RSS-Feed

Schlagwort-Archive: Staatsanwaltschaft

Menschenverachtung

Veröffentlicht am

Ich kannte diesen Blog vorher nicht, wurde erst durch den von mir betreuten, an multiplen Krankheiten leidenden Patienten Hans Brakhage (Belgarath) darauf aufmerksam  –  und habe inzwischen sehr viel hier gelesen  –  und war beeindruckt. Als Krankenpfleger bin ich in erster Linie Humanist und Menschenfreund. Ich teile nicht alle Meinungen meines Hochrisikopatienten, war aber beeindruckt von der kompetenten Sachlichkeit und präzisen Recherche zu allen Themen, die hier veröffentlicht wurden.

In den letzten Wochen sind zahlreiche mails eingegangen, von jenen, die man bei Twitter oder Fazebook, den bekanntesten asozialen Netzwerken, als Rattenpack bezeichnet, Pöbeler, Neofaschisten, Islamfaschisten, Hetzer, Kriminelle, Linksfaschisten und andere Meinungsschmarotzer, die zwar von keinem Thema auch nur die geringste Ahnung haben, aber dafür jede Menge Ignoranz und Dämlichkeit. Da offenbart sich die ganze geistige Impotenz und Menschenverachtung dieser kleinen Gruppen in unserem Land und Volk, die immer bestreiten würden sich erschreckend ähnlich zu sein, – im Grunde Geschwister und Blutsverwandte des trüben Geistes im schlimmsten Sinn der noch immer nicht untergegangenen deutschen und internationalen Nazis.

Als mein Hochrisikopatient mir im Vorfeld von solchen üblen Menschenverächtern und ihren offenen Todes- und Morddrohungen berichtete, habe ich das nicht glauben wollen. Doch nachdem ich jetzt diese mails gelesen habe, ist mir regelrecht übel geworden von diesem Pack, das sich im Internet herumtreibt. Ich will hier keine Zitate anführen, aber ich setze darauf, dass mein Patient nach seinem Wiederaufwachen sich dadurch motiviert fühlt den argumentativen Krieg gegen diese asozialen „Menschen“ ohne jegliche Sozialkompetenz und geistigen Brandstifter fortzusetzen. Die unverblümten Morddrohungen habe ich bereits an die Polizei/Staatsanwaltschaft per Strafanzeige weitergeleitet.

Ich möchte hier und jetzt aber auch nicht die zahlreichen mails mit besten Wünschen und der Hoffnung, dass sich der schlechte Zustand meines Patienten verbessern wird, unerwähnt lassen. Ich danke dafür im Namen meines Patienten.

Klaus Schulz/Krankenpfleger             

Majestätsbeleidigung gegen den islamistischen Schweinehund

Veröffentlicht am
Majestätsbeleidigung gegen den islamistischen Schweinehund

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Also das geht nun wirklich nicht, das ist absolut infam und eine rüpelhafte Beleidigung gegen den selbsternannten Großsultan von Istanbul und Ankara. Wie können es linke und republikanisch layizistische Kritiker und ganz besonders ein Jugendlicher wagen, einen nachgewiesen korrupten Steuerhinterzieher und Dieb des türkischen Staatshaushaltes, einem mittelbaren Mörder, einem Tyrannen und Despoten, einem bekennenden Anti-Semiten und Islamfaschisten, einem Intimfreund von islamfaschistischen Terrororganisation wie der Muslim Bruderschaft, der Hamas und Hizbollah, mit großer Wahrscheinlichkeit auch des IS, einem größenwahnsinnigen Palasterbauer nach Vorbild Adolf Hitlers und Albert Speers Reichskanzlei. Wie kann ein Jugendlicher es wagen diesem Halbgott, diesem von Allah geleiteten und dem unwürdigen türkischen Volk als großer Bruder und Führer des neuen Osmanischen Reiches an die Seite gestellten Recep Tayyip Erdogan seine real begangenen Verbrechen vorzuwerfen?

Maske Erdogan 07b

Mit welcher Rechtfertigung ermitteln Staatsanwälte, Polizisten und Untersuchungsrichter gegen den quasi-Propheten Recep Tayyip Erdogan wegen Korruption, Steuerhinterziehung, Machtmissbrauch, Verfassungsbruch, illegale Schwarzbauten und Bestechung?

Türkische-Lira 2

Türkische-Lira 6a

Das ist doch schon in der Theorie nicht nachvollziehbar, denn die Türkei ist Erdogan und Erdogan ist die Türkei. 

Das ist doch alles nichts als üble Nachrede und eine jüdisch-kommunistische Verschwörung von Islamfeinden, von Ungläubigen, von Kuffar, die Beweise sind alle gefälscht, diese vom feindlichen Ausland bezahlten Journalisten, Rechtsanwälte, Staatsanwälte und Polizisten Handlanger einer terroristischen Organisation, die den Staat lahmlegen und die heilige Türkei schwächen wollen. Die Juden sind sowieso immer an allem Schuld, am schlechten Wetter, am zu heißen Wetter, an Schweißfüßen und Durchfall. Die haben die ganze Korruption und Steuerhinterziehung begangen und es dem großen Bruder Erdogan angehängt. Die Türkei ist schließlich auf dem besten Weg in einen islamistischen Gottesstaat. Es war völlig richtig den Richtern in der Türkei die Entscheidungsfreiheit zu entziehen und Hunderte Polizisten und Staatsanwälte wegen Beteiligung an einer Anti-Erdogan-Verschwörung ihrer Ämter zu entheben. Sie sollten lebenslang in einem Gefängnis verrotten.

Erdogans protzige Kraftmeierei

Das ist eindeutig anti-islamisch und mit Sicherheit wieder einmal eine Verschwörung des internationalen Judentums, wahrscheinlich steckt Israel dahinter, der Mossad und der CIA, eine Verschwörung dieses jüdischen Abschaums gegen die unfehlbare Lichtgestalt der neuen anti-demokratischen Türkei. Recep Tayyip Erdogan ist quasi ein Heiliger, ein neuer islamischer Prophet, eine heilige Ikone islamistscher Glaubenshysterie, der nachgewiesen hat, dass in Wahrheit türkische Muslime Amerika entdeckt haben – und nicht Christopher Columbus. Der große Bruder und Führer ist ein Freund der Menschen und der Frauen, schnüffelte schon als Kind an den Stinkefüßen seiner Mutter. Fußfetischismus ist eine wunderbare Sache. Er hat bewiesen, dass das Osmanische Reich keinen Völkermord an den Armeniern begangen hat, dass die sich alle selber kollektiv umgebracht und zu Tode gehungert haben, um das heilige türkische Reich zu verleumden.

Niemand darf ihn kritisieren – und wer es dennoch tut, kritisiert automatisch auch Allah und diese massenmörderische Sektengemeinschaft des Islam. Schon gar nicht darf man diesen (Schein)Heiligen anklagen oder beleidigen.  Dieser Jugendliche sollte erst gar nicht vor Gericht gestellt, sondern sofort standrechtlich wegen schlimmer Majestätsbeleidigung und Schmähung des Islam erschossen werden.

Tyrann Erdogan 1

16-jähriger Jugendlicher wegen Beleidigung Erdoğans angeklagt

Weil er dem korrupten Steuerhinterzieher und selbstgerechten Präsidenten der Türkei Korruption vorgeworfen haben soll, wurde ein 16-Jähriger in der Türkei in Haft genommen. Ihm drohen vier Jahre Gefängnis.

In der Türkei ist ein 16-Jähriger wegen Präsidentenbeleidigung angeklagt worden. Laut Medienberichten wird das Mitglied einer linken Gruppierung beschuldigt, dem islamisch-konservativen Staatschef Recep Tayyip Erdoğan und seiner Regierung Korruption vorgeworfen zu haben. Demnach erhob der Schüler die Vorwürfe am Mittwoch bei einer Kundgebung zum Gedenken an einen im Jahr 1930 von Islamisten getöteten jungen laizistischen Grundschullehrer. Der Jugendliche wurde den Berichten zufolge am Abend festgenommen, einem Richter vorgeführt, angeklagt und ins Gefängnis gebracht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu vier Jahre Haft. Sein Anwalt will die Freilassung des jungen Mannes beantragen.

Vor etwa einem Jahr hatte die türkische Staatsanwaltschaft umfassende Ermittlungen zu einem Korruptionsskandal im Umfeld Erdoğans, der damals noch Ministerpräsident war, eingeleitet. Tausende Polizisten und Staatsanwälte wurden seitdem versetzt oder entlassen. Alle eingeleiteten Korruptionsverfahren gegen Getreue Erdoğans wurden eingestellt.
Recep Tayipp Erdogan 1

siehe     http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-12/korruption-tuerkei?google_editors_picks=true

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5910938/der-verhaengnisvolle-vorwurf-eines-16-jaehrigen.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/korruptionsvorwuerfe-teenager-wegen-erdogan-beleidigung-festgenommen/11161182.html

http://www.fr-online.de/tuerkei/tuerkei-teenager-wegen-praesidentenbeleidigung-festgenommen,23356680,29420776.html

http://www.rga-online.de/index.php?&kat=120&artikel=110810190&red=1&ausgabe=67783

http://www.augsburger-allgemeine.de/newsticker/Bericht-Teenager-wegen-Beleidigung-Erdogans-festgenommen-id32437152.html

http://derstandard.at/2000009780117/16-jaehriger-Tuerke-laut-Medienberichten-wegen-Praesidentenbeleidigung-angeklagt

http://www.krone.at/Welt/Erdogan_kritisiert_Schueler_in_Tuerkei_angeklagt-4_Jahre_Haft_drohen-Story-432645

siehe auch     https://youtu.be/R2e2yHjc_mc

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Mitarbeiter-des-Monats-Recep-Tayyip-Erdogan,erdogan188.html

 

Der Islam - Verschimmeltes Brot 2b

Der Vatikan – ein Hort der Organisierten Kriminalität

Veröffentlicht am
Der Vatikan – ein Hort der Organisierten Kriminalität

 

Vatikan-Flagge

Benedikt 25a

Der „Bankier Gottes“ wurde von der Mafia ermordet

Sein Tod warf dunkle Schatten auf den Vatikan und seine Geldgeschäfte. Mord oder Selbstmord – das war 21 Jahre lang die Frage. Jetzt steht fest: Der damals unter einer Londoner Brücke tot aufgefundene so genannte „Bankier Gottes“, Roberto Calvi (62), war ein Opfer der Mafia.

Die Staatsanwaltschaft in Rom geht davon aus, dass der ehemalige Top-Manager der Mailänder Banco Ambrosiano sich entgegen ersten Annahmen nicht selbst erhängte. Vielmehr sei der Italiener von Mafia-Killern erdrosselt worden. Er habe zu viel von schmutzigen Geschäften der Banco Ambrosiano und der Vatikan-Bank gewusst. „Calvi sollte für immer der Mund geschlossen werden, weil er alle Geheimnisse der Geldwäsche der Mafia durch die Banco Ambrosiano und die Vatikan-Bank wusste“, berichtet die römische Zeitung „La Repubblica“. Nach dem Mord im Juni 1982 hätten die Killer die Leiche unter einer Themse-Brücke aufgehängt, um Selbstmord vorzutäuschen.

Sein Tod hatte vor allem wegen seiner engen Beziehung zur Vatikan-Bank IOR weltweit Schlagzeilen gemacht. Er soll in den Bankrott der Banco Ambrosiano verwickelt gewesen sein. Auch das Geldinstitut des Vatikans wurde damals an den Rand des Ruins gebracht. Zweifel an der Selbstmord-Theorie gab es immer wieder. Jetzt glaubt die Staatsanwaltschaft, dass ein hoher Mafia-Boss den Mord auch aus Rache in Auftrag gab: Calvi soll schmutziges Mafia-Geld, das er hätte „waschen“ sollen, in die eigene Tasche gesteckt haben. Die Polizei entdeckte bei der Leiche eine große Summe Bargeld.

siehe    http://www.abendblatt.de/daten/2003/07/25/189956.html

 

Verdacht auf Geldwäsche für Drogenkartelle

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Vatikan- Bank

Der Vatikan spricht von einer bösartigen Kampagne

Dubiose Transaktionen bringen den Vatikan in Verruf

Schmutzige Geschäfte mit der Mafia? 

Da ist selbst der Papst verblüfft: Italienische Fahnder haben 23 Millionen Euro vom Konto der Vatikanbank beschlagnahmt und erheben schwere Vorwürfe gegen Vertraute des Heiligen Vaters. Auch von Geldwäsche für die Organisierte Kriminalität und versch. Drogenkartelle ist die Rede. Wie die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Dienstag berichtete, stehe der Präsident des IOR (Institut für die religiösen Werke), Ettore Gotti Tedeschi, und ein weiterer hoher Funktionär des vatikanischen Geldinstituts im Verdacht der Geldwäsche. Der Vatikan zeigte sich am Dienstag „verblüfft und überrascht“. Der Heilige Stuhl habe vollstes Vertrauen zu Tedeschi und dem Generaldirektor der Bank, hieß es in Rom.

Ein wenig gesundes Misstrauen wäre allerdings nicht unangebracht: Bereits vor gut einem Jahr hatten Medien berichtet, Ermittler hätten mit Blick auf eventuelle Geldwäsche Transaktionen der Vatikanbank in Millionenhöhe unter die Lupe genommen. Im aktuellen Fall war ein Großteil des beschlagnahmten Geldes – 20 Millionen Euro – für JP Morgan in Frankfurt bestimmt, die übrigen drei Millionen sollten an die italienische Banca del Fucino gehen. Den Berichten zufolge hatte es die Vatikanbank versäumt, die Finanzbehörden über die Herkunft des Geldes zu informieren. Es gehe um eine Reihe von Versäumnissen bei Finanztransaktionen. Die Staatsanwaltschaft wollte die Medienberichte zunächst nicht bestätigen.

Gotti Tedeschi, Mitglied der konservativen Opus-Dei-Bewegung, war erst vor einem Jahr zum Vorstandschef der Vatikanbank ernannt worden. Zuvor war er bei der spanischen Banco Santander Leiter für die Geschäfte des Instituts in Italien. Die Vatikanbank war in den 1980er Jahren in den Skandal um den Zusammenbruch der Banco Ambrosiano verwickelt. Der Präsident der Mailänder Bank, Roberto Calvi, wurde 1982 tot unter einer Brücke in London hängend gefunden. Die Umstände seines Todes sind bis zum heutigen Tag nach wie vor ungeklärt.

Der Vatikan hat die Geldwäsche-Ermittlungen gegen seine Staatsbank als gezielten Angriff auf das internationale Ansehen zurückgewiesen. „Ein Verfahrensfehler wird dafür ausgenutzt, um das Institut, seinen Präsidenten und den Vatikan insgesamt zu attackieren und zu diskreditieren“, sagte Bank-Präsident Ettore Gotti Tedeschi in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der italienischen Finanz- zeitung „Il Sole 24 Ore“.

siehe                                                                                                                                                http://www.focus.de/finanzen/banken/geldwaesche-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-vatikanbank _aid_554362.html

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/vatikanbank100.html

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/vatikanbank102.html

http://www.tagesthemen.de/ausland/vatikan180.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/geldwaescherei_vatikanbank_1.7638977.html

http://www.sueddeutsche.de/geld/vatikanbank-aufregung-im-kirchenstaat-1.1003146

http://www.sueddeutsche.de/geld/vatikanbank-der-papst-und-das-geld-1.1041543

http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E938D943B21ED426FB9E85B14 51196448~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Neue-GeldwaeschereiErmittlungen-geg en-Vatikanbank/story/29553500

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/dubiose-transaktionen/

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,8114873,00.html

http://www.wa.de/nachrichten/welt/geldwaesche-behoerden-ermitteln-gegen-vatikanbank-1044094. html

http://www.zeit.de/2001/45/200145_gs-vatikanbank.xml

http://www.youtube.com/watch?v=IMmjMaQGzRY     siehe auch Video

 

Benedikt 23

 

Die unheiligen Geschäfte des Vatikan

Der Papst, die Mafia und 19 mysteriöse Todesfälle  

Da staunten die italienischen Zeitungsleser nicht schlecht, als sie am 10. Juli 1997 erfuhren: In der Krypta der Kirche zum Heiligen Appollinaris an der Piazza Navona liegen nicht nur Päpste und Kardinäle begraben, denen solche Ruhestätten eigentlich vorbehalten sind, sondern auch ein leibhaftiger Mafioso. „Enrico de Pedis“ war auf einer Grabplatte zu lesen, die bis dahin offenbar niemandem aufgefallen war.

Guarino nennt als Beginn der Verflechtung zwischen Mafia und dem Vatikan die frühen 60er Jahre. Damals brachte der neu gewählte Papst Paul VI. aus seiner Bischofsstadt Mailand einen Stab von Finanzberatern mit, der in römischen Kurienkreisen bald den Spitznamen „mafia milanese“ (Mailänder Mafia) erhielt. Einer dieser Berater war der aus Sizilien stammende Spekulant und Finanzkünstler Michele Sindona. Dieser hatte für den damaligen Erzbischof Montini schon Mitte der 50er Jahre Grundstück und Kapital für ein Altenheim „aus dem Ärmel gezaubert“, was Montini offenbar sehr beeindruckt hatte. Doch das Geld stammte zum großen Teil von der Mafia.

Der Papst braucht gute Finanzberater. Es droht nämlich Unbill vom italienischen Staat. Dieser bereitet eine Steuergesetzgebung vor, wonach Gewinne aus Aktien und Wertpapieranlagen generell besteuert werden sollen – auch die des Vatikans. Die immensen Gewinne des „Heiligen Stuhls“ aus dem von Mussolini 1929 erhaltenen Vermögen hätten sich dadurch erheblich reduziert. Sindona hatte eine Idee: Man müsste die Vatikangelder ins Ausland schaffen. Die „Pflege“ von Geldern in Steuerparadiesen war seine Spezialität. Allerdings gab es damals noch keinen freien Devisenverkehr. Man musste also illegal handeln.

Siehe     http://www.das-weisse-pferd.com/de/main/dwp/98_19/9819vatikan_mafia.html

 

Entführung im Auftrag des Erzbischofs?

Ein Unterweltboss hat ein pompöses Grab in einer römischen Kirche.

Warum nur?

Seine Ex-Geliebte beschuldigt den Vatikan schwer: Der Geehrte habe einst im Auftrag des Erzbischofs Marcinkus ein junges Mädchen entführt. Roms Basiliken sind voller pompöser Gräber von Prominenten: Päpste, Kardinäle, Bischöfe, große Künstler ruhen in Seitenkapellen und Krypten. Außergewöhnlich ist der Marmorsarkophag mit Goldlettern in der Kirchenkrypta von Sant`Apollinare im Zentrum der Ewigen Stadt.

1990 wurde dort Nicola De Pedis begraben. Eine Ehre, die seit 100 Jahren eigentlich nur Geistlichen zuteil wird. Brisant: De Pedis wurde im Alter von 36 Jahren in Mafia-Manier auf offener Straße per Genickschuss abgeknallt. De Pedis war Unterweltgangster, der Boss der Bande der Magliana, mit exzellenten Mafia-Kontakten. Und obwohl sein kriminelles Curriculum bekannt war, genehmigte der damalige Kardinalsvikar Ugo Poletti die Bestattung des „Wohltäters der Armen“ in Sant` Apollinare.

Peinlich genug.

Aber es kommt noch dicker: Die Ex-Geliebte von De Pedis, Sabrina Minardi – die schöne Signora, die der Gangster rügte, wenn sie nicht die Millionen ausgab, die er ihr zum Frühstück zusteckte – behauptet nun: De Pedis habe vor 25 Jahren die Leiche der 15-jährigen Emanuela Orlandi in einer Betonmischmaschine entsorgt. Entführt, sagte Minardi Ermittlern, wurde sie im Auftrag des inzwischen gestorbenen Erzbischofs Marcinkus.

siehe http://www.focus.de/panorama/welt/vatikan-entfuehrung-im-auftrag-des-erzbischofs_aid_313943.html

 

 

Der Aufstieg der Santa Mafia

Unter der Ägide von Papst Johannes Paul II. eroberte der katholische Geheimbund Opus Dei in der Kirche eine Schlüsselposition. Bestimmen Anhänger der reaktionären Organisation unter den Kardinälen den Nachfolger Wojtylas auf dem Stuhl Petri?

Einige Tage bevor er zum Papst gewählt wurde, begab sich Karol Wojtyla ins römische Hauptquartier des Opus Dei (Werk Gottes), um am Grab des „Padre“, des „Vaters“ und Opus-Dei-Gründers Josemaría Escrivá de Balaguer y Albás, zu beten. Er war ein gerngesehener Gast, seit er 1970 erstmals eingeladen worden war. Damals lebte der spanische Priester Escrivá noch. 1975 starb er im Alter von 73 Jahren. 2002 wurde er von seinem Fan Johannes Paul II. zum katholischen Heiligen erhoben und damit dem Kirchenvolk als „leuchtendes Vorbild“ präsentiert.

Unter päpstlicher Protektion ist sein erzkonservativer Geheimbund zum wohl mächtigsten und reichsten Global Player in der katholischen Kirche aufgestiegen – mit Filialen in 56 Staaten und rund 86.000 Mitgliedern in etwa 90 Ländern, gut 30.000 davon in Spanien. Die „Kampftruppe“ (Opus Dei über sich selbst) ist eine der umstrittensten katholischen Organisationen. Zwar sehen manche wie Karol Wojtyla in ihr eine gottgewollte Bewegung zur Rettung der katholischen Kirche. Doch selbst ansonsten brave Gläubige meinen, sie schade ihr wegen eines skandalösen Sündenregisters: Geheimniskrämerei; rigides Innenleben, dubiose Werbemethoden; Nähe zum Faschismus, Freundschaft Escrivás mit dem Diktator Francisco Franco; undurchschaubares Geschäftsgebaren von Mitgliedern des „Gotteswerkes“, das im spanischen Ursprungsland auch „Santa Mafia“ genannt wird.

siehe    http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,350114,00.html

 

 

Die Mafia des Vatikan und ein paar faschistische Politiker

Keine andere katholische Gruppe hat solche Macht, keine löst solche Irritationen aus – spätestens seit dem „Da Vinci Code“ gilt das Opus Dei mit seinen rund 80000 Mitgliedern als Inbegriff finsterer Machenschaften. Gegründet wurde es während des Spanischen Bürgerkrieges von dem Priester Josemaría Escrivà de Balaguer. Nach dem Sieg Francos zog das Opus Dei die Fäden im faschistischen Spanien, stellte die Hälfte der Minister.

Auch das Pinochet-Terrorregime in Chile stützte sich auf Vertreter des Opus Dei. Seit 1982 hat die Organisation Sitz und Stimme in Rom, 2002 sprach Johannes Paul II. den Gründer Escrivà heilig. Mitglied können alle Katholiken werden, unabhängig von Geschlecht oder Beruf. Man versteht sich als „Seelsorgestruktur“, ist faktisch ein extrem konservativer Geheimbund. Zum Alltag der Mitglieder gehören blutige Selbstkasteiungen und das Tragen eines scharfkantigen Bußgürtels („Wir adeln den Schmerz“). Gegner des Opus Dei verweisen auf Mafia ähnliche Strukturen bis hinein in die Spitze des Vatikans.

siehe     http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090207/deutschland-welt/panorama/die_mafia_des_vatikan_und_ein_paa r_faschistische_politiker.html

http://www.focus.de/wissen/bildung/tid-8682/opus-dei_aid_109761.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,588096,00.html

http://www.rp-online.de/hps/client/opinio/public/pjsub/production_long.hbs?hxmain_object_id=PJSUB::ARTIC LE::455742&hxmaincategory=pjsub::opinio::/sport_freizeit/bewegen_sportarten/laufen

http://www.tagesschau.de/ausland/meldung185732.html

Papst Benedikt - 2

 

Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 4

Veröffentlicht am
Fortsetzung – Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa – Teil 4

Vatikan-Flagge

Jetzt kommt es knüppeldicke für den Agitator und Hassprediger des Vatikan

Missbrauchsverdacht gegen Mixa

Jetzt gehts nicht mehr nur um Watsch´n

Bischof Mixa: Der Super-Gau für den Vatikan

Der Fall Mixa erreicht schon wieder eine neue Dimension

Der Missbrauchsverdacht besteht schon längere Zeit

Die Katholiken sind zutiefst verunsichert und blicken auf Rom  

Der sogenannte Papst war wieder einmal schon vor der Enthüllung über Mixa informiert

Einmal mehr beweist sich: Der Vatikan ist eine kriminelle Bande verlogener Heuchler

Bischof Mixa 10

Der Augsburger Bischof Walter Mixa steht nach den Prügelvorwürfen jetzt auch im Verdacht des sexuellen Missbrauchs. Es geht um einen Fall aus seiner Zeit als Bischof von Eichstätt. Bei der Staatsanwaltschaft Ingolstadt laufen Vorermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs, wie die „Augsburger Allgemeine“ am Freitag berichtete. Die katholische Kirche selbst habe die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Eine Sprecherin des bayerischen Justizministeriums bestätigte nur, „dass es Vorermittlungen gibt“, ohne sich zum Inhalt zu äußern. Vom Bistum Augsburg war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. 

Den jüngsten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs wies Mixa am Freitag über seinen Anwalt umgehend zurück. Im Bistum Augsburg herrschte dennoch Entsetzen: Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold, sprach von einem „Super-GAU“.

Nach Informationen der „Augsburger Allgemeinen“ soll es um einen Fall aus Mixas Zeit als Bischof von Eichstätt (1996 bis 2005) gehen. Angeblich soll er einen Jungen missbraucht haben, der zum Tatzeitpunkt noch minderjährig gewesen sei. Der Hinweis auf das mutmaßliche Opfer und den möglichen sexuellen Missbrauch stammt dem Blatt zufolge „nicht vom Opfer selbst, sondern aus seinem Umfeld“. Die Missbrauchsbeauftragten des Bistums hätten nach „sorgfältiger Prüfung der Vorwürfe die Staatsanwaltschaft davon unterrichtet“. Der Augsburger Diözesanratsvorsitzende Helmut Mangold zeigte sich schockiert über die Nachricht. Zugleich warnte er vor einer Vorverurteilung. Die Prüfung des Falls befinde sich noch in einem sehr frühen Stadium. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Vorwürfe brächten die Berichte neue Unruhe ins Bistum, die angesichts der vergangenen Wochen überhaupt nicht hilfreich sei.

Der Vatikan hat sich zu einer schnellen Entscheidung im Fall Walter Mixa durchgerungen. Schon am Samstag will Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch des Noch-Bischofs annehmen – da diesem nun auch sexueller Missbrauch eines Minderjährigen vorgeworfen wird, ist er vollends untragbar geworden.

siehe                                                                                                                                                  http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/vorermittlung-missbrauchsverdacht-gegen -mixa_aid_505883.html

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/bischof-mixa-verdacht-auf-sexuellen-missbrauch-bistu m-augsburg-zeigt-mixa-an_aid_505993.html

http://www.welt.de/vermischtes/article7517182/Sexueller-Missbrauch-Walter-Mixa-unter-Verdacht.ht ml

http://www.welt.de/vermischtes/article7521784/Mixa-der-Ministrant-und-der-Missbrauchsverdacht.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/440/510559/text/

http://www.sueddeutsche.de/bayern/285/510405/text/

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/7/iptc-bdt-20100507-292-24763872xml

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2622135_Sexueller-Missbrauch-Staatsanwalt schaft-ermittelt-gegen-Bischof-Mixa.html

http://www.fr-online.de/top_news/2623058_Missbrauchsvorwurf-gegen-Walter-Mixa.html

http://www.fr-online.de/top_news/2623058_Vatikan-nimmt-Mixa-Ruecktritt-an.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Bischof-Mixa-Kindesmissb rauch-Ermittlung-Augsburg-_arid,2139740_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.br-online.de/aktuell/bischof-walter-mixa-DID1271920552107/mixa-missbrauchsverdacht-s taatsanwaltschaft-ID1273229915603.xml

http://www.krone.at/Nachrichten/Kind_missbraucht-Zeitung_Deutscher_Bischof_Walter_Mixa_unter _Verdacht-Story-198784

http://diepresse.com/home/panorama/religion/563583/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/reli gion/index.do

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8069896,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Bischof-Mixa-wegen-sexuellem-Missbrauch-in-Verdacht-id29 53329.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Bischof-Mixa-wird-offenbar-morgen-schon-abgeloest-id29533 29.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixa-unter-Missbrauchsverdacht-article861349.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixa-Vertrauter-muss-gehen-article839489.html

http://www.n-tv.de/politik/Mixas-Abloesung-steht-bevor-article861349.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Bischof-Mixa-wehrt-sich-gegen-Missbrauchsvorwue rfe_aid_854486.html

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Vatikan-nimmt-offenbar-Mixas-Ruecktritt-an_aid_85 4588.html

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE6460FE20100507

http://www.tagesspiegel.de/politik/jetzt-gehts-nicht-mehr-nur-um-ohrfeigen/1816614.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693700,00.html

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7522645/Walter-Mixa-der-Stoerfall-fuer-den-Papst.html

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gZudqm8At1XxsAZOeP2d9pM20lZQ

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Mixas-Amtszeit-endet-der-Albtraum-nicht_aid_8547 10.html

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1488707/Ein-Verdacht-erschuettert-die-katholisc he-Kirche.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/missbrauch-verdacht-gegen-mixa-besteht- schon-laenger_aid_506104.html

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/bilderserie/1026782/Mixa—der-Hardliner-unter-den-Bischo efen?bildIndex=1#/beitrag/bilderserie/1026782/Mixa—der-Hardliner-unter-den-Bischoefen

http://www.derwesten.de/nachrichten/Verdacht-gegen-Bischof-Mixa-soll-schon-laenger-bestehen-id 2956582.html

http://www.n-tv.de/politik/Papst-war-ueber-Mixa-informiert-article862443.html

http://www.stern.de/panorama/papst-entscheidet-angeblich-heute-noch-bischof-mixa-steht-vor-der- abloesung-1564798.html

 

 

Mixa-Krise ist mit dem Rücktritt nicht ausgestanden

Walter W(M)ixa: Vom Papstliebling zum Paria

Fällt Mixa – fällt der deutsche Papst mit 

Nur dürre Worte aus dem Vatikan

Der deutsche Papst Benedikt lässt Mixa fallen

Jetzt heißt die Parole: Rette sich wer kann –  rettet den Papst

Benedikt 18a

Papst Benedikt XVI. tat gut daran, den Augsburger Bischof Walter Mixa aus dem Verkehr zu ziehen. Für die katholische Kirche ist die Krise damit allerdings nicht ausgestanden. Von unzähligen Skandalen beschädigt, steht sie vor Herausforderungen wie zu Zeiten Martin Luthers. Bekenntnis zur Sünde ist integraler Bestandteil des christlichen Glaubens, der Umgang damit seit Urzeiten klar geregelt. Eine von der Kirche sanktionierte Lossprechung von Schuld durch Beichte setzt Gewissensforschung, Reue und Bereitschaft zur Buße voraus. So weit die Theorie.

Der ehemalige Augsburger Bischof Walter W(M)ixa muss vor allem selbst beantworten, wie weit er diesen Ansprüchen in den vergangenen Wochen genügt hat, ob er das Bußsakrament verdient und wieder zur Communio Sanctorum zählen kann. Nach seiner Entlassung durch Benedikt XVI. hat er genug Zeit, darüber nachzudenken – die Pflichten des Amtes werden ihn von der Selbstprüfung jedenfalls nicht mehr abhalten.

Bischof Mixa 6

Wie man hört, hat sich Walter Mixa inzwischen vor sich selbst in Sicherheit gebracht – dazu sollte man ihn ganz ohne Häme beglückwünschen. Auch das ist ein christliches Gebot. Für die katholische Kirche ist der Fall nach seinem Abgang aber nicht ausgestanden. Der Casus Mixa sowie die inzwischen fast unzähligen Missbrauchsskandale haben in der katholischen Kirche in Deutschland wie zuletzt zu Luthers Zeiten die Frage nach Glauben, Vertrauen, Integrität und Führung aufgeworfen. Aus dieser tiefen Krise führt nur der Weg der Aufklärung. Das Vertrauen darauf, Tradition und kirchliche Autorität würden das Problem schon beheben, hat die Christenheit schon einmal gespalten. Martin Luther, das vergessen viele Katholiken gern, wollte die Kirche ursprünglich erneuern – und gerade nicht spalten.

Als Augsburger Bischof vertrat Walter Mixa eine Kirche, wie sie sich der sogenannte Papst Benedikt XVI. wünscht: fundamentalistisch, Rom blind ergeben, rückwärtsgewandt. Der Staat muss sich fragen, wie lange er eine katholische Parallelwelt dieses Zuschnitts noch alimentieren will.

So, das war dann das Kapitel Walter Mixa, oder?

Mitnichten.

Mit der Annahme des Rücktrittsgesuches hat der Papst seine Kirche heute von einer schwärenden Wunde erlöst.

Wirklich? 

Die Hütte brennt, die Flammen sind gelöscht, ja, aber es schwelt noch weiter im Gebälk, und die Brandursachen sind noch längst nicht wirklich klar. Derselbe Papst, der Mixa jetzt entlassen hat, der hat ihn auch vor fünf Jahren zum Bischof von Augsburg ernannt, zum Chef über 1,5 Millionen Katholiken. Es war die erste Personalentscheidung des deutschen Papstes in seiner Heimat.

Pope Benedict XVI holds the host during the the feast of the Presentation of the Lord in the Saint Peter's Basilica at the Vatican

Empfohlen hatte sich Mixa damals durch seine besondere Liebe zur Förderung junger Priester und durch die Disziplinierung eines Pfarrers, der beim Ökumenischen Kirchentag an einem evangelischen Abendmahl teilgenommen hatte – trotz großer Widerstände der Kirchenbasis. Heute muss seine Exzellenz die Entscheidung des Papstes im derzeitigen Refugium, einer Klinik für Alkoholiker in der Schweiz, entgegennehmen.

Bischof Walter Mixa war für Benedikt XVI., alias Joseph Ratzinger, ein wichtiger Mann zur Durchsetzung seiner kirchenpolitischen Linie in Deutschland.

Er bezeichnete sich selbst als „kultivierten Konservativen“. Mixa verkörperte eine Kirche, wie sie der Papst will. Ein engstirniger, verbohrter Fundamentalist, ein Hardliner, ein Rückwärtsgewandter – doch der papsttreue Stadtpfarrer von Schrobenhausen hat sich als Scheinheiliger enttarnt. Je frommer und schriller seine Sprüche wurden, desto größer wurde die Kluft zu Mixas Parallelwelt, in der er lebte und sich dazu auch noch ganz komfortabel mit Wein, Solarium und Blattgold eingerichtet hatte. Bischöfe wie Mixa sind das Ergebnis einer negativen Auslese: Nicht seelsorgerliche oder theo- logische Qualifikationen entschieden über ihren Aufstieg, sondern widerspruchslose Papsttreue und blindes Befolgen römischer Anweisungen.

Für den verstoßenen Papstliebling ist die Sache nicht ausgestanden. In der Causa Mixa wird vielerorts weiter ermittelt: Ein Sonderermittler soll nächste Woche Neues über Griffe in die Kinderheimkasse von Schrobenhausen berichten und auch über Mixas Gewalt gegen Kinder. Ein Staatsanwalt in Ingolstadt muss klären, ob er ein Sexualstraftäter ist.

Doch die katholische Kirche muss noch etwas anderes klären: Warum konnte sich das System Mixa so lange halten? Warum gab und gibt es eine nahezu irrationale Angst, Probleme in der Kirche offen auszusprechen und anzugehen?

Über Mixa und seine Umtriebe gab es seit Jahren Gerede nicht nur in den bayerischen Gemeinden, sondern auch in der Bischofskonferenz. Doch das von Mixa geschaffene System, auf das man auch bei anderen Bischöfen stoßen kann, tastete niemand an.

Bischof: Von der Leyen degradiert Frauen zu "Gebaermaschinen"

 

Der Mainzer Bischof Kardinal Karl Lehmann hat die zügige Absetzung des Augsburger Bischofs Walter Mixa durch den Papst begrüßt. „So etwas habe ich in 27 Jahren noch nicht erlebt“, sagte Lehmann im „heute journal“ des ZDF. Es gebe leider immer wieder Menschen, die ihren Aufgaben in der Kirche nicht genügten. „Es bleibt eine erhebliche Verletzung des Vertrauens“, sagte der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Auf die Frage, ob schon die Berufung Mixas zum Bischof ein Fehler gewesen sei, wies der Kardinal eine Verantwortung der Bischofskonferenz zurück. „Da ist unmittelbar der Papst über den Apostolischen Nuntius zuständig, und da wird es schwer, das bis ins Einzelne zu kontrollieren“. Er selbst müsse gestehen, von Gerüchten über Mixas Lebenswandel gehört zu haben, aber „die waren in Teilen so unbestimmt und verunglimpfend, dass ich mir selbst kein Bild machen konnte.“

Den Vorschlag des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick, den Pflichtzölibat für Weltpriester abzuschaffen, bezeichnete der Kardinal als bedenkenswert.

Der Vatikan entfernt Mixa aus Bischofsamt

Die Kirchenkarriere des Augsburger Bischofs Walter Mixa ist vorbei: Der Vatikan hat sein Rücktrittsgesuch, das Mixa am 21. April eingereicht hatte, am Samstag angenommen. Papst Benedikt XVI. hat dabei auf einen Paragrafen des kanonischen Rechts verwiesen, der den Ruhestand eines Geistlichen wegen Krankheit oder „anderer schwerwiegender Gründe“ vorsieht. Mixa verliert damit sowohl das Amt als Augbsburger Bischofs als auch das des Militärbischofs der Bundeswehr. Bis zur Neubesetzung des Bischofsstuhls wird Weihbischof Josef Grünwald das Bistum leiten. Das Domkapitel der Diözese Augsburg wählte Grünwald am Samstagnachmittag zum sogenannten Diözesan-Administrator, wie das Ordinariat mitteilte.

Den jüngsten Vorwurf des sexuellen Missbrauchs wies er am Freitag über seinen Anwalt umgehend zurück. Im Bistum Augsburg herrschte dennoch Entsetzen: Der Vorsitzende des Augsburger Diözesanrats, Helmut Mangold, sprach von einem „Super-GAU“. Bereits am 29. April, eine Woche nach dem Rücktrittsangebot, war der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, nach Rom gereist, um den Fall Mixa mit dem Papst zu besprechen. Begleitet wurde er vom Vorsitzenden der Bayerischen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, und dem Augsburger Weihbischof Anton Losinger. Schon damals soll es außer anderen Problemen um die Vorwürfe sexuellen Missbrauchs gegen Mixa gegangen sein. Wie die „Augsburger Allgemeine“ schreibt, soll es sich bei Mixas möglichem Opfer um einen damals minderjährigen Jungen handeln. Möglicherweise ist die Tat, die in den Jahren zwischen 1996 bis 2005 geschehen sein muss, noch nicht verjährt und damit strafrechtlich relevant. Der Leiter der Ingolstädter Staatsanwaltschaft, Helmut Walter, wollte zum Inhalt der Vorermittlungen keine Angaben machen – aus „ermittlungstaktischen Gründen“. Man stehe noch am Anfang.

Am Wochenende sind weitere belastende Details bekannt geworden. Der 69-Jährige soll in seiner Zeit als Bischof von Eichstätt häufig junge Seminaristen des Priesterseminars „Collegium Willibaldinum“ mit in seine Privaträume im Bischofshaus eingeladen und mit ihnen gemeinsame Saunabesuche unternommen haben. Mixa, der für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war und über seinen Augsburger Anwalt die Vorwürfe „mit aller Entschiedenheit“ zurückweisen ließ, soll, so heißt es in Kirchenkreisen, homosexuelle Neigungen gehabt haben. In der Szene wurde über seinen Spitznamen „Monsi“ – abgeleitet von Monsignore – gespottet. Schon seit längerem hatte im Kirchenmilieu darüber Verwunderung geherrscht, wie es Mixa gelang, auffallend viele junge Männer in seine Priesterseminare zu locken, selbst solche, die in anderen Bistümern als ungeeignet abgelehnt worden waren.

Mixa, von 1996 bis 2005 Bischof in Eichstätt, hatte in öffentlichen Appellen jungen Seminaristen geraten, „auf sexuelle Kontakte, sei es mit Andersgeschlechtlichen oder Gleichgeschlechtlichen, zu verzichten“. Überdies hatte Mixa wiederholt die Lesben- und Schwulenparade „Christopher Street Day“ und Lebensgemeinschaften von Schwulen und Lesben kritisiert. Im Februar hatte der Bischof für Schlagzeilen gesorgt, als er der sexuellen Revolution eine Mitschuld an den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche gab.

Bischof Mixa 5

Verfemte, verteufelte und gleichzeitig gelebte Homosexualität

Alkohol und Gewalt

Rom lässt Mixa fallen um den Katholizismus zu retten

Papst-Botschaft: Nicht von der Kirche abwenden

Der Papst ortet Sünde in der Kirche 

Größte Gefahr kommt aus der Kirche selbst 

Die Sünde existiert im Kircheninneren

Benedikt 26

Um Bischof Walter Mixa wird es einsam. Nachdem er wegen Prügel-Vorwürfen unter Druck geraten war, kommen weitere Einzelheiten ans Licht. Ihm werden homosexuelle Neigungen nachgesagt. Berichtet wird über private Saunabesuche mit jungen Männern, sexuellen Missbrauch eines Jugendlichen und Alkoholprobleme.

Rom bzw. der Vatikan hatte keine Wahl. Papst Benedikt XVI. hat das Rücktrittsgesuch des Augsburger Bischofs Walter Mixa angenommen. Mixa hatte im April um die Entbindung von seinem Amt gebeten, nachdem er wegen Prügel-Vorwürfen unter Druck geraten war. Zuletzt wurde gegen ihn zudem der Verdacht des sexuellen Missbrauchs an einem Minderjährigen laut. Die Deutsche Bischofskonferenz begrüßte die Entscheidung des Papstes.

„Die Vorgänge der letzten Zeit haben das gesamte Bistum Augsburg und auch die katholische Kirche in Deutschland sehr belastet“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch. Der dadurch erlittene Verlust der Glaubwürdigkeit wiege schwer. „Die zügige Entscheidung des Papstes schafft die notwendige Klarheit. Sie gibt allen Beteiligten die Chance zum Neuanfang.“

Papst lässt Mixa fallen

siehe                                                                                                                                                  http://www.welt.de/debatte/kommentare/article7533969/Mixa-Krise-ist-mit-dem-Ruecktritt-nicht-ausg estanden.html

http://www.welt.de/die-welt/politik/article7541202/Der-Papst-laesst-Bischof-Walter-Mixa-fallen.html

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/8/iptc-bdt-20100508-203-24773026xml

http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Bischof-Mixa-Bistum-will- sich-nicht-mehr-aeussern-080510-_arid,2140774_regid,2_puid,2_pageid,4289.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693746,00.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693720,00.html

http://www.tagesschau.de/ausland/papstmixa100.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/ermittlungen-kein-bischofs-bonus-fuer-mix a_aid_506191.html

http://www.focus.de/panorama/welt/missbrauchsskandal/chronologie-der-fall-mixa_aid_506155.html

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8069896,00.html

http://www.derwesten.de/nachrichten/Papst-nimmt-Ruecktrittsgesuch-von-Bischof-Mixa-an-id295668 5.html

http://www.n-tv.de/politik/Papst-laesst-Mixa-fallen-article862443.html

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693797,00.html

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/8/iptc-bdt-20100508-252-24773826xml

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,693720,00.html

http://www.sueddeutsche.de/bayern/518/510636/text/

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Papst-entlaesst-Mixa-aus-Bischofsamt_aid_854781.h tml

http://www.stern.de/panorama/ruecktritt-von-bischof-mixa-die-vorwuerfe-haeufen-sich-1564994.html

http://www.zeit.de/newsticker/2010/5/12/SPERRFRIST-iptc-bdt-20100512-443-24824978xml

http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/papst_1.5703265.html

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/groesste_gefahr_kommt_aus_der_kirche_1.5693414.ht ml

http://www.tagesschau.de/ausland/papstportugal100.html

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/art17,390663

 

Es ist zweifelsfrei nicht ausgestanden, Herr Ratzinger, – Sie wissen das selbst und sollten jetzt umgehend die logischen und moralischen Konsequenzen ziehen. Zeigen Sie wenigstens einen Rest an Größe und Menschlichkeit, denn Sie haben große Schuld durch Vertuschung und stillschweigende Duldung auf sich geladen. Machen Sie tatsächlich den Weg frei für einen Neuanfang: Treten Sie von ihrem Amt als Papst zurück …

 

Die Fortsetzung dieses Beitrags finden Sie in    Die Akte des Prügel-Bischofs Walter W(M)ixa  –  Teil 5

 

Ich habe da noch einen Tipp für Sie, damit Sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, ich wüsste doch in Wahrheit garnicht, weshalb ich besonders die katholische Kirche so vehement vorführe und ihre Scheinheiligkeiten ans Licht zerre. Ich spreche nicht gerne davon und erinnere mich auch nicht gerne, aber ich habe selber einschlägige Erfahrungen machen müssen, wozu die Würdenträger und die Sisters of God fähig sind. Hinter diesem Link    http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/e-books-04.html     finden Sie meinen Roman „Dunkle Tage der Kindheit“, kein neues Leidensszenario, sondern ein Überlebensbuch, das Mut macht das Unrecht öffentlich zu machen. Sie finden dort auch eine Leseprobe

Cover 2a

Einige Leser/innen haben mir vorgeworfen, ich würde einen Privatkrieg gegen die katholische Kirche führen, während andere nur erschüttert über das Gelesene waren. Ich bekam auch Morddrohungen, weil ich die heilige Mutter Kirche verunglimpfen würde. Das alles sei schließlich mehr als 50 Jahre her  –  und irgendwann müsse auch mal Ruhe sein. Andere rieten mir lieber einen Ausgleich, eine Versöhnung mit der katholischen Kirche zu suchen. Doch Autoren, ich nenne mich ganz bewusst nicht Schriftsteller, haben mit ihrem Verständnis und der Kunst der Sprache, die sie leicht als Waffe einsetzen können, auch eine Verpflichtung, die Verpflichtung verborgene und verleugnete Wahrheiten ans Licht zu zerren, den Opfern von Gewalt wenigstens ein kleines Stück Gerechtigkeit und Wahrheit zurückzugeben. Ich bin schließlich kein Geburtstags-Dichter und auch nicht nur für schöne Geschichten mit Happy Ends zuständig. Es ist nicht meine Aufgabe mit einer seit Jahrhunderten existierenden Unrechtsorganisation einen Seperatfrieden zu schließen. Ich klage an, aber ich suche nicht die Versöhnung, denn die toten Opfer von katholischer Gewalt in Kinderheimen lassen dies nicht zu.

 

%d Bloggern gefällt das: