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Wohin treibt diese deutsche Parteiendiktatur?

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Wohin treibt diese deutsche Parteiendiktatur?

Angesichts der aktuellen politischen Krise und eines Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, eines rechtsradikalen, evt. sogar faschistoiden oder neo-nationalsozialistischen Staatsbeamten, der hervorragende und zugleich konspirative Kontakte zu Neo-Nazis und faschistischen Gewalttätern, Brunnenvergiftern pflegt, der ganz offen sowohl die Bundesbürger als auch die zuständigen Parlamente, Minister und Parlamentsausschüsse über alle erträglichen Maaßen belügt und betrügt, der nicht davor zurückschreckt den Whistleblower Edward Snowden als verkappten Kommunisten zu diskreditieren, zu verleumden, einem der wenigen aufrichtigen Staatsdiener, dem die gesamte Menschheit und ihrem Willen zu demokratischer Freiheit so viel zu verdanken hat, stellte sich nach wie vor die unbeantwortete Frage:

Wer schützt diesen Staat, dessen Bürger, die lt. Verfassung der Souverän dieses Staates sind

(in Wirklichkeit sind sie erkennbar der Willkür und Egomanie dieser heuchlerisch verlogenen Parteien-Diktatur nahezu wehrlos ausgeliefert)

vor dem Verfassungsschutz?

Wer bewahrt diese „Pseudo-Demokratie“ vor den Umsturzversuchen der Neofaschisten und ihrer Unterstützer und Komplizen aus den Verfassungsschutz Organisationen, die mehr und mehr als eine kriminelle Vereinigung zu betrachten sind?

 

 

“Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …”

George Orwell

Karrikatur Bundesadler klein

Ach ja, es ist schrecklich, es ist einfach nicht schön, – und es wird auch nicht dadurch besser, dass ich es mehrfach wiederhole, aber es kristallisiert sich immer mehr als die schlichte, unwiderlegbare Wahrheit heraus: Die wirklichen, gefährlichen  –  viel gefährlicher noch als die Killerbrigaden des NSU  –  die wirklich gefährlichen Staats- und Verfassungsfeinde, die extremistischen Gegner von Demokratie und Bürgerfreiheiten sitzen in unseren Landesämtern für Verfassungsschutz, – und natürlich beim Bundesamt für Verfassungsschutz, genau wie die größte Terrororganisation der Welt, der US-Geheimdienst CIA mit seiner angegliederten Paranoiaschwester NSA. Und das wissen wir nicht erst seit der bekannt gewordenen Zusammenarbeit zwischen NSA und BND zur endgültigen Abschaffung aller demokratischen Menschen-, Freiheits- und Bürgerrechte, die konsequent und demokratiefeindlich mit allen erdenklichen und unvorstellbaren Mitteln versuchen diese Republik zu zerschlagen, sie in den Boden zu stampfen, aus ihr wieder einen autoritären und totalitären Polizeistaat zu machen, wie unter Hitler, Göbbels, Himmler und Konsorten  –  und wegen der politischen Ausgewogenheit natürlich auch wie unter Ulbricht, Honnecker, Mielke und Konsorten.

Wie gesagt, mir macht es auch keine Freude diese Frage immer wieder zu wiederholen: Wer schützt uns bundesdeutsche Bürger vor dem Verfassungsschutz?

Ich habe diese Frage z,B. am 10.Dezember 2013 gestellt  – siehe  http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-schwere-vorwurfe-gegen-thuringer-lka-chef-121534569.html

und am  11.April 2013   –  siehe   http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-glauben-sie-wirklich-dass-das-alles-purer-zufall-ist-116991352.html

und an meinem Geburtstag, dem 21.2. – siehe   http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-aktueller-als-je-zuvor-wer-schutzt-die-republik-vor-dem-verfassungsschutz-115538788.html

und am  15.September2012  –  siehe   http://belgaraths-themen.over-blog.de/article-wer-schutzt-uns-vor-dem-verfassungsschutz-107832640.html

Karrikatur Bundesadler klein

und in zahlreichen Beiträgen auf diesem Blog, auch wenn da dieses Thema eher am Rande behandelt wurde. Ich bin ein radikaler Demokrat, ich kann mich mit Christen, Atheisten, Kommunisten, sogar Anarchisten und Esotherikern, Muslimen und allen möglichen Menschen verschiedenster Weltanschauung an einen Tisch setzen, mich mit ihnen auseinandersetzen, mit ihnen diskutieren und streiten, ohne zwingend ihre Meinung teilen zu müssen.

Die einzige Ausnahme sind Faschisten und Neo-Nazis, – und die gibt es nicht nur in unserem Land reichlich, u.a. in jenen staatlichen Dienststellen, die die Republik vor Faschisten und Neo-Nazis schützen sollen. Ich stelle nicht zum ersten Mal die Frage, ob es nicht besser wäre solche Verfassungsfeinde wegen latenter und demokratiegefährdender Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu lebenslanger Haft und anschließender Sicherheitsverwahrung zu verurteilen.

Und ich meine damit nicht nur Anti-Menschen wie Beate Zschäpe, sondern im Besonderen zahlreiche Leiter und leitende Beamte der Verfassungsschutzbehörden.

NSU „Aufarbeitung“ in Berlin

Und noch ein krimineller V-Mann

Innensenator Henkel wieder bis zum Hals im NSU-Sumpf

Neue Ungereimtheiten bei NSU-Aufklärung

Wird ein Nazi zum Problem für Innensenator Henkel?

Henkel soll V-Mann gedeckt haben

Der Berliner Polizeichef räumt indirekt ein, einen weiteren V-Mann mit NSU-Bezug geführt zu haben. Genaues sagt er nicht: Es bestehe „Vertrauensschutz“. Berlin hat eine neue Spitzelaffäre: Ein militanter Neonazi aus Thüringen ist offenbar ein V-Mann des Berliner LKAs. Die Abgeordneten fordern jetzt von CDU-Innensenator Henkel Aufklärung – der schimpft stattdessen auf die Opposition.

Karrikatur Bundesadler klein

Wieder geraten die Sicherheitsbehörden im NSU-Komplex in Erklärungsnot. Am Montag räumte der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt indirekt ein, dass sein LKA einen weiteren V-Mann mit NSU-Bezug führte: Nick G., ein stramm militanter Neonazi mit außerordentlich hohem Gefährdungspotenzial.

Der 36-Jährige, ein bulliger Glatzkopf, gibt sich heute als Aussteiger. Im Dezember hatte er selbst in einem Internetvideo von einem Treffen mit zwei Berliner LKAlern Ende Oktober in Thüringen erzählt. Polizeichef Kandt sagte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, er kenne G.s Video seit Freitag. Auch räumte er ein, dass LKA-Beamte in Thüringen waren. Dass sie dort mit G. einen früheren V-Mann besuchten, bestätigte er nicht. Vielsagend aber sprach er von einem noch bestehenden „Vertrauensschutz“, den man aufzuheben versuche. „Dann können wir offen darüber reden.“ Die Opposition wirft dem Innensenator vor allem vor, nicht von sich aus Öffentlichkeit und Abgeordnete über den Thüringer Fall informiert zu haben – trotz mehrerer Versprechen, an die vor allem Udo Wolf von der Linkspartei erinnerte. Dabei soll die Polizei das Video schon seit Dezember kennen. Dies bestätigte Polizeipräsident Klaus Kandt nach der Sitzung dem Tagesspiegel. Er selbst kenne das Video erst seit Freitag, also dem Tag der Veröffentlichung durch die Thüringer Linkspartei. Dem Vernehmen nach habe Staatsschutz-Chef Oliver Stepien das Video schon im Dezember gesehen. Unklar blieb, ob die Polizei den Innensenator darüber informiert hatte.

Der Fall ist heikel, weil G. als aggressiver Neonazi gilt, der mehrere Jahre in Haft saß, weil er etwa einem Schwarzen ein Ohr abriss. Für die Berliner Beamten des Verfassungsschutzes offenbar kein Hindernis, ihn anzuwerben. Zum anderen berichtet G. in dem Video, die LKAler hätten mit ihm über seinen damaligen Gesinnungsgenossen Carsten S. gesprochen. Auch der war in den Neunzigern eine Neonazigröße, später V-Mann des Brandenburger Verfassungsschutzes alias „Piatto“. Zusammen mit Nick G. wurde er für einen geplanten Rohrbombenanschlag auf Antifa-Mitglieder verurteilt. Carsten S. unterhielt auch Kontakte ins NSU-Umfeld, berichtete davon auch den Behörden. So schilderte er 1998, dass das untergetauchte NSU-Trio Waffen suche und einen Überfall plane. Auch benannte er einen Kontaktmann zum Trio. Nick G. behauptet nun, die Berliner LKAler hätten ihm aufgetragen, nicht über Carsten S. vor Untersuchungsausschüssen auszusagen. Auch hätten diese ihm versichert, Akten mit Verweisen auf „Piatto“ und ihn „so gut es ging“ geschwärzt zu haben.

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Polizeichef Kandt wies das am Montag zurück: Keine Maßnahme seiner Behörde habe das Ziel gehabt, „einen Untersuchungsausschuss zu behindern“. Sein Staatsschutz-Chef, Oliver Stepien, deutete an, dass das Treffen dazu gedient habe, Nick G. über eine „Gefährdung“ zu informieren. Polizeipräsident Kandt sagte dem Tagesspiegel nach der Sitzung „Wir kennen die Dinge, dürfen nur nicht darüber reden.“ Nach seiner Einschätzung hat der Fall eine „geringe Dimension“ als der Streit um den V-Mann 562 vor einem Jahr. Es müsse auch nicht jedes Wort in dem Video stimmen, meinte der Polizeipräsident. Dem Senator riss in der vierstündigen Sitzung einfach der Geduldsfaden. „Sie wollen das einfach nicht verstehen“, schreit Henkel die Opposition an. Es folgt ein kurzes Tohuwabohu.

Grüne, Linke und Piraten sprachen im Ausschuss dennoch von einer „erneuten Bombe, die geplatzt ist“. Seit vergangenem August haben die Abgeordneten Einsicht in V-Mann-Akten der Berliner Polizei. Bereits im Herbst 2012 musste die Berliner Polizei zugeben, jahrelang einen NSU-Bekannten als Spitzel geführt zu haben: den Sachsen Thomas S. Der war kurz mit Beate Zschäpe liiert, half dem Trio beim Untertauchen und brachte ihm später ein Kilo TNT. Seinen V-Mann-Führern erzählte er dies nicht, gab nur einen Hinweis auf einen vermeintlichen Kontaktmann der Abgetauchten. Selbst dieser Tipp versandete.

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Und Polizei und Innensenator? Die schweigen zu den Vorwürfen, berufen sich auf den weitgehenden Vertrauensschutz den ein V-Mann genießt. Fakten dürfen sie nicht nennen, beteuern Polizeipräsident Kandt und Henkel. Bekanntlich wird V-Leuten zugesichert, nie ihre Identität preiszugeben, weil nur so Kriminelle oder Extremisten zur Zusammenarbeit geworben werden können. Kandt zeigte sich aber zuversichtlich, dass „noch diese Woche“ die Zusage durch die Staatsanwaltschaft aufgehoben werde. Sie versprechen, dass die Abgeordneten am Donnerstag im sogenannten Geheimschutzraum die Akten einsehen dürfen. Die Opposition legt das als Mauern, Versagen oder Desinteresse aus.

siehe   http://www.taz.de/NSU-Aufarbeitung-in-Berlin/!131813/

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/823168/

http://www.neues-deutschland.de/artikel/922246.henkel-steckt-wieder-im-nsu-sumpf.html

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article124285525/Henkel-und-Opposition-beschimpfen-sich-im-Innenausschuss.html

http://www.bz-berlin.de/frank-henkel/wird-dieser-nazi-zum-problem-fuer-henkel-article1795157.html

http://www.berliner-kurier.de/polizei-justiz/unter-beschuss-henkel-soll-v-mann-gedeckt-haben,7169126,26011062.html

http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/01/27/weiterer-v-mann-des-berliner-lka-mit-nsu-bezug_14824

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nationalsozialistischer-untergrund-wieder-aerger-mit-den-neonazis,10809148,26011220.html

sieh auch Kommentar zum seltsamen Treiben des Berliner LKA http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kommentar-zum-seltsamen-treiben-des-berliner-lka-mitten-im-sumpf-,10809148,26011686.html

 siehe auch „Politische Plakate“   http://www.brakhage.info/politische-plakate-2

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Abgesang

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Abgesang an eine ehemalige geliebte Hure

 

Nein, das ist nicht wahr, – es ist einfach nicht wahr.

Viele sagen jetzt von ihr, sie sei alt, gemein, hässlich und fett geworden,
eine elend schäbige Schlampe mit gierigen Händen und Hängebacken.
Aber das ist gelogen, – oder zumindest nicht die ganze Wahrheit. Sie wurde schon alt geboren und war vom ersten Tag an hässlich, so hässlich, dass sich selbst ihre Eltern vor Scham erbrachen.
Sie ist niemals auch nur eine Stunde wirklich ein schönes Kind und jung gewesen, sah immer aus wie vergammeltes Müllwerk oder Gerümpel, das irgend jemand vergaß wegzuwerfen.

Sie war schon von Geburt an reichlich dreckig, verkommen, ungepflegt, von Kinderkrankheiten gezeichnet.
Was willst du auch erwarten von einer, die knapp vor der Geburt beinahe von ihren Eltern abgetrieben wurde. 

Ein ungeliebtes Kind, von niemandem mehr wirklich erwartet, spät gezeugt von bigotten, senilen Eltern, die schwer unter ihren syphilitischen Ausfallerscheinungen gelitten haben, schwachsinnig und vom Größenwahn zerfressen, weil sie immer etwas Besonderes sein wollten, –  aber nie mehr als verlogene Heuchler und Selbstbetrüger waren.
Alle ringsum haben dieses unerwünschte, ungewollte Kind
vom ersten Tag an nur mit scheelen Augen angesehen.

Nein, ich kannte ihre Eltern nicht wirklich, nicht persönlich, nur aus Erzählungen.
Aber sie sollen wohl auch nicht gerade Persönlichkeiten von moralisch zweifelsfreiem Wert gewesen sein.
Trunkenbolde und Huren, Straßenräuber und Plünderer, Banditen und Mörder, sollen in der Familienlegende die Hauptrolle gespielt haben. Tagediebe und Strolche der allerschlimmsten Art,
nur an persönlicher Bereicherung und an ihrem eigenen Vorteil interessiert.

Ein Onkel von ihr soll ja sogar zur Zeit der Geburtsstunde im Gefängnis gesessen haben, und wurde trotzdem erstes Familienoberhaupt, der widerwillig anerkannte Patenonkel Konrad, der greise Grauhaarträger, einem überaltertem Pavian nicht unähnlich.

Obwohl sie angeblich selten krank war als Kind, sah sie immer sehr krank aus, neigte zu Ausfällen und Epilepsie, wirkte stets etwas hohlwangig, blutarm und ausgezehrt, fast wie die armen Opfer in den billigen Vampirfilmen.

Nein, nein, das ist wirklich nicht wahr, dass sie schon in den ersten Jahren eine Ausgeburt an Ignoranz und Dummheit war, eine taube Nuss, – außen schön braun und vergangenheitsverfallen – innen hohl.

Ich weiß, dass immer behauptet wurde zwischen ihrer deformierten Schädeldecke und dem Hals wäre nicht viel mehr als heiße Stinkluft gewesen, oder vielleicht auch nur fauliger Gestank.

Alte, sterbende Hyänen stinken angeblich so aus dem Maul, bevor sie von ihren Artgenossen zerrissen und gefressen werden.
Aber ich habe das nie wirklich geglaubt, obwohl ich zugeben muss, dass ich auch immer darüber gelacht habe.

Zugegeben, sie roch furchtbar aus dem Mund, wenn sie ihn nur für Sekunden öffnete. Aber das lag daran, dass ihre inneren Organe nicht gesund waren, alle irgendwie angefault, schimmelig und leicht zersetzt, schwammig und unfertig.
Und ihre Blutarmut war ja schließlich kein Geheimnis,
was bei den ganzen schlimmen Erbkrankheiten der Familie und Vorfahren kein Wunder war.

Sie war krank und blutarm, von der ersten Sekunde an, wo sie das flackernde Licht der Welt erblickte, – und sie stank zweifelsfrei aus dem Mund.

Aber trotzdem kann ich mich gut erinnern – wenn ich mich nicht irre -, dass sie mancher schon recht gern hatte.
Einige fanden sie sogar richtig schön, haben sie verehrt, respektiert und geliebt.

Na ja, das waren nicht gerade feine Leute, zugegeben, haben sich Vorteile und teure Zuwendungen erhofft, wenn sie auf Freundschaft und Vertrauen heucheln, – und haben selbstverständlich auch ihre Pfründe bekommen, vielfach.
Aber immerhin erschienen sie mir nicht als Geisteskranke, 
wie ihre direkten Erziehungsberechtigten.

Ja, ja leider, das ist allerdings wahr, sie hat rumgehurt, kaum dass sie die Kinderstube verlassen hatte, rumgehurt, gelogen und betrogen und gestohlen, mit grenzenloser Schamlosigkeit, alle ausgenutzt, die sie liebten oder zumindest gern hatten, – die Pfründe und Vorteile waren bei Weitem nicht nur einseitig gesucht und gefunden.
Sie hat ihre Jungfräulichkeit regelrecht meistbietend verschachert und danach jeden ran und poppen lassen, der sie gute bezahlte.
Wer gut schmiert, darf die verachtete Hure ficken.

Die Freier scheuten die Mühe und machten aus ihren Mördergruben keine Herzen.

Ich kann und will nicht bestreiten, dass sie sich knapp nach ihrer ersten Reife an jeden verkauft hat, der er ihr über den Weg lief, der sie gut bezahlte. Sie nahm Geld für jedes noch so geringe Entgegenkommen, für jede noch so kleine Nettigkeit, für jedes kalt berechnende Lächeln.

Aber ich glaube trotzdem nicht, dass sie im Grunde ihres Herzens eine geborene Hure war, dass sie nur seelenlos und kalt handelte.
Und schon gar nicht lebens- und abenteuer suchend.

Sie konnte ein echtes Biest sein,
hat alle ihre frühen Liebhaber herzlos gegeneinander ausgespielt und aufeinander gehetzt, bis sie sich wechselseitig die Fresse blutig schlugen.

Ich glaube eher, dass sie statt einer Hure wirklich krank war, degeneriert und kaputt, mit einem geradezu unglaublichen Selbstzerstörungs- und Geltungstrieb.

Ist ja auch kein Wunder bei all der Lieblosigkeit, die man ihr vom ersten Tag an entgegenbrachte. Selbsthass und Selbstmitleid, Hysterie und Geltungssucht, vor allem aber diese blinde Wut, haben stets ihr Handeln bestimmt, sie unberechenbarer gemacht, von Jahr zu Jahr mehr.

Dadurch – so denke ich – wurde sie wirklich eine billige Nutte.

Ja, sie war käuflich und billig, liebte den Pomp und die Protzerei,
was man irgendwie auch verstehen muss.
Sie kam schließlich aus der tiefsten Scheiße in die Welt, stieg langsam höher und höher, kam aber nie in die wirklich feine und menschliche Gesellschaft. Sich darum aufrichtig zu bemühen, hatte sie auch gar keine Zeit. Sie war stets damit beschäftigt Geld für ihr Leben ranzuschaffen, es zu bunkern und zu vermehren, allein zum Eigennutz, und um neue falsche Freunde an ihrer Seite zu binden,
war nach viel zu kurzer Zeit sich selbst überlassen.
Sie musste in eigener Regie sehen, wie sie überlebte und klar kam.

Dir würde auch nicht der Sinn nach philosophischer Feinsinnigkeit stehen, wenn du jeden Tag nur die Droge Geld im Kopf hast, wo du es herkriegst, egal auf welche Weise.

Und für all ihre Schandtaten, Hurereien und Affären hat sie verdammt teuer bezahlen müssen, mit schweren inneren Infekten und dem rechten Auge, auf dem sie seit vielen Jahren blind ist, weil sie es sich selbsttätig ausgestochen, herausgerissen hat.

Es stimmt auch, dass sie nie fair und gerecht war, – weil niemand zu ihr jemals gerecht und fair war.

Alle haben sie nur benutzt, ein billiges Vergnügen, an das sich hinterher niemand mehr ohne Not erinnern wollte.

Die Worte Dankbarkeit oder Loyalität waren ihr völlig unbekannt. Niemand wollte sie wirklich näher kennen lernen, hat sich um sie bemüht, oder ihr gar eine Alternative für ihren Lebensweg aufgezeigt.

Niemand hat je ein gutes Wort für sie gefunden, Anerkennung oder Lob, so was macht dich auf Dauer einfach kaputt.

Niemand trägt allein für sein Unglück die Schuld.

Erinnere dich,
wie sie noch so jung und unerfahren von diesen fetten, alten Kerlen vergewaltigt wurde. Die haben doch jedes Loch an ihr genutzt, um sie gemeinsam zu schänden. Und hinterher haben sie sie angespuckt, und mit mehr als nur mit Schmutz besudelt.

Ich glaube, dass niemand ihr je gezeigt hat, was wahre Liebe ist, dass sie nie erfahren hat, was Gefühle bedeuten, Stolz und Ehre, Aufrichtigkeit und Zuneigung, Würde und Gewissen. Sie kannte einfach nur Schmutz und hat ihre Seele in den Dreck treten lassen.
Sie verkaufte Scheiße als teuren Beluga Kaviar.

Sie verstand in der Tat eine Menge davon, wie man aus Scheiße gutes Gold macht.

Niemand war wirklich jemals gut zu ihr.

Sie war immer nur die billige Hure, meistbietend zu kaufen – und verachtet von ihren Freiern, die selber allesamt Heuchler sind.

Heute ist sie eben, wie sie angeblich seit ihrer Geburt immer war, alt und allein, nur verbitterter und noch einsamer, fetter, skrupelloser, schlaffer und aufgedunsen, – und noch billiger, als in ihren guten Tagen.

Ihre nutzlosen, unwürdigen Talente hat sie jetzt sogar ausgeweitet, ist weit über die ihr gesetzten Grenzen hinweg gewalzt, hat ganz neue Partner für ihr diabolisches Untergangs-Schmierentheater gefunden, –  ohne dass sich die mephistoischen Spielregeln auch nur einen Deut geändert hätten. Viele werden jetzt ihrem Untergang folgen, getreu den griffigen Werbeslogans:

Sie sind geisteskrank und realitätsentrückt, elendig verreckt und gestorben, haben aber selbst in ihrem selbstgebrauten Jauchesud noch immer gut gerochen, nach Meeresbrise, Wiesengrund und Alpenfrische –  und teuren Champagner getrunken, gebraut aus Schweinepisse.

Die total versoffenen Akklamateure tanzen geistlos ausgelassen zu Dantes Inferno.

Der endgültige Absturz begann, also sie hoffnungsverloren und desillusioniert jene geheimen Kreise und Zirkel, diese düsteren Logen und Syndikate um Unterstützung und Beistand ersuchte, denen ihre Existenz vollkommen gleichgültig ist.

Das sind keine schmierig korrupten Diebe oder egomanischen Selbstbereicherer, keine heuchelnden Hurenböcke oder intrigante Gelegenheitszuhälter. Die gehören zu den Organisierten, zu den geheimen Großkriminellen, das sind Mörder und Halsdurchschneider ohne jegliche Moral und Tugend, in weltweite Interessenverbände verwickelt, die Elite-Clique der Manipulierer, der Massenmörder und Kriegsverbrecher, still und leise, im Halbdunkel verborgene, effektive Leichenfledderer. Die Existenz und das Selbstverständnis einer kleinen, längst überlebten Hure, ist ihnen völlig gleichgültig.

Sie respektieren oder gar fürchten nicht ihre bislangen Hurenböcke und Zuhälter, belügen, intrigieren, betrügen und verhöhnen mit Lügenwahrheiten die abgehalfterten Zuhälter jener Schlampe, der diese Grausamkeiten zu verdanken sind. Sie sind ihre Totengräber, – aber dennoch keine Raubtiere, denn die leben nicht mit dieser erbarmungslos verachtungsvollen Grausamkeit, sind mitleidlose Hexenmeister und Dämonen einer gänzlich anderen Realität, straff organisiert unter einem alles beherrschenden Ehrenkodex, folgend allein dem Düsterschatten des gestaltlos großen, allmächtigen Führers. Dabei pflegen sie wechselseitig untereinander eine unvorstellbar neidvolle Paranoia.

Die einstmals wenig geliebte, jetzt lästige Hure wurde im Handumdrehen zu absoluter Bedeutungslosigkeit diskreditiert, deklassiert, disqualifiziert, ohne dass sie dem auch nur ahnbaren Widerstand entgegenzustellen vermochte. Anfangs stellte sie noch Fragen, wollte Auskunft über ihren eigenen Status, und bekam nur Lügen oder Halbwahrheiten serviert. Längst schon war ihre Kraftlosigkeit zu ihrem wichtigsten, alles beherrschenden Markenzeichen geworden, – nicht einmal mehr ein erbärmlicher Schatten ihrer Selbst.

Sie war wertlos geworden, völlig wertlos, wie die schimmelnde Kotze eines versoffenen Freiers. Die einstmals um sie buhlenden Hurenböcke, ihre Geliebten und Verehrer aber tanzen mutlos und leichenblass, depressiv und zornverängstigt den Criminal Tango – und glauben tatsächlich in grenzenloser Naivität an kommende, bessere Tage, die längst administrativ verboten sind.

Mit der geballten Faust in der Tasche und zusammengebissenen Zähnen singen sie leise den Song von Mackie Messer.

„Und der Haifisch, der hat Zähne … und die trägt er im Gesicht …“

Schau sie dir doch an, wie sie halbblind durchs trostlose Leben strauchelt, stinkend am ganzen Leib, verspottet von ihren Zuhältern, ohne jede Hoffnung. Pusteln und Ekzeme trägt sie im Gesicht und auf den Händen, Geschwüre im Magen und Krebs-Metastasen in allen Organen, die noch nicht verfault sind.

Jeder einzelne Rückgrat-Wirbelknochen wurde ihre vielfach zurechtgestutzt und gebrochen.

Sie wartet auf den Tod, aber selbst der lässt sie grinsend zappeln und warten, beobachtet sie mit zynisch klinischer Neugierde, ihr Siechtum künstlich verlängernd bis zum Sankt Nimmerleinstag.

Wie lange kann sie das wohl noch durchhalten?
Sie hätte vieles früher erkennen und ändern müssen, hätte moralischer und ehrlicher werden sollen, – aber sie hat nichts dergleichen getan.

Sie hat nie irgendwas begriffen oder irgend etwas dazugelernt, war immer stupid blöde und begriffsstutzig, hat es bestenfalls noch schlimmer getrieben als vorher. Ihr ganzes Leben, ihre Existenz und Streben sinnlos vergeudet, in der Pissrinne einer berüchtigten Kloake ersäuft.

Ich weiß auch nicht, was man mit ihr tun soll, – und ich will sie auch nicht bei mir Zuhause aufnehmen, werde mich strikt davor hüten jegliche, auch entfernteste Verwandschaft zu ihr zu bestätigen.

Ich kenne diese billige Hure nicht.

Ja, es tut mir leid, jedem kranken Tier hätte man längst den Gnadenschuss gegeben, dem Elend ein Ende gemacht, ihr die Todesspritze gegeben, sie für ihr Handeln entmündigt, sicher hinter dicken Festungsmauern mit Schießtürmen und Stacheldraht weggesperrt.

Aber sie …

Alle warten nur auf ihren Tod, sinnen auf Rache, weil sie sich selbstverschuldet mit in den Untergang reißen ließen. Sie starren sie bösartig an, wie sie sabbernd alte Geschichten von Hurenböcken neu aufwärmt und leere, hohle Phrasen drischt, von besseren Tagen Erinnerungen aufzuwecken sucht, die es so nie gegeben hat, die niemandem mehr wirklich etwas bedeuten, – außer der Möglichkeit auf diesen sterbenden Kadaver einzutreten, auf ihn zu spucken und zu pissen, ihn mit Jauche zu überschütten.

Vielleicht wäre es das Beste, sie allein und endlich sterben zu lassen … statt sie und ihre verwandte Sippschaft hier am Tropf künstlich am Leben zu halten.

Ja, ich weiß, sie frisst immer noch graue Grütze und stinkenden Dreck, –

aber was heißt das schon ?

Das ist doch kein Leben.

Lasst sie doch einfach in Ruhe, verlacht und verspottet, beachtet sie nicht mehr.

Sie ist keinen Silberling mehr wert, nicht mal den Dreck unter dem Fingernagel.

Die selbstgerechte Demokratie in unserer Welt ist nur noch müde und total menschenverachtend geworden.

 

 

 

© Hans B.

 

 

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