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Der strukturelle gesamtgesellschaftliche Rassismus in den USA

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Der strukturelle gesamtgesellschaftliche Rassismus in den USA

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

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Der unerklärte Rassenkrieg in den Verunreinigten Staaten von Amerika hat seit dem von vielen US-Bürgern unerwünschten Ende der menschenverachtenden Sklaverei, der Haltung und des Verkaufs von afroamerikanischen Menschen wie dreckiges Vieh, den reformierten Bürgerrechtsgesetzen, der Ermordung von Martin Luther King nie wirklich aufgehört, nur nachgelassen und neue Formen gefunden. Es hat sich vieles scheinbar grundlegend geändert, aber eben nur an der Oberfläche. Die USA und damit das Volk der Verunreinigten Staaten von Amerika sind durch die verfehlte Politik von autoritären und selbstherrlichen / selbstgerechten Administrationen im Weißen Haus, durch bigotte Politiker und noch bigottere, verlogene Präsidenten immer tiefer und schneller auf einen Weg in den totalitären Polizeistaat geraten,  –  was sich auf erschreckende und schockierende Weise in der Jetztzeit widerspiegelt. Von einem demokratischen Rechtsstaat kann im Bezug auf die USA schon seit Jahren keine Rede mehr sein, von den Idealen der 70er Jahre auf gesuchte und gefundene Gemeinsamkeiten, von einem funktionierenden Gemeinwesen erst recht nicht. Politiker und sogenannte Volksvertreter in Kongress und Senat sind bestenfalls negative Vorbilder für Egomanie und Selbstherrlichkeit,  –  und das gilt nicht nur für solche dümmlichen Randerscheinungen wie die bekennende US-Faschistin und ehem. Gouverneurin von Alaska Sarah Palin und ihre rechtsradikale Tea-Party Fraktion. Es gilt, wie im totalitären Putingrad / ehem. Russland unter dem Völkermörder und Kriegsverbrecher Zar Vladimir Putin, der Mörderische, das Recht des Stärkeren, das anarchische Faustrecht der gewaltsamen Durchsetzung. Dieses undemokratische Recht wird allerdings weniger mit der Faust, als mit zig-Millionen Schusswaffen und latenter Gewaltbereitschaft durch alle Rassen und gesellschaftlichen Schichten des Volkes der Verunreinigten Staaten von Amerika behauptet und durchgesetzt. Die USA sind zu einem Musterbeispiel für eine weitgehend endgleiste und entdemokratisierte Nation am Rande der Anarchie geworden, in der eine weiße Volksgruppe sich allen anderen überlegen fühlt und alle Menschen mit nicht lupenrein weißer Hautfarbe und Abstammung dominiert und drangsaliert. In so einem Klima sind Rassenkonflikte und Rassenkriege, wie sie seit vielen Jahren immer wieder durch eskalierte und exzessive Polizeigewalt gegen afroamerikanische Mitbürger in Boston, Chicago, Los Angeles oder New York aufflammen nicht nur nachvollziehbar, sondern zwangsläufig. Aber es reicht nicht, dass weiße und schwarze Bürgerrechtler ihre Wut gegen Polizeigewalt zum Ausdruck bringen, es reicht auch nicht, dass afroamerikanisch Diskriminierte mit Gewalt auf solche Prozesse aus unfairer Rechtsprechung über Polizeigewalt reagieren und Autos, Häuser, Geschäfte und Wohnhäuser anzünden, sodass ganze Straßenzüge in Flammen niederbrennen. Es ist auch nicht hilfreich 1oTausend Mann Nationalgarde nach Ferguson zu entsenden, um die eskalierende Gewalt einzudämmen wie in den schlimmsten Tagen des Rassenkrieges unter dem Gouverneur Wallace. Längst ist unübersehbar, dass weiße und andersfarbige US-Bürger immer weniger Gemeinsamkeiten leben, dass ein innerstaatlicher Dialog zwischen den Rassen nahezu ausgeschlossen ist, weil weder die Bundesstaatsparlamente, noch die Administration in Washington den Mut besitzen gegen die real existierende Rassendiskriminierung mit klaren Handlungen und Gesetzen vorzugehen, weil es allein darum geht wiedergewählt zu werden, keine potenziellen Wähler zu vergrätzen und an den Finanztöpfen der Verunreinigten Staaten von Amerika zu bleiben, die erreichten Privilegien um jeden Preis zu verteidigen, statt endlich eine versöhnende und gerechte Ausgleichspolitik anzustreben, die Vorbild für alle Generationen sein könnte. Aber es reicht auch deswegen nicht, weil es auf allen Seiten zu viele Gewaltbereite gibt, die ein Miteinander der verschiedenen Rassen absolut nicht wollen und zu keiner Toleranz bereit sind, die heucheln, lügen und betrügen, wie ihre Volksvertreter und Präsidenten, die schussbereite Waffe immer griffbereit.

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Eskalierende, gewalttätige Unruhen in Ferguson

Die lavierende Gratwanderung des schwarzen Präsidenten

„So ist das eben bei uns in Amerika“

Wut über Jury-Entscheidung: Protestwelle erfasst 170 US-Städte

Schüsse auf Michael Brown: Polizist wird nicht angeklagt

Der Todesschütze von Ferguson: „Ich habe ein reines Gewissen“

Proteste von Ferguson greifen auf US-Großstädte über

Ferguson Todesschütze Wilson würde wieder schießen

Grenzenlose Wut über Entscheidung in Ferguson

Den Verkehr lahmgelegt, brennende Autos, brennende Häuser

Gewalt in Ferguson – Proteste im ganzen Land

Der umstrittene Ankläger Robert McCulloch 

In den USA fehlen zahlreiche rechtsstaatliche Grundprinzipien

US-Bürger gehen auf die Straße

Mehr als 170 US Städte im Wutprotest gegen weißen Rassismus

Ferguson wird zum US Flächenbrand

Kommentar: Ich verstehe die Wut der Schwarzen

Das dubiose Verfahren um den Todesschützen von Michael Brown

20-jähriger im Rahmen der Krawalle von der Polizei erschossen

Es brennt in Ferguson

Der Himmel über den USA zeigt dunkle Wolken der grenzenlosen Empörung

Michael Brown ist tot, seine Tragödie noch lange nicht

Es ist nicht das erste Mal in Obamas Präsidentschaft, dass ein solcher Fall für Wut und Zorn bei Afroamerikanern und Bürgerrechtlern sorgt. Als das weiße Bürgerwehr-Mitglied George Zimmerman 2013 nach seinen Todesschüssen auf den Jugendlichen Trayvon Martin in Florida freigesprochen wurde, gab es Proteste. Nach einem milden Urteil gegen einen weißen Ex-Polizisten 2010 in Kalifornien ebenso. Doch Obama, dem ehemaligen Sozialarbeiter in einer schwarzen Kirchengemeinde, sind weitgehend die Hände gebunden. Ethnisch oder kulturell begründete Vorurteile lassen sich nur bedingt durch Gesetze bekämpfen. „Das sind echte Probleme. Wir müssen sie verstehen und herausfinden, wie wir weitere Fortschritte machen“, sagt Obama. Das klingt vage. Echte Lösungen hat er offenbar nicht zu Hand. Obama wirkt wie meistens in seiner Amtszeit als Präsident der USA hilflos und ratlos agierend, sich irgendwie und schlecht beraten durchwurschtelnd, ohne klar erkennbare Perspektive und Handlungsentschlossenheit, ein Präsident, dem die Zügel der Staatsführung weitgehend entglitten sind, – ganz gleich, ob es um den längst verlorenen Krieg im Irak oder Afghanistan geht, oder um eine klare, unmissverständliche und vor allem kompromisslose Position zum Krieg gegen die islamfaschistische Terrororganisation IS geht. Selbst im laufenden Ukrainekrieg, dem Bruch des Völkerrechts durch den Kriegsverbrecher und Völkermörder Zar Vladimir Putin, der Mörderische  Putin 3  und der völkerrechtswidrigen Annektierung der Halbinsel Krim, der militärischen Unterstützung von pro-russischen, sowjetfaschistischen Staats-Terroristen mit modernster Waffentechnik, mit endlosen Kolonnen schwerer Panzer und Artillerie aus Putingrad / ehem. Russland über die Grenze in die Ukraine, zeigt der amtierende US-Präsident eher zögerliche, unentschlossene Haltung, statt klare Grenzen zum existierenden Völkerrecht zu ziehen, denn diese Neuordnung der Grenzen in Europa durch den putinischen Diktator ist mit Nichts zu rechtfertigen oder zu verstehen, außer mit der Prämisse der Gewalt des Stärkeren. Und darin sind sich offenbar die USA und Putingrad auf erschreckend schockierende Weise verdammt ähnlich.  Barak Obama in SS Uniform

Oft ist im Nachhinein nicht mehr festzustellen, ob tatsächlich eine Notwehrsituation oder rassistische Motive vorlagen. Aber Statistiken belegen, dass die Diskriminierung von Minderheiten in den USA gleichsam systemimmanent ist. Vor allem trifft es Schwarze, und meistens sind es junge Männer wie Michael Brown. Das weiß auch Präsident Barack Obama. Er will am Montagabend Schlimmeres verhindern. Nur wenige Minuten, nachdem in St. Louis die Entscheidung der Grand Jury bekannt gegeben worden ist, tritt er im Weißen Haus in Washington vor ein Mikrofon und appelliert an alle Beteiligten, besonnen zu bleiben und Krawalle zu vermeiden. Dann wird Obama grundsätzlicher. Er sagt, die Situation in Ferguson spiegele „eine breitere Situation wider, der wir als Nation weiterhin gegenüberstehen“. In vielen Region des Landes „herrscht ein tiefes Misstrauen zwischen Polizeikräften und den schwarzen Gemeinden. Das ist zum Teil auch das Resultat des Erbes der Rassendiskriminierung“. Doch das ist nur bedingt richtig, denn quer durch alle US-amerikanischen Gesellschaftsschichten zieht sich seit vielen Jahren – und dies sogar zunehmend – eine Geisteshaltung, die schwarzen oder dunkelhäutigen Mitbürgern verschiedenster Herkunft die mühsam errungenen Bürgerrechte nur zu gerne wieder aberkennen würde, die ganz besonders Afroamerikaner als eine minderwertige, ethnisch und angeboren gewalttätige Rasse betrachtet, als potenzielle Diebe und Vergewaltiger, die alles rauben, was nicht niet- und nagelfest ist, eigentlich sogar nur als Halbmenschen. Den USA mit allen Bundesstaaten, so die Befürworter einer solchen Rassendiskriminierung, würde es erheblich besser gehen, wenn man diesen Halbmenschen die Bürgerrechte wieder aberkennen würde. Ebenso den ebenfalls schwerstkriminellen Migranten aus Mexico, die den US-Bürgern angeblich nur ihren Arbeitsplatz gefährden und sich in allen Lebensbereichen einnisten und breit machen. Noch wird nicht offen über eine erneute Versklavung farbiger US-Amerikaner gesprochen, aber es liest sich leicht zwischen den Zeilen, auf was diese gesellschaftliche Sichtweise hinausläuft.

Wissenschaftler wie Professor Jason Johnson nennen so etwas strukturellen Rassismus. „Viele Weiße glauben immer noch, dass Afro-Amerikaner gefährlich sind. Und vor allem glauben sie, dass die Polizei immer Recht hat“, sagt der Politologe. Das führe immer wieder zu Gewalt der Beamten gegen Schwarze, die dann ungesühnt bleibe. Daran habe sich auch seit den 60er Jahren, als die Afro-Amerikaner die Aufhebung der Rassentrennung erstritten, nichts Grundlegendes geändert. Beispiele gibt es genug. Bald ist es 24 Jahre her, dass der Bauarbeiter Rodney King von Polizisten in Los Angeles verprügelt wurde, was gewaltige Rassenunruhen auslöste. Im Oktober starb Vonderrit Myers in St. Louis, weil ein Polizist auf ihn schoss. Und am vergangenen Wochenende erst wurde in Cleveland im Bundesstaat Ohio ein afro-amerikanischer Junge von einem Beamten in einem Park erschossen. Der Polizist fühlte sich bedroht, weil der Zwölfjährige mit einer Waffe hantierte. Erst später stellte sich heraus, dass es eine Spielzeugpistole war.

Es wird noch Stunden dauern, bis tatsächlich etwas passiert. Aber Jason Johnson hat schon eine schlimme Vorahnung, als er am Montagnachmittag seine Feldstudie beginnt. Der Afro-Amerikaner, der in einem College oben am Erie-See politische Wissenschaften lehrt, sitzt in einem Restaurant in einer Vorstadt von St. Louis und sagt: „Wilson wird nicht angeklagt, so viel ist sicher. Aber das überrascht mich nicht im Geringsten.“ Wann habe jemals eine mehrheitlich mit Weißen besetzte Jury einen weißen Polizisten verurteilt, der einen schwarzen Jugendlichen getötet hat? Er zieht die Augenbrauen hoch. „So ist das eben bei uns in Amerika.“ Vier Stunden später ist klar: Der Herr Professor hatte Recht. Wieder einmal.

Als Obama seine Rede aus dem weißen Haus hält, machen mehrere hundert Demonstranten in Ferguson bereits echten Krawall. Die Nachricht, dass Wilson nicht angeklagt wird, verbreitet sich sekundenschnell unter den bis dahin friedlichen Demonstranten. Minuten später steht ein Streifenwagen in Flammen, Schüsse sind zu hören, die Polizei setzt Tränengas ein, 60 Menschen werden verhaftet. Am Morgen sagt Polizeichef Jon Belmar: „Was ich heute gesehen habe, ist wahrscheinlich viel schlimmer als die schlimmste Nacht, die wir jemals im August hatten.“

Es ist schon später Abend im Bundesstaat Missouri, als Staatsanwalt Bob McCulloch gewissermaßen den Startschuss für eine Nacht gibt, in der die Gewalt wieder einmal die Kleinstadt Ferguson im US-Bundesstaat Missouri beherrscht. Die Szenen erinnern an die Tage nach dem 9. August, als Straßenschlachten ausbrachen, weil der weiße Polizist Darren Wilson den unbewaffneten schwarzen Jugendlichen Michael Brown erschossen hatte. Seither hoffen die Afro-Amerikaner von Ferguson darauf, dass Wilson für die Tat vor Gericht gestellt wird. Doch Ankläger McCulloch lässt am späten Montagabend Ortszeit alle Hoffnungen verfliegen. Der Staatsanwalt hätte selbst gegen Wilson ermitteln und ihn anklagen können. Aber er hat die Verantwortung an zwölf Laien abgegeben. Das lassen die Gesetze im Bundesstaat Missouri zu. Das Gremium besteht aus zwölf Geschworenen, deren Namen in der Öffentlichkeit nicht bekannt sind. Es heißt aber, es seien neun Weiße und nur drei Afro-Amerikaner gewesen, die seit dreieinhalb Monaten in dem festungsähnlichen Gerichtsgebäude zusammentrafen und berieten, ob der Polizist Wilson eine Straftat begangen hat, für die er sich vor Gericht verantworten muss. Wie die Beratungen liefen, weiß niemand, denn eine Grand Jury trifft sich hinter verschlossenen Türen. Es sei eine Art Geheimgericht, in dem die Weißen in der Mehrzahl sind, sagen Kritiker. Ankläger McCulloch sieht das freilich anders. Er sagt, dass die sogenannte Grand Jury keinen „hinreichenden Verdacht für irgendwelche Anklagepunkte“ gefunden habe. 60 Zeugen hörten die Juroren. Auch Darren Wilson sagte aus, vier Stunden lang. Wie aus seinen Aussagen hervorgeht, die am Abend der Entscheidung freigegeben werden, fürchtete der Beamte am 9. August um sein Leben, nachdem er dem afro-amerikanischen Jugendlichen gesagt hat, er solle von der Straße verschwinden. Staatsanwalt McCulloch erklärt, es sei zwar keine Frage, „dass Darren Wilson den Tod vorn Michael Brown verursacht hat, in dem er ihn erschoss“. Aber der Polizist habe in Notwehr gehandelt, weil er sich von dem 18-Jährigen bedroht gefühlt habe. Wilson, so das Urteil der Geschworenen, habe zwölf Schüsse auf Brown abgegeben, sechs bis sieben der Kugeln trafen den jungen Mann. Wenige Minuten nach McCullochs Ausführungen fuchtelt Erin Borders hektisch mit dem rechten Zeigefinger in der Luft herum. „Ich habe so gehofft, dass Wilson vor Gericht gestellt wird“, sagt die Mittzwanzigerin, die vor die Polizeiwache von Ferguson gekommen ist, um friedlich zu demonstrieren. „Aber, das was jetzt passiert ist, das ist doch verrückt“, entfährt es der Studentin. Dann erzählt Borders, wie das Leben für eine Afro-Amerikanerin in Ferguson sei. Das Städtchen sei zwar mehrheitlich von Schwarzen bewohnt, die Polizei aber sei von Weißen dominiert. „Wenn er mit dem Auto fährt und angehalten wird, dann weil er zu schnell gefahren ist“, sagt sie und auf einen weißen Kommilitonen. „Aber wenn ich angehalten werde, dann weil ich die falsche Hautfarbe habe. Das muss doch irgendwann einmal ein Ende haben.“

Doch in der Realität ist kein Ende abzusehen.

In der US-Hauptstadt Washington verfolgt Präsident Barack Obama die Lage genau. McCulloch ist noch mitten in seinen Ausführungen, da kündigt das Weiße Haus spontan einen Auftritt Obamas in wenigen Minuten an. Alles geht ganz schnell. Noch während McCulloch erklärt, warum der Polizist in Notwehr gehandelt habe, als er den unbewaffneten 18-Jährigen erschoss, ruft Obama die Demonstranten zur Ruhe auf – beklagt aber zugleich ungelöste Konflikte zwischen Schwarzen und Weißen. In Ferguson fliegen zu diesem Zeitpunkt schon Steine und Flaschen, Gebäude brennen. Die Ausschreitungen sind schlimmer als im August nach dem Tod von Michael Brown.

Auch in anderen Städten haben Unzufriedene in der Nacht zu Dienstag demonstriert. Der „Freispruch“ für Wilson ist der Auslöser, aber nicht die Ursache. Die Situation in Ferguson zeige, dass die Geschichte der Diskriminierung in seinem Land trotz aller Fortschritte noch nicht zu Ende sei, erklärt Obama. „Es gibt immer noch Probleme, und die schwarzen Gemeinden erfinden die nicht einfach nur.“ Ein schwieriger Auftritt für den ersten schwarzen US-Präsidenten. Er muss aufgewühlte Gemüter beruhigen. Als Staatsoberhaupt das Justizsystem verteidigen. Bei aller persönlichen Betroffenheit unparteiisch sein. Er ist der Vertreter des ganzen Volkes, nicht der afroamerikanischen Minderheit. „Es gibt gute Leute auf allen Seiten der Debatte“, sagt er. Doch er wirkt ausgelaugt, enttäuscht.

Es „existiert kein hinreichender Verdacht“, dass Wilson das Gesetz gebrochen habe, schlussfolgert McCulloch als ermittelnder Staatsanwalt. Er führt „physische und wissenschaftliche Beweise“ an und „glaubwürdige Zeugenaussagen“. Entscheidungen im Justizsystem fielen nicht „als Antwort auf einen öffentlich Aufschrei oder aus politischer Berechnung“. Doch der Auftritt des Chefanklägers wirkt herablassend. Er schimpft über Gerüchte in sozialen Medien, die Sensationsgier der Medien und lügende Zeugen. Seine Beileidsbekundung für Browns Eltern wirkt kühl. Den Tod des Jungen bezeichnet er als „Chance“ für die Gemeinde. „Was er Chance nennt, sehen andere als eiskalten Mord“, meint das Magazin „Politico“. „Alles an der Bekanntgabe scheint darauf ausgelegt gewesen zu sein, die Region zu erzürnen und anzuzetteln.“ Dass McCulloch große Nähe zur Polizei nachgesagt wird, hilft nicht. Als er zwölf war, wurde sein Vater – selbst ein Polizist – von einem Schwarzen getötet. Kann er unvoreingenommen sein, fragen manche.

Eine sogenannte Grand Jury – ein Gremium aus zwölf Geschworenen – hatte seit dem Vorfall am 9. August geprüft, ob die Beweislage für eine Anklage ausreicht. Wilson, 28, hatte auf Notwehr plädiert, viel mehr wurde in den 108 Tagen seit dem Vorfall nicht bekannt. Die Ermittlungen verliefen hinter verschlossenen Türen, unter teilweise obskuren Umständen. „Wir sind zutiefst enttäuscht, dass der Killer unseres Kindes nicht zur Verantwortung gezogen wird“, erklärte Browns Familie anschließend. Wilson dagegen ließ mitteilen, dass er „das Gesetz beachtet“ habe, und dankte allen, die ihm „während dieses Verfahrens zur Seite gestanden“ hätten.

Die Eltern Browns verurteilten dennoch die Entscheidung der mehrheitlich weißen Geschworenenjury. Der juristische Vorgang sei „vollkommen unfair“ gewesen, sagte der Anwalt der Familie, Benjamin Crump. Der zuständige Staatsanwalt Robert McCulloch sei durch seine enge Beziehung zur örtlichen Polizei eine völlige Fehlbesetzung gewesen. Das Justizsystem der Vereinigten Staaten sei „kaputt“, sagte Crump. Der Anwalt warf der Staatsanwaltschaft vor, voreingenommen gewesen zu sein. Die Dokumente des Verfahrens würden zeigen, dass Wilson bei seiner Aussage vor der Grand Jury gar nicht richtig ins Kreuzverhör genommen worden sei. „Ein Jurastudent aus dem ersten Semester hätte einen besseren Job gemacht“, sagte Crump. Wilsons Glaubwürdigkeit sei nie in Frage gestellt worden. Die Kritik zielt besonders auf jenen Staatsanwalt, der die Entscheidung der Grand Jury am Montagabend verkündet hatte. Crump beklagte die „symbiotische Beziehung“ zwischen McCulloch und der örtlichen Polizei. Angesichts des „Interessenkonflikts“ hätte ein Sonderstaatsanwalt eingesetzt werden müssen, sagte Crump. Ein weiterer Anwalt der Brown-Familie, Anthony Gray, warf der Staatsanwaltschaft vor, die Beweise den Geschworenen in einer Weise präsentiert zu haben, dass der Polizist nicht angeklagt würde.

Wie wenig Unrechtsbewusstsein vor allem bei rassistischen Weißen in den USA existiert, zeigt ein schockierender Zwischenfall aus Minneapolis. In Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota, raste ein weißer Autofahrer in eine Menge von Ferguson-Demonstranten, weil er sich offenbar von dem Demonstrationszug in seiner freien Fahrt drastisch behindert fühlte. Das Auto erfasste eine Frau mit dem Vorderrad und schleifte diese etwa 6 Meter mit (siehe Video). Die Demonstranten-Menge stürzt auf das Auto zu. Einige springen auf das Dach des Gefährts. Der Fahrer hält kurz an, hat Angst, kümmert sich aber nicht die Spur um die verletzte Frau oder die untätig herumstehende Polizei und rast dann fluchtartig davon.

Als Gegenpol agierten die empörten Demonstranten in Ferguson. Da war es zu Unruhen und Plünderungen gekommen, etliche Gebäude und Polizeiautos waren angezündet worden. Einige Stunden nach Einbruch der Dunkelheit hatte eine kleine Gruppe Demonstranten am Dienstagabend jedoch einen weiteren Streifenwagen vor dem Rathaus der Stadt im US-Staat Missouri angesteckt. Polizeibeamte löschten das Feuer und gingen mit Tränengas gegen die gewalttätige Gruppe vor. Jay Nixon, der demokratische Gouverneur von Missouri, bat schon am Nachmittag um Ruhe. Die Schwarzenorganisation NAACP kritisierte aber, dass Nixons Auftritt „die Angst vor einem schwarzen Mob“ nur weiter angestachelt habe. Nixon hatte schon vorige Woche den Notstand ausgerufen und die Nationalgarde aktiviert. Nur über Polizei-Brutalität verlor er kein Wort.

Auch Bernice King, die Tochter des legendären US-Bürgerrechtlers Martin Luther King, hatte an die Demonstranten appelliert. „Wir befinden uns mitten in einer Revolution“, erklärte sie – doch müsse diese Revolution friedlich bleiben. Beide Seiten schaukelten sich jedoch schon lange hoch, mit Gerüchten, Hörensagen und Spekulationen. Sogar Mitglieder des Ku-Klux-Klans hatten ihn Ferguson Flugblätter verteilt und Gewalt gegen Schwarze angedroht.

siehe       http://www.n-tv.de/politik/Gratwanderung-des-schwarzen-Praesidenten-article14036286.html

siehe auch Video      http://www.n-tv.de/politik/Gratwanderung-des-schwarzen-Praesidenten-article14036286.html

http://www.n-tv.de/politik/Polizist-Wilson-wuerde-wieder-schiessen-article14037086.html

http://www.ksta.de/politik/reportage-aus-den-usa–so-ist-das-eben-bei-uns-in-amerika-,15187246,29150568.html

http://www.focus.de/panorama/welt/ferguson-im-ticker-todesschuetze-hat-kein-schlechtes-gewissen-wuerde-nicht-anders-handeln_id_4302020.html

http://www.stern.de/panorama/ferguson-warum-die-jury-den-todesschuetzen-freisprach-2155388.html

siehe auch Video         http://www.stern.de/panorama/ferguson-polizist-wilson-verteidigt-schuesse-auf-michael-brown-2155567.html

http://www.stern.de/panorama/ferguson-jury-urteil-ich-verstehe-die-wut-der-schwarzen-2155486.html

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/ferguson-todesschuetze-spricht-von-reinem-gewissen-aid-1.4695497

siehe Video       http://www.20min.ch/panorama/news/story/20346569

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKCN0JA0LZ20141126

siehe auch Video         http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-11/ferguson-darren-wilson-Notwehr

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wut-ueber-entscheid-in-ferguson-michael-brown-brennende-autos-wieder-unruhen.96e8aaf4-5e5f-4102-b981-8869bee2f704.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article134733385/Todesschuetze-Wilson-fuerchtete-um-sein-Leben.html

http://www.taz.de/Ferguson-Protest-in-den-USA/!150173/

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/ferguson-todesschuetze-darren-wilson-im-tv-interview-13285861.html

http://www.fr-online.de/politik/todesschuetze-von-michael-brown-darren-wilson-hat-ein–reines-gewissen-,1472596,29155754.html

http://www.sueddeutsche.de/panorama/todesschuetze-von-ferguson-ich-weiss-dass-ich-meinen-job-richtig-gemacht-habe-1.2238548

siehe große Bildergalerie       https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/ferguson-229.html

http://www.tagesschau.de/ausland/mcculloch-103.html

http://diepresse.com/home/panorama/welt/4604692/FergusonTodesschutze_Habe-Job-richtig-gemacht

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ferguson-michael-brown-polizist-darren-wilson-nicht-angeklagt-a-1004798.html

siehe auch Video          http://www.br.de/nachrichten/ferguson-brown-krawalle-100.html

http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/ausland/Tod-von-Michael-Brown-Wut-ueber-Jury-Entscheid-treibt-US-Buerger-auf-die-Strasse;art29858,2551576

http://www.abendblatt.de/newsticker/dpa_nt/infoline/thema_nt/article134731547/US-Buerger-gehen-auf-die-Strasse.html

siehe große Bildergalerie       http://derstandard.at/2000008634638/Ferguson-Jury-Entscheidung-treibt-US-Buerger-auf-die-Strasse

http://www.nzz.ch/international/amerika/ausweglosigkeit-in-ferguson-1.18432232

http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article134724932/Eine-Stadt-versinkt-in-Gewalt.html

http://www.derwesten.de/politik/proteste-gegen-polizeigewalt-in-den-usa-in-170-staedten-id10078706.html

http://bazonline.ch/ausland/amerika/170-USStaedte-im-Proteststurm/story/13773386

http://www.donaukurier.de/nachrichten/topnews/USA-Praesident-Proteste-Rassismus-Justiz-Polizei-Todesschuetze-von-Ferguson-hat-ein-reines-Gewissen;art154776,2989303

siehe auch Video        http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5762020/zwanzigjaehriger-am-rande-der-krawalle-erschossen.html

http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/keine-anklage-gegen-darren-wilson-ferguson-steht-in-flammen/11032972.html

siehe auch     https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/27/armes-dummes-amerika/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/15/der-unerklarte-demutigungskrieg-weise-us-polizei-gegen-schwarze-mitburger/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/19/krieg-gegen-die-eigenen-burger/

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/09/wer-ist-unser-freund/

 

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Killerbestien – oder der beste Freund des Menschen

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Killerbestien – oder der beste Freund des Menschen

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Doch der Zorn richtet sich nicht gegen den verantwortungslosen Hundehalter, sondern gegen die Polizei

Wut in Rüsselsheim

Shitstorm nach Hunde-Tötung – Polizei wehrt sich

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Der Polizei in Rüsselsheim schlägt scharfe Kritik entgegen: Beamte hatten zwei Hunde erschossen, nachdem jene Passanten angegriffen hatten. Der Hundehalter ist entsetzt. Im Internet formiert sich ein Shitstorm. Sogar eine Demo ist geplant, was aber nur die offenbar dümmliche Ignoranz sogenannter „Tierfreunde“ beweist, die für angegriffene und gebissene Menschen allerdings keine Freundschaft empfinden können.

Die tödlichen Polizeischüsse auf zwei frei herumlaufende, bissige Kampfhunde in Rüsselsheim haben eine Welle von Beschimpfungen ausgelöst – und damit den Oberbürgermeister der Stadt sowie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf den Plan gerufen. „Die Polizei hat aus meiner Sicht richtig gehandelt“, sagte OB Patrick Burghardt (CDU) am Donnerstag. „Die Hunde haben zwei Menschen gebissen, die in den Polizeifahrzeugen Schutz suchen mussten.“ Gegenüber dem „Hessischen Rundfunk“ hatte sich der Hundehalter zuvor entsetzt gezeigt. Die Wachhunde seien nur deshalb auf der Straße herumgelaufen, weil jemand versucht habe, in seinen Laden einzubrechen. Sie seien nicht aggressiv gewesen. „Die wollten nur spielen“, so der Mann gegenüber dem Fernsehsender, eben jene verschissene, verlogene Ausrede, die die Opfer von Hundeattacken immer zu hören bekommen, bevor sie schwer verletzt ins Krankenhaus kommen.

siehe auch   „Der tut nix, der will nur spielen“    http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/beissattacken.html

Die Tiere hatten am Dienstag in Rüsselsheim zwei Männer angegriffen und verletzt. Nach Darstellung der Polizei war es unmöglich gewesen, die American Staffordshire Terrier einzufangen. „Ein Verwandter des Hundehalters wurde bei dem Versuch, zusammen mit der Polizei die Tiere zu beruhigen, gebissen“, teilte die GdP mit. Das ist immerhin eine kleine Genugtuung, dass auch ein Verwandter des Hundehalters verletzt wurde. Besser wäre natürlich gewesen, der Verwandte, der Hundehalter selber oder eines seiner Kinder wäre schwer verletzt worden, denn so hätte die winzige Chance bestanden, dass er etwas gelernt hätte. So aber wird er sich immer wieder über die Harmlosigkeit seines vierbeinigen Killers herausreden. Die Kampfhunde liefen mitten in der Stadt herum, laut Burghardt sogar in der Nähe einer Schule. „Es ist nicht auszudenken, wenn auch noch ein Kind gebissen worden wäre, das einfach nur zur Schule wollte.“ Die GdP betonte: „Kein Polizist erschießt gerne ein Tier – im Gegenteil. In Rüsselsheim war die Gefahrenlage für unbeteiligte Passanten eindeutig, zumal der Halter der Tiere zunächst nicht ermittelt werden konnte.“ Auch das ist allerdings nicht neu, dass die Hundehalter meistens ausgesprochen feige sind, sich zu verstecken suchen und im Hintergrund halten, stets mit der wahnwitzigen Hoffnung um eine Strafanzeige herumzukommen. Es bestätigt die Aussage von Soziologen, die klar nachgewiesen haben, dass die Käufer solcher Kampfhunde meistens ein Minderwertigkeitstrauma mit sich herumtragen, oder die tatsächliche Bedeutungslosigkeit mit solchen Tieren aufzuwerten versuchen.

Nachdem ein Augenzeuge ein Handyvideo im Internet veröffentlicht hatte, auf dem die Tötung der Hunde zu sehen war, nicht aber die vorangegangenen Beißattacken, war die Stimmung dort hochgekocht. Wütende Kritiker, der sogenannte Mob der asozialen Medien und Netzwerke wie Fazebook und Konsorten, dieses dubiosen Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker aller Art, mindergebildeter Dummschwätzer, Kinderficker, Möchte-gern-it-Girls und „bedeutende Persönlichkeiten“ ohne soziale Kompetenz, für Menschenverächter und Tierfreunde, für islamische Faschisten und Neo-Nazis, diese tumbe Masse von inkompetenten Krakelern und Menschen, die digitales, virtuelles Mobbing zur Kunstform erhoben haben, sie bezeichneten den Einsatzes und die Polizei im Internet in einem sogenannten Shitstorm als „schießwütig“  und bewiesen damit einmal mehr ihre stumpfsinnige Ignoranz und ihre soziale Abstumpfung. Sie pöbeln und provozieren nach dem Lebensmotto: Keine Ahnung, was, wo und warum wirklich passiert ist, aber Hauptsache man hat seine pöbelnde Duftmarke im Revier abgesetzt und sich selbst als cholerischen, scheißefressenden Vollidioten enttarnt. Am Sonntag soll es deswegen in Rüsselsheim eine Demonstration geben, zu der wahrscheinlich gleich einige Tausende kommen werden. Zu Demonstrationen der Opfer, z.B. von Kampfhunden getötete oder traumatisch schwer verletzte Kinder kommen maximal ein bis zwei Dutzend. Das alles ist nicht neu, aber ein beschämendes Armutszeugnis für eine Republik und ein Volk, dass sich selbst als kinderlieb bezeichnet. Da kann man sich nur fremdschämen und möchte eigentlich nicht mehr ohne Not dazugehören, wünscht sich aber in der dunkelsten Ecke des eigenen Verstandes, dass diese sogenannten „Tier- und Hundefreunde“ nur einmal, ein einziges Mal so richtig ausgiebig von zerfleischenden Hundezähnen malträtiert werden, dass sie langjährig tiefe Narben im Fleisch und der Seele zurückbehalten. Keine Träne wird sinnlos vergossen für ein entstelltes und für den Rest seines Lebens traumatisiertes Kind. Aber wenn ein aggressiver Kampfhund Menschen auf der Straße angreift und dabei durch gezielten Polizeischuss zu Tode kommt, laufen Rotz und Tränen die Backen runter, kann sich der ignorante Durchschnittsdeutsche kaum noch halten vor Trauer und pisst sich in die ehemals weiße, leicht ergraute Feinripp-Unterhose mit Eingriff.

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Opfer von Kampfhund 4  Opfer von Kampfhund 8

Opfer von Kampfhund 6  Opfer von Kampfhund 3

Ich habe selbst schon einen aggressiven Hund töten müssen, der in meiner Wohnstraße ein 5-jähriges Mädchen angriff und schwer verletzte. Ist schon ein paar Jahre her, war keine schöne Sache und ich erinnere mich nicht gerne daran. Aber das Überleben dieses Kindes war mir wichtiger, als dieser schwarzhaarige Killer auf 4 Pfoten. Zum Glück war zu dieser Zeit eine Baustelle eingerichtet und eine dieser daumendicken Eisenstangen für die provisorische Absperrung ließ sich relativ leicht aus dem Asphalt reißen, bohrte sich durch den Hals dieses vierbeinigen Killers. Er war zwar nicht sofort tot, zappelte noch eine Weile, ließ aber das Kind aus seinen Fängen frei. Ich kann versichern, dass ich jederzeit bei einem ähnlichen Vorfall und ähnlichen Möglichkeiten der Abwehr wieder genauso handeln würde, denn ich besitze im Gegensatz zu Polizeibeamten keine Schusswaffe, will auch keine besitzen.

Die verbalen Angriffe im Netz verurteilte OB Burghardt. „Hier wurden Beleidigungen übelster Art bis zu Morddrohungen ausgesprochen.“ Auch er selbst habe solche Post, E-Mails und Anrufe erhalten und sei über den Ton entsetzt. Nach Angaben des Hessischen Rundfunks gab es auch Kommentare, in denen gefordert wurde, die Polizeibeamten „an die Wand zu stellen“. Schade, dass sich die Identität der Verfasser nicht feststellen lässt. Zweieinhalb Jahre Gefängnis ohne Bewährung würden denen sicher gut tun. Aber wir sollten dabei auch nicht vergessen, das sind Fazebook User, die mit den 1162 virtuellen Freunden, die sich bedenkenlos von Herrn Mark Zuckerberg mit ihren persönlichsten Daten verramschen lassen, aber über die Ausspionierung der NSA eine klare negative Meinung besitzen; – jene also, die man früher als latent gewaltbereite Stammtisch- und Bierthekenfaschisten bezeichnete, die aber in der Realität und im wirklichen Leben kleine unbedeutende Niemands sind, die solche asozialen Plattformen nutzen, um ihre mühsam unterdrückten Aggressionen auszuleben, damit sie nicht ihren Ehefrauen oder Freundinnen, oder sogar beiden, mindestens einmal im Monat die Fresse polieren müssen, weil die es gewagt haben ihnen zu widersprechen.

siehe auch Video    http://www.focus.de/panorama/welt/wut-in-ruesselsheim-shitstorm-nach-hunde-toetung-polizei-wehrt-sich_id_4162885.html

http://www.fr-online.de/kreis-gross-gerau/demo-gegen-polizei-in-ruesselsheim-bundesweite-empoerung-wegen-toter-hunde,1473014,28530544.html

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hunde-in-ruesselsheim-getoetet-netzkampagne-gegen-polizisten-in-hessen-a-993884.html

siehe auch     https://belgarathblog.wordpress.com/category/beis-attacken/

und    https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/es-wird-sich-deswegen-nichts-andern/    

und    https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/11-jahriger-durch-hundeattacke-schwer-verletzt/

 

Sozusagen am Rande des Geschehens, in einem anderen Zusammenhang über die sogenannten „Social Media“, die für mich – wie schon weiter oben erwähnt „asoziale Medien“ und Plattformen sind – offenbaren sich meine Behauptungen über diese Sammelbecken für Menschen ohne soziale Kompetenz, für paranoide Weltverschwörungsfabulanten, Kinderficker und nicht zuletzt islamische Faschisten und Neo-Nazis.

Zitat:  Mariam al-Mansuri gilt in ihrer Heimat als die erste Frau, die einen F18 Kampfjet fliegt. Dafür erntet sie in der arabischen Welt oft Verachtung. Am Dienstag hat sie bei den Luftangriffen gegen die Terroristengruppe Islamischer Staat in Syrien die Fliegerstaffel ihres Landes kommandiert und geleitet, berichteten Insider der Naqchrichtenagentur AFP. In sozialen Netzwerken erntet die 35-Jährige dafür harsche Kritik, denn radikale Muslime sehen Frauen lieber in einem Ganzkörperschleier, also in einem mobilen Gefängnis wie eine Burka, als in einem militärischen Flieger-Anzug. Sie glauben sogar, dass sie nicht in den Himmel kommen, wenn sie von einer Frau getötet werden, obwohl sie da sowieso nicht hinkommen, weil sie längst von Allah und allen anderen Göttern verflucht und verlassen wurden. Auf Twitter wird die Pilotin von den Islamisten sogar als „Verbrecherin“ beschimpft. Auch in den USA ist die Araberin verspottet worden. Und das von Journalisten eines Nachrichtensenders, die es eigentlich besser wissen müssten: „Nachdem sie es zerbombt hatte, konnte sie nicht einparken“, äußert sich Greg Gutfield, Moderator des Senders „Fox News“, über al-Mansuris Kampfjet-Einsatz in Syrien. Fox-News, ein Sender, der bekanntermaßen als Podium und Sprachrohr für US-Neo-Nazis, Kuk Klux Klan und rechtsradikale Republikaner dient, dort verkündet u.a. die ehemalige Gouverneurin von Alaska und bekennende US Faschistin Sarah Palin ihre Hasspropaganda gegen schwarze und homosexuelle Mitbürger.       http://www.focus.de/panorama/videos/boobs-on-the-ground-sexistische-witze-erste-frau-fliegt-kampfjet-in-syrien_id_4163945.html

 

siehe auch  „Wir wollen nicht dazugehören“   https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/07/wir-wollen-nicht-dazugehoren/

und

„Jenny“ – eine schockierende Erzählung    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/kurzgeschichten-18.html   

und  „Menschenfreunde“   eine boshafte Satire    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/satiren-10.html    

 

aggressiver Hund 3

 

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