewesen, hätte er menschlich, besser noch christlich handeln müssen, statt sich durch eigenes Handeln bei der Vertuschung von sexuellem Missbrauch durch Priester, Bischöfe und Kardinäle massiv zu engagieren  –  siehe  http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-13.html   und vorherige bzw. folgende Seiten. Ratzinger war zweifellos niemals Papst,

Papst 254-3

auch wenn Millionen Katholiken in aller Welt und der Vatikan das Gegenteil behaupten. Er war nur ein katholisch fundamentalistischer, intoleranter und bornierter typischer Deutscher mit dem Leitspruch: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, – ein Menschenfeind, der aus seinem eigenem Selbstverständnis heraus nicht die Fähigkeit besitzt mitfühlend menschlich zu handeln, weil das für einen katholischen Würdenträger seines Formates völlig unmöglich und nicht zu schaffen ist, nicht bei den versteinerten Herzen und den verknöcherten Gewissen solcher katholischer Repräsentanten. Gerade der Heuchler und vorgetäuschte deutsche Papst Benedikt, Josef Kardinal Ratzinger, hat wie kein Zweiter die Gemeinschaft der Gläubigen enttäuscht und die vielbeschworene Einheit der Katholischen Kirche durch seine rückwärts gewandte Weltsicht in vollem Karacho und vorsätzlich vor die Wand gefahren, zig-Millionen Menschen förmlich gedrängt aus der katholischen Kirche auszutreten und sie damit ihrer religiösen Heimat beraubt.

Daher ist es völlig logisch, dass der Nachfolger von Josef Kardinal Ratzinger im Amt des Vorsitzenden der vatikanischen Glaubenskongregation, quasi die berüchtigte Inquisition innerhalb der römisch katholischen Kirche, der neu ernannte Kardinal und ehemalige Bischof und berüchtigte Hassprediger von Regensburg Ludwig Müller wurde, einem Menschen, dem man das versteinerte Herz bereits von weitem ansieht, mit schmalen Lippen und feist verkniffenem Gesichtsausdruck. Ein sogenannter Mensch, dem jede selbstbestimmte Lebensfreude und sinnliches Vergnügen, erst recht Widerspruch gegen die römisch katholische Amtskirche fremd und Teufelswerk ist, ein frömmelnder Speichellecker und Arschkriecher in der vatikanischen Intriganten-Hierarchie, der ernsthaft glaubt, dass vatikanische Macht und Einflussnahme über die Rechte und Interessen der Menschen hinweg durch mittelalterliche Dogmen und diktatorische Denkverbote richtig und gottgefällig sind, –

Bischof Mueller 2

in einer Reihe stehend mit anderen katholisch vatikanischen Fundamentalisten und ewig Gestrigen, die mit dem modernen Leben und der Selbstbestimmung der Menschen nichts zu tun haben wollen, wie der inzwischen zurückgetretene Kölner Hassprediger und Kirchenspalter, der verantwortungslose Hetzer, der moderne und zeitgenössische Malerei und Kunst ohne direkten Bezug zum Christentum als entartet stigmatisierte, der berechtigte Kritik an „seiner“ katholischen Kirche mit der fanatischen Hetzpropaganda der Nazis gegen die Juden vergleicht, der die Aufklärung über die Verbrechen der vatikanischen Kinderficker mit der Verfolgung von Regimegegnern durch die Nazis in Beziehung setzt, der polemisiert und pöbelt im vorgetäuschten Namen Gottes und des Christentums, Kardinal Meisner

Kardinal Meisner

Die Bischöfe und Kardinäle fürchten um ihren Prunk und ihre Glorie, um ihre finanziellen Privilegien und Pfründe, wie der gottlose Protz-Bischof Tebartz van Elst, dessen Lebensmotto offenbar war: Ich bin euer Bischof und komme direkt von und nach Gott, ich bin unfehlbar,  –  der jetzt u.a. auch durch die Macht und den Aufstand der Gläubigen zu jenem Teufel geschickt wurde, mit dem er in direktem Bündnis steht, ein bigotter, selbstgerechter und tuntenhaft agierender katholischer Würdenträger, der wie kein Zweiter die Heuchelei und Verlogenheit der Katholischen Kirche repräsentiert.

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Bischof van Elst - Limburg

Und eben diese erzkonservativen, reaktionären und machtversessenen Kleriker im glänzenden Seidenornat, die Kardinäle, Bischöfe und Priester proben jetzt den Aufstand gegen diesen Papst Franziskus, der ihnen ihre angeblich von Gott höchstpersönlich zuerkannte Selbstherrlichkeit entziehen, der sie zur Bescheidenheit und Demut zurückerziehen will. Die kennen sich untereinander und sind zutiefst miteinander verschworen, die halten zusammen auf Teufel komm raus, die verfolgen schließlich alle dieselben Interessen, auch weit über Deutschland und Europa hinaus, – die können auch ganz anders, wenn sie sich dazu gezwungen sehen.
Für Millionen Katholiken weltweit ist dieser neue Papst Franziskus ein Symbol für die Rückkehr, die Umkehr, die neue Christianisierung ihrer Katholischen Kirche im Bekenntnis zu mehr Menschlichkeit. Mit der ideologischen Basis des Christentums, das, was die Christenheit als Glauben bezeichnet, besitzt die Katholische Kirche nur noch wenig Gemeinsamkeit, ist lediglich Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft mit allen ihren Fehlern und Unzulänglichkeiten. Denn eines ist seit vielen Jahrhunderten unübersehbar, der Vatikan, also die offizielle Amtskirche des Katholizismus, ist vor allem anderen eine weltliche Macht, ausgerichtet und fixiert am Erhalt dieser weltlichen Macht, die einen beträchtlichen Teil ihres Gesamtvermögens von vielen Milliarden Euro ausmacht, in Kumpanei mit Massenmördern, Diktatoren, Despoten und internationalen Verbrechersyndikaten. Die Menschen und vor allem die christliche  Menschlichkeit spielen dabei bestenfalls noch eine Statistenrolle.
Das öffentliche Bild und Selbstverständnis der römisch katholischen Kirche wird weitgehendst von solchen gottlosen Heuchlern, Prügel-Bischöfen wie Bischof Wixa, von sexuellem Missbrauch, Verlogenheit und mittelalterlichen Moralvorstellungen geprägt, einer unseligen Frömmelei zum Nachteil der Menschen und zwingt diese ihre katholische Kirche als eine intolerante, jugendgefährdende, anti-demokratische und verfassungsfeindliche Organisation zu sehen, – durchaus vergleichbar und mit schockierend ähnlicher Terminologie wie Scientology oder die Sekten-und Glaubensgemeinschaft des Islam, deren Sekten sich ebenfalls in blutrünstige Intrigen und Machtkämpfe verstrickt haben, die sich bis aufs Blut bekämpfen und zu ermorden versuchen und schon beachtliche Völkermordresultate vorweisen können. Keine westliche Armee oder anti-islamische Regierung lässt weltweit mehr Muslime, Frauen, Männer, Kinder und Greise ermorden, als Muslime gegen andersgläubige Muslime, latent und beständig mordbereit. Im Islam sind es die sogenannten „Gotteskrieger“ und die soziopathischen Hassprediger, – im Katholizismus stehen an der Spitze eine Elite alter, menschen- und gesellschaftsferner Männer, die untereinander verschworen, sich alle nur denkbaren, ekelerregenden und unchristlichen „Sünden“ und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vergeben und vertuschen, weil sie selbst bis zum Hals darin als Täter verwickelt sind.
Religionen 2
Warum sollte man dieser katholischen Kirche seine Kinder anvertrauen?
Der Kölner Scharfmacher und Hassprediger Kardinal Meisner hat dafür überzeugende Beispiele der Arroganz und Gewalttätigkeit seiner Macht geliefert.      lila Monster
Wie kann es ein nichtklerikaler Mensch wagen die Person, die Amtsführung und die Unfehlbarkeit eines Kardinals von Köln in Frage zu stellen und zu kritisieren?
Das ist doch ein ungeheuerlicher Vorgang, das ist Gotteslästerung. Der ungebildete Pöbel soll gefälligst die Schnauze halten, lustlos Kinder zeugen und gebären, Rosenkränze runterbeten und den Klingelbeutel mit klingenden Münzen und Banknoten füllen, statt sich unerlaubterweise um klerikale Fragen zu echauffieren.
Da ergeben sich zwangsläufig düster drohende Fragen:
Wie lange noch werden sich die Kardinäle und Bischöfe die neue Bescheidenheit des neuen Papstes aufzwingen lassen?
Wie lange noch sind sie gewillt auf ihren Pomp und ihre Prunksucht, ihren teuren Meßwein, auf ihre angestammten Hofschranzen und Lustknaben zu verzichten?
Wie lange wird der neue Papst Franziskus seinen neuen Stil der Menschlichkeit im Vatikan noch überleben, ehe ihm gedungene Mörder ein blutiges Ende bereiten?
Vergessen wir dabei nicht, die berüchtigte Vatikan-Banko Ambrosia mit ihren fragwürdigen Geldwäschegeschäften für die Mafia und internationale Drogenkartelle hat bereits erste Opfer bringen müssen. Das werden diese Mafiosis auf Dauer nicht einfach klaglos hinnehmen.
Die haben genauso gute geheime Kontakte zu Killern und Attentätern wie so mancher Erzbischof oder Kardinal, die sich nicht „ihre private Kirche“ und ihren Luxus aus den Händen nehmen lassen wollen.
Wie lange kann Papst Franziskus das im Umfeld seiner unmittelbaren Kontakte zu den Menschen auf dem Petersplatz überleben, ehe einer vom Typ Ali Akca dem mit Waffengewalt ein Ende setzt.
Nicht einmal die Schweizer Garde wird verhindern können, dass die bekannte und vertraute katholische Tradition des Papstmordes erneut ein Opfer fordert.
Aufstand gegen den Papst

„Franziskus macht unsere Kirche kaputt“

Papst Franziskus bittet um Vergebung

für Kindesmissbrauch

Papst Franziskus empfängt ehemalige Sexsklavinnen

Audienz für 4 Ex-Prostituierte

Katholische Fundamentalisten rebellieren

gegen den Papst

Papst Franziskus bereitet die Kirche auf einen grundlegenden Kurswechsel vor. Doch im Vatikan und unter Bischöfen wächst der Widerstand gegen seine forsche Art. Jeden Mittwoch versammeln sie sich zu Zehntausenden, um ihrem Star zu huldigen. Die Menschen winken, kreischen, applaudieren, wenn Franziskus auf dem Weg zur Generalaudienz mit dem Papamobil die Menschenreihen abfährt. Sie schwärmen geradezu für „den einfachen Mann“ an der Spitze der katholischen Kirche. Der Papst aus Lateinamerika hat die Herzen der Gläubigen erobert.

Im Vatikan ist die große Euphorie für den neuen Papst dagegen längst verflogen. Die Stimmung sei „mies“, beschreibt ein Geistlicher das Klima im Kirchenstaat und warnt: „Nennen Sie bloß meinen Namen nicht.“ Kritik am obersten Kirchenführer verbietet sich, in der katholischen Kirche gilt der absolute Gehorsam gegenüber dem Papstwort. Alle seien verunsichert, „weil niemand weiß, was morgen mit ihm und der Kirche geschieht“.
Den vorerst letzten Tiefpunkt erreichte die Laune am vergangenen Dienstag. Da erschien in der linksliberalen und kirchenkritischen Tageszeitung „La Repubblica“ ein Interview mit Franziskus, das sich wie eine Kriegserklärung an die eigene Kurie liest: „Die Führer der Kirche waren oft narzisstisch, von Schmeichlern umgeben und von ihren Höflingen zum Üblen angestachelt. Der Hof ist die Lepra des Papsttums . . .“, ließ sich der Pontifex unter anderem zitieren. Harsche Worte.  lila Monster

Die Kurie – eine Truppe von Aussätzigen? Rund 4000 Menschen arbeiten im Vatikan. Darunter Männer, die Benedikt XVI. das Leben mit Intrigen und Machtkämpfen verleideten und letztlich seinen Rücktritt einleiteten. Doch das Gros der Geistlichen und der Laien gilt als engagierte Arbeiter, die ihr Leben dem Wohl der Kirche verschrieben haben. Mitarbeiter-Motivation hört sich anders an. Ein Vatikan-Insider glaubt, Franziskus führe einen Kampf um die Basis und alte Rom-Kritiker, und prophezeit: „Diese Strategie ist extrem gefährlich, weil er dabei auch Feinde füttert.“ Nicht nur im Vatikan formiert sich Widerstand. Rund um den Globus, so berichten Kritiker in Rom, wächst das Unbehagen. In den USA fühlen sich Bischöfe – darunter offenbar der mächtige Erzbischof von New York und Bergoglio-Wähler, Kardinal Timothy Dolan – verprellt: Franziskus hatte getadelt, die Kirche könne sich nicht nur „mit der Frage um die Abtreibung befassen, mit homosexuellen Ehen, mit Verhütungsmethoden“. Die US-Bischöfe fürchten, dass solche liberalen Sprüche ihnen die Gläubigen im puritanischen Amerika endgültig zu den gestrengen Evangelikalen treiben.
In Polen haben sich das vorwiegend konservative Episkopat und der Klerus sogar schon ein Horrorszenario zurechtgelegt: „Wenn das so weitergeht, macht dieser Papst unsere Kirche kaputt“, schildert ein Vatikan-Insider die dortigen Befürchtungen.
Offiziell hört man in Deutschland großes Lob für den neuen Kurs der Barmherzigkeit. Intern zeigen sich die deutschen Bischöfe zumindest verstimmt. Bislang galten sie als Speerspitze bei der Forderung nach Reformen. Dass diese bislang auf sich warten ließen, konnten sie stets mit der konservativen Linie des Vatikans begründen: Johannes Paul II. und Benedikt XVI. seien Bremser.
Aber jetzt sitzt ein Revoluzzer auf dem Stuhl Petri, zumindest ein Mann, der sich als solcher gibt. Im engsten Kreis soll ein deutscher Bischof daher gefragt haben, wie es nun weitergehen werde.
Der Theologe und Kirchenkritiker Hans Küng sieht die Schuld für die miese Stimmung bei den Bischöfen selbst. „Dem Papst ist es gelungen, das katholische Volk für sich einzunehmen. Das hat manchem der deutschen Bischöfe nicht gefallen, die bisher eine andere Linie verfolgt haben.“ Insgesamt sei der „Paradigmenwechsel in der römischen Kurie bisher nicht angekommen“.
Viele im vatikanischen Machtapparat lebten geistig noch „am mittelalterlich-barocken Hof“, moniert der Tübinger Professor. „Und man kann nur hoffen, dass den Worten und Gesten der Erneuerung nun auch Taten der Reform folgen werden.“
Papst Franziskus 03
Die Frage nach geweihten Frauen in der Kirche wird ein Tabu bleiben. Mit einer Abschaffung des Zölibats rechnen Experten nicht ernsthaft.
Wenn Franziskus Reformen durchsetzen will, wird es ohne den Apparat – die Kurie, die Bischöfe und die Seelsorger in den Gemeinden – nicht gehen. Die größte Gefahr läuft der Pontifex heute, wenn sich die Mentalität ausbreitet, man müsse die Zeit aussitzen – Dienst nach Vorschrift sozusagen. Doch im kleinsten Staat der Welt, wo erstmals zwei Päpste leben, keimt auch eine schleichende Sehnsucht nach Benedetto auf, wenn ein Kurialer klagt: „Der deutsche Heilige Vater spornte uns mit seinen Argumentationen zu langen Meditationen an.“ Damit sei es nun vorbei. Mangelnde theologische Diskussionen kritisieren auch katholische Universitäten weltweit – natürlich nur inoffiziell.
Papst Franziskus hat die Opfer von Kindesmissbrauch durch Priester in der katholischen Kirche um Vergebung gebeten. „Ich fühle mich berufen, mich der Sache anzunehmen, des Bösen, das einige Priester getan haben (…), und um Vergebung zu bitten, für den Schaden, den sie angerichtet haben, für den sexuellen Missbrauch an Kindern“, sagte der Pontifex am Freitag bei einem Treffen mit Kinderschützern im Vatikan. Die Kirche sei sich der schlimmen Folgen bewusst und wolle keinen Schritt zurück machen bei der Behandlung des Problems und der Bestrafung der Täter.
„Es ist ein persönlicher und moralischer Schaden, verübt durch Männer der Kirche“, betonte Franziskus. Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte im Dezember eine Kommission gegen Kindesmissbrauch eingerichtet und kurz nach seinem Amtsantritt vor gut einem Jahr angekündigt, entschlossen gegen Fälle von sexuellem Missbrauch in der Kirche vorgehen zu wollen.
Papst Franziskus hat den weltweiten Menschenhandel als „Verbrechen gegen die Menschheit“ bezeichnet. Auf einer Konferenz zum Thema im Vatikan forderte er zu mehr Engagement auf. Die Täter seien mit der ganzen Strenge des Gesetzes zu verfolgen; den Betroffenen müsse hingegen mehr Hilfe zukommen, sagte Franziskus. Vor seiner Ansprache hatte er vier Opfer von Menschenhandel getroffen, italienischen Medien zufolge ehemalige Prostituierte. Auf der zweitägigen Konferenz kamen Vertreter von Polizei und Kirche aus 20 Ländern zusammmen.
siehe   http://www.focus.de/politik/ausland/papst/report-aufstand-gegen-den-papst_aid_1121289.html
http://www.focus.de/politik/ausland/papst/das-boese-das-einige-getan-haben-papst-franziskus-bittet-um-vergebung-fuer-kindesmissbrauch_id_3765866.html
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/papst-entschuldigt-sich-bei-opfern-von-sexuellem-missbrauch-a-963962.html
http://www.taz.de/Sexueller-Missbrauch-/!136656/
http://www.derwesten.de/wp/politik/papst-entschuldigt-sich-bei-opfern-von-sexuellem-missbrauch-id9232459.html
http://kurier.at/politik/weltchronik/missbrauchsskandal-papst-entschuldigt-sich/60.282.916
http://www.n-tv.de/ticker/Papst-bittet-Missbrauchsopfer-um-Vergebung-article12646381.html
http://www.rp-online.de/politik/papst-will-mehr-einsatz-gegen-menschenhandel-aid-1.4168973
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_politik/article126815824/Papst-Franziskus-empfaengt-fruehere-Sexsklavinnen.html
Nachtrag:
lila Monster

Die Protz- und Prunksucht im Vatikan

ist noch lange nicht vorbei

Protz-Palast auch im Vatikan:

Kardinal bekommt riesige Luxuswohnung

Zehn Mal so groß wie Papst-Gemächer

Ex-Kardinal zieht in Luxus-Penthouse im Vatikan

Kardinal Tarcisio Bertone lässt sich

„Goldenes Penthouse“ im Vatikan einrichten

Ein provokanter Affront gegen Papst Franziskus

Vatikanischer Streit um Luxuswohnsitz

Vatikanischer Protzer will nicht

auf Pomp und Prunk verzichten

Die unmissverständliche Botschaft

der vatikanischen Hassfigur Kardinal Bertone

Statt Bescheidenheit opulentes Penthouse

für Kardinal Bertone

Und immer geht es dabei wie bei dem aus dem Amt zurückgetretenen deutschen „Hau-drauf-Bischof“ Wixa, diesem Kinder prügelnden und Kirchengelder unterschlagenden Scharfmacher der katholischen Kirche in Deutschland,  –  siehe  http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-14.html  und   http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan-15.html  –  um schamlose persönliche Selbstbereicherung, diese unstillbare Gier nach teuren Besitztümern, Geld und Luxus. Für christlich vatikanische Demut und Bescheidenheit bleibt dabei keinerlei Platz oder Existenzberechtigung.
Papst Franziskus‘ Forderung nach einer „armen Kirche“ findet offenbar nicht bei allen Geistlichen Gehör: Der italienische Kardinal Tarcisio Bertone lässt sich laut einem Medienbericht eine 600 Quadratmeter große Luxuswohnung im Vatikan herrichten. Die neue Unterkunft will der frühere Kardinalstaatssekretär nach umfangreichen Umbauarbeiten noch im Sommer beziehen. Papst Franziskus beeindruckt seine Katholiken mit Bescheidenheit, persönlicher Prunk umgibt das Kirchenoberhaupt fast nie. Doch ein italienischer Kardinal hält von der Einstellung seines Chefs nicht viel: Er lässt sich gerade eine Luxuswohnung im Vatikan bauen – 600 Quadratmeter groß. Die Wohnung, die über eine 100 Quadratmeter große Dachterrasse verfügen soll, ist dem Bericht zufolge zehnmal größer als das bescheidene 70-Quadratmeter-Apartment des Papstes. Der für seine bescheidende Lebensweise bekannte Pontifex wohnt anders als seine Vorgänger im vatikanischen Gästehaus und nicht im Apostolischen Palast.

Der ohnehin umstrittene Kardinal wurde im Oktober vom Papst seines Amtes als Kardinalstaatssekretär erhoben. Er stand während seiner Amtszeit vor allem wegen seines Umgangs mit Krisen wie dem Missbrauchsskandal und der „Vatileaks“-Affäre um gestohlene Dokumente in der Kritik. Seine Kritiker hatten ihm außerdem einen autoritären Führungsstil und zu enge Beziehungen zur Politik vorgeworfen. Der Kardinal witterte hingegen eine Verschwörung. Er sei ein Opfer von „Maulwürfen und Schlangen“ im Vatikan geworden, sagte er damals.

Franziskus tritt seit seinem Amtsantritt im März 2013 mit Nachdruck für eine Reform des Vatikans ein und fordert eine „arme Kirche für die Armen“. Den im Januar bestimmten Kardinälen gab er mit auf den Weg, sie sollten „Weltlichkeit“ und Partys meiden und ein „einfaches und demütiges Herz“ behalten. Die Luxus-Wohnung sorgt nun für Unmut im Vatikan. Der argentinische Pontifex, der immer wieder eine „arme Kirche der Armen“ fordert, soll Zeitungsberichten zufolge nicht begeistert über die neue Wohnung Bertones gewesen sein. Erst am Gründonnerstag hatte Franziskus in seiner Predigt gefordert: „Die priesterliche Freude ist eine Freude, welche die Armut zur Schwester hat.“

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell
siehe auch den Roman über die schlimmen Misshandlungen, Demütigungen und Gewalt durch katholische Ordensschwestern gegen Waisenkindern in einem katholischen Waisenhaus im Bergischen Land, ihre lieblose, unerträgliche Kindheit und den Tod von Waisenkindern, die ermordet wurden, weil ihre Hautfarbe nicht weiß war, die unehelichen und ausgesetzten Kinder von US-Soldaten bzw. ihrer Geliebten, die der Volksmund zu dieser Zeit „Negerhuren“ nannte
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http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html

siehe auch Beiträge zum Thema   „Der Vatikan“   

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/vatikan.html

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