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Warum ich seit vielen Jahren nicht mehr am Ostermarsch teilnehme

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Warum ich seit vielen Jahren nicht mehr am Ostermarsch teilnehme

Es ist mal wieder soweit, die alljährlichen Ostermärsche stehen vor der Tür, geschmückt mit den uralten verstaubten Ritualen von vorgestern, der politischen Weltsicht wie aus der Steinzeit des Stalinismus, den tumben Reden unqualifizierter außerparlamentarischer „Möchte-gern-Politiker“, infiziert und durchseucht von massenhafter Heuchelei, Lügen und bornierter Weltsicht, – abseits der Realitäten in dieser Welt, was die Unglaubwürdigkeit der Organisatoren nur allzu deutlich unterstreicht.

Grundsätzlich: Der Osten ist ohne Ausnahme friedlich – der Westen ist der große Kriegstreiber in der Welt und bedroht das ehemalige Russland, jetzt Putingrad, mit immer neuen Satelitenstaaten im Rahmen der NATO.

Zugegeben, ich kann diese NATO auch nicht leiden und sehe keinen großen Sinn darin, außer den Verunreinigten Staaten von Amerika und ihrem sexistisch, rassistischen Präsidenten den hingehaltenen Arsch zu lecken, in allen bilateralen Fragen vor dem großen „Verbündeten“ den Kotau zu machen.

Aber mit immer gleicher Scheuklappenrethorik ist die Nachkriegs-Grenzverschiebung durch Zar Vladimir Putin, der Mörderische, die Annektierung und militärische Aggression gegen einen autonomen Staat und seine demokratisch gewählte Regierung in der Ukraine völlig legitim und ohne Zweifel beanstandungsfrei.

Denn in Kiev regieren jetzt die Faschisten, sagen die unbelehrbar folgetreuen Post-Stalinisten außerhalb des mörderischen Systems im ehemaligen Russland, das z.Zt. die Nachfolge des mörderischen Stalin-Regimes angetreten hat.

Natürlich regieren in Kiev jetzt die Faschisten. Wer anders, als eine faschistische Clique, würde einen zutiefst korrupten und moskautreuen Staatschef, der sein Volk um viele Milliarden bestohlen hat, durch einen Volksaufstand stürzen?

So etwas bringen nur die Faschisten fertig!

 

Zar Vladimir Putin, der Mörderische, hatte gar keine andere Wahl als schlecht getarnte putinische Elitesoldaten, gut bezahlte Söldner, Panzer und Raketen auf die Krim zu schicken um einen militärischen Konflikt zu entfachen und völkerrechtswidrig einem souveränen Staat einen großen Teil zu rauben.

Schuld war auf jeden Fall der Westen und besonders die EU.

siehe auch https://belgarathblog.wordpress.com/2017/10/02/starke-maenner-braucht-das-land-putingrad-ehem-russland/ https://belgarathblog.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=80083&action=edit   https://belgarathblog.wordpress.com/2016/08/13/die-seltsame-kooperation-der-faschisten/     https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/10/keine-klare-stellungnahme-aber-durchschaubares-resume/ https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/kriecht-auf-den-knien-zu-eurem-scheis-europa/

 

Es ist jedes Jahr die gleiche gequirlte Scheiße, wobei natürlich auch die Heuchler und betonierten Utopisten der deutschen Friedensbewegung nicht fehlen wollen, die mit leichenbitterer Miene und gebleckten Zähnen auf ihrer Utopie verharren, dass Frieden nur zu erreichen ist, wenn es keine Soldaten und keine Waffen mehr gibt.

Zugegeben, eine wirklich schöne Utopie, – aber so realitätsnah wie der Rand unserer Milchstraßengalaxie. Vielleicht in 200Tausend Jahren könnte diese Utopie Wahrheit werden, aber bei der von allen Seiten verlogenen Rethorik ist das in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

Warum ich seit vielen Jahren nicht mehr am Ostermarsch teilnehme

Die Begründung könnte ich in einem Satz zusammenfassen, – aber das würde der Bedeutung der Sache nicht wirklich gerecht werden. Deshalb habe ich mir genau überlegt, schon seit vielen Jahren und wäge es Jahr für Jahr immer wieder erneut ab, wenn mich ehemalige Freunde und Zeitgenossen, Mitstreiter gegen Unrecht und staatliche Willkür fragen, ob ich nicht doch mal wieder daran teilnehmen will. Mir ist durchaus bewusst, dass Jahr für Jahr die Teilnehmerzahlen geringer werden, dass das Interesse bei Menschen mit demokratischem, politischem Selbstverständnis nahe Null gesunken ist. Die Gründe liegen zweifellos nicht in der Demo-Müdigkeit, nicht an gesunkenem politischem Engagement, nicht am fortgeschrittenen Alter oder sonstwelchen faulen Ausreden.

Es ist dieser Mangel an Glaubwürdigkeit, der nicht nur die bundesdeutsche Friedensbewegung beherrscht,  dominiert und ad absurdum führt.

Ich habe ein gutes Gedächtnis und kann und will ungeheure Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht verdrängen und vergessen. Es hat mich schon vor vielen Jahren zutiefst beschämt und betroffen gemacht, dass kaum ein Mitglied der deutschen Friedensbewegung den Weg auf die Straße und zu lächerlich kleinen Demonstrationszügen gefunden hat, die dringend massive Unterstützung durch diese Friedensbewegung gebraucht hätten.

Als die serbischen Faschisten mitten in Europa ihre Schreckensherrschaft und ihren Völkermord an Bürgern des ehemaligen Jugoslawien vollzogen, sozusagen unmittelbar vor unserer Haustür, in unserer direkten Nachbarschaft. Als Heckenschützen und serbische Artillerie nach dem Vorbild der deutschen Nazis im 3.Reich gnadenlos in Sarajewo auf den wenigen geöffneten Marktplätzen auf Kinder, alte Frauen und unbewaffnete Zivilisten  schossen. Als General Mladic und Slobodan Milosevic die systematische Massenvergewaltigung bosnischer und kosovarischer Frauen und Mädchen anordneten,   General Mladic 2       Radovan Karadzic

den Völkermord in Screbrenica und im Kosovo. Als das faschistische Serbien, das nach wie vor demokratisch völlig unbelehrbar und totalitär in seinem politischen Selbstverständnis ausgerichtet ist und jetzt Mitglied der EU werden will, gegen seine politischen Gegner als erstes Land nach dem 2.Weltkrieg und dem Hitlerfaschismus wieder Konzentrationslager errichtete, – und wir wieder diese Bilder wie aus Auschwitz, Birkenau und Dachau sehen mussten, diese Bilder von spindeldürren, bis auf die Knochen ausgemergelten KZ-Insassen, die die Hölle auf Erden erlebt und zu einem großen Teil nicht überlebt haben.

Wo war die deutsche und europäische Friedensbewegung, wo der scharfe, entschlossene und lautstarke Protest?

Ich habe ihn nur ganz spärlich und sporadisch durch wenige Aufrichtige erlebt und daran teilgenommen. Aber ehemalige Freunde und Mitstreiter habe ich dort keine gesehen. Erst als die NATO sich gezwungen sah – viel zu spät und nach zig-Tausenden Ermordeten – gegen das faschistische Serbien vorzugehen, mit Kampfflugzeugen, Bomben, Panzern und Soldaten dem faschistischen Terror ein Ende zu bereiten, – da war die Friedensbewegung wieder verlogene Parolen schreiend auf der Straße und ausgesprochen zahlreich und massiv. Denn das durfte ja auf keinen Fall sein, dass die USA dominierte NATO das faschistische Serbien bombardierte und eine Möglichkeit des Überlebens für zig-Tausende KZ-Insassen im Kosovo schuf.

Ja, es stimmt, es war zu spät, viel zu spät, viel zu lange haben sich die Weltgemeinschaft und die Europäer – wie bei Hitler und seinen Massenmördern – von den serbischen Faschisten auf der Nase herumtanzen und sich wie ein tumber Tanzbär am Nasenring vorführen lassen. Dabei sollten wir aus der Geschichte hinreichend gelernt haben, dass Terrorregime nicht durch diplomatische Protestnoten und Konsultationen aufzuhalten sind, dass es keine Verhandlungen darüber geben kann und darf wie viele Hunderttausend politische Gegner ein Regime ermorden darf, ehe demokratische Staaten und Armeen eingreifen und dem Völkermord ein Ende setzen.

Wir haben eine demokratische Verpflichtung – und ganz besonders die Menschen mit einem demokratischen, politischen Selbstverständnis in Europa und allen freien, nicht diktatorischen Staaten – solchen Völkermord nicht hinzunehmen, niemals zu akzeptieren, – erst recht nicht, wenn uns problemlos die militärischen Waffen und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um ihn zu beenden. Das ist zweifellos nicht die Ultima Ratio und nicht immer durchführbar, auch wenn es noch so wünschenswert ist. Ein einziger ganztägiger, großer Bombenangriff auf Belgrad mit imenser Zerstörungskraft hätte den Krieg ins Heimatland der serbischen Faschisten getragen und den Tod von zig-Tausend Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien verhindern können. Denn auch das wissen wir aus der jüngsten Geschichte: Dass Faschisten immer nur solange als große Kriegshelden erscheinen, wenn sie auf unbewaffnete, widerstandsunfähige Zivilisten schießen können. Treffen Sie dagegen auf einen wehrfähigen Gegner, eine entschlossene Armee, die den Krieg in die eigene Heimat trägt, wo Tausende unter den Folgen zu leiden haben und sterben, – dann erstirbt das scheinbar so national patriotische Heldentum sehr schnell und der Krieg findet ein blutiges Ende.

Den Tod und die Ermordung dieser Menschen hat auch die europäische und bundesdeutsche Friedensbewegung zweifelsfrei mitverschuldet, muss sie sich zurechnen lassen,- deshalb sind die Hände der Mitstreiter aus der deutschen Friedensbewegung dick mit Blut verkrustet. Und die serbischen Faschisten führen nach wie vor ihre großnationalistische ethnische Säuberungspolitik durch  –  siehe  http://www.n-tv.de/politik/Serben-blockieren-Grenzuebergang-article10392366.html und blockieren einen dauernden Frieden auf dem Balkan.

Wo bleibt der protestierende Aufschrei der bundesdeutschen und europäischen Friedensbewegungen gegen das menschenverachtende, faschistische China, –   080802_olympia_gross

z.B. sehr medienwirksam und öffentlichkeitswirksam während der Olympischen Spiele im faschistischen China oder während der Frankfurter Buchmesse, als das faschistische China Ehrengast der Buchmesse war –  gegen die willkürlichen Verhaftungen, Verfolgungen und Ermordungen von Regimegegnern, nicht nur in Tibet?

Da war die weltweite Aufmerksamkeit auf das faschistische China gerichtet, da war die beste Gelegenheit Klartext zu reden und diese Politik der systematischen Menschenverachtung anzuklagen – siehe  http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/china-1.html  und folgende Seiten – und der Friedensbewegung wieder Glaubwürdigkeit zurück zu geben.

Wir beklagen und erinnern völlig zu Recht die mehr als 6 Millionen Ermordeten aus den Konzentrationslagern der Nazis, wir schulden ihnen nach wie vor unser Nichtvergessen. Ich will hier nicht wechselseitig gegenrechnen und die Opfer des Hitlerfaschismus kleinreden, – doch das ist immer noch wesentlich weniger grauenhaft als die – nach Einschätzung von sachkundigen Historikern – etwa 70 Millionen Toten im faschistischen China während der Kulturrevolution, verschuldet durch den selbsternannten, skrupellosen „Gott-Kaiser“ und nachweislichen Kinderschänder Mao Tse Dong, der sich so gerne minderjährige Mädchen zuführen ließ, um sie zu entjungfern.

Wer einmal eine Podiumsdiskussion mit entkommenden Opfern des Massenmordes in Tibet miterlebt hat, das immer noch unauslöschbare Trauma durch eine chinesische Sondereinheit, deren einzige Aufgabe es war und ist systematische Massenvergewaltigungen durchzuführen und Menschen unter ärztlicher Aufsicht bei lebendigem Leib und ohne Betäubung an Organen auszuschlachten, – der wird das nie wieder vergessen – und fragt sich: Warum protestiert die Friedensbewegung nicht dagegen?  Genauso wenig wie die aus Tibet herausgeschmugelten Videobeweise von Scharfschützen, die an der Grenze zu Indien ganz gezielt und eiskalt tibetische Flüchtlinge wie Schneehasen abknallen und liquidieren.   chinaboycott

Nicht nur ich habe die bundesdeutsche, europäische und internationale Friedensbewegung immer auch als ein Forum und eine Gemeinschaft gegen Faschismus jeglicher Couleur und mörderische Menschenverachtung verstanden, wie er eben typisch ist für den international agierenden neuen Faschismus, der schon lange nicht mehr auf das Nazi-Regime Deutschlands definiert werden kann. Faschismus ist ein Ausdruck von Herrenmenschen-Wahn, von abgrundtiefer, gewissenloser Menschenverachtung und völliger Gleichgültigkeit gegenüber dem Menschenleben. Eine Terminologie, wie wir sie heutzutage leider wieder im ehemaligen, nach Freiheit und Demokratie dürstenden und jetzt wieder zerschlagenen Russland, im post-stalinistischen Putingrad unter der zynischen Herrschaft des  Völkermörders und Kriegsverbrechers Zar Vladimir Putin, der Mörderische,

 

aber auch in zahlreichen islamischen Staaten finden und miterleben müssen. Besonders die bundesdeutsche Friedensbewegung hat sich zum Arschlecker, zum Steigbügelhalter und Helfershelfer dieses neuen internationalen Faschismus missbrauchen und  degradieren lassen.

 

Nicht unerwähnt sollen hier auch die etwa 100 Millionen chinesischen Wanderarbeiter, die als rechtlose Sklaven unter menschenunwürdigen Lebensbedingungen jenen Wohlstand und das Wirtschaftswachstum erwirtschaften, den die chinesischen Parteiführer mit ihrer Prunksucht und persönlichen Bereicherung üppig verprassen. Was bis heute an Protesten gegen das faschistische China inszeniert wurde, war und ist kaum bemerkbar und nicht Teil der Friedensbewegung.

Wo bleibt der Aufschrei der Menschen mit politisch demokratischem Selbstverständnis in der Friedensbewegung gegen den systematischen Völkermord und die Vernichtung kultureller Identität in zahlreichen Staaten des islamischen Faschismus?

Dass der Krieg gegen Irak weitaus andere Gründe hatte, als uns die Politiker der „Koalition der Willigen“ unter der Führung des Kriegsverbrechers und Völkermörders George W. Bush vorgelogen haben, ist inzwischen eine hinreichend bekannte Tatsache. Aber es kam kaum Protest, als der Massenmörder Saddam Hussein mit Gasbomben kurdische Dissidenten und die Bevölkerung ganzer Dorfgemeinschaften ermorden ließ, als seine islamfaschistische Armee Kuwait überfiel. Zweifellos ist Kuwait ein totalitärer islamistischer Herrschaftsstaat mit untragbaren Gesellschaftsstrukturen. Aber der Protest der Friedensbewegung kam erst, als eine militärische Allianz versch. Staaten die Befreiung Kuwaits von Saddams Willkürherrschwaft erzwang, – und nicht wegen der gigantischen Umweltschädigung, weil die Truppen des despotischen irakischen Diktators die Ölfelder in Brand steckten. Verlogen und heuchelnd hieß die Parole jetzt: Kein Blut vergießen für Öl. Aber die zahlreichen von irakischen Soldaten ermordeten Kuwaitis und Bewohner des Emirats, haben ebenfalls geblutet, denn es waren Menschen – und Saddam Hussein ging es unbestreitbar allein um das kuwaitische Öl.

Gegenüber der römisch-katholischen Kirche nennt man so eine Geisteshaltung – völlig zu Recht – pure Heuchelei.

Es wird immer wieder verdrängt, dass weltweit weitaus mehr tote Muslime, Frauen, Kinder, Greise und Männer den Kriegsverbrechern und Völkermördern der alKaida, der Taliban-Faschisten, Hizbollah und Hamas zuzurechnen sind, die sich ganz offiziell mit dem Hitlergruß begegnen und Ehre erweisen, – 

hisbollah_hitlergruss

auch in Mali, wo wieder einmal, wie z.B. in Hamastan (ehem.Gaza) oder Pakistan Kindersoldaten missbraucht werden zur systematischen Ermordung von Muslimen. Ganz abgesehen von der systematischen Ermordung von Kindern durch Taliban-Faschisten in Afghanistan, weil das unter andersgläubigen Muslimen den größten Horror und Terror auslöst.  

Wie kann ein Mensch, der sich einer Friedenspolitik verschreibt diesen massiven Völkermord in allen islamfaschisten Staaten einfach ignorieren und negieren?

Seit wann versteht sich die bundesdeutsche und europäische Friedensbewegung als Solidaritätsorganisation zu den neuen islamischen Nazis / Faschisten?   Taliban verlassen Pakistans Buner-Distrikt

Wie können wir ernsthaft mit islamischen Faschisten Verhandlungen anstreben?

Hätten dann die Alliierten des 2.Weltkriegs nicht auch Verhandlungen mit Hitler und seinem Regime darüber führen müssen wie viele Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Sinti und Schwule, wie viele slawische „Untermenschen“ sie ermorden dürfen?

Dazu schweigt die bundesdeutsche Friedensbewegung eisern, klagt aber – völlig zu Recht – die Waffenlieferung an Saudi Arabien an und verschweigt dabei wohlwissend, dass Saudi-Arabien ein islamfaschistischer Terrorstaat und finanziell massiver Unterstützer des weltweiten islamischen Faschismus und Terrorismus ist, ein Land in dem Frauen nicht einmal allein auf die Straße gehen oder Auto fahren dürfen, in dem es aber völlig normal und durch die Sharia Gesetz ist, dass reiche alte Männer als „Kinderficker“ minderjährige Mädchen heiraten und missbrauchen können.

Stattdessen müssen potenzielle Sympathisanten der bundesdeutschen Friedensbewegung lesen, dass eine Nicht-Einmischung durch die freien Völker in den syrischen Bürgerkrieg gefordert wird, wo gerade der islamische Faschist Bashar alAssad den weitgehenden Völkermord am eigenen Volk, an Frauen, Kindern, Greisen und Männern mit brutalsten Mitteln durchexzerzieren lässt.

Etabliert sich hier die bundesdeutsche Friedensbewegung direkt als schlecht verschleierte Tarnorganisation des islamischen Faschismus?

Auch hörte oder las ich noch nie ein Wort gegen den hier längst alltäglich gewordenen islamischen kleinen Terror in der europäischen und bundesdeutschen Zivilbevölkerung durch die neuen Herrenmenschen der Salafisten / Terroristen, die uns Einheimische menschenverachtend als ungläubige „Kuffar“ (Lebensunwerte) und „Dhimis“ (Unterworfene – Sklaven – Beherrschte) diffamieren, die nicht verschleierten Mädchen und Frauen als Huren, ihre ungehorsamen Töchter und Ehefrauen auf brutalste Weise verprügeln, mit Säure verätzen oder ermorden, sie in mobile Gefängnisse aus Tschador, Burkha und Nikab sperren, weil nach islamistischem Grundverständnis Frauen wert- und rechtlose Lebewesen sind – Zitat: „Ein Huhn ist kein Vogel – eine Frau ist kein Mensch“

Ich habe noch kein einziges Plakat gesehen oder einen Protest vernommen gegen den vollgefressenen Junior-Diktator Kim Jong Un und sein faschistisches Militärregime in Nord-Korea, der sein eigenes Volk in den Hungertod treibt, international immer mehr isoliert und jetzt mit allen Mitteln einen Atomkrieg anzuzetteln versucht, – während die bundesdeutsche Friedensbewegung auf diesem Auge seit vielen Jahren völlig erblindet lediglich – ebenfalls zu Recht – die Abschaffung aller Atomwaffen in Deutschland und Europa fordert.

Das ist infam und verlogen.

Ich könnte das jetzt noch viele Seiten lang fortsetzen, habe zahlreiche Artikel dazu geschrieben und veröffentlicht, – und unterstelle der Friedensbewegung eine nicht geringe Mischuld durch ihr konsequentes Schweigen an diesen eklatanten Menschenrechtsverbrechen. Auch das sollte in absehbarer Zukunft einmal vor dem Menschengerichtshof in Den Haag erörtert und evt. sogar angeklagt werden.

Deswegen ist die bundesdeutsche Friedensbewegung völlig unglaubwürdig geworden, – nicht nur bei mir, deswegen kommen u.a. immer weniger zu den jährlichen Ostermärschen, auch ich nicht, denn die Aktivisten der Friedensbewegung glauben scheinbar noch immer völlig ignorant, die Menschen in unserem Land wären zu blöde um diese Zusammenhänge zu erkennen.

Das sind sie aber nicht, sie wenden sich – leider – nur schweigend ab, statt lautstark gegen dieses Verbrechen durch Verschweigen zu protestieren und die Führung der bundesdeutschen Friedensbewegung zur Verantwortung zu zwingen. Als inaktiver Friedensaktivist, der es nicht mehr mit seinem Gewissen verantworten kann am alljährlichen Ostermarsch teilzunehmen, unterliege ich bereits einem unumgänglichen Zwang, denn ich bin durch die Aktivitäten der bundesdeutschen Friedensbewegung gezwungen mich fremdzuschämen für so viel verlogene Heuchelei.

Nachtrag:

Der 1.Mai ist schon lange nicht mehr allein der Tag des Gedenkens an die „Arbeit“ oder der Solidarität mit den Arbeitnehmern, die in Niedriglohngruppen und Mini-Jobs, in Zeitarbeitsfirmen und der ständigen Bedrohung ihrer Arbeitsplätze durch Verlagerung ins billige Ausland außerhalb der EU, in mindestens einem Vollzeitjob vergeblich versuchen ihre Familien halbwegs angemessen zu versorgen und zu ernähren. Dass das immer schwieriger und kaum noch zu schaffen ist, ist längst ein offenes Geheimnis,  –  weswegen viele einen miserabel bezahlten Zweit- und Drittjob haben, unter Depressionen und Selbstzweifeln leiden, sich ausgebrannt fühlen. Der Arbeitsmarkt in der globalisierten Welt ist eben nicht viel mehr als ein menschenverachtender Sklavenmarkt mit dem berüchtigten Raubtierkapitalismus. Darüber darf man dann am 1.Mai offen diskutieren, sich beschweren und dagegen demonstrieren, ehe man am nächsten Tag in den gleichen Irrsinn resignierend zurückkehrt. 

Es ist der Tag der streitbaren Gewerkschaften, die angeblich die Interessen eben jener Arbeitnehmer vertreten und nicht nur bei Opel in Bochum über die Köpfe ihrer vertretenen Arbeitnehmer einsame Entscheidungen mit einem internationalen und ebenso unfähigen Konzernmanagement zu ihren Ungunsten mit dem endgültigen Verlust des Arbeitsplatzes vereinbaren. Schon seit Jahren wird gemunkelt, dass DGB als Abkürzung für „Der Große Beschiss“ stünde. Ich kann gut verstehen, dass nicht erst seit Opel Bochum viele Metallarbeitnehmer der IG Metall den Rücken kehren, denn in eine Organisation, die nicht ihre Interessen vertritt, sind sie längst durch ihren befristeten Arbeitsvertrag eingebunden. Dazu brauchen Sie nicht zusätzlich die IG Metall.

Aber am 1. Mai gibt man sich verbal kämpferisch  –  und weiß dabei genau, dass die seit vielen Jahren durch die von Sozialdemokraten eingeleitete Reform des Arbeitsmarktes mit dem Ziel der Niedriglohngruppen und der Verarmung immer größerer Gesellschaftsgruppen ein Hauptgrund für diese Massenverelendung ist. Die Leute gehen zur Kundgebung, geben sich „kämpferisch“ und marschieren anschließend zur Budenstadt der 1.Mai Präsenzen aus Parteien und allen denkbaren Sozial-Organisationen unserer Gesellschaft. Dort kriegt man dann völlig überteuerte, winzige Sand- und Obstkuchen, ebenso überteuerten Kaffee, verkokelte DGB-Solidaritätswürstchen, massenhaft bunte Flyer zur Vermittlung gesellschaftspolitischer Inhalte und Standpunkte, musikalische Unterhaltung durch Sambamusik und Folklore aus allen möglichen 3.Welt-Staaten, inklusive Tanzdarbietungen, – und kann sich wohlfühlen im Kreise Gleichgesinnter.

Tut man aber nicht, das mit dem Wohlfühlen war, ist und bleibt immer nur sehr begrenzt und oberflächlich, – denn auch hier treten die ideologischen Konkurrenzen und Feindseligkeiten offen zutage.

Aber darauf will ich jetzt gar nicht eingehen.

Hier trifft man vor allem ehemalige Zeitgenossen und Weggefährten, denen man eigentlich nie wieder begegnen wollte, natürlich einen Stand des linken Buchladens, die völlig zerstrittenen und „konterrevolutionären“ Vertreter der übrig gebliebenen K-Gruppen wie MLDP und DKP, noch immer engstirnig dogamtisch bornierte Betonköpfe und kalte Krieger der Weltrevolution, mit 20 Jahren Zeitabstand ebenso eigenständig denkunfähig wie in vergangenen Tagen, die sogenannte Linke selbstverständlich auch, – nicht zu vergessen die Piraten, die längst eine völlig neue Dimension des unmenschlichen, hasserfüllten Umgangs mit- und untereinander im Internet und der Öffentlichkeit gefunden haben.

Und natürlich ist auch die regionale Friedensbewegung präsent.

Da trifft man dann jene wieder, die man aus vielen jahren kennt, inzwischen gealtert, geistig zubetoniert und völlig erstarrt, immer noch mit den gleichen ideologischen Floskeln und Phrasen,  die sich scheinbar auch in einer Million Jahren nicht ändern werden. Die einstmals zotteligen Haare und Rauschebärte sind unverändert, nur inzwischen ziemlich ergraut, die früher schon ungepflegten Zähne weisen mittlerweile gräßlich aussehende Ruinenlandschaften eines Gebisses auf. Aber ihre Träger besitzen nicht dieses unverkennbar unterhaltsame Understatement von ZZ Top, sondern diese ideologische Unbelehrbarkeit und dogmatisch verbissene Verharren in einer „Wahrheit“, die schon längst keine mehr ist.

Nur sind sie völlig unfähig das wahrzunehmen,  –  denn wenn sie es wenigstens versuchten, würde ihr realitätsentfremdetes Weltbild sie wahrscheinlich in den Wahnsinn entgleiten lassen.

Natürlich wird dieser Artikel – siehe oben – ein Gesprächsstoff, kaum dass man mich geortet hat. Denn die ehemaligen Genossen, die nie welche waren, beobachten diese „Abweichler“ aus den ehemals eigenen, dicht geschlossenen Reihen wie Buchhalter der Revolution sehr genau, – und dieser Artikel hat mir schon vorher eine Menge Resonanz gebracht, zwischen Zustimmung und Hass-mails.

So etwas wird nicht gut geheißen, das ist purer Verrat an den ehemalig gemeinsamen Zielen, die niemals wirklich gemeinsam waren. Und ich erfahre Erstaunliches, nicht ganz unvermutet und unbekannt, aber auch nach so vielen Jahren noch immer erstaunlich.

„Das Ziel, die Arbeit und das Engagement der Friedensbewegung gilt nicht in erster Linie dem Aufzeigen von Konfliktherden in aller Welt, sondern der anzustrebenden Nicht-Existenz von Soldaten aller Art in allen Völkern und Staaten der Menschheit.“  

Das ist dann ungefähr genauso realistisch wie ein 6er im Lotto incl. Spiel 77 oder die Landung von außerirdischen Spezies am 2.Mai auf der Erde.

„Nur weil die Friedensbewegung zu einem Konflikt keine Stellung bezogen hat, heißt das noch lange nicht, dass es keine Stellung dazu gibt. Es ist nicht Aufgabe der Friedensbewegung solche militärischen Konflikte zu kommentieren und aufzuzeigen und sich überall einzumischen.“

Aber genau das tut doch die Friedensbewegung, wo immer die USA und andere sogenannte westliche Staaten in solche Konflikte involviert sind, von Afghanistan, über Irak bis irgendwo in Afrika. Nur zu den Massenmördern in Darfur hat sich lediglich die Gesellschaft für bedrohte Völker und Amnesty positioniert,  –  die Friedensbewegung nicht.

„Unser Engagement bleibt und ist die Entmilitarisierung der gesamten Menschheit …“

Ja, das hatten wir schon, völlig unrealistisch.

Außerdem habe es im serbischen Machtbereich niemals Konzentrationslager gegeben, das war alles nur westliche Propaganda, um den zerbrechenden Staat Jugoslawien weiter zu destabilisieren und die Serben zu stigmatisieren.

Das ist merkwürdig, denn selbst viele serbische Nationalisten gestehen inzwischen diese Existenz jener Konzentrationslager öffentlich ein.

Eine systematische und industrielle Ermordung von politisch militärischen Gegnern wie unter Hitler und dem 3.Reich, das war absolut einmalig in der Geschichte der Menschheit, hat es nie wieder bis heute gegeben.

Das stimmt, dem kann ich nur zustimmen, die Mühe haben sich die serbischen Faschisten nicht gemacht, sie haben kein Geld für die industrielle Ermordung und ethnische Säuberung aufgewendet, sie haben in ihren Konzentrationslagern ihre Gefangenen aus Männern, Frauen und Kindern schlicht erschossen oder einfach verhungern lassen, haben die Frauen systematisch und brutal vergewaltigt, ehe man ihnen die Kehlen durchschnitt.

Das ist unbestreitbar keine industrielle Vernichtung von Menschen, also kein Völkermord.

Und das mit Mao und der Kulturrevolution und den 70 Millionen Ermordeten ist lediglich westliche Gräuelpropaganda, Tibet war immer schon eine Teilrepublik Chinas. Ja, da befinden sich die Historiker wohl in einem völligen Irrtum, wenn sie etwas völlig anderes geschichtlich nachweisen können und selbst die chinesische sogenannte kommunistische Partei die kinderschänderischen Verbrechen Mao Tse Dongs nicht mehr bestreitet.

Das ist alles nur westliche Gräuelpropaganda.

Dass selbst Daniel Cohn-Bendit, einstmals das Schreckgespenst der kleinbürgerlichen Gesellschaft und scharfzüngiger Vordenker und Ideologe der 68er Bewegung heutzutage als Mitglied des Europa-Parlaments China als das neue Großreich des weltweiten Faschismus bezeichnet, belegt  –  nach Meinung meiner Diskussionsgegner  –  lediglich die Tatsache, dass er wie viele Grüne schon immer ein Befürworter für militärisches Engagement und Kriegseinsätze der Bundeswehr in aller Welt ist, ein reaktionärer Kriegstreiber der übelsten Art.

Irgendwie ist diese Erkenntnis völlig an mir vorbeigegangen,  –  glaube ich eine Sekunde lang.

Systematische Massenvergewaltigungen, brutalste Folter und Ermordungen von Pekinger Regimegegnern / Dissidenten in Tibet,  –  alles nur westliche Gräuelpropaganda um linke politische Bewegungen zu diskreditieren.

„Das Ziel, die Arbeit und das Engagement der Friedensbewegung gilt nicht in erster Linie dem Aufzeigen von Konfliktherden in aller Welt, sondern der anzustrebenden Nicht-Existenz von Soldaten aller Art in allen Völkern und Staaten der Menschheit. Unser Engagement bleibt und ist die Entmilitarisierung der gesamten Menschheit …“  

Wie gesagt, diese gebetsmühlenartige Wiederholung irrationaler Utopien hatten wir schon, völlig unrealistisch und lebensfremd, ohne jeden Bezug zur Wirklichkeit unserer weltweiten Staatengemeinschaft. Es ist die aktive Unterstützung mörderischer Kriegsverbrechen durch nebulös verschleiernde, vorgeblich politisch motivierte Untätigkeit, wenn sich sogenannte „Friedens-Aktivisten“  darauf berufen jeglichen Einsatz von Soldaten und widerstandsfähigen Kämpfern gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strikt abzulehnen. Das ist das Gleiche, als würde die bundesdeutsche Friedensbewegung zwar die Existenz von KZ´s und ihre schwerst misshandelten Insassen zur Kenntnis nehmen, aber jegliche Einmischung gegen das Unrecht verweigern und die Hände in Unschuld waschen, so wie einst Pontius Pilatus  –  und dabei noch  Zyklon B. zur Ungezieferbeseitigung an eben diese KZ´s  liefern, angeblich ohne zu ahnen, wozu es in Wirklichkeit benutzt wird.  

Denken wir doch mal nur ansatzweise diese welt- und lebensfremde Utopie einer konsequenten weltweiten Friedensbewegung mit ebenso strikter Nichteinmischung in militärische Konflikte und Unrechtsregime nur ansatzweise zu Ende, mit einem kleinen geschichtlichen Rückblick auf unsere jüngste Vergangenheit, die so vielen schon so unendlich fern erscheint. Wo stünden wir denn heute, hätten sich die Alliierten nicht mit einem gigantischen Blutzoll und Millionen Toten militärisch gegen das deutsche 3.Reich und die Hitlerfaschisten engagiert?

Es gäbe keinen Euro, sondern die Reichsmark mit aufgedrucktem Hitler-Bildnis, – aber ein geeintes Europa unter der Herrschaft des Hitler-Nachfolgers als neuer Führer und europäischer Kanzler. Israel würde nicht existieren, kein Palästinenserproblem, das jüdische Volk wäre bis auf eine verschwindende Minderheit irgendwo in sicheren freien Reststaaten ermordet, vergast und ausgelöscht. Deutsche Soldaten hielten zum Hitler-Geburtstag ihre traditionelle machtstrotzende Militärparade in London, Paris, Moskau und Berlin ab. Das deutsche Reich hätte seine Grenzen im Westen in Irland, im Osten im Ural, im Norden am Polarkreis, im Süden in den ehemals arabischen Staaten mit ihren gigantischen Ölvorkommen. Es gäbe keine 70 Millionen ermordete Chinesen durch den kinderschänderischen Mao Tse Dong, sondern 400 Millionen tote Chinesen durch die Herrschaft des kaiserlichen Japan. Den Vietnam- und Korea-Krieg hätte es niemals gegeben, denn die Ausdehnung des japanischen Kaiserreiches würde alle diese Völker und Staaten miteinschließen, – incl. der Ermordung und dem Holocaust von ca. 100 Millionen Koreanern, die zusammen mit den Chinesen von den Japanern genauso gehasst wurden, wie die Juden von Hitler und Konsorten. Wir lebten zwar unter der ständigen Knute einer allmächtigen und alles überwachenden GeStaPo und der geballten Staatsmacht der SS, aber ich hätte vermutlich durch meinen Vater eine glänzende Karriere in der NSDAP absolviert, wäre vielleicht wie er SS-Sturmbannführer geworden. Der neue Reichsführer verfügte über eine unvorstellbare Macht durch militärische Rüstung und Forschung der deutschen Wissenschaft und ließe durch seinen Generalstab die noch nicht umgesetzte Eroberung und Besetzung des amerikanischen Kontinents bis ins Detail planen. Wir lebten in einem erzwungenen Frieden seit mehr als 30 Jahren, mit Hunderten Millionen Toten als geschichtliches Erbe.

Eine grauenhafte Vision,  –  und die ist nur zkizziert, längst nicht vollständig.

Ich habe längst eingesehen, dass diese Diskussion absolut nichts bringt  –  und es liegt mir auch völlig fern diese verblendeten ehemaligen Weggefährten von dieser meiner Sicht der Realitäten zu überzeugen. Eine Gewissheit immerhin nehme ich von diesem Tag des 1.Mai unbestreitbar mit: Frieden ist weit mehr, als die illusionistische Leugnung von barbarischer, totalitärer Gewalt durch Unrechtsregime, mehr als die Nichtexistenz oder Nichtanwesenheit von Armeen und Soldaten, und auch viel mehr als eine rigorose, konsequente  Nichteinmischung in eskalierten Völkermord. Die deutsche und internationale Friedensbewegung trägt eine – zumindest moralische – Mitschuld am Elend von Millionen Opfern und Toten der Willkürherrschaft und des erbarmungslosen Terrors in dieser Welt, sie ist besudelt und öffentlich angeklagt als ignoranter Steigbügelhalter für Völkermord, Massenvergewaltigungen und Konzentrationslager.  Durch ihr politisches Nicht-Handeln macht sie zu einem wesentlichen Teil derartige Kriegsverbrechen für solche Massenmörder überhaupt erst möglich. 

Mir ist einfach nur kotzübel von so viel bornierter Ignoranz.

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„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

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siehe auch    https://belgarathblog.wordpress.com/2015/01/12/fur-alle-die-auf-gott-vertrauen/

https://belgarathblog.wordpress.com/category/10-mark-schein-produktion/

https://belgarathblog.wordpress.com/category/literarisches-schreiben/

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-05.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/metaphorische-lyrik-01.html

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

http://www.brakhage.info/

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/navigation.html

 

10-mark-schein-produktion - alternativ 3

Religionen

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Religionen

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Religionen

 

„Der Koran ist kein Nachschlagewerk, wie viele Menschen im Westen – und auch viele ungebildete Muslime – glauben. Es ist ein Buch, das als Gesamtwerk im historischen und textuellen Kontext verstanden werden muss.“   Tahir Chaudhry, Freier Journalist, in DIE ZEIT am 21.5.15
Islamwissenschaft ist wie Hokuspokus. Alles, was mit „Deutungshoheit“ zur Richtschnur für die Rechtschaffenen (dem Koran) geäußert wird, soll nebulös bleiben, und das schon seit 1400 Jahren. So gibt’s auch keinen Hebel, um den Islam zu erschüttern. Haben Sie das da oben verstanden? Nein? Gut so!

 

siehe auch    

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/politische-plakate.html

 

Als Muslim bist Du voll im Arsch …

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Als Muslim bist Du voll im Arsch …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Der Islam in der Scheiße

 

siehe auch  

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/politische-plakate.html

 

Aktion Arschloch

 

10-mark-schein-produktion - alternativ 3

Islam bedeutet Mord und Totschlag …

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Islam bedeutet Mord und Totschlag …

13.11.2015

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

 

Der Islam ist keine Religion des Friedens

 

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Aktion Arschloch

 

Die bereits real existierenden Probleme mit islamischen Migranten werden nicht anerkannt …

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Die bereits real existierenden Probleme mit islamischen Migranten werden nicht anerkannt …

13.11.2015

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

… erst recht nicht abgemildert oder gar behoben, sondern lediglich extrem verschärft.

Es sind Elendsflüchtlinge, aus ihren zentralafrikanischen Staaten und Völkergemeinschaften ohne erkennbare Zukunftsperspektive, mehr als 200 Jahre durch die „Zivilisation“ der Kolonialstaaten Europas willkürlich zu Macht- und Einflussregionen zusammengewürfelt, ohne wirklich urbanes Gemeinschaftsgefühl, gnadenlos von den Kolonialherren ausgebeutet, als Sklaven und Billigarbeiter in Arbeitsverhältnisse gezwungen, die sie nicht verstanden und nicht ihrem Lebensgefühl entsprachen. Aber das kümmerte niemanden, denn es waren lukrative Spekulationsobjekte, mit denen sich Milliarden verdienen ließen. Die Menschen zählten nur ganz am Rande dieser Raubzüge aus dem „zivilisierten“ Europa, wurden gnadenlos ihrer Kultur und Religion, ihrer Namen und Existenz beraubt, um den Herrenmenschen zu dienen. Zurück blieben nach langen Jahren des Unabhängigkeitskrieges Staaten ohne Existenzgrundlage, ohne nennenswerte Infrastruktur, nach wie vor vollkommen abhängig von den  aus Eigennutz fütternden und nur vorgeblich fütternden Händen ihrer ehemaligen „Herrenmenschen“, die so die Menschenverachtung der Kolonialzeit betonierend fortsetzten. Ganz bewusst wurden keine Strukturen zur Selbsthilfe und Unabhängigkeit geschaffen, die Konflikte zwischen den zwangsumgesiedelten Volksgruppen vorprogrammiert und erbarmungslos am Leben gehalten. Die Menschen, denn das sind sie ohne jeden Zweifel, vegetierten unter der Knute ihrer regionalen Warlords ohne Perspektive auf eine bessere, lebenswerte Zukunft und einer Pseudo-Religion Namens Islam, dieser menschenverachtenden und latent gewaltbereiten Glaubensgemeinschaft islamischer Sekten, die schon vor Jahrhunderten wie die diabolischen Wanderheuschrecken als Eroberer über diese Völker herfielen und sie zwangsmissionierten, versklavten oder schlicht und brutal massakrierten. Denn der Islam ist bekanntermaßen eine Religion des Friedens, der Menschlichkeit, der Sanftmut und Toleranz, der Gerechtigkeit für alle Menschen, ganz gleich welchen Geschlechts,  –  so sagen und verlügen es zumindest gebetsmühlenartig die Imame, Ayatollahs und Islamgelehrten, die Feudalherrscher, Völkermörder und Kriegsverbrecher der islamisierten Welt und Völker, die so gerne ihren Machtbereich auch auf die nicht-islamischen Staaten und Völker ausdehnen würden. Doch immer mehr Menschen in aller Welt und selbst die aufrichtigen, weltweit anerkannten Islamgelehrten haben inzwischen gelernt, der Islam ist gar keine Religion, sondern eine weltpolitische, allzeit kriegsbereite Macht und eben diese Glaubensgemeinschaft zahlloser islamischer Sekten, die sich seit Jahrhunderten bekämpfen und gegen- / wechselseitig zu vernichten, zu ermorden suchen und schon beachtliche Völkermorderfolge vorzuweisen haben. Viele Hundert Millionen Muslime und „Kuffar“ (Nicht-Muslime) sind in den vergangenen Jahrhunderten diesem pseudoreligiösen Dschihad (Krieg) der Kulturen und islamischen Sekten zum Opfer gefallen und auf grausamste Weise abgeschlachtet worden.

Der Wahrhaftigkeit zuliebe soll hier in dieser verkürzten Zusammenfassung aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass die sogenannten „christlichen“ Weltreligionen, allen voran der gottlose Katholizismus und die Papisten des Vatikan, diese vatikanischen Kinderficker, nicht die Spur menschlicher gehandelt haben. Auch sie badeten die christianisierten Völker vor ihrer Zwangsmissionierung in Blut, löschten ganze Völker aus, massakrierten zahllose Millionen Mitmenschen. Denn die Priester, Pfaffen und Missionare zogen vor allem nach Afrika, um Neger weiß anzumalen, sie zu „echten“ christlichen Menschen umzuerziehen, ihnen die Pseudo-Zivilisation Europas aufzuzwingen. Schließlich konnten doch die Papisten in ihrer anerzogenen Heuchelei und Verlogenheit nicht untätig zuschauen wie „Gottes“ Schöpfung, seine nicht gut gelungenen schwarzen und dunkelhäutigten Kinder völlig nackt durch die Wildnis und Steppen streiften. So etwas gehörte sich nicht, das war zutiefst unmoralisch, das musste diesen „ungläubigen Wilden“ unbedingt mit dem Schwert und den Gewehren beigebracht werden. Die Kultur der Zivilisation muss eben in regelmäßigen Wiederholungen in Blut gebadet werden.

Die Folgen tragen wir heute, in der Jetztzeit, durch Millionen von Migranten vor allem aus der islamischen Welt, die sich nur marginal in ihren chaotischen Machtstrukturen verändert hat. Die Namen der absolutistisch herrschenden Feudalisten, Machtinhaber und War-Lords haben sich im Lauf der Jahrhunderte, Jahrzehnte und Jahre geändert, die Strukturen sind die gleichen geblieben, ebenso wie der Hass der Muslime auf andersgläubige Muslime, der abgespaltenen Islamsekten untereinander und im Besonderen gegen das Christentum, als konkurrierende Weltreligion, die schon seit 2 Jahrtausenden dieser Glaubensgemeinschaft der islamischen Sekten den Machtanspruch auf die Weltherrschaft über alle Völker streitig macht. Die Migranten kommen aus Zentralafrika, aus den Krisen- und Kriegsregionen des islamischen Machtbereichs, wo schon immer einzelne Despoten von der Einheit der Muslime in aller Welt träumten und faselten, ein Traum, der niemals verwirklicht werden wird, weil ganz gleich welchen Volkes entstammend, keine Volksgemeinschaft Muslime derart ablehnt und hasst, wie andersgläubige Muslime ihre Erbfeinde der anderen islamischen Sekte, federführend Sunniten und Schiiten. Heutzutage werden sie verkürzt als islamische Faschisten bezeichnet, weil sie schlimmer als die systematischen Massenmörder des deutschen 3.Reichs, Hitler, Göbbels, Himmler, Göring und Konsorten  –  aber auch ebenso die Völkermörder und Kriegsverbrecher des sowjetfaschistischen Stalinismus, die gemeinsam in ihren jeweiligen Machtbereichen mehr als 150 Millionen Menschen abschlachten, auf grausamste Weise ermorden ließen.

Ja, ja, das wird uns immer noch aus politischem Kalkül verschwiegen oder aus ideologischen Gründen nur am Rande erwähnt, dass unter dem Massenmörder Josef Stalin mehr Russen und andere Völker der Sowjetunion ermordet wurden, als durch den Angriff und Krieg der deutschen Nazis gegen die Sowjetunion. Von China und seinem gottähnlichen, historisch nachgewiesenen Pädarasten Mao Tse Dong will ich hier erst gar nicht anfangen, denn allein unter seiner sogenannten „Kulturrevolution“ starben auf elende Weise mehr als 70Millionen Chinesen aller Volksgruppen. Nach Einschätzung von Historikern starben durch die von Mao unterstützten oder angezettelten Kriege noch einmal mindestens 50 Millionen Chinesen. Das war die Zeit des sogenannten „kalten Krieges“, der sich als heißer und Stellvertreterkrieg überall in der Welt etablierte.

Der weltweit agierende und real existierende Faschismus darf und kann schon lange nicht mehr allein am deutschen Hitler- oder dem sowjetfaschistischen Stalin-Faschismus gemessen werden. Die Initiatoren / Diktatoren und ideologischen Machthaber haben dazugelernt, auch wenn sie nach wie vor als eine ihrer ersten Amtshandlungen die Meinungs- und Pressefreiheit massiv einschränken oder aufheben. Die Völker sind durch digitalen Informationsaustausch scheinbar dichter zusammengerückt. So wie Hitler oder Stalin versucht heutzutage kein Tyrann mehr sein Ziel der absoluten Weltherrschaft zu erreichen. Zuerst einmal zeichnet die verschiedenen faschistischen Systeme alle ein Gleichung aus, eine skrupellose, erbarmungslose und tiefverwurzelte Menschenverachtung, die keinerlei Grenzen oder Moral kennt. Das Ziel ist immer die ideologische Gleichschaltung eines ganzen Volkes, verbunden mit massiver Ausweitung der Geheimdienste und der lückenlosen Überwachung jedes einzelnen Bürgers, der quasi über Nacht zum persönlichen Feind des Systems mit Generalverdacht wird. Daher ist nachzuvollziehen, dass zuerst im Ausbruch und Aufbau eines solchen Systems eine ethnische Säuberung stattfindet, die systematische Verfolgung und Ermordung jeglicher Andersdenkender und potenzieller Opposition, wie z.B. durch den IS in Syrien und Irak, aber auch in Zentralafrika durch Boko Haram oder alShabach, und im begrenzten Rahmen im faschistischen China und in Putingrad / ehem. Russland unter der Tyrannei des nachgewiesenen Kriegsverbrechers und Völkermörders Zar Vladimir Putin, der Mörderische. Noch besitzen die islamischen War-Lords zum Glück nicht die Infrastruktur um eine regelrechte industrielle Vernichtung unerwünschten Lebens in ihrem Machtbereich durchzuführen, würden sie aber bedenkenlos einsetzen, wenn sie sie hätten. Das Streben nach Atomwaffen oder sogenannten „schmutzigen Bomben“ ist aber schon jetzt unübersehbar. Diese modernen und archaisch faschistischen Systeme sind eine ernstzunehmende Bedrohung für die gesamte Menschheit.

Doch das ist hier und jetzt nicht das Thema, hier geht es um die Millionen von Migranten, die an den Küsten Nordafrikas warten um einen Weg in ein besseres Leben zu finden, in Europa, in Skandinavien und den Verunreinigten Staaten von Amerika. Zig-Tausende kommen aus den Kriegsgebieten Zentralafrikas, aus Nigeria, Kongo, Sudan, Tschad, Ghana, Kenia, Somalia, Äthiopien, und Millionen aus den Kriegsgebieten des Mittleren Ostens, der zerbrechenden Staaten Irak, Syrien, Libanon, Jemen, Afghanistan, Pakistan. Die dortigen Machtverhältnisse sind zweifellos durch die Machtinteressen der „zivilisierten“ Weltmächte zerbrochen und zurückgekehrt in jene archaischen und anarchischen der islamischen Eroberungskriege gegen die nicht-muslimischen Völker. Die Namen der Völkermörder, Kriegsverbrecher, Despoten und Tyrannen sind andere, aber ihre Handlungen sind denen ihrer Ahnen täuschend ähnlich. Heutzutage haben wir es mit Bashar alAssad zu tun, mit dem IS – dem selbsternannten Kalifat Islamischer Staat, mit alQaida, Boko Haram, alShabach Milizen und den zahllosen Splittergruppen der Dschihadisten zwischen Bagdad und Marrokko. Ich glaube nicht, dass ich oder irgendein anderer Mensch auch nur ansatzweise ermessen kann, welches Leid und Elend Menschen aus diesen Staaten dazu bringt ihre Heimat zu verlassen, ihr gesamtes Hab und Gut zu verkaufen, um die organisierten Schlepperbanden zu bezahlen, die sie auf den Weg nach Europa bringen sollen. Niemand, der das nicht erlebt hat und unmittelbar dabei war, kann wirklich nachvollziehen wie viel Mord, Vergewaltigung und Totschlag diese Menschen gesehen und erlebt haben, ehe sie sich als letzten Ausweg und Hoffnung zur Flucht entschlossen.

Das sind streng religiöse Muslime/innen  –  und die, die sich an ihrem unvorstellbarem Elend schamlos bereichern, sind ebenfalls strenggläubige Muslime/innen, Mitglieder jener schon weiter oben erwähnten Pseudo-Religion, die keine Religion ist, sondern lediglich eine kriegs- und machtversessene Institution heuchlerischer Sekten und Despoten, die keinerlei Problem und Skrupel dabei haben Millionen an ihren verelendeten Glaubensbrüdern und -Schwestern auf verbrecherische Weise zu verdienen. Jahrhunderte der Unterdrückung durch Gewalt und Gängelung  jedes einzelnen Menschen unter einem restlos intoleranten islamistischen System hinterlassen unauslöschbare Spuren im Selbstbewusstsein und Selbstverständnis der Menschen, die Gewalt und Unmenschlichkeit als legitime und normale Bestandteile des menschlichen Lebens einstufen und entsprechend handeln. Sie haben Hintermänner, kampfbereite und kampferprobte islamische Faschistenorganisationen und ihre despotischen Anführer. Aber die jeweiligen Schleusergruppen sind die unmittelbar Verantwortlichen im Menschenhandel und werden dabei sehr reich, – und immer gnadenloser in ihrer Gier nach noch mehr Geld und Reichtum. Ihre Opfer kommen u.a. aus den Kriegsgebieten Zentralafrikas, machen sich unter der bewaffneten Führung ihrer Schleuser auf den weiten Weg an die nordafrikanische Küste, zu Fuß oder motorisiert durch zahlreiche Staaten und Regionen, die nicht das Geringste unternehmen um diesen menschlichen Aderlass aufzuhalten oder sogar zu stoppen. Das Haupthindernis auf diesem Weg ist und bleibt die Sahara. Wer unterwegs schlapp macht oder umkehren will, wird gnadenlos erschossen, denn auch die Schleuserbanden werden auf gewisse Weise gejagd und riskieren um keinen Preis einen Teil ihrer Gewinnmarge zu verlieren,  –  an andere Schleuserbanden und regionale War-Lords, die nur zu gerne einen Anteil aus dem Menschenhandel für ihre Terror-Milizen rekrutieren. Ein einzelner, umkehrender Migrant auf dem Rückweg in seine Heimat ist faktisch tot und der Gewalt in der jeweiligen Region widerstandsunfähig ausgeliefert, – oder eben anderen Schleuserbanden, die von ihm entweder erneut einen Schleuserlohn verlangen oder ihn versklaven, bis er genug Dienste geleistet hat um seine Überfahrt nach Europa bezahlt zu haben.

Fast alle beteiligten Protagonisten sind Muslime, gehören zwar verschiedenen Sekten / Glaubensrichtungen an, aber angeblich vereint in der weltumspannenden Bruderschaft der Glaubensgemeinschaft Islam, dieser Pseudo-Religion des Friedens und der Gerechtigkeit für alle Menschen, die sich ihrem Gott Allah und seinem sogenannten Propheten, diesem schon in seiner Zeit macht- und kriegsversessenen, verkommenen Araberscheich Namens Mohammed (siehe Zitat: Mustafa Kemal Atatürk), diesem kinderschänderischen Verfasser dieses sogenannten heiligen Buches des Hasses, der Tyrannei, der Intoleranz, der Gewalt und der Unterwerfung aller Ungläubigen unter der Knute des Islam und des Koran.

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„Der Koran ist kein Nachschlagewerk, wie viele Menschen im Westen – und auch viele ungebildete Muslime – glauben. Es ist ein Buch, das als Gesamtwerk im historischen und textuellen Kontext verstanden werden muss.“   Tahir Chaudhry, Freier Journalist, in DIE ZEIT am 21.5.15
Islamwissenschaft ist wie Hokuspokus. Alles, was mit „Deutungshoheit“ zur Richtschnur für die Rechtschaffenen (dem Koran) geäußert wird, soll nebulös bleiben, und das schon seit 1400 Jahren. So gibt’s auch keinen Hebel, um den Islam zu erschüttern. Haben Sie das da oben verstanden? Nein? Gut so!

Die Elendsflüchtlinge, die dann endlich die Küste des Mittelmeeres in Nordafrika / Lybien, Algerien, Tunesien oder im Libanon / Türkei erreichen, sind allerdings noch lange nicht gerettet, im Gegenteil,  – jetzt beginnt erst die richtige Tragödie. Nicht selten müssen sie einen finanziellen Nachschlag an ihre Schleuser bezahlen, verlieren auch noch den letzten schäbigen Rest ihrer Habe an ihre muslimischen Glaubensbrüder, die großsprecherisch einen mittelgroßen Kahn aus irgendeinem Hafen aufgetrieben haben, der recht seetüchtig aussieht und die Flüchtlinge nach Lampedusa auf Sizilien bringen soll. Der wird dann vollgestopft bis auf den letzten Quadratmeter mit jenen Elendsflüchtlingen und einer schwer bewaffneten Begleitmannschaft, die für Sicherheit sorgen soll. Das Restszenario ist – so denke ich – hinlänglich durch die Massenmedien bekannt. Der große Kahn legt ab, fährt bis knapp hinter die 3 Meilen Zone, denn dieses Schiff ist nur der Zubringer. Dort heißt es dann umsteigen, alle Flüchtlinge in ein wesentlich kleineres Fischerboot, das diesen Namen nicht verdient, nicht mehr ist als ein verrostetes Wrack, das billig zu kriegen war. Wer Angst vor diesem Seelenverkäufer hat und nicht umsteigen will, wird durch die Wachmannschaften massiv bedroht, über Bord geworfen oder sogar erschossen. Das steigert dann lediglich die Gewinnmarge, ansonsten kein nennenswertes Problem.

Kriegsflüchtlinge aus Syrien 8

Einmal mehr ermorden streng gläubige Muslime ebenfalls streng gläubige oder andersgläubige Muslime, Männer, Frauen und Kinder, mit der gleichen Gleichgültigkeit, mit der sie denen die letzten Geldmünzen aus den Taschen ziehen. Fazit: Muslimische Menschenverachtung ignoriert kategorisch den Koran und den Islam, beutet 100% erbarmungslos die angeblich so geliebten Glaubensbrüder und -schwestern aus. Kannst du als Muslim/in die Taxe nicht bezahlen, bist du faktisch schon tot, bevor du dein Eingeständnis ausgesprochen hast. Frauen mit oder ohne Kind, verheiratet oder nicht, haben dabei immerhin die Alternative sich und ihre Familie freikaufen zu können,  –  durch Sex (Vergewaltigung) mit ihrem verbrecherischen Schlepper und seinen 82 Handlangern, Komplizen und Freunden. Was bleibt ihr anders übrig …?

Ab dann sind die potenziellen Migranten auf sich allein gestellt, mit einem angeblichen Kapitän, der die ungefähre Richtung nach Europa kennt und halbwegs gut bezahlt schon längst weiß, dass diese Überfahrt einem Selbstmordkommando gleicht, weil dieser rostige Kahn weder seetüchtig, noch für so viele Menschen ausgelegt ist. Sie dürfen schon glücklich darüber sein, dass dieses Stück verrostete Eisenblech nicht bei stärkerem Wellengang auseinandergerissen wird. Es gibt für ausgemergelte Menschen, Männer, Frauen – auch Schwangere, Kinder und Halbwüchsige, nur brackiges Trinkwasser in winzigen Mengen, nichts zu essen, keinen Schutz vor der Sonne oder Regen. Aber die italienische oder europäische Marine wird es schon richten.

Oder auch nicht – Sie kennen die Horrorzahlen von Ertrunkenen, wenn diese Nussschalen in Seenot geraten und sinken, von auf der Überfahrt Gestorbenen, die einfach über Bord geworfen wurden und so ein winziges Stück mehr Platz für die noch Lebenden schaffen. Es wird wohl nie real herauskommen, wie viele Tausend Elendsflüchtlinge gestorben und ertrunken sind, deren Leichen auf den Grund des Mittelmeeres sanken oder schon vorher Fischfutter wurden. Inchallah, es war Allahs Wille und seiner streng gläubigen Handlanger des Elends.

Kleidung von Ertrunkenen Mittelmeer  Ertrunkene Flüchtlinge Mittelmeer

So weit – so übel.

Jetzt schließt sich der Kreis, komme ich auf den Titel zurück, denn immerhin schaffen es ja doch viele zig-Tausend bis nach Lampedusa, Italien und Europa, werden auf die versch. Staaten verteilt und können dort Asyl beantragen,  –  das allerdings die wenigsten bekommen. Sie kennen ja die zahlreichen Berichte über das Elend aus den Medien, das muss ich hier nicht wiederholen. Viel zu viele werden nach Afrika zurückgeschickt, landen wieder an der lybischen, algerischen oder tunesischen, an der libanesischen oder türkischen Küste in den offenen Armen ihrer Schleuser, die sich freundlich bereit erklären sie gegen ein horrendes Honorar erneut über das Mittelmeer zu bringen  –  oder auch nicht, sondern nur auf den Meeresgrund. Wer das Geld nicht mehr hat, bekommt die Möglichkeit welches zu verdienen, sich irgendwie durch illegales Handeln und Geschäfte über Wasser zu halten, um nicht unterzugehen so nah am verheißenen Traum Europa. Manche schaffen es tatsächlich zu einem 2.Versuch, werden aber erneut abgeschoben, weil sie bereits datentechnisch erfasst und als Migranten abgelehnt wurden. Natürlich mussten sie erneut die Schleuser, ihre muslimischen Glaubensbrüder, bezahlen  –  und das gilt auch für jene, die die Hoffnung verloren haben und nur zurück in ihre Heimat wollen. Auch sie müssen erneut an die Schleuserbanden bezahlen um einen halbwegs sicheren Weg zurück zu bewältigen. Die Sahara birgt zahllose abgenagte, gebleichte Gerippe von jenen, die den Schleusern zur Last wurden und kurzerhand erschossen wurden. Das Geld hatten sie ja schon, warum sich also mit Gescheiterten mühen.

Jetzt sind sie im Paradies und haben ihren Frieden gefunden – glauben die Muslime, aber es gibt keine wirklich glaubhaften Berichte darüber.

Doch jetzt stehen wir dem Problem gegenüber, das uns unsere Zeitgeschichte und unsere Väter und Großväter hinterlassen haben, unsere sogenannten Volksvertreter und egomanischen Politiker. Denn denken Sie doch mal genau nach, über die hier glücklich angekommenen Migranten, die Asyl bekommen haben in einer für sie weitgehend fremden Welt. Die haben etwas mitgebracht, sogar reichlich. Zum Einen wollen sie die in der Heimat lebenden Familien finanziell unterstützen, was ja durchaus verständlich und lobenswert ist. Allerdings stellen sie schon sehr bald fest, dass dieses Land sie in nicht wesentlich besseren Verhältnissen leben lässt, als in der verlorenen Heimat. Sie finden keine Arbeit, leben in völlig überbelegten, nicht selten verdreckten Asylzentren, verstehen die Sprache nicht und sehen keinen Hoffnungsschimmer am Horizont ihrer erbärmlichen Existenz. Alles was ihnen geblieben ist, sind ihre Erinnerungen an die Heimat, ihr Glauben und ihre Traditionen,  –  die in ihrem Asylland so gar keine Gegenliebe finden. Vergessen Sie bitte nicht, die sind in streng religiösen islamischen Regionen und Staaten aufgewachsen, nach den menschenverachtenden Regeln dieses heuchlerischen Hassbuches, dieses Koran, auf dem das Denken und Handeln dieser Migranten basiert. Es ist schockierend für sie hier zu erleben, dass Menschen ohne direkte Bindung an eine Religion leben, selbstbestimmt und individualistisch. Da stoßen zwei völlig unvereinbare Kulturen und Selbstverständnisse aufeinander, in der z.B. unverschleierte / unbedeckte Frauen die gleichen Rechte haben wie Männer, in denen kleine Mädchen nicht sexuell verstümmelt / beschnitten werden dürfen. 

Das führt zwangsläufig zu ethischen und kulturellen Konflikten, Konflikte, die hier bereits seit Jahren existieren und zu mörderischen Gewalttaten geführt, die Täter für viele Jahre ins Gefängnis gebracht haben. Zahllose Ehrenmorde an jungen und ungehorsamen muslimischen Töchtern und Ehefrauen, wovon Hattun Sürücü nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Blutige Gewaltattacken gegen muslimische Frauen, die durch das Leben in unserer Gesellschaft der Freiheit und Gleichberechtigung den Mut fanden nicht mehr widerspruchslos die Gewalt ihrer Ehemänner und Brüder zu tolerieren oder klaglos hinzunehmen, die dadurch zu Opfern eines Kernsatzes des islamischen Rechts- und Frauenverständnisses wurden.

arabisch-muslimisches Sprichwort schwarz

islam_ehrenmord 1

Töchter aus islamischen Familien wurden brutal von ihren Brüdern hingerichtet, wie z.B. Gülsum, die das Verbrechen beging sich in einen deutschen jungen Mann zu verlieben, was die Mitglieder dieser islamischen Sekte keinesfalls dulden durften. Zwangsverheiratungen gegen Brautgeld an ältere Männer / Kinderficker hingegen entsprachen völlig dem islamfaschistischen Rechtsverständnis. Eine Doppelmoral wie aus den Jahrzehnten des unaufgeklärten finsteren Mittelalters. Aber auch nicht-muslimische Frauen und Mädchen wurden zu Todesopfern dieser endlosen, nicht endenden Welle von sogenannten „Ehrenmorden“, westlich selbstbewusst erzogene und lebende Frauen, die mit muslimischen Männern verheiratet oder Geliebte und Partnerin waren, junge Töchter, die einen Freund in der islamischen Gemeinde fanden. Der prügelte sie dann halbtot oder schnitt ihr die Kehle durch, weil sie nach wie vor auch freundschaftliche Kontakte zu männlichen Freunden pflegte, was seine Ehre als muslimischer Mann angeblich verletzte. Dabei blieb aus seiner archaischen Weltsicht völlig unbeachtet, dass Männer, die ihre Frauen verprügeln oder sogar ermorden, zwangsläufig gar keine Ehre besitzen können, weil sie nur ehrlose Mörder sind.

Nicht unerheblich fallen auch die zahllosen kleinen Mädchen ins Gewicht dieser endlosen Konflikte, die von in Deutschland niedergelassenen islamischen Ärzten und muslimischen Frauen jedes Berufsstandes rechtswidrig sexuell verstümmelt / beschnitten wurden, weil das die Tradition der jeweiligen islamischen Sekte so verlangte. Die Bundesrepublik Deutschland tritt vehement für die UN-Menschenrechtscharta ein, versteht es aber nicht zu verhindern, dass Jahr für Jahr Hunderte minderjähriger Töchter aus Migrantenfamilien zu Opfern dieser barbarischen Tradition werden.

Burkha 6

Scharia

Burkas Dämoninnen

Unsere kleinen Kinder durchleben einen höllischen Schrecken, wenn sie in den Straßen jenen schwarz vermummten „Horrorgestalten“ in mobilen Gefängnissen aus Tschador, Burka und Nikab begegnen. Auch hier müssen sich die Bundesrepublik Deutschland und seine sogenannten „Volksvertreter“ den berechtigten Vorwurf gefallen lassen, sich zwar medienwirksam für die Menschenrechte einzusetzen, aber nichts gegen die gesamtgesellschaftliche Isolierung und Ausgrenzung dieser völlig entrechteten Frauen zu unternehmen, immer mit dem heuchlerischen Vorwand verbunden, dass die Religionsfreiheit für Muslime geschützt sei und diese Vollverschleierung islamischen Glaubens entspreche. Dabei sollte denen völlig klar sein, dass hier in Deutschland eine klare Trennung von Kirche und Staat existiert, dass Religion geschützte Privatsache ist, dass kein religiöses Gesetz das grundgesetzliche Gleichstellungsrecht von Mann und Frau brechen oder kontrakarieren darf, dass Menschenrechte zur gesellschaftlichen Integration und Selbstbestimmung weitaus höher zu bewerten sind, als archaisch religiöse Traditionen. Denn sonst haben z.B. auch Hindus ein Recht darauf, dass nach ihrem Tod ihre Ehefrauen getötet und dem Mann ins Grab beigelegt werden.

Mit der Flut der Migranten aus den islamisch dominierten Völkern und Staaten werden diese Konflikte der Nicht-Integration rasant verschärft und intensiviert, findet eine Integration in eine pluralistische Individualgesellschaft nicht nur nicht statt, sondern wird ad absurdum geführt. Es kann und darf in einem Volk und Staat keine Parallelgesellschaft geschaffen werden und existieren. Entweder man bekennt sich zu dem Gastland, in dem man leben will, oder man geht wieder, z.B. in ein Land, wo diese Parallelgesellschaft möglich ist. Mir fällt zwar trotz intensivem Nachdenken kein entsprechendes Land ein, aber das ist in dieser Frage irrelevant. Eine Parallelgesellschaft wird immer die staatliche Gemeinschaft auf Dauer zerrütten und zerstören. 

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

 

 

Ooooooch, ist das schöööööööön …..

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Ooooooch, ist das schöööööööön …..

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

… das Leben ist sooooo schön, so unglaublich friedlich, alle freuen sich auf Ostern, auf die Festtage, die bunten Ostereier und leckere Süßigkeiten, auf ein wahrhaftiges Festessen, dass die Mutter und Ehefrau in stundenlanger fröhlicher Arbeit klaglos in der Küche zubereitet hat.

Ja, wir freuen uns auf Ostern, auf die Geburt des Herrn Jesu Christi … Ach nein, das habe ich jetzt verwechselt, entschuldigen Sie bitte, ich habe das mit Weihnachten verwechselt. Ostern ist ja dieses Fest, wo der Osterhase die Eier im Garten und in der Wohnung versteckt, ehe ihm sein Fell über die Ohren gezogen wird und er herrlich gewürzt im Bratentopf landet. Es darf aber auch Lamm sein, diese herrlich jungen Schafe, diese köstlichen kleinen Lämmer, so unendlich süß und niedlich, kaum geboren, gerade ein paar Wochen alt, werden sie zum scharf gewürzten Festtagsbraten und krönen die Feiertage des Friedens, mit der ganzen Menschheit.

Ja, mit der ganzen Menschheit. Selbst der Kriegsverbrecher Zar Vladimir Putin, der Mörderische, denkt nur noch an Frieden und Versöhnung, schenkt seinen in der Ukraine getöteten, von Granaten und Maschinengewehrsalven zerfetzten Soldaten posthum Tapferkeitsorden, den Kämpfenden und Verwundeten, diesen treuen russischen Patrioten und Sowjetfaschisten zu diesem Fest bunt angemalte Ostereier und wunderschöne neue Panzer, Haubitzen, Raketenwerfer und Kanonen, zum Fest alle mit roten Schleifen versehen.

Was? Das sehe ich falsch?

Ach so, das hat mir keiner gesagt. Die bunten Ostereier sind in Wahrheit Handgranaten, – nur zur Tarnung bunt angepinselt?

Na ja, aber es herrscht Frieden zwischen den feuerbereiten Raketenstellungen aus Putingrad, ehem. Russland und der NATO. Die Jagdbomber tanzen friedlich fröhlich nebeneinander am Himmel Walzer, statt sich wechselseitig zu jagen und anzugreifen. Selbst die großen Kriegsschiffe im schwarzen Meer dümpeln friedlich grinsend vor sich hin. Vielleicht wissen sie irgendetwas, was wir anderen nicht einmal ahnen.

Aber ich weiß es, Ostern steht vor der Tür, ein wahrer Friedensrausch umwabert und überströmt die ganze Menschheit. Endlich sind sich alle einmal einig: Wir wollen keinen Krieg, keine ermordeten Kämpfer, Frauen und Kinder, besonders keine ermordeten Kinder, keine bombardierten Städte, keine Bombenanschläge.

Wir wollen alle nur noch Frieden – miteinander, übereinander und gegeneinander.

Frieden, was für ein herrlicher Zustand.

Ostern 2

Selbst die Völker im Islam suhlen sich in diesem wunderbaren Gefühl alte Streitigkeiten zu begraben. Vergessen wir den jahrhundertelangen Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, zwischen Salafisten und Alawiten, zwischen Aleviten und koptischen Christen, zwischen Wahabiten und der Muslim Bruderschaft, zwischen dem IS und alQaida, und alle zusammen gegen die Christen. Selbst den Juden wird jetzt ein Existenzrecht zugestanden, denn die sollen auch nicht leben wie ein geprügelter Hund. Wir sind doch alle nur Menschen  –  und wollen den Frieden der Ostertage. Qatar beschert uns schon jetzt, zu Ostern, einen Ausblick auf die Fußballweltmeisterschaft an den Weihnachtstagen 2022 und die Finanzierung von Ausbildungslagern des IS in Lybien. Sklavenhaltung, erbarmungslose Ausbeutung nicht qatarischer Arbeitnehmer, tote Gastarbeiter auf den WM Baustellen, vergewaltigte und gedemütigte Hausmädchen, feudalistisch absolutistische Herrschafts-Clans,  –  vergessen wir das einfach mal, Schwamm drüber, wir haben doch bald Ostern, wir haben Frieden in Aussicht.

Zugegeben, das ist nicht soooo ganz auf der Friedenslinie zu Ostern. Aber Qatar verfolgt traditionell schon immer eigene Interessen in der islamischen Welt, da müssen wir alle ein wenig mehr Toleranz zeigen, Toleranz bis zur Selbstverleugnung, bis wir alle mehr kotzen, als wir saufen können. Das tun wir Deutschen – ich gehöre bekanntermaßen zum Glück nicht dazu, ich bin hier Ausländer – ja auch bei Saudi Arabien. Denen liefern wir immer wieder Panzer und schwer gepanzerte Einsatzfahrzeuge, Maschinengewehre, Handgranaten – und die nicht einmal als bunte Ostereier getarnt, für die Armee, mit denen  die Feudalherrscher aus dem saudischen Königspalast dann Volksaufstände gegen angebliche Ungerechtigkeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten blutig niederschlagen. Das ist so Tradition, das machen die so seit Jahrhunderten.

Ja, das waren eben alles dumme Leute, die keinen Osterfrieden wollten. Da blieb dem neuen, greisen König von Saudi Arabien gar nichts anderes übrig, als die von seinen Soldaten totschießen zu lassen, weil sein feudaler Freund und Emir das allein nicht zustande brachte.

Aber jetzt freuen wir uns über Frieden …

 

Oooh, da ist irgendetwas völlig schief gelaufen ...
Taliban ostern Karrikatur

17 Touristen sterben bei Angriff auf Nationalmuseum

Tunesien jagt die Museums-Killer

War das Massaker ein Treueschwur an den IS?

Der Islam hier ist moderat und tolerant

Massaker mit 19 Toten in Museum von Tunis

Viele Terroristen stammen aus der Mittelklasse

Die angestrebte Demokratie in Tunesien darf nicht scheitern

Tunesien steht unter Schock

Dieser Anschlag ist vergleichbar mit dem Attentat auf Charlie Hebdo

Touristen im Visier des Terrors

IS bekennt sich zum Anschlag in Tunis

Blutiger Anschlag auf Museumsbesucher in Tunis   

Regierung bestätigt 17 tote Touristen in Tunis

Sie schossen auf alles, was sich bewegte

Der Islam - Verschimmeltes Brot 3

Eine Gruppe Kreuzfahrt-Passagiere stieg gerade aus dem Ausflugs-Bus, als Terroristen gestern Mittag vor dem Nationalmuseum Bardo in Tunis das Feuer eröffneten und die Menschen ins Innere des Gebäudes trieben. 20 Touristen aus Japan, Italien, Kolumbien, Frankreich, Polen, Australien und Spanien kamen laut dem tunesischen Präsidenten Beji Caid Essebsi bei der Geiselnahme ums Leben. Mindestens neun von ihnen gehörten zur Gruppe, die mit der MSC Splendida in Tunis Zwischenhalt gemacht hatten, teilt der Veranstalter «MSC Cruises» heute mit. Weiter starben ein tunesischer Zivilist und ein Polizist. 47 Personen sind teilweise schwer verletzt worden.

Als es zum Anschlag in Tunis kam, befanden sich rund 100 Besucher im Museum. Eine Französin, die anonym bleiben möchte, schlenderte mit ihrer Familie zum Zeitpunkt des Attentats durch die Räume im obersten der drei Stockwerke. Sie habe eine Abfolge lauter Geräusche gehört, erzählt sie Reportern nach der Attacke. «Wir dachten erst, eine Statue sei umgefallen.» Dann habe sie realisiert, dass es sich um Schüsse handelte. Die Familie harrte verängstigt aus, ungewiss über das, was im Parterre gerade vor sich ging. Als das Feuer nach einiger Zeit eingestellt wurde, wagten sich die Touristen in ein unteres Stockwerk. «Da war ein Reiseführer in einem Raum, dem Mosaikraum, er liess uns rein», erzählt die Frau. Die Museumsbesucher kauerten auf dem Boden und warteten. Nach ungefähr einer Stunde hätten Polizisten das Museum gestürmt. «Sie sagten: ‹Sie müssen rennen! Sie müssen rennen! Raus hier, schnell!›», berichtet sie.

Eine Spezialeinheit der Polizei stürmte am Nachmittag das Museum. Dabei wurden zwei der Terroristen getötet, einen weiteren Attentäter konnten die Polizisten festnehmen. Laut Ministerpräsident Habib Essid befinden sich drei Verdächtige auf freiem Fuß. Zwei der Attentäter, Yassine Labidi und Saber Khachnaoui, nannte er beim Namen, ersterer sei dem Geheimdienst bekannt. Die Urheberschaft der Terrorattacke bleibt ungewiss. Keine Terrororganisation bekannte sich bislang zur Tat. Laut dem auf die Überwachung islamistischer Webseiten spezialisierten US-Unternehmen Site hat ein tunesischer Dschihadist, der angab, der Islamistengruppe Dschund al-Khilafa («Soldaten des Kalifats») anzugehören, vor wenigen Tagen via Twitter dem Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Treue geschworen. Das berichtet «CNN». Zwar hat die Terrororganisation dies schon im vergangenen Jahr getan. Nur hat das die in Syrien und dem Irak wütende Terrormiliz aber offenbar nicht mitbekommen – und in einem Video kürzlich die angeblich nicht erfolgte Zusage zur Gefolgschaft in Frage gestellt. Dieser Hintergrund erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass das Attentat in Tunis «das Debüt des IS auf der tunesischen Bühne» sein könnte, sagt Terror-Experte Paul Cruickshank zu «CNN». Eine Art Treueschwur «mit maximaler Wirkung».

weinender Mohammed Charlie Hebdo

Im Netz macht ausserdem ein weiterer Tweet die Runde, der das Attentat angekündigt haben soll. «Gute Nachrichten für die Muslime in Tunesien und ein Schock für die Ungläubigen und Heuchler, besonders jene, die behaupten, kultiviert zu sein», heisst es auf einem Pro-IS-Account. Der Tweet soll am Tag vor dem Massaker publiziert worden sein.

Nach dem blutigen Angriff auf ein Museum in Tunis hat die tunesische Führung einen „gnadenlosen“ Kampf gegen den Terror angekündigt. Präsident Béji Caïd Essebsi sagte am Mittwoch, das Land werde „bis zum letzten Atemzug“ gegen seine Gegner kämpfen. Bei dem Attentat auf das Nationalmuseum von Bardo waren zuvor 19 Menschen getötet worden, darunter 17 Touristen. Weltweit wurde das Attentat scharf verurteilt. „Diese grausamen Minderheiten jagen uns keine Angst ein“, sagte der tunesische Staatschef an die Adresse der Angreifer gerichtet. „Ich möchte, dass das tunesische Volk versteht, dass wir uns in einem Krieg gegen den Terrorismus befinden.“ Bewaffnete Angreifer hatten das Museum am Mittwoch gestürmt. Nach Angaben der Regierung starben 19 Menschen, darunter 17 Touristen, ein Busfahrer und ein Polizist. Auch zwei Angreifer wurden getötet. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt, einige Verwundete besuchte Essebsi am Mittwoch im Krankenhaus.

Nach Angaben des französischen Präsidenten François Hollande waren unter den Todesopfern insgesamt zwei Franzosen. Er sprach von einem „furchtbaren Attentat“ und übermittelte den betroffenen Familien sein Mitgefühl und Tunesien seine Solidarität. Die Regierungen in Japan und Italien bestätigten jeweils drei Todesopfer, Spanien sprach von zwei getöteten Landsleuten. Auch zwei kolumbianische Touristen, eine Mutter und ihr Kind, kamen ums Leben. Zu dem Anschlag auf das Museum bekannte sich zunächst niemand, jedoch trägt er die Handschrift radikaler Islamisten. Die tunesischen Behörden fahndeten am Mittwochabend weiter nach möglichen Komplizen. Unter anderem die USA, die EU, Frankreich und Deutschland verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Die Bundesregierung erklärte, der Angriff habe „ohne Zweifel der jungen tunesischen Demokratie“ gegolten. Der UN-Sicherheitsrat zeigte sich ebenfalls entsetzt und forderte, dass die Verantwortlichen der „unbeschreiblichen Terrorakte“ sowie deren Finanzierer zur Rechenschaft gezogen werden.

Die beiden erschossenen Terroristen sind nach Angaben aus Kreisen der Polizei sehr jung und Grenzgänger zwischen Algerien und Tunesien. Hinter dieser Operation stehen nach meiner Einschätzung die Extremisten von Okba Ibn Nafaa, einer Terrorzelle der al-Qaida im Islamischen Maghreb (Aqim). Die Gruppe besteht zu 70 Prozent aus Algeriern und zu 30 Prozent aus Tunesiern. Sie ist sehr gut organisiert und hat sich in den Chaambi-Bergen nahe der Grenze zu Algerien verschanzt. Dort operiert auch ein zweites Terrorkommando – Ansar al-Sharia. Ansar al-Sharia ist jedoch von den Sicherheitskräften in letzter Zeit stark dezimiert worden. Es gab 1500 Verhaftungen. Ihre Führung sitzt entweder im Gefängnis oder ist im Exil. Die viel gefährlichere und radikalere Gruppe ist Okba Ibn Nafaa. Sie sind verantwortlich für zahlreiche Terroraktionen, vor allem für das Massaker an tunesischen Soldaten im Juli 2014 während des Ramadan mit 15 toten Soldaten. Seit der Revolution des Arabischen Frühlings 2011 gab es in Tunesien 28 Terroranschläge, bei fast allen hatten die Täter die Sicherheitskräfte im Visier. Die Arbeit von Polizei und Armee hat sich in den vergangenen Jahren wesentlich verbessert. Ihre Sicherheitsstrategie ist viel entwickelter als früher, trotzdem hat sie das Blutbad im Zentrum von Tunis nicht verhindert. Das Tückische bei dem Anschlag in Tunis ist, dass die Attentäter sich mit Uniformen verkleidet haben.

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Etwa 3000 junge Tunesier kämpfen in Syrien und Irak, erstaunlich viele stammen aus der Mittelklasse, haben studiert, waren arbeitslos oder hatten eine Nähe zu salafistischen Kreisen. Die Ennahda-Partei in Tunesien glaubt ja auch an die Idee eines Kalifats. Das ist eigentlich ein theologisches Konzept, das Radikale in Syrien und Irak jetzt mit extremer Gewalt in die Tat umsetzen wollen. Ennahda muss daher überlegen und tut das auch, ob sie sich von dieser Idee des politischen Islam nicht komplett verabschiedet. Die weit überwiegende Mehrheit der Muslime in Tunesien kann mit einem „Islamischen Kalifat“ nichts anfangen. Der Islam hier ist tolerant. Um den Terror zu bekämpfen, muss man solche moderaten Einstellungen stärken. Aber wir müssen auch die soziale Lage in armen Stadtvierteln und Regionen verbessern, aus deren Milieus viele Terroristen stammen. Wir brauchen also eine dreifache Strategie – Sicherheit durch den Staat, Stärkung des moderaten Islam und Besserung der sozialen Lage.

Klar ist: Dies war der schlimmste Anschlag auf Zivilisten in Tunesien seit dem Terrorangriff auf eine Synagoge 2012. Damals kamen 21 Menschen ums Leben. Doch dieses Mal traf der Terror die Republik ins Herz – das Museum Bardo liegt gleich neben dem Parlamentsgebäude. Dort sollte gestern eigentlich ein Anti-Terrorgesetz debattiert werden. Das dürfte die vielleicht deutlichste Reaktion sein: Das politisch tief zerstrittene Land könnte sich hinter die Anti-Terrorgesetzgebung der Regierung stellen. Von einer Generalmobilmachung gegen den Terror sprach Präsident Beji Caid Essebsi im Fernsehen, von einem gnadenlosen Kampf bis zum letzten Atemzug. Und wie so oft in bewegten Zeiten in Tunesien gingen die Menschen am Abend auf die Straße. Der Chef der islamistischen Partei Ennahda, Rached Ghannouchi, versicherte, er sei überzeugt, das Volk werde vereint gegen die Barbarei stehen. Im Zentrum von Tunis hatten sich bereits kurz nach dem Blutbad Tausende empörte Bürger eingefunden, die „Tunesien ist frei“ und „Raus mit den Terroristen“ skandierten.

siehe     http://www.tagesschau.de/ausland/tunis-terror-101.html

http://www.focus.de/politik/videos/auch-deutscher-unter-toten-urlaubern-massaker-mit-19-toten-in-museum-zuerst-dachten-wir-eine-statue-faellt-um_id_4554641.html          siehe auch Video

http://www.blick.ch/news/ausland/tunesien-jagt-die-museums-killer-war-das-massaker-ein-treueschwur-an-is-id3581079.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/terroranschlag-tunis-interview-alaya-allani-islamismusexperte

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4689538/TunisAnschlag_Viele-Terroristen-stammen-aus-der-Mittelklasse

http://www.tagesspiegel.de/politik/nach-dem-anschlag-in-tunis-die-demokratie-in-tunesien-darf-nicht-scheitern/11529064.html

http://www.derwesten.de/politik/tunesien-steht-unter-schock-aimp-id10478580.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/tunesischer-terror-experte-dieser-anschlag-ist-vergleichbar-mit-dem-attentat-auf-charlie-hebdo/11528520.html

http://www.welt.de/geschichte/article138568815/Wer-IS-Leute-Vandalen-nennt-verkennt-die-Vandalen.html

http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article138564275/IS-bekennt-sich-zu-Anschlag-in-Tunis-neun-Festnahmen.html

http://www.stern.de/politik/ausland/blutiger-anschlag-auf-museumsbesucher-in-tunis-2181003.html

http://www.fr-online.de/politik/blutiger-anschlag-auf-museumsbesucher-in-tunis,26577298,30156746,view,asTicker.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/mehrere-touristen-bei-anschlag-auf-bardo-museum-in-tunis-getoetet

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tunesien-angriff-auf-parlament-a-1024209.html

http://www.n-tv.de/politik/Extremisten-ermorden-Touristen-article14727341.html

http://www.derwesten.de/panorama/tote-und-geiselnahme-nach-schiesserei-in-tunis-id10471641.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6327776/-sie-schossen-auf-alles–was-sich-bewegte-.html

http://www.nzz.ch/international/terroranschlag-erschuettert-tunis-1.18504928

http://www.heute.de/tote-und-geiseln-bei-angriff-auf-museum-37630168.html

http://www.ksta.de/politik/anschlag-17-touristen-in-tunis-getoetet,15187246,30157496.html

http://www.rp-online.de/politik/terror-in-tunis-viele-touristen-bei-anschlag-getoetet-vid-1.4953589

http://www.mdr.de/nachrichten/tunesien-anschlag100.html

 

Zum Glück hat das alles rein gar nichts mit dem Islam zu tun …

20130528

Je suis Charlie

Viele Tote bei Selbstmordanschlägen auf Moscheen in Sanaa

Mehr als 140 Tote bei Anschlagsserie im Jemen

Der Massenmord erschüttert den Jemen

Blutiger Machtkampf in Jemen zwischen Schiiten und Sunniten

Bomben explodieren beim Freitagsgebet in der Moschee

Selbstmordattentäter greifen Moscheen in Sanaa an

In den Moscheen floss reichlich das Blut

Selbstmordattentäter töten mehr als 140 Menschen im Jemen

Bekennerbotschaft zu Terror im Jemen

IS Faschisten töten 142 Menschen in Moscheen

Islam bedeutet Frieden

Bei einem der blutigsten Terrorakte in der Geschichte des Landes haben Selbstmordattentäter im Jemen mindestens 137 Menschen mit in den Tod gerissen. Jeweils zwei Männer sprengten sich während des traditionellen Freitagsgebets kurz nacheinander in zwei schiitischen Moscheen der Hauptstadt Sanaa in die Luft. Jemenitische Medien berichteten von mindestens 345 Verletzten. Die sunnitische Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich zu den Anschlägen. Damit stürzt das Land in ein immer größeres Chaos.

In der Badr- und der Hashush-Moschee zündeten je zwei Attentäter nacheinander Sprengladungen, die gewaltige Explosionen verursachten, Menschen zerfetzten, Kronleuchter von der Decke fallen und das Glas der Fenster zersplittern liessen. Unter den Opfern sind auch Kinder sowie der Imam der Badr-Moschee. Zwei prominente Mitglieder der Huthi-Führung wurden schwer verletzt. Die Spitäler erliessen Aufrufe an die Bevölkerung, Blut zu spenden. TV-Bilder zeigten die verwüsteten Moscheen Badr und Hashush, in denen zugedeckte Leichen auf dem Boden lagen. Die Anschläge erfolgten nach demselben Muster, wie die Nachrichtenseite Barakish.net berichtete. Jeweils ein Attentäter sprengte sich bei den Sicherheitskontrollen am Eingang der Moscheen in die Luft, jeweils ein weiterer Extremist stürmte in die Gebäude und zündete Sprengstoffgürtel. Die Anschläge galten den schiitischen Houthi-Rebellen, deren Anhänger die beiden Moscheen vor allem nutzten. Unter den Toten ist auch einer der wichtigsten schiitischen Geistlichen des Landes, wie die Houthis mitteilten. Die Rebellen liefern sich seit Monaten einen Machtkampf mit Staatschef Abed Rabbo Mansur Hadi. Die Houthis brachten in den vergangenen Monaten den Norden des Landes und die Hauptstadt unter ihre Kontrolle. Vor einigen Wochen setzten sie Hadi und die Regierung ab, auch das Parlament lösten sie auf. Der Präsident floh im Februar ins südjemenitische Aden.

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Vier „Ritter“ hätten sich in den Moscheen der „Ungläubigen“ in die Luft gesprengt, heißt es in einer IS-Botschaft, die im Internet kursierte. Die Anschläge seien erst der Anfang einer „kommenden Flut“, wird weiter gedroht. Der IS bekannte sich auch zu einem weiteren Anschlag in der Houthi-Hochburg Saada im Norden des Landes. Erstmals bekannte sich der IS zu Anschlägen im Jemen. Diese seien „nur die Spitze des Eisbergs“, erklärte der bislang unbekannte IS-Arm in Sanaa. Die Anschläge in der jemenitischen Hauptstadt seien ebenso sein Werk wie der Selbstmordanschlag in der Huthi-Hochburg Saada im Nordjemen. Dort hatte sich nach Angaben aus dem Huthi-Umfeld ein Selbstmordattentäter vor einer Moschee in die Luft gesprengt, nachdem es ihm nicht gelungen war, in das Gebäude einzudringen. Außer dem Attentäter starb dort niemand. „Ungläubige Huthis sollten wissen, dass die Soldaten des Islamischen Staates nicht ruhen werden, bis sie sie ausgerottet haben“, hieß es in dem im Internet veröffentlichten Bekennerschreiben der sunnitischen Dschihadistenmiliz. Damit wolle der IS den iranischen „Plan im Jemen“ durchkreuzen. Der Iran wird verdächtigt, die schiitische Huthi-Miliz im Konflikt mit Jemens Staatschef Abd Rabbo Mansur Hadi unterstützt zu haben.

Zunächst ließ sich nicht überprüfen, ob das IS-Bekennerschreiben echt ist. Die Terrormiliz hatte sich in dieser Woche bereits zu dem Attentat auf das Nationalmuseum in Tunis bekannt. Sollte der IS hinter den Anschlägen stehen, wäre es das erste Mal, dass er im Jemen mit einer solchen Tat in Erscheinung tritt. Bislang galt das arme Land im Süden der Arabischen Halbinsel als Hochburg eines mächtigen Ablegers des Terrornetzwerks al Qaida. Der IS und al Qaida vertreten zwar eine ähnliche Ideologie – sie sind aber miteinander verfeindet und kämpfen um die Vorherrschaft im globalen Heiligen Krieg. Weitere IS-Gräueltaten könnten das Chaos in dem ohnehin schon instabilen Land weiter verschlimmern.

Auch der Machtkampf zwischen den Houthis und Präsident Hadi ging am Freitag weiter. In Aden bombardierten abermals Kampfflugzeuge den Amtssitz des Präsidenten. Die Lage in der Stadt sei so angespannt wie noch nie, hieß es aus Sicherheitskreisen. Bereits am Donnerstag hatten Kampfjets Hadis Amtssitz in Aden angegriffen. Der Staatschef warf den Houthis vor, sie hätten zusammen mit Vertretern des „alten Regimes“ einen Putsch gegen ihn versucht. Die Rebellen sind mit dem früheren Präsidenten Ali Abdullah Salih verbündet, der 2012 nach Massenprotesten zurückgetreten war. Am Donnerstag erreichte der Machtkampf zwischen Hadi und der Huthi-Miliz auch Aden. Bei Kämpfen zwischen Anhängern und Gegnern des Präsidenten um die Kontrolle des Flughafens wurden mindestens elf Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt. Ein Kampfflugzeug griff Hadis Residenz an. Der Präsident sprach von einem „gescheiterten Putschversuch“. Nördlich von Aden lieferten sich am Freitag jemenitische Truppen und bewaffnete Gruppen, unter ihnen Al-Kaida-Kämpfer, heftige Gefechte. Nach Angaben eines Behördenvertreters wurden 27 Sicherheitskräfte und zwei Angreifer getötet.

siehe       http://www.n-tv.de/politik/IS-toetet-142-Menschen-in-Moscheen-article14746621.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6340738/-das-war-nur-die-spitze-des-eisbergs-.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afrika/jemen-tote-bei-selbstmordanschlaege-auf-moscheen-in-sanaa-13495299.html

http://www.derwesten.de/politik/massenmord-erschuettert-den-jemen-aimp-id10482981.html

http://www.stern.de/news2/aktuell/mehr-als-140-tote-bei-anschlaegen-im-jemen-2181686.html

http://www.nzz.ch/international/naher-osten-und-nordafrika/is-bekennt-sich-zu-anschlaegen-1.18506531

http://www.dw.de/selbstmordattent%C3%A4ter-greifen-moscheen-in-sanaa-an/a-18330055

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.is-bekennt-sich-selbstmordattentaeter-toeten-mehr-als-140-menschen-im-jemen.d077fed0-9e9b-4513-8922-cfcad0ba4281.html

http://www.berliner-zeitung.de/politik/anschlag-auf-zwei-moscheen-im-jemen-is-terroristen-reissen-mehr-als-140-menschen-in-den-tod,10808018,30176892.html

http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-is-bekennt-sich-zu-anschlaegen-im-jemen-mit-137-toten_id_4560278.html

http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/is-terror-is-bekennt-120-tote-bei-anschlag-auf-moscheen-im-jemen_id_4559777.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/anschlaege-im-jemen-staatsfernsehen-meldet-ueber-100-tote-a-1024757.html

http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/is-terror-im-jemen-hunderte-tote-und-verletzte-nach-anschlagsserie,28501302,30179384.html

http://www.welt.de/newsticker/news1/article138622882/Mehr-als-140-Tote-bei-Anschlaegen-im-Jemen.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4689938/Mehr-als-140-Tote_ISTerrorwelle-in-Jemens-Hauptstadt?_vl_backlink=/home/politik/aussenpolitik/index.do

http://bazonline.ch/ausland/ISAnschlaege-auf-HuthiMoscheen-toeten-ueber-140-Menschen/story/14589164

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/142Tote-bei-Selbstmord-Attacken-auf-Moscheen;art17,1702941

http://www.tagesspiegel.de/politik/blutiges-massaker-in-jemen-mindestens-77-tote-bei-anschlaegen-auf-zwei-moscheen/11534018.html

http://derstandard.at/2000013232843/Jemen-Mehr-als-140-Tote-bei-Selbstmordattacken-auf-Moscheen-in

Koran Buch - Zitat Atatürk

 

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

 

Auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes …

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Auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

… hat sich nichts geändert, das islamische Kopftuch ist, war und bleibt ein politisch islamistisches Symbol für die Kampfansage einer zutiefst intoleranten, totalitären und latent gewaltbereiten Glaubensgemeinschaft islamischer Sekten, die definitiv keine Religion ist, wie auch weltweit anerkannte Islamwissenschaftler bestätigen, islamische Sekten, die sich seit Jahrhunderten wechselseitig bekämpfen und zu massakrieren versuchen und schon beachtliche Völkermorderfolge vorzuweisen haben.

Wendet euch ab - 2

Das Urteil des Bundesgerichtshofes vertieft im Gegensatz zur Intention die Gräben zwischen einer zivilisierten, individualistischen und nahezu demokratischen Gesellschaft mit all ihren Unzulänglichkeiten und einer unerwünschten, isolierten  Paralellgesellschaft  indoktrinierter  Islamisten/innen mit der Moralethik des finsteren, unaufgeklärten Mittelalters, die nur ein Ziel mit rücksichtsloser, brutaler Konsequenz verfolgen, die Zwangsmissionierung, Unterwerfung und Versklavung  aller Ungläubigen  – so wie es die Hassbibel Koran von allen gläubigen Muslimen/innen wörtlich fordert  – unter der Knute einer menschenverachtenden „Pseudo-Religion“, die von Millionen Muslimen/innen als heuchlerischer Vorwand für Massenmord und Unterdrückung, für ethnische Säuberungen und Zerstörung jeglicher kultureller Geschichte und Identität missbraucht wird. Dieses Urteil integriert nicht, es betoniert die Ausgrenzung  integrationsunwilliger  „Gotteskrieger/innen“.

Scharia

2 Milliarden Muslime

Chahdortt Djavann, Publizistin, Muslimin und Islam-Kritikerin

Islamisches Kopftuch ist wie gelber Judenstern. Das religiös verbrämte islamische Kopftuch ist und war immer ein Symbol für selbstgewählte Ausgrenzung / Abgrenzung, was Selektion bedeutet, was signalisiert: Ich / Wir gehören nicht zu euch, nicht zu eurer Gesellschaft, nicht zu eurem Staat / Volk, wir wollen uns nicht integrieren, nicht Bestandteil dieses Landes werden und sein, wir wollen nicht zur “unmoralischen” Gesellschaft / Welt gehören, – darum grenzen wir uns freiwillig mit dem islamischem Kopftuch, Nikab, Tschador und Burkha aus. Doch diese Ausgrenzung wird nicht von den Gastländern und -völkern betrieben, sondern von den vermeintlichen “Opfern” der Ausgrenzung selbst.

arabisch-muslimisches Sprichwort

 

 

Dieser Mord wird niemals aufgeklärt …

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Dieser Mord wird niemals aufgeklärt …

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

… und auch niemals gesühnt, die Mörder und ihre Auftraggeber niemals zur Rechenschaft gezogen werden, denn sie sind die Machthaber im Kreml/Moskau,

Putin in Hitlerpose 3

die Machtelite, die aus den nach Demokratie und Rechtstaatlichkeit  sehnenden Völkern Russlands erneut lemmingartige Sklaven und den totalitären, sowjetfaschistischen Kriegstreiberstaat Putingrad gemacht haben. Leminge, die in blinder Regimegläubigkeit, ihren Führern ohne Bedenken bis in den Untergang folgen würden,  –  ganz nach dem Vorbild der NSDAP und der Jahrhundert-Völkermörderclique um Adolf Hitler, Hermann Göring und Josef Göbbels.

So tragisch auch der Mord an dem Kremlkritiker und schärfsten Gegner des nachgewiesenen Völkermörders und Kriegsverbrechers Zar Vladimir Putin, der Mörderische, ist – Boris Nemzow reiht sich ein in die endlos lange Liste jener Mordopfer, die dem Machtanspruch des putinischen  Diktators und Despoten Vladimir Putin durch gedungene oder staatsverpflichtete Killer zum Opfer gefallen sind. Anna Politowskaja ist nur eines der prominenten Opfer, vor ihr und nach ihr folgten viele Kritiker des post-stalinistischen Regimes in Moskau. Keiner dieser Morde an Journalisten und Oppositionspolitikern wurde jemals aufgeklärt, es wird bei Nemzow nicht anders sein, denn er wurde zu einer ernsthaften Gefahr für den post-stalinistischen Kriegstreiber und Sowjetfaschisten  Putin. Nemzow hatte angekündigt eine Dokumentation vorzulegen, die die direkte Beteiligung Putingrads / ehem. Russland an dem völkerrechtswidrigen Zerschlagungskrieg gegen die Ukraine mit regulären putinischen Truppen und Waffensystemen nachweisen würde. Unerwünschte Wahrheiten und die Aufdeckung von Staatsterrorismus  sind aber den Machthabern im Kreml nahezu traditionell ein Dorn im Auge und werden keinesfalls geduldet, die Verfasser regelmäßig ermordet oder in sibirischen Straflagern mundtot gemacht und faktisch lebendig begraben. Sie nehmen es kaltlächelnd zur Kenntnis, dass die UNO mehr als 6 Tausend Tote im Ukrainekrieg beklagt. Über Menschenmaterial verfügt der Imperator im Kreml reichlich und handelt mit dem gleichen irrationalen Zynismus wie sein großes Vorbild Josef Stalin und der Jahrhundert Kriegsverbrecher Adolf Hitler. Morde sind schon lange anerkanntes Mittel zur Durchsetzung der russisch / putinischen Politik und des Machtstrebens. Dieser Mord soll allen Kritikern eine klare Botschaft vermitteln, denn manchmal reicht es einfach nicht Journalisten, die über die Beerdigung putinisch/russischer Soldaten aus dem Ukrainekrieg staatskonträr berichten, auf offener Straße durch „Unbekannte“ zusammenschlagen zu lassen. Der Mord an Nemzow soll diesen Kritikern unverschleiert sagen: Hütet euch, passt auf über was ihr schreibt, redet und berichtet, legt euch nicht mit der Machtelite an. Wir kriegen euch alle, wenn wir das wollen. Wir können euch alle und jederzeit töten, euer Leben hat für uns keine Bedeutung.

Die Mordauftraggeber im Kreml vertrauen darauf, dass sich die Wogen wieder glätten, dass das russische Volk wieder in die Agonie fällt und stillschweigend zur Tagesordnung übergeht, das persönliche Überleben und die Existenz zu sichern.

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Keiner glaubt an die Aufklärung des Nemzow Mordes

Putingrad / ehem. Russland nach dem Mord an Boris Nemzwo – im Würgegriff der Angst

Boris Nemzow – vom Minister zum Dissidenten

„Der Mord an Boris Nemzow nutzt nur Putin“

Die Perspektivlosigkeit des putinischen Machtsystems

Putingrads Opposition weiter unter Schock muss sich neu sortieren

Wer steckt hinter dem brutalen Mord?

Trauermarsch für Nemzow – Zehntausende lassen sich nicht einschüchtern

Der ermordete Boris Nemzow war ein Politstar in Putingrad / ehem. Russland

Überwachungsvideo zeigt den Mord an Boris Nemzow

Wer Putin offen widerspricht riskiert sein Leben

„Diese Kugeln galten uns allen“

Schock für die liberale Opposition in Putingrad

Boris Nemzow wurde unter Putin zum unerschrockenen Oppositionspolitiker 

Moskaus unglaubwürdige Verschwörungstheorien zum Nemzow-Mord

„Boris Nemzow starb nahe des Kreml, wo alle 15 Meter ein Polizist steht“ 

Der Schock nach dem Mord am russischen Oppositionspolitiker Nemzow sitzt tief. Die Opposition muss sich neu sortieren und zugleich an die eigene Sicherheit denken. Viele fürchten, dass die Tat nie aufgeklärt wird – wie frühere Attentate auf andere Kremlgegner. Zehntausende Menschen haben sich am Sonntag in der russischen Hauptstadt zu einem Trauermarsch für den früheren Vizeregierungschef vereint, der am späten Freitagabend in Sichtweite des Kremls hinterrücks erschossen worden war. Trauerkundgebungen gab es auch in vielen anderen russischen Städten, darunter St. Petersburg oder Nischni Nowgorod. Der Sarg Nemzows wird im Sacharow-Menschenrechtszentrum aufgebahrt, wo die Menschen nach orthodoxem Brauch Abschied nehmen können. Am Dienstag ist die Beisetzung auf dem Prominentenfriedhof Trojekurowo geplant. Oppositionelle bangen um ihr Leben, der Kreml fürchtet eine Protestbewegung: Russland erlebt eine Zeit des Misstrauens, des Hasses, der Angst. Der Mord an Nemzow könnte eine Zäsur bedeuten.

siehe auch

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/21/jeder-schritt-jede-initiative-jedes-bundnis/

und

https://belgarathblog.wordpress.com/2014/08/06/putingrad-ehemals-russland/

Russlands Opposition hat es schon immer schwer gehabt, abseits von Nischensendern und Zeitungen mit überschaubarer Auflage irgendwo Gehör zu finden. Aber nur von einer Marginalisierung der Opposition zu reden, trifft den Kern schon länger nicht mehr. Denn das Stadium ist vorbei, in dem Regierungskritiker vor allem ignoriert oder behindert werden; seit geraumer Zeit werden sie gezielt Kampagnen ausgesetzt, diffamiert und angefeindet. Es ist eine Zeit des Misstrauens, des Hasses, der Angst – auch der Angst Moskaus, dass aus einem Protestkeim eine Protestbewegung erwachsen könnte, und am Ende gar noch mehr. Ein Maidan wie in der Ukraine, das ist die ultimative Schreckensvision, die die Maßstäbe in Russland beträchtlich verschoben hat: Manche Russen geraten schon in den Verdacht, ein Landesverräter zu sein, wenn sie einfach die Wahrheit sagen. Äußere Feinde, innere Feinde, das sind Vokabeln, die Konjunktur haben. Je höher sich die Welle des Patriotismus aufbaut, desto größer wird die Kluft zu jenen Russen, die auch etwas auszusetzen haben am autoritären Kurs des Kremls. So erfährt Russland eine Spaltung wie selten zuvor. Als seien Grautöne einfach abgeschafft, als gebe es nur noch Freunde der Regierung und ihre Feinde. Der Mord an Nemzow könnte nun eine Zäsur sein. Nur welche, das weiß man noch nicht. Russlands Opposition könnte erst recht verstummen, in der Angst, dass nicht Schikanen, sondern der Tod eine Folge sein könnte. Er kann auch die Augen öffnen, dass Pluralismus, die Konkurrenz von Meinungen ein wertvolles Gut ist. Russland, zunehmend isoliert und wirtschaftlich in Bedrängnis, braucht den politischen Wettbewerb dringender denn je.

neue russische Flagge 2

Der in Moskau ermordete Oppositionspolitiker Boris Nemzow war eine Ausnahmeerscheinung. Während die Protestbewegung ob der Repression zerbrach, hielt er unbeirrt an seiner Kritik fest, suchte ein politisches Amt und stand seinen Mitstreitern bei. Boris Jefimowitsch Nemzow war eine der wenigen Figuren der russischen Protestbewegung, die bereits seit der Sowjetzeit politisch aktiv waren und es bis in die Regierung schafften. 1959 in Sotschi am Schwarzen Meer geboren, begann sich der Physiker als Umweltaktivist zu engagieren und machte im Nachgang der Tschernobyl-Katastrophe von 1986 auf die Gefahren der Atomenergie aufmerksam. Ein erster Versuch, ein Mandat im Volksdeputiertenkongress der Sowjetunion zu erhalten, scheiterte 1989. Ein Jahr später gelang Nemzow jedoch die Wahl in den Obersten Sowjet der russischen Teilrepublik, im Alter von nur gerade 30 Jahren. Schnell machte Nemzow im Komitee für Gesetzgebung und darüber hinaus mit Forderungen nach mehr Demokratie und marktwirtschaftlichen Reformen von sich reden. Im Zuge des Zerfalls der Sowjetunion und während des Augustputsches von 1991 zeigte er sich loyal zur Politik von Boris Jelzin, dem Präsidenten Russlands. Dies zahlte sich aus. Im November desselben Jahres wurde er zum Gouverneur der Provinz Nischni Nowgorod ernannt. Energisch setzte er seinen Reformkurs fort. Er holte sich ausländische Berater, krempelte die von der alten Nomenklatura korrumpierte Verwaltung um, ging gegen Monopole vor und suchte Wachstumsimpulse durch mehr Wettbewerb und Stärkung des Privatsektors zu erreichen. Nischni Nowgorod wurde so zur Vorbild-Region für ganz Russland. An der Urne wurde Nemzow 1995 als Gouverneur bestätigt. 1993 erfolgte die Wahl in den Föderationsrat. Unterstützt wurde er dabei von den beiden demokratischen Parteien Demokratische Wahl Russlands und Jabloko.

In Umfragen erreichte seine Popularität zu jener Zeit Höchstwerte, wohl auch deswegen, weil er sowohl sein eigenes Tun hinterfragte als auch damals schon regelmässig den Kreml kritisierte. Trotz der Protektion durch Jelzin griff er diesen beispielsweise scharf wegen des Tschetschenienkriegs an. In liberaldemokratischen Kreisen galt er als aussichtsreicher Kandidat für kommende Präsidentschaftswahlen. Im Frühjahr 1997 setzte Nemzow so zu seinem grössten Karrieresprung an. In der Regierung von Wiktor Tschernomyrdin wurde er zu einem von zwei Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. Unter anderem fiel ihm die Reform des Energiesektors zu. Doch die Realität holte Nemzow schnell ein. Die Erfolge von Nischni Nowgorod liessen sich nicht ohne weiteres auf föderaler Ebene wiederholen. Die Reformierung des Landes harzte. Die Wirtschaftskrise von 1998 forderte schliesslich ihren Tribut. Präsident Jelzin entliess sein Kabinett. Der neuen Regierung von Jewgeni Primakow gehörte Nemzow nicht mehr an.

Nach dem Ausscheiden aus der Regierung gründete Nemzow die Bewegung Junges Russland. In den Parlamentswahlen Ende 1999 ging das Bündnis mit anderen demokratischen Parteien einen Wahlblock unter dem Namen Union der Rechten Kräfte (SPS) ein. Nemzow schaffte zwar den Sprung in die Staatsduma und wurde gar deren stellvertretender Vorsitzender. Gleichzeitig markierten die Wahlen aber auch den Zeitpunkt, als Nemzow vom Establishment immer stärker an den Rand gedrängt wurde und er seine Aktivitäten immer mehr in den Dienst ausserparlamentarischer Bündnisse und Initiativen der Bürgergesellschaft zu stellen begann.

Hinzu kam, dass einige seiner langjährigen Mitstreiter und Mitglieder der SPS sich mit dem neuen starken Mann im Land, Putin, zu arrangieren suchten. Darunter begann auch das Profil von Nemzows Union zu leiden. 2003 verpasste die SPS prompt den Einzug ins nationale Parlament. Nemzow zog Konsequenzen, trat vom Parteivorsitz zurück und publizierte kurze Zeit darauf eine scharfe Kampfschrift gegen Putins Politik. 2004 engagierte er sich als Unterstützer der «orangen Revolution» in der Ukraine und war zwischen 2005 und 2006 Wirtschaftsberater des neuen ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko. Mit anderen Kreml-Kritikern wie etwa dem Publizisten Wladimir Bukowski oder dem früheren Schachweltmeister Garri Kasparow trat er ausserdem als einer der Mitbegründer des «Komitees 2008» in Erscheinung. Das überparteiliche Gremium rief zur Abhaltung freier und fairer Präsidentschaftswahlen im Jahr 2008 auf. Angesichts der Chancenlosigkeit einer Präsidentschaftskandidatur zog Nemzow seine Bewerbung allerdings noch vor dem Beginn des Wahlkampfs zurück. Die SPS verkam zur totalen Bedeutungslosigkeit und löste sich auf. Die Kreml-Partei Einiges Russland wurde zur allein bestimmenden Macht im Parlament. Im Kreml nahm Putins Marionette Dmitri Medwedew Platz, um nach vier Jahren seinem Mentor wieder Platz zu machen.

Nemzow seinerseits verlegte sich auf mühselige politische Grundlagenarbeit. Zusammen mit anderen Kreml-Kritikern schuf er das neue Bündnis Solidarität. 2009 kandidierte er in seiner Heimatstadt Sotschi für das Bürgermeisteramt. Gegen den Kandidaten von Einiges Russland hatte er aber keine Chance. Um Nemzow wurde es ruhiger. Die verfälschten Wahlen für die Staatsduma im Herbst 2011 und Putins abgekartete Rückkehr in den Kreml führten allerdings zu einem Ruck in der ausserparlamentarischen Opposition. Neben Alexei Nawalny und Sergei Udalzow avancierte Nemzow zu einer der sichtbarsten Figuren der Strassenproteste. Abermals liess er es nicht bei reiner Agitation bewenden. Erneut suchte er direkt in den politischen Prozess einzugreifen, dieses Mal mit der von ihm mitgegründeten Republikanischen Partei Russlands – Partei der Volksfreiheit. Gleichzeitig nahm er Einsitz im Koordinationsrat der Opposition. Der Zirkel zerbrach zwar innert Jahresfrist wegen strategischer Zwistigkeiten. Nemzow selbst schaffte aber mit der Republikanischen Partei 2013 den Einzug in das Regionalparlament von Jaroslawl.

Die Reaktion des Kremls auf das Aufbegehren der Bürgergesellschaft war massiv. Mit einer Flut neuer Gesetze wurden die Freiheitsrechte sukzessive eingeschränkt. Jeder Protest sollte bereits im Keim erstickt werden können. Der Wendepunkt für die Protestbewegung kam dabei mit der Demonstration einen Tag vor Putins Inauguration 2012 auf dem Bolotnaja-Platz. Die Staatsmacht nahm ein Handgemenge zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften zum Anlass, um von Massenunruhen zu sprechen, und überzog Dutzende von Personen mit Prozessen. Udalzow wurde zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Sommer 2013 schlug die Staatsmacht auch gegen Nawalny zu. Seine Verurteilung zu fünf Jahren Straflager wurde zwar später auf Bewährung ausgesetzt. Aus den Fängen der Justiz kann er sich seither aber nicht mehr befreien. Nemzow war eine Ausnahmeerscheinung in der mittlerweile völlig gelähmten Protestbewegung. Von der Repression, diversen Prozessen, zahlreichen Festnahmen und selbst physischen Angriffen liess er sich nie einschüchtern. Älter als die meisten aktiven Oppositionellen, reiste er unermüdlich durchs Land, hielt an seiner Kritik am Kreml fest, stand Nawalny und anderen Angeklagten im Gerichtssaal bei. An den Demonstrationen marschierte er in der ersten Reihe. Im Unterschied zu jungen Heissspornen machte er dies nie aggressiv. Seine Sprüche waren zwar oftmals derb. Er suchte aber immer den Dialog, egal ob mit den schwerbewaffneten Sicherheitskräften, politisch Andersdenkenden, der Grossmutter von nebenan oder Medienvertretern. Er schien immer gut gelaunt zu sein. Braun gebrannt, mit offenem Hemd und mit einem Lächeln, war er immer offen für einen Kompromiss oder einen Rat an jüngere Aktivisten.

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Lügen, Hass und paranoide Verschwörungstheorien prägen heute das Klima in Russland. Der Kreml und die von ihm gelenkten Medien diffamieren die Führer der liberalen Protestbewegung als vom Ausland gesteuerte Vaterlandsverräter, die an der Zerschlagung Russlands arbeiten. Auch Nemzow wurde darob wieder verstärkt zur Zielscheibe. Jüngst berichtete er von neuen Drohungen. Abermals liess er sich dadurch aber nicht beirren. Davon berichtete auch Nawalny, der zurzeit wieder eine mehrtägige Strafe absitzen muss. Nemzow habe ihn noch vor wenigen Tagen in der Haft besucht. Fröhlich sei er gewesen, voller Energie. Er habe sogar versucht, Polizisten von einer Teilnahme am für Sonntag geplanten Anti-Krisen-Marsch der Opposition zu überzeugen, teilte Nawalny auf Facebook mit. Aus diesem wurde nun ein Trauermarsch für Nemzow. Dummer Zufall oder Vertuschung? Vom Mord an Boris Nemzow gibt es keine Bilder. Denn: Viele Überwachungskameras im Umfeld des Kreml waren ausgeschaltet.

Eigentlich hatte an diesem Sonntag eine Protestaktion mit dem Namen „Frühling“ stattfinden sollen. Mit grünen Plakaten wollte man gegen den Krieg in der Ukraine und die Krise demonstrieren, in die er Russland gestürzt hat. Nemzow war einer der Organisatoren. Nach seinem Tod ist vieles anders. Den Menschen, die hier gegen das Regime auf die Straße gehen, ist jetzt klar, dass die Diffamierung der Opposition als die „fünfte Kolonne“ tödliche Folgen haben kann. „Helden sterben nicht“, das riefen einst die Demonstranten in der Ukraine, wenn sie der Toten vom Maidan gedachten. Genau diese Worte, geschrieben in orangen Buchstaben auf ein schwarzes Banner, wehten nun über dem Trauermarsch für Boris Nemzow in Moskau. Immerhin, Zehntausende Menschen beim Trauermarsch für Nemzow sind ein Signal, dass die Gesellschaft doch nicht ganz entmutigt ist, auf die Straße zu gehen und öffentlich Zeichen zu setzen. Doch die Angst dürfte fortwähren, solange Morde wie die an Anna Politkowskaja oder Natalja Estemirowa ungesühnt bleiben. Erst am Sonntag betonten die Behörden, dass auch der Fall Wladislaw Listjew noch nicht abgeschlossen sei. Doch was nutzt es: Die Ermordung des Fernsehmoderators jährt sich bereits zum 20. Mal.

Die schwerste Bluttat seit Jahren hat in Russland, aber auch international Entsetzen ausgelöst. Am Tatort auf der Großen Moskwa-Brücke legten Menschen am Wochenende unzählige Blumensträuße nieder. Sie stellten Kerzen auf, brachten Ikonen. Auf Plakaten waren Aufschriften zu sehen wie „Ich fürchte mich nicht“, aber auch „Ich fürchte mich – wer ist der Nächste?“. Unabhängige Beobachter sprachen von etwa 55.000 Teilnehmern an dem Trauermarsch, die Polizei gab die Zahl dagegen nur mit 21.000 an. Die Fahndung nach dem Schützen, für dessen Ergreifung die Behörden eine Belohnung von drei Millionen Rubel (rund 45.000 Euro) aussetzten, verlief bisher ergebnislos. Der Kreml geht von einem Auftragsmord aus. Die Hintergründe der Tat waren auch am Sonntag unklar. Nach Angaben der Ermittler feuerte der Täter aus einer Makarow-Pistole mehrere Schüsse ab. Die vier Schüsse, die Nemzow gegen 23.30 Uhr (21.30 Uhr MEZ) trafen, seien alle tödlich gewesen, hieß es.

Nemzow gehörte zu den bedeutendsten Gegnern von Präsident Putin. Nur wenige Stunden vor seiner Ermordung hatte er seine scharfe Kritik an dem Kremlchef bekräftigt. „Der gewichtigste Grund der Krise ist, dass Putin eine sinnlos aggressive, für unser Land und für viele Bürger tödliche Politik des Krieges gegen die Ukraine begonnen hat“, sagte er dem regierungskritischen Sender Echo Moskwy. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schlug unterdessen vor, die Straße an der russischen Botschaft in Kiew nach Nemzow umzubenennen. „Ich bin dafür, dieses Zeichen zu setzen. Als Geste für Boris, dass wir ihn nie vergessen werden. Und in der Hoffnung, dass sich mehr Menschen in Russland für Frieden in der Ukraine einsetzen.“ Nemzow hatte ohne jede Angst offiziell angekündigt, dass er Beweise für die militärische Beteiligung Putingrads / ehem. Russland im Ukrainekrieg dem Parlament und den Medien vorlegen wollte.

„Propaganda tötet“ steht auf vielen Plakaten. Gemeint sind vor allem die Kampagnen des Staatsfernsehens, in dessen Sendungen Boris Nemzow so oft diffamiert wurde als vom Ausland gekaufter Agent. Einer der Demonstranten hat sich ein Blatt Papier mit den Namen der großen, vom Kreml kontrollierten Staatssender auf den Rücken geklebt: 1. Kanal, Rossija24, NTW, Rossija 1, das seien die wahren „vier Kugeln“, die Nemzow auf dem Gewissen hätten. Weronika Kotkowa hält ein Schild in die Luft, ein weißes Blatt mit schwarzem Rand. „Ich fürchte mich nicht“, steht darauf. Sie ist 59 Jahre alt und kommt aus der Provinzstadt Orjol. Sie ist in der Nacht fünf Stunden mit dem Zug angereist. Am Abend geht es wieder fünf Stunden zurück. Sie hat die Trauer um Nemzow bewogen, nach Moskau zu fahren. „Er war ein charismatischer und sehr offener Mensch“, sagt sie. Kotkowa sorgt sich aber auch um den Kurs, den der Kreml im Konflikt mit der Ukraine eingeschlagen hat. Im September hat sie in Moskau deshalb schon einmal an einer Antikriegs-Demonstration teilgenommen. Kotkowa hält den Anschlag eher für eine indirekte Folge der Politik des Kreml-Chefs. Der Mord hänge vermutlich zusammen mit dem Krieg in der Ost-Ukraine. „Wir unterstützen dort diese unsäglichen „Volksrepubliken“ in Donezk und Luhansk. Wir haben Männer dorthin geschickt zum kämpfen. Nun kehren sie zurück und suchen sich auch hier Ziele“, sagt sie. Als die Massen den Kreml passieren, skandieren einige den Schlachtruf der Opposition: „Russland ohne Putin“. Doch das ist an diesem Sonntag eher die Ausnahme. Die meisten marschieren still, schockiert von der Tat. Weronika Kotkowa sagt, sie habe Angst davor, was als nächstes komme. „Unsere Gesellschaft steht am Rande des Bürgerkriegs“, sagt sie. „Diese verdammte Propaganda verdreht den Leuten den Kopf.“

Ein paar Meter weiter steht Xenia, eine Frau Mitte dreißig, sie arbeitet bei einer Bank. Sie wollte an der ursprünglich für Sonntag geplanten großen Oppositionsdemonstration teilnehmen, protestieren gegen den ihrer Meinung nach verfehlten Kurs der russischen Führung. „Ich muss Leute entlassen, das russische Bankensystem leidet unter den Sanktionen“, sagt sie. Schuld daran sei Putins Konfrontationskurs mit dem Westen, die Annexion der Krim, die grassierende Korruption. „Putin und seine Leute sind Diebe und Gauner, und wie es jetzt aussieht auch noch Mörder“, sagt sie.

Russische Fernsehsender drehen unterdessen Putins vage These einer Provokation weiter. In einer Talkshow beim populären Sender NTV am Samstagabend eröffnet der Moderator mit dem Statement: „Womöglich haben wir es mit der größten politischen Provokation in der Geschichte unseres Landes zu tun.“ Der erste Gast, dem er anschließend das Wort erteilt, ist der nationalistische Politiker Wladimir Schirinowski. Der hat nichts Eiligeres zu tun, als den getöteten Politiker und andere Reformer der 90er-Jahre anzugreifen: „Wenn es heute Schlechtes in unserem Leben gibt, dann kommt es von ihnen.“ Dann regt sich Schirinowski darüber auf, dass Nemzow ausgerechnet mit einer Frau aus der Ukraine zusammenlebte. „Konnte er sich nicht eine Frau aus Sibirien suchen? Warum musste sie ausgerechnet aus Kiew kommen?“ Daraus entwickelt Schirinowski dann die Theorie, Nemzows Freundin sei eine Agentin des ukrainischen Geheimdienstes SBU gewesen, die ihn absichtlich gebeten habe, in der Nacht kein Taxi nach Hause zu nehmen, sondern zu Fuß über die Brücke zu gehen. „Können Sie mir bestätigen, dass es eine Provokation war?“, unterbricht der Moderator etwas müde seinen Redefluss. „Natürlich war das eine Provokation“, antwortet Schirinowski. Womöglich würden die ausländischen Geheimdienste während der Gedenkaktion am Sonntag 40 Menschen erschießen oder einen Terroranschlag veranstalten, warnt er. Der zweite Gast, der stellvertretende Parlamentssprecher von der Regierungspartei Geeintes Russland, Sergej Schelesnjak, trägt seine Verschwörungstheorien etwas feinsinniger vor als Schirinowski. „An diesem Mord sind vor allem diejenigen interessiert, die Russland schwächen wollen“, sagt er. Es sei kein Zufall, dass am Tag nach dem Mord eine Protestaktion in der Moskauer Innenstadt stattfinde. Falls während der Demonstration “ radikale Vorschläge“ gemacht würden, wäre das ein Beweis dafür, dass es darum gehe die innenpolitische Lage zu destabilisieren. “ Man sollte nicht innerhalb Russlands nach Feinden suchen, die ihn getötet haben“, mischt sich Waleri Raschkin ein, ein Abgeordneter der Kommunistischen Partei. „Die Spuren führen in die USA, in die EU und in die Ukraine mit ihren Faschisten.“ Als Regierungskritiker sei Nemzow zu unbedeutend gewesen, um ihn zu töten. Der Moderator dreht die Version mit der „ukrainischen Spur“ weiter und erzählt, dass Nemzow angeblich mit dem ukrainischen Politiker Oleg Ljaschko von der Radikalen Partei befreundet war. Dieser ist wiederum ein Feind des ukrainischen Oligarchen Igor Kolomojski. Ob der Ukrainer deswegen den Mord an Nemzow in Auftrag gegeben hat? Der liberale Politologe Dmitri Oreschkin, der als Alibi-Oppositioneller unter den Gästen sitzt, ruft dazu auf, keine Theorien zu konstruieren, bevor die Tat aufgeklärt ist. „Dann würden die anderen solche Stereotypen konstruieren“, unterbricht ihn der nationalistische Politiker Sergej Kurginjan. Dann erzählt er seine Version und schwört, er sei sicher, dass es genau so gewesen sein muss: Nachdem Nemzow Anfang Februar in einem Interview gesagt habe, seine Mutter habe Angst, dass Putin ihn töten werde, habe Dmitro Jarosch, der Anführer der radikalen ukrainischen Organisation Rechter Sektor den russischen Oppositionellen ins Visier genommen. Zusammen mit einer “ serbisch-amerikanischen Organisation“, die auch den Maidan in Kiew vorbereitet habe, habe Jarosch den Mord an Nemzow geplant und ausgeführt.

Bestimmte Botschaften werden ständig wiederholt: Der Mord an Nemzow schade Putin und Russland nur, deshalb sei es ausgeschlossen, dass der Kreml etwas damit zu tun habe. Und immer wieder ist von einem “ sakralen Opfer“ die Rede. Die Formulierung benutzte Putin vor drei Jahren in einem Interview, das heute einen makabren Nachhall hat. Damals erklärte er, gewisse Mächte wollten Chaos in Russland stiften. „Sie suchen nach einem prominenten sakralen Opfer. Sie werden es selbst erschlagen und dann den Machthabern die Schuld geben.“

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Wie bei vielen Verschwörungstheorien wird nie klar gesagt, wer diese geheimnisvollen Feinde sind, deshalb passen dazu gleich mehrere Erklärungen. Der Moderator einer Talkshow im Staatsfernsehen  Rossija, Wladimir Solowjow, erklärt, der exilierte Oligarch Boris Beresowski habe schon vor Jahren von einem Plan erzählt, jemanden aus Oppositionskreisen zu töten und ihn damit zu einem Märtyrer zu machen, damit sich das Volk von Putin abwende. Doch Beresowski ist inzwischen tot. Wer soll diesen angeblichen Plan also umgesetzt haben? Solowjow tippt auf den ehemaligen Geschäftspartner des Putinkritikers Michail Chodorkowski, Leonid Newslin. Die Verkörperung des Bösen im heutigen Russland – die USA und die Ukraine – dürfen bei keiner Verschwörungstheorie fehlen. Im Kurznachrichtendienst  Twitter werden dazu Tausende identische Meldungen verbreitet. „Die Ukrainer haben Nemzow absichtlich neben dem Kreml getötet, um den Marsch dorthin zu führen“, lautet einer dieser Tweets. Hunderte Nutzer posten den Text an Samstag. Es sind keine Retweets, also Zitate von anderen Nutzern, sondern einfach wortwörtliche Wiederholungen, die vorgeben, eigenständige Äußerungen zu sein. Womöglich wurden diese Tweets automatisch verbreitet. Die gleichen Nutzer posten Meldungen wie „Die Ukrainer sind die Vollstrecker, die Amerikaner die Auftraggeber“. Wie im Fall von Flug MH17, der im Sommer über der Ostukraine abgeschossen wurde, versucht Russland auch nach dem Tod von Nemzow mit aggressiver Propaganda vor dem heimischen Publikum die Schuld dem Westen und der Ukraine zu geben. Die Ermittlungen zu diesem Mord werden komplett von russischen Behörden durchgeführt und die Ergebnisse von ihnen präsentiert. Fernsehmoderator Wladimir Solowjow sagte bereits am Samstag in seiner Talkshow: „Ich bin mir sicher, dass der Westen es nicht akzeptieren wird, wenn die Vollzieher und Auftraggeber gefunden werden.“

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Russlands Präsident Wladimir Putin würdigte in einem Beileidstelegramm an die Mutter von Nemzow die Verdienste des früheren Regierungsmitgliedes. „Es wird alles getan, damit die Organisatoren und Täter dieses hässlichen und zynischen Mordes ihrer verdienten Strafe zugeführt werden“, schrieb Putin nach Kremlangaben am Samstag. Er lobte seinen Gegner als aufrichtigen Menschen. „Boris Nemzow hat seine Spur in der Geschichte Russlands hinterlassen, in der Politik und im gesellschaftlichen Leben.“

siehe

http://www.nzz.ch/international/europa/vom-minister-zum-dissidenten-1.18493147

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/mord-an-kremlkritiker-nemzow-fahndung-bislang-erfolglos-13458424.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/russland-nach-dem-mord-an-nemzow-im-griff-der-angst-1.2372358

http://www.focus.de/politik/videos/russischer-tv-sender-berichtet-ueberwachungskameras-sollen-mord-an-boris-nemzow-gefilmt-haben_id_4510515.html

http://www.n-tv.de/politik/Der-Mord-an-Nemzow-nutzt-Putin-article14609851.html

http://www.rp-online.de/politik/ausland/boris-jefimowitsch-nemzow-perspektivlosigkeit-des-systems-aid-1.4912886

http://www.stern.de/politik/ausland/nach-dem-mord-an-boris-nemzow-russlands-opposition-weiter-unter-schock-2177024.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6236642/russlands-opposition-muss-sich-neu-sortieren.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.mord-an-boris-nemzow-wer-steckt-hinter-der-brutalen-tat.8a15113b-54b0-4805-ad8f-e6279fa0ecd6.html

http://www.focus.de/politik/ausland/nach-dem-mord-fuerchte-mich-nicht-tausende-nehmen-abschied-von-nemzow_id_4510925.html

http://www.stern.de/politik/ausland/trauermarsch-in-russland-zehntausende-ehren-boris-nemzow-2176946.html

http://www.zeit.de/video/2015-03/4087812248001/russland-ueberwachungsvideo-soll-nemzow-mord-zeigen

http://www.spiegel.de/politik/ausland/boris-nemzow-trauermarsch-in-moskau-a-1021199.html

http://www.taz.de/Kommentar-Mord-an-Boris-Nemzow/!155582/     Kommentar

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http://www.welt.de/politik/ausland/article137962467/Moskaus-Verschwoerungstheorien-zum-Nemzow-Mord.html

http://www.taz.de/Trauermarsch-fuer-Boris-Nemzow/!155599/

http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article137963948/Diese-Kugeln-gelten-uns-allen.html

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKBN0LY0CY20150302

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Boris-Nemzow-starb-nahe-des-Kreml-wo-alle-15-Meter-ein-Polizist-steht;art17,1671087

http://bazonline.ch/ausland/europa/Russisches-TV-zeigt-Video-von-NemzowTatort/story/28474944

http://www.handelsblatt.com/politik/international/mord-an-boris-nemzow-unser-persoenliches-risiko-ist-enorm-gestiegen/11440506.html

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http://www.krone.at/Welt/Russische_Putin-Kritiker_leben_haeufig_gefaehrlich-Nicht_nur_Nemzow-Story-441504

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http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Mahnwache-fuer-Kreml-Kritiker;art675,1287738

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http://www.br.de/nachrichten/russland-klima-angst-mord-boris-nemzow-100.html

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/4674828/Marsch-in-Moskau_Die-Wiedererweckung-der-Opposition?_vl_backlink=/home/index.do

http://www.berliner-zeitung.de/home/report–zehntausende-vereint-in-trauer-um-nemzow,10808950,30006420.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/trauermarsch-fuer-putin-kritiker-boris-nemzow-russland-unter-schock/11441884.html

http://www.mt.de/weltnews/kommentare/20361452_Kommentar-zum-Mord-an-Kreml-Kritiker-Boris-Nemzow-Sibirische-Kaelte.html

http://www.fr-online.de/politik/mord-in-moskau-zehntausende-trauern-um-nemzow,1472596,30003294.html

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/trauermarsch-fuer-boris-nemzow-13457056.html

http://www.ksta.de/politik/russland-zehntausende-trauern-um-nemzow,15187246,30002144.html

http://www.mdr.de/nachrichten/nemzow-trauermarsch100.html

http://www.n-tv.de/politik/Der-lange-Weg-des-Boris-Nemzow-article14608571.html

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Lyrik ist nicht nur Poesie

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Lyrik ist nicht nur Poesie

Wir haben
verlernt
uns selbst verboten
Nein
zu sagen
wir nicken stumm
wollen hinter
Designerbrillen
blind verzogen
nicht sehen
die Zeichen
taub gebrüllt
hören wir nicht
die Schreie
auf dem Boden
der Erde
stellen uns tot
nichts rührt sich

selbst die
Massengräber
bleiben stumm

Wir denken
uns nichts dabei

©  Hans B.

Weitere Lyrik  zu unerwünschten Themen, das durchdachte Wort, Gedanke, Satz, Schlussfolgerung, These und Gegenthese finden Sie hier

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/lyrik-17.html

weitere Lyrik zu verschiedensten Themen, Liebe, Natur, Erotik, aber auch Kurzgeschichten, Erzählungen und Prosa, Satiren u.v.a. finden Sie hier

http://www.hans-brakhage.de/Alayna-Belgarath/bibliothek.html

Lyrik hören und sehen, statt lesen finden Sie hier

https://www.youtube.com/watch?v=F6JXOf4nSVM&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=V0a1MfdvofA

https://www.youtube.com/watch?v=cV1X_xMzS40&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=deA_Y8hU4qQ&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=i0_S8x6VtAM&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=StGckcI5KYo&feature=youtu.be

10-mark-schein-produktion - alternativ 3

Hab ich´s nicht gesagt … hab ich´s nicht gesagt …

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Hab ich´s nicht gesagt … hab ich´s nicht gesagt …

13.11.2015

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

… und zig-fach geschrieben, wie eine Litanei Tag für Tag fast schon gebetet: Der Islam ist die Religion des Friedens, der Gerechtigkeit für alle Menschen, der Toleranz, der sanften Menschlichkeit und offenen Herzens für alle anderen Religionen. Gewalt ist im Islam Gotteslästerung, besonders Gewalt gegen Andersgläubige und Menschen, die sich nicht verteidigen können.

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

Ich hab´s gesagt … ich hab´s gesagt … immer wieder …

Die Menschen im Westen, die Nicht-Muslime, die wurden doch alle durch die Medien belogen und manipuliert. Organisationen wie Hamas und Hizbollah sind wahre Wohltätigkeitsorganisationen, die ihre einzige Aufgabe darin sehen den palästinensischen Flüchtlingen in den Notlagern das tägliche Überleben zu sichern. Das mit den Kassam Raketen und den Mordanschlägen, das waren doch alles jüdische, israelische Provokateure, geheime Mitarbeiter des Mossad. Selbst über Syrien und Irak haben die Medien im Auftrag der CIA und des israelischen Geheimdienstes nur Lügen verbreitet. IS ist die einzige Organisation in diesen beiden Ländern, die mit allen Kräften und friedlich versucht die Würde ihrer Glaubensbrüder des Islam zu bewahren. Wenn sie Waffen einsetzen, dann nur aus purer Selbstverteidigung.

Ich habe nie verstanden, wie Menschen behaupten können, dass der Islam eine Religion des Schwertes, der Weltherrschaft, der Gewalt, des Terrors, der Intoleranz, der Unterdrückung, der menschlichen Entrechtung, der Versklavung und des Hasses sei, dass er eigentlich sogar gar keine Religion wäre, sondern nur so eine Glaubensgemeinschaft islamischer Sekten, die sich seit Jahrhunderten wechselseitig hassen, bekämpfen und zu ermorden suchen, so was wie Scientology oder die Zeugen Jehovas.

Der Islam ist die liebevolle Religion des Friedens und der Gewaltlosigkeit, das müssen die Menschen endlich begreifen, und wer was anderes sagt, dem werde ich höchst persönlich die Fresse …

Was ist passiert? Ach du meine …

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Viele Tote bei wütenden Protesten in den islamischen Staaten gegen Charlie Hebdo

Muslimische Demonstranten im Niger zünden Kirchen an

Brennende Kirchen, Tote, Verletzte bei Anti-Charlie Hebdo Protesten

Gewalttätige Protest und Kundgebungen nach dem Freitagsgebet

Nach dem Freitagsgebet war genug des Friedens

Wut über Mohammed-Karikatur schlägt in Gewalt um

Je ne suis que Michel

Die Proteste gegen Mohammed-Karikaturen eskalieren

weinender Mohammed Charlie Hebdo

Die Mohammed-Karikatur in der jüngsten Ausgabe der Satirezeitung „Charlie Hebdo“ sorgt weiter für Aufruhr in muslimischen Ländern. Im Niger setzen Demonstranten Kirchen in Brand. In Marokko wurde dagegen eine Extremisten-Zelle zerschlagen.

Demo gegen Charlie Hebdo 3

Bei Protesten gegen die Mohammed-Karikatur der jüngsten „Charlie Hebdo“-Ausgabe ist es im westafrikanischen Niger erneut zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. In der Hauptstadt Niamey ging die Polizei mit Tränengas gegen Hunderte muslimischer Demonstranten vor, die mit Steinen warfen. Vor der größten Moschee gingen zwei Polizeiautos in Flammen auf, nachdem ein von Muslimen angekündigter Demonstrationszug verboten worden war. In mehreren Städten wurden katholische Kirchen angezündet. In Zinder, der zweitgrößten Stadt der ehemaligen französischen Kolonie, kamen nach Polizeiangaben fünf Menschen bei Protesten gegen die Karikatur um. In Niamey verbrannten Demonstranten im Stadtzentrum eine französische Flagge und errichteten Straßenblockaden. Die französische Botschaft rief ihre Landsleute auf, nicht auf die Straße zu gehen. „Das ist ein schwarzer Freitag“, sagte ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Zinder. „So etwas hat es hier noch nicht gegeben.“ Nach dem Freitagsgebet habe sich eine Menschenmasse aus den Moscheen ergossen, berichtete der Journalist Amadou Mamane. Neben dem Kulturzentrum gingen zwei katholische und eine evangelische Kirche, ein Parteibüro und mehrere Bars in Flammen auf.

Demo gegen Charlie Hebdo 4

muslim11

Auch in anderen früheren französischen Kolonien wie Mali, dem Senegal und Mauretanien hatte es Proteste gegeben, die aber friedlich verliefen. Ausschreitungen gab es dagegen auch in Pakistan und in Algerien. Frankreichs Präsident Francois Hollande rief dazu auf, die Rede- und Meinungsfreiheit auch in anderen Ländern zu achten. Es gebe Spannungen in Ländern, in denen die Menschen Frankreichs Verbundenheit mit diesem Grundrecht nicht verstünden. Am Mittwoch war die erste Ausgabe des Satireblatts „Charlie Hebdo“ seit den Anschlägen zweier französischer Islamisten auf die Pariser Redaktion erschienen. Die Attentäter töteten zwölf Menschen, die meisten davon Mitarbeiter des Blattes. Die Zeitung ist wegen ihrer generellen religionskritischen Haltung und der Mohammed-Karikaturen bekannt. Nach Ansicht vieler Muslime sind Darstellungen des Propheten generell verboten. Auf der neuen Ausgabe ist eine Darstellung Mohammeds zu sehen, der ein Schild mit dem weit verbreiteten Solidaritätsaufruf „Je suis Charlie“ (Ich bin Charlie) hält. Über dem Mohammed-Bild steht: „Tout est pardonné“ („Alles ist vergeben“).

Bin Laden Kundgebung

Im pakistanischen Karachi wurden drei Menschen verletzt, darunter ein Fotograf, dem in den Rücken geschossen wurde. Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Mitglieder der muslimischen Jamaat-e-Islami-Partei vor, die vor dem französischen Konsulat demonstrierten. Ein Zweig der pakistanischen Taliban, die Jamat-ul-Ahrar, feierte die beiden Attentäter von Paris. Sie hätten „die Erde von schmierigen Gotteslästerern befreit“. In Dakar und in Mauretanien steckten erboste Muslime französische Flaggen in Brand. Einen der größten Proteste gegen „Charlie“ gab es in Jordanien: 2.500 Demonstranten zogen nach dem Freitagsgebet durch die Hauptstadt Amman. „Die Beleidigung des Propheten ist globaler Terrorismus“, stand auf einem Plakat. In Algier zogen ebenfalls bis zu 3.000 Menschen unter dem Ruf „Wir sind alle Mohammed“ durch die Gassen.

Demo gegen Charlie Hebdo 2

islam-und-demokratie

Auf dem Jerusalemer Tempelberg versammelten sich Hunderte Muslime. In der Menge waren auch Fahnen der radikalislamischen Hamas zu sehen. „Franzosen, Bande von Feiglingen“, riefen einige Demonstranten. In Baddawi, einem Vorort der libanesischen Stadt Tripoli, rief der Imam: „Möge Gott die Zeitung und ihre Unterstützer bestrafen.“ In der Moschee El-Fath in Tunis riefen Gläubige, die „Charlie“-Zeichner „verdienten den Tod, weil sie unseren Propheten oft beleidigt haben“.

Im türkischen Istanbul versammelten sich rund hundert Menschen zum Gedenken an die Attentäter Cherif und Said Kouachi. Eine radikale Bruderschaft hatte dazu aufgerufen. Porträts der Brüder und des getöteten Chefs des Terrornetzwerks Al-Kaida, Osama bin Laden, wurden hochgehalten. Auf Plakaten stand: „Wir sind alle Kouachi.“

(Achten Sie bitte beim Betrachten dieser Fotos auf die Fingerhaltung der islamistischen Demonstranten, der erhobene Zeigefinger ist das Symbol für AlQaida und IS)

Demo gegen Charlie Hebdo

Islamisten 01     (Das hier sind z.B. türkische IS Sympathisanten, zwei Hände zeigen das Zeichen der islamfaschistischen Terrororganisation Graue Wölfe – sie dazu auch    https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/14/die-grauen-wolfe-turkische-islamfaschisten-in-deutschland/  )

Desco Dogg 3

Pierre Vogel 2   (Hier sehen Sie deutsche Islamfaschisten / Terroristen, den ehem. erfolglosen Berliner Rapper Desco Dog     siehe auch   https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/04/denis-cuspert-alias-desco-dogg-der-brutaler-killer/     und den Solinger Islamfaschisten / Terroristen und ehem. Kirmesboxer Pierre Vogel, beide mit dem Handzeichen des IS)

Im Iran wurde unterdessen die reformistische Tageszeitung „Mardom-e-Emrooz“ („Das Volk von heute“) verboten, die am Dienstag mit dem Slogan „Ich bin Charlie“ auf dem Titelblatt erschienen war. Die Nachrichtenagentur IRNA berichtete am Samstag über eine entsprechende Justizentscheidung. Konservative Kreise in Teheran hatten die Zeitung, die als Sprachrohr der Reformer um Präsident Hassan Rohani gilt, zuvor massiv kritisiert. Die Zeitung hatte auf ihrem Cover ein ganzseitiges Foto des US-Schauspielers George Clooney mit einem „Je suis Charlie“-Pin am Revers abgedruckt. Die Schlagzeile lautete: „Clooney: Auch ich bin Charlie.“ Der Chefredakteur der Zeitung, Mohammad Ghouchani, verteidigte sich gegenüber der Nachrichtenagentur Fars, dass die Titelseite vor Bekanntwerden der jüngsten Mohammed-Karikatur durch „Charlie Hebdo“ gestaltet worden sei. Das reformorientierte Blatt kam erst Ende Dezember auf den Markt, nachdem mehrere Reformzeitungen verboten worden waren.

Pakistanis protest depiction of Prophet in French magazine

brennender Koran

Im Zuge der Razzien gegen Islamisten in Europa meldet nun auch Marokko einen Ermittlungserfolg. Das Innenministerium des nordafrikanischen Landes hat mitgeteilt, dass die Sicherheitsbehörden eine Extremisten-Zelle mit Kontakten zur radikalen Miliz Islamischer Staat (IS) zerschlagen hätten. Die acht Mitglieder seien in mehreren Städten aktiv gewesen und hätten Kämpfer zum IS in den Irak und nach Syrien geschickt. Den Marokkanern sei dort der Umgang mit Waffen und die Herstellung von Sprengsätzen beigebracht worden. Sie sollten nach ihrer Rückkehr in ihrer Heimat Anschläge verüben. Fast 2000 Marokkaner haben nach Informationen aus Sicherheitskreisen in Syrien und dem Irak an der Seite des IS gekämpft. Rund 200 seien in ihre Heimat zurückgekehrt, und sämtliche von ihnen seien verhaftet worden – zumeist bei ihrer Ankunft mit dem Flugzeug.

Unterdessen haben Unbekannte das französische Kulturzentrum in Gaza beschmiert. Vermutlich als Reaktion auf die Veröffentlichung der Mohammed-Karikatur durch das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ sprühten sie auf die Mauer: „Ihr werdet zur Hölle fahren, französische Journalisten“. Zuvor hatte die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas die Darstellung des weinenden Propheten Mohammed kritisiert. Am Freitag hatten hunderte Palästinenser auf dem Tempelberg in Jerusalem gegen die Karikatur demonstriert.

Salafisten - islamische Faschisten            Auch hier eindeutige Handzeichen des IS und AlQaida

20130528

2 Milliarden Muslime

siehe          http://www.n-tv.de/politik/Muslime-im-Niger-zuenden-Kirchen-an-article14342971.html

http://www.tagesschau.de/ausland/niger-charlie-hebdo-105.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-01/niger-charlie-hebdo-ausschreitungen

http://www.fr-online.de/politik/niger-protest-mohammed-karikatur-charlie-hebdo-brennende-kirchen–tote–verletzte,1472596,29596568.html

http://orf.at/stories/2261556/2261557/

http://www.stern.de/politik/ausland/kampf-gegen-den-terror-wut-ueber-mohammed-karikatur-schlaegt-in-gewalt-um-2166670.html

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Brennende-Kirchen-bei-Protesten-gegen-Charlie-Hebdo/story/17085050

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.niger-niger-kirchen-wegen-charlie-karikaturen-angezuendet.2294f649-92ed-4295-9417-f8c840237c80.html

http://www.taz.de/Debatte-Solidaritaet-mit-Charlie-Hebdo/!152892/

http://diepresse.com/home/meinung/cultureclash/4641073/Je-ne-suis-que-Michel?from=rss

siehe auch Video         http://www.dw.de/proteste-gegen-mohammed-karikaturen-gehen-weiter/a-18197783

http://www.fr-online.de/politik/-charlie-hebdo–karikatur-tote-und-verletzte-bei-protesten-gegen-karikatur,1472596,29591302.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/proteste-gegen-charlie-hebdo-demonstranten-in-niger-zuenden-kirchen-an-1.2308918

http://www.faz.net/aktuell/politik/karikaturenprotest-in-niger-wuetende-muslime-zuenden-kirchen-an-13376062.html

http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKBN0KQ0JH20150117

http://www.handelsblatt.com/politik/international/charlie-hebdo-proteste-gegen-mohammed-karikatur-im-niger/11243864.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article136475767/Wut-ueber-Mohammed-Karikatur-schlaegt-in-Gewalt-um.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/pakistan-gewalt-bei-protest-gegen-charlie-hebdo-a-1013320.html

http://www.ksta.de/politik/-charlie-hebdo–vier-tote-bei-karikatur-protesten-im-niger,15187246,29592296.html

Je suis Charlie

Wendet euch ab - 2

 

Islamische Absurditäten – Folge 613

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Islamische Absurditäten  – Folge 613

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

 

Eigentlich wäre der folgende Beitrag den Speicherplatz auf meinem Blog nicht wert, aber die Grundlage dafür ist dermaßen absurd und haarsträubend zugleich, dass ich mich ernsthaft frage, ob der User Namens Albaner, der mich mit seltsamen zusammenhanglosen Statements aus geistiger Verwirrung bombardiert  –  siehe         https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/12/kommentare-eines-lesers-mit-dem-namen-der-albaner/

vielleicht mit jenem selbsternannten Großsultan von Istanbul und Ankara, diesem bekennenden Islamfaschisten und Verbündeten von islamistischen Terrororganisationen / Islamfaschisten wie Hamas, Hizbollah, Muslim Bruderschaft und IS, dem islamistischen Schweinehund, Mörder, Steuerhinterzieher, Rechtsbrecher und sogenannten Staatspräsident der Republik Türkei Recep Tayyip Erdogan auf eine mir nicht bekannte Weise verwandt ist

Recep Tayipp Erdogan 1

Die abstrusen Verdrehungen historischer und gesellschaftlicher Wahrheiten, haarsträubende Weltverschwörungstheorien, diese psychopathische Paranoia und archaische Ethik- und Moralvorstellungen sprechen eine verräterisch deutliche Sprache von geistiger Verwirrung oder vielleicht auch religiösem Wahn und Verzückung, wie sie auch dieser unsägliche „Albaner“ nahezu täglich auskotzt.

Eine pöbelnde Hassrede gegen den Westen

Erdogan: „Sie wollen uns tot sehen“ 

Erdogan äußert sich scharf über den Westen

Erdogan hetzt gegen den Westen

Erdogan: Der Westen will Reichtümer der Muslime stehlen

Erdogan attackiert Westen vor Papstbesuch

„Sie freuen sich über den Tod unserer Kinder“ erdogan-karikatur-670

Recep Tayyip Erdogan keilt gegen den Westen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sorgt für den nächsten Eklat. Kurz vor dem Besuch von Papst Franziskus griff er den Westen mit einer Hassrede in Istanbul an. Er spricht darin von „westlichen Medien und Fremden unter uns, die an einem Ego-Komplex leiden“.

Der türkische Präsident und fromme Muslim Recep Tayyip Erdogan hält an seiner Auffassung fest, dass seine Glaubensbrüder Amerika entdeckt haben, und unterstellt Kritikern dieser Sichtweise ein psychologisches Problem. „Nur weil ich ein durch wissenschaftliche Forschung belegtes Faktum wiederholt habe, werde ich angegriffen von westlichen Medien und Fremden unter uns, die an einem Ego-Komplex leiden“, sagte Erdogan bei einem Treffen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit in Istanbul (COMCEC). Mit den Fremden meinte er offensichtlich prowestliche Türken. „Jene, die von außen in die islamische Welt kommen, mögen Öl, Gold und Diamanten, sie mögen billige Arbeitskräfte, und sie mögen Zwist und Streit.“

siehe auch     https://belgarathblog.wordpress.com/2014/11/16/der-despot-definiert-die-historie-neu/

Tyrann Erdogan 1

„Sie wollen nicht, dass wir Dinge hinterfragen“, fuhr Erdogan fort. „Glaubt mir, sie mögen uns nicht“, zitiert ihn die „Hürriyet“. „Sie sehen wie Freunde aus, aber sie wollen uns tot sehen, sie mögen es, unsere Kinder sterben zu sehen“, ergänzte er in seiner Brandrede. Als Beweis für seine These von der Entdeckung Amerikas durch Muslime führte Erdogan einmal mehr an, dass Christoph Kolumbus, der allgemein als Entdecker des amerikanischen Kontinents betrachtet wird, in seinem Reisetagebuch von einer Moschee an der Küste des heutigen Kubas berichtet habe. Die Länder des Nahen Ostens könnten ihre Probleme selbst lösen, ohne den Westen. „Wenn wir zusammenarbeiten, werden wir die Einsamkeit Palästinas beenden, die fast ein Jahrhundert dauert“, fügte Erdogan hinzu. Auch das Blutvergießen im Irak und in Syrien könne nur mit vereinten Kräften beendet werden. Aber er unterschlägt dabei die unbestreitbare Wahrheit, dass es seit vielen Jahrhunderten vergebliche Bemühungen gibt, die islamische Welt zu einigen, zu einem festen Bund zusammenzuschließen. Es scheiterte stets an der tief verwurzelten Feindseligkeit unter den verschiedenen islamischen Sekten dieser Pseudo-Religion Islam, die ja bekanntlich nur eine Glaubensgemeinschaft ohne Gemeinschaftssinn ist. Diese islamischen Sekten versuchen seit Jahrhunderten sich gegen- und wechselseitig seit der historischen Gründung des Islam als Gegenbewegung des Christentums durch den pädophilen Kriegstreiber und sogenannten „Propheten“, diesem machbesessenen Araberscheich Namens Mohammed, zu bekämpfen und zu ermorden, sich auszurotten im Wahn des „einzigen wahren Glaubens“ und können schon beachtliche Völkermorderfolge vorweisen. Keine westliche Armee, kein Eroberer und kein Islamfeind ermordete in den vielen Jahrhunderten so viele Muslime, Frauen, Kinder, Greise, wie andersgläubige Muslime mit ihren Massakern an wiederum andersgläubigen Muslimen.

Erdogan und Isis

Der Islam ist keine Religion des Friedens

Die Massenmorde des IS oder der Taliban Faschisten an Muslimen in Syrien, Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Saudi Arabien oder Somalia sind zweifellos erschreckend schlimm, spiegeln aber in ihrer Massivität nur jeden Hass wieder, den die islamischen Sekten seit Jahrhunderten pflegen und am Leben erhalten, weil es „den Islam“ nicht gibt, weil der Islam keine Religion ist, sondern nur eben diese Glaubensgemeinschaft ohne realen Gemeinschaftssinn der zahllosen islamischen Sekten  –  siehe  „Der Islam ist keine Religion“

http://www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/einefragederehre-27.html

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

siehe    http://www.focus.de/politik/ausland/hasstirade-ueber-den-westen-erdogan-sie-wollen-uns-tot-sehen_id_4307302.html

http://www.zeit.de/news/2014-11/28/kirche-papst-beginnt-tuerkei-reise-28070007

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vor-papst-besuch-erdogan-aeussert-sich-scharf-ueber-westen.fca2254a-a15e-43ac-8ad6-11b0cd05542a.html

http://www.sz-online.de/nachrichten/erdogan-attackiert-westen-scharf-papst-besucht-tuerkei-2983320.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Erdogan-attackiert-Westen-Sie-freuen-sich-ueber-unseren-Tod-id32160092.html

http://www.stern.de/politik/ausland/erdogan-attakiert-westen-vor-papstbesuch-in-scharfen-worten-2156145.html

http://www.fr-online.de/politik/erdogan-attackiert-westen—sie-freuen-sich-ueber-unseren-tod-,26577298,29179160,view,asTicker.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/5782624/papst-lobt-tuerkei-fuer-aufnahme-von-fluechtlingen.html

http://www.berliner-zeitung.de/politik/-vor-papstbesuch-in-der-tuerkei-praesident-erdogan,10808018,29180134.html

Die Worte des Propheten

 

Ägyptische Islamfaschisten schließen sich dem IS an

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Ägyptische Islamfaschisten schließen sich dem IS an

„Freiheit ist das Recht, das zu sagen, was andere nicht gerne hören wollen …“

George Orwell

120salem

Die Visionen islamischer Faschisten von einer Weltherrschaft des Islam in einem Kalifat nehmen kein Ende. Nach dem eher unrühmlichen Ende Osama Bin Ladens durch Liquidierung und seinem nur relativ erfolgreichen Kampf gegen die westliche und aufgeklärt zivilisierte Welt suchen die Fanatiker nach neuen Führern für eine islamische Weltrevolution und Diktatur der massenmörderischen Mullahs und Kalifen, der tumben Hassprediger und fanatisierten Kriegsverbrecher, – und glauben sie in der Person von Ibrāhīm al-Badrī; Kampfname Abu Bakr alBaghdadi gefunden zu haben. Dabei verleugnen sie in ihrem blindwütigen Fanatismus, dass die absolute Mehrheit selbst der islamischen Staaten eine Dominierung durch einen Kalifatsstaat strikt ablehnen, – allerdings nur aus egomanischen Machtinteressen, ganz besonders in den islamischen Feudalstaaten, wo Menschenrechte und freie Willensbildung nur eine weit untergeordnete Rolle spielen, dicht bei der völligen Irrelevanz.

Religionen 2

Gerade Staaten wie Saudi Arabien, Oman, Qatar, Dubai, Iran oder Marroko haben so eigene ausgeprägte strategische Machtinteressen in der arabischen Welt, dass sie eine schwer kalkulierbare und nahezu unberechenbare weitere Macht durch einen Kalifatsstaat zurecht ablehnen und massiv bekämpfen, mit allen militärischen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Die Türkei, mit ihrem psychopathisch pöbelnden Staatspräsidenten Erdogan spielt da nur eine inadäquate Nebenrolle, die nicht weiter ins Gewicht fällt. Trotzdem lässt natürlich der selbsternannte Großsultan und Herrscher des neuen osmanischen Reiches von Istanbul und Ankara keine Gelegenheit aus die führende Rolle der Türkei in der arabisch islamischen Welt vorzugaukeln, – und wird nirgends mehr wirklich ernst genommen. Eine ernsthafte Bedrohung ist er nur noch für die innertürkische Demokratiebewegung, – aber die ist zutiefst zerstritten.

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

Verbündete für IS aus Ägypten

Ägyptische Dschihadisten schwören auf den „Islamischen Staat“

Das Schicksal des Massenmörders Al-Bagdadis bleibt weiter unklar

Neue Kämpfer für den IS

islam-und-demokratie

Ägyptische Islamfaschisten treten dem massenmörderischen Kalifat bei

Ägyptens Islamfaschisten schwören dem IS die Treue

Ansar Beit al-Makdis schwört IS den Treueeid

Der militärische Erfolg der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien lockt immer mehr Dschihadistengruppen an. Nach Islamisten aus Libyen und Algerien schloss sich mit der in Ägypten kämpfenden Ansar Beit al-Makdis („Unterstützer Jerusalems“) nun die bislang größte Gruppe dem IS an und schwor dessen Anführer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue. Weiterhin unklar blieb, ob Al-Bagdadi bei einem Angriff verletzt wurde.

ISIS Terroristen 09

„Ja, wir schwören dem Islamischen Staat und seinem Kalifen die Treue.“ –

„Bei Allah, bist du verrückt geworden? Das tun wir nicht!“ –

„Und ob, Bruder! Ich schwör. Steht auch schon auf Twitter.“

In etwa so muss man sich wohl die Diskussionen vorstellen, die den Führungszirkel der ägyptischen Islamistenmiliz Ansar Beit al Maqdis (ABM) in den vergangenen Tagen erschüttert haben. Am Montagfrüh nun hieß es in einer Audio-Botschaft der Gruppe im Internet: „Die Entstehung des Islamischen Staates ist wie eine neue Morgenröte.“ Ist die Gruppe damit dem im Irak und in Syrien ausgerufenen Islamischen Staat (IS) als Mitglied zuzurechnen? Nach heutigem Stand muss man wohl sagen: Vorläufig ja. Gleichzeitig ruft Ansar Beit al-Makdis alle Muslime auf, ebenfalls dem IS die Treue zu schwören. Die „Demokratie der Ungläubigen“ bringe ihnen keinen Nutzen. Ansar Beit al-Makdis steht auf der Terrorliste der USA. Die Sunnitenorganisation hat sich zu zahlreichen Anschlägen vor allem auf das ägyptische Militär bekannt. So waren Ende Oktober bei einem Selbstmordattentat auf die Armee im Norden der Halbinsel Sinai mindestens 27 Menschen getötet worden. Dort hat die Gruppe ihre Hochburg. Ansar Beit al-Makdis bedeutet „Partisanen Jerusalems“. Die Gruppe hatte dem IS zuvor bereits Unterstützung zugesagt, sich aber nicht offiziell zu den Dschihadisten zugehörig bekannt. Die Organisation hatte sich im Zuge des Sicherheitsvakuums gebildet, das nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak im Jahr 2011 entstanden war.

islamische Weltherrschaft

Das Operationsgebiet von ABM liegt Hunderte Kilometer südwestlich des IS-Territoriums auf der Sinai-Halbinsel und im nördlichen Ägypten. Hier hat die Truppe, die sich dem Widerstand gegen das Kairoer Militär-Regime um Putsch-General Abdel Fatah al Sisi verschrieben hat, seit 2011 eine Serie von Anschlägen verübt. Der mit Abstand blutigste fand Ende Oktober nahe der Stadt al-Arisch statt. Die Radikalen hatten einen Lastwagen zur fahrenden Bombe umgerüstet und damit einen Armee-Checkpoint gerammt. Nachrückende Truppen nahmen sie mit panzerbrechender Munition unter Feuer. Anschließend richteten sie verwundete Truppen auf offener Straße hin. Am Ende des Gemetzels waren 30 Soldaten tot. Es waren die schwersten Verluste der ägyptischen Armee in Friedenszeiten. Staatschef al Sisi nutzt das Blutbad nun, um die tief gespaltene Nation hinter sich zu scharen. Ägyptens Medien werden genötigt, im Sinne des größeren Kampfes gegen die Islamisten nur noch positiv über die seit dem Putsch 2013 ins Zwielicht geratene Armee zu berichten. Militärgerichte übernehmen weite Teile der Zivilgerichtsbarkeit. Unterdessen gehen Kairos Truppen rücksichtlos gegen die Zivilbevölkerung vor, die sie der Unterstützerschaft für ABM verdächtigen. Weite Teile der Stadt Rafah an der Grenze vom Sinai zum Gaza-Streifen machte die Armee dem Erdboden gleich, um den Waffenschmuggel an ABM zu unterbinden. Die Bewohner hatten 48 Stunden Zeit, ihre Häuser zu verlassen.

Die Worte des Propheten

Vor diesem Hintergrund ist der Online-Zwist der ägyptischen Islamisten zu sehen, was den Treueschwur an die Brüder vom IS betrifft. Hardcore-Ideologen in den Reihen von ABM wollen der Eskalation von Seiten der Armee offenbar ihrerseits eine neue Eskalationsstufe entgegensetzen. Den unter den Stämmen des Sinai verwurzelten Kadern hingegen ist das nicht geheuer. Sie fürchten neue Vergeltungsaktionen der Armee gegen die eigene Verwandtschaft. Man kann die Zögerlichen unter den Dschihadisten nur allzu gut verstehen. Denn der öffentliche Treueschwur an den IS und seinen Kalifen Abu Bakr al Baghdadi ist für ABM nur von sehr begrenztem, symbolischen Nutzen. Für einen kurzen Moment darf sich die Sinai-Miliz nun im Glanz der aktuell erfolgreichsten Dschihad-Unternehmung weltweit sonnen. Vielleicht bringt die Aktion ABM auch einen gewissen Zulauf aus Kreisen ägyptischer IS-Sympathisanten.

Wendet euch ab - 2

Vor allem wird sie ihnen eines bescheren: eine Menge Ärger. Der Fahndungsdruck durch die ägyptische Armee wird nach der Meldung vom Anschluss weiter wachsen. Denn die darf sich bei ihrem Feldzug auf dem Sinai nun der Unterstützung großer Teile der 80-Millionen-Nation sicher sein, nach dem Motto: Je brutaler, desto besser. Was heute wie ein genialer PR-Coup der Dschihadisten wirkt, dürfte sich schon bald als eine ziemliche schlechte Idee herausstellen – geboren aus einer Mischung aus Übermut und Verzweiflung. Die ABM-Kämpfer – sie wären nicht die ersten, denen das Dschihad-Franchising mehr Nach- als Vorteile einträgt. Erst wenige Wochen sind vergangen, seit im ostlibyschen Derna ABMs Brüder im Geiste einen salafistischen Freistaat ausriefen, samt Anschluss an den IS. Der Lohn: Luftangriffe durch Kampfjets aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Nach Angaben der Gruppe soll mit den Attentaten die gnadenlose Unterdrückung von Unterstützern des vom Militär im Sommer 2013 gestürzten islamistischen Präsidenten Mohammed Mursi gerächt werden. Mehr als 1400 Menschen wurden damals getötet, 15.000 weitere sitzen im Gefängnis. Ein Sprecher des ägyptischen Innenministeriums sagte, die Ankündigung der Zugehörigkeit zum IS werde nichts an der Bekämpfung der Gruppe in Ägypten ändern. „Es sind nur verschiedene Namen für dieselben Terroristen“, sagte der Sprecher.

Osama Bin Laden 3

Womit sich die Geschichte schon zum x-ten Mal wiederholte. Hatte doch Dschihad-Ikone Osama bin Laden schon 2010 gewarnt (damals an die Adresse der somalischen al-Schabaab-Miliz, die unbedingt Mitglied von al-Kaida werden wollte): „Wenn ihr das öffentlich erklärt, werden eure Feinde zahlreich gegen euch mobilisieren. So ist es schon den Brüdern im Irak und in Algerien ergangen.“ Das war so etwas wie das Vermächtnis des Terrorpaten. Doch im Kampfgetümmel auf den Schlachtfeldern des Dschihad verhallte es ungehört. Die Radikalen vom Sinai werden in den kommenden Wochen und Monaten zu ihrem Schrecken feststellen: Mit den Abzeichen des internationalen Dschihad verhält es sich genauso wie mit den Che-Guevara-T-Shirts der internationalen Linken. Sie überstreifen und sich dabei gut fühlen kann jeder. Wie lange das Hochgefühl anhält, steht auf einem anderen Blatt.

ISIS Terroristen 09

Das Innen- und das Verteidigungsministerium im Irak machten zum Schicksal Al-Bagdadis unterschiedliche Angaben. Laut einer vom Staatsfernsehen verbreiteten Mitteilung des Innenministeriums soll er am Sonntag bei einem Schlag irakischer Spezialkräfte getroffen worden sein. Der irakische Verteidigungsminister gab hingegen an, Al-Bagdadi sei bei einem von den USA durchgeführten Angriff am Freitagabend verletzt worden. US-Präsident Barack Obama will im Irak eine „neue Phase“ im Kampf gegen den IS einleiten. Die Luftangriffe hätten „sehr wirksam“ den Vormarsch der Dschihadisten verlangsamt, sagte Obama in einem Interview des Senders CBS. „Was wir jetzt brauchen, sind Bodentruppen, irakische Bodentruppen, die damit beginnen, sie zurückzudrängen.“ Am Freitag hatte Obama die Entsendung weiterer 1500 US-Soldaten als Ausbilder irakischer Truppen in den Irak verkündet. Großbritannien setzte erstmals Kampfdrohnen gegen die Terrormiliz im Irak ein. Die unbemannten Flugzeuge hätten am Wochenende Ziele bei Baidschi angegriffen, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. Sie hätten Raketen vom Typ „Hellfire“ abgefeuert. Bislang setzten die Briten Drohnen nur zur Überwachung und Aufklärung ein. Am Sonntag seien zudem zwei Tornado-Kampfflugzeuge im Einsatz gewesen, um Aktivitäten der Terroristen bei Al-Anbar zu beobachten. Mit einer Rakete vom Typ „Brimstone“ sei ein Schiffscontainer zerstört worden, in dem IS-Ausrüstung gelagert gewesen sei.

2 Milliarden Muslime

Die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) warnte vor einem Kollaps der irakischen Landwirtschaft angesichts anhaltender Kämpfe im Land. Tausende Bauern seien in den vergangenen Monaten geflohen und hätten ihre Güter aufgeben müssen, berichtete die FAO. Tiere seien verendet, Ländereien geplündert worden.

siehe      http://www.zeit.de/news/2014-11/10/konflikte-verbuendete-fuer-is-ausaegypten-10155814

http://www.dw.de/%C3%A4gyptische-dschihadisten-schw%C3%B6ren-auf-den-islamischen-staat/a-18054956

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/IS-erhaelt-Verstaerkung-aus-Aegypten/story/27711464

http://www.neues-deutschland.de/artikel/951839.verbuendete-fuer-is-aus-aegypten.html

http://www.stern.de/politik/ausland/ansar-beit-al-maqdis-is-erhaelt-zuwachs-aus-aegypten-2151758.html

http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/politik/artikel/is-schicksal-al-bagdadis-weiter-unklar/1147825/is-schicksal-al-bagdadis-weiter-unklar.html

http://www.fr-online.de/terrorgruppe-islamischer-staat/is-terrorismus-aegyptische-extremisten-bekennen-sich-zum-is,28501302,29000836.html

http://www.n-tv.de/politik/Aegyptische-Extremisten-treten-Kalifat-bei-article13933571.html

http://www.ksta.de/politik/-aegyptische-dschihadisten-schliessen-sich-is-an,15187246,29002200.html

http://www.handelsblatt.com/politik/international/is-terrormiliz-verbuendete-fuer-is-aus-aegypten/10958786.html

http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorgruppe-aegyptische-extremisten-bekennen-sich-zum-is-1.2213217

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.irak-aegyptische-gruppe-ansar-beit-al-makdis-schwoert-is-treueeid.4e1a0c7e-c0a9-482f-aca6-2c2cfbca1580.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/aegypten-is-dschihadisten

http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-terrorgruppe-in-aegypten-schwoert-baghdadi-treue-a-1001965.html

Der Islam - Verschimmeltes Brot 7

Die geheuchelt verlogene Opferrolle der Muslime in Deutschland nervt

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Die geheuchelt verlogene Opferrolle der Muslime in Deutschland nervt

Ein Kommentar von Sineb El Masrar, eine deutsch-marokkanische Autorin und Herausgeberin der Frauenzeitschrift „Gazelle“. 1981 ist als Tochter marokkanischer Einwanderer in Hannover geboren. El Masrar war von 2010 bis 2013 Teilnehmerin der Deutschen Islamkonferenz. 2010 erschien ihr Sachbuch „Muslim Girls – Wer wir sind, wie wir leben“. 

Wir Muslime leiden an einem Minderwertigkeitskomplex. Ihn müssen wir dringend überwinden und endlich Verantwortung übernehmen. Zeit wird es auch, gegen Extremisten in den eigenen Reihen vorzugehen.

Lange wollte ich mich öffentlich nicht zu uns Muslimen in Deutschland äußern. Ich hatte gehofft, andere würden schreiben, was mir auf der Seele liegt. Stattdessen waren die vergangenen Monate von schrillen Tönen erfüllt. Faschismus-Islam hier, Islamphobie dort. So komme ich nicht umhin, meine Sichtweise der Dinge niederzuschreiben. Ich bin die Trotz- und Abwehrhaltung in Form von Ausreden und Schuldzuweisungen, die im Namen meiner Glaubensgemeinschaft formuliert werden, leid. Sie wirken sich auf meinen wie auch anderer Muslime Alltag aus. Innerislamisch, von Face to Face, will konstruktive Kritik obendrein nicht ankommen. Daher nehme ich mir die Freiheit heraus, sie öffentlich zu formulieren. Wem das nicht passt, kann weiter in den sozialen Medien sein Leid beklagen.

Wir Muslime haben einen gewaltigen Minderwertigkeitskomplex. In seinen unterschiedlichen Ausprägungen führt er zu unserer derzeitigen Unfähigkeit, die Fehler zur Abwechslung bei uns zu suchen. Leider kann ich nicht einmal sagen, dass es ausschließlich ein Generationenproblem darstellt. Die Alten sind genauso festgefahren wie die Jungen. Bevor sich nun einige Muslime empören und die Zeitung zum Fischeinwickeln nutzen, sei vorausgeschickt, dass dies selbstverständlich nicht für alle gilt.

Gegen Israel protestieren sie, aber wo bleiben Proteste gegen IS?

Denn es gibt Muslime, die ihr Selbstwertgefühl nicht an die islamische Geschichte koppeln, um irgendwann entsetzt bei einem Rundgang in der Alhambra festzustellen, wie zurückgefallen wir Muslime heute sind. Aber für die, die in unserem Namen als Verbandsfunktionäre, als muslimische Jugendorganisationen sprechen oder auf öffentlichen Plätzen orientierungslosen Konvertiten zujubeln, für die scheint es eine Zumutung, sich klar zu positionieren. Als würde man sie zwingen, ein Stück Seife zu verschlingen. Mit der jüngsten Haltung, sich nicht vom IS-Terror distanzieren zu müssen, haben sie deutlich gemacht, wie tief das Gefühl der Minderwertigkeit in ihnen steckt. Denn irgendjemand könnte glauben, dass die Grausamkeiten etwas mit uns zu tun hätten. Kaum auszuhalten, wenn dieser Eindruck entstehen würde. Dumm nur, dass er sehr wohl etwas mit uns zu tun hat. Zum einen findet dieser Terror im Namen unserer Religion statt, und zum anderen sind die Männer und Frauen aus unseren Reihen – egal, ob Konvertit oder von Elternhaus – Muslime.

Andererseits war es Muslimen ein großes Bedürfnis, die Straßen in Scharen aufzusuchen, als es um den Gaza/Israel-Konflikt ging. Zum Teil mit beschämenden Parolen. Die Palästinenser, mit denen sie sich solidarisierten, unterstützten sie damit so viel wie die arabischen Staaten Jahrzehnte zuvor. Sollen sie doch weiter Spielball der muslimischen Nationen bleiben und uns hier weit weg vom Konfliktherd als Projektionsfläche unseres kollektiven Opfertums dienen.

Wer zum Henker will Opfer sein

Dass es vier muslimische Verbände am Ende geschafft haben, doch noch eine bundesweite Demonstration auf die Beine zu stellen, grenzt fast an ein biblisches Wunder. Haben gerade zahlreiche Muslime genau auf dieses Wunder gewartet. Dass die Verbände eine Demo organisierten, die sich allerdings nicht ausschließlich gegen die extremistischen Ränder innerhalb unserer Glaubensgemeinschaft wandte, ist nur konsequent und passend zu deren Haltung. Nämlich, dass am Übel der Muslime Politik, Medien und der lästige Pollenflug schuld seien. Die Zeit, die in die Abwehrhaltung investiert wurde, hätte locker für drei Demos gereicht.

Mir ist unbegreiflich, was daran so verwerflich sein soll, Stellung zu beziehen. Das erwarten wir schließlich auch von anderer Seite. Dabei wird oft so getan, als würden sich Nichtmuslime nicht auch gegen Muslimfeindlichkeit und Rassismus engagieren. Ich will keineswegs die Lage der Muslime schönreden. Aber wenn ich den Verlautbarungen von Verbandsvertretern und einigen Othman-Normal-Muslimen lausche, habe ich den Eindruck, dass viele Muslime glauben, dass sie mit der gewählten Opferrolle von jeglicher Verantwortung freigesprochen sind.

Man sieht sich sogar schon als die neuen damaligen Juden. Doch wer zum Henker will freiwillig Opfer sein! Wir regen uns darüber auf, wie Kolonialstaaten in unseren Herkunftsländern uns zu Unmündigen machten und später ein Chaos hinterließen, das seinesgleichen sucht. Lassen uns aber zu Untätigkeit animieren, wenn Nichtmuslime uns versichern, wie benachteiligt wir hierzulande sind. Nutzen den grausamen Mord an Marwa El-Sherbini und die NSU-Hinrichtungen, um Kritik jeglicher Art von uns abzuwenden. Wir sind schließlich Opfer. Diese Verstorbenen und ihre Angehörigen sind Opfer. Nicht wir, die noch am Leben sind und handeln können, statt sie für unsere Belange zu instrumentalisieren.

den gesamten Kommentar finden Sie hier           http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132542401/Die-Opferrolle-der-Muslime-in-Deutschland-nervt.html

Der Islam - Verschimmeltes Brot 6 klein

So ungeniert hetzen anti-semitische Hassprediger in Berlin

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Abu Bilal Ismail

Anti-Semit und Hetzprediger an Moschee in Berlin-Neukölln

Staatsanwalt ermittelt gegen Abu Bilal Ismail

Die Al-Nur-Moschee steht als Treffpunkt islamischer Faschisten unter Beobachtung des Staatsschutzes

Im Juli hatte ein dänischer Gastprediger in einer Neuköllner Moschee gebetet, Allah möge die Juden töten. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung.

Das Verfahren sei noch nicht abgeschlossen, da zunächst das Prinzip der „Gewährung rechtlichen Gehörs“ angewandt werde, sagte Silke Becker, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Imam Abu Bilal Ismail hatte am 18. Juli in der Moschee ein Gebet zum Himmel geschickt, in dem Allah zur Tötung der Juden aufgefordert wird. „Memri TV“ – eine jüdische Organisation, die Stimmungen in der arabischen Bevölkerung dokumentiert – stellte einen 90-Sekunden-Clip von der Szene auf Youtube. Über dieses Filmchen hinaus, das ein Polizeisprecher als eindeutig volksverhetzend bezeichnete, verfügten Ermittler außerdem über ein 35-Minuten-Video von der Freitagspredigt am 18. Juli. Anzeigen wegen Volksverhetzung gingen bei der Polizei und beim Staatsanwalt ein, dem Polizeikollegen diesen Vorgang im September aushändigten. Geprüft werden musste die genaue Übersetzung der inkriminierten, für den Clip mit englischen Untertiteln versehenen Hass-Aufrufe.

Ein Berliner Anwalt des in Dänemark lebenden Beschuldigten, der vermutlich dänischer Staatsbürger ist, habe sich vor zwei Wochen telefonisch gemeldet und die ihm zustehende Akteneinsicht gefordert, sagte die Justizsprecherin. Möglicherweise beantrage der Rechtsbeistand, sobald er das Aktenmaterial zurücksende, eine weitere Frist. Diese richte sich nach der Komplexität des Falles. Eine Spanne von beispielsweise sechs Monaten wäre bei dieser Sachlage nicht akzeptabel. Man habe mit Ernst und Sorgfalt gearbeitet, kontert Sprecherin Becker Fragen nach dem Fortgang der Ermittlungen. „Schnellschüsse und Populismus sind nicht Sache der Strafverfolgung.“

Folgenreich erscheinen die Anschuldigungen gegen den Hassprediger aus Dänemark vor dem Hintergrund von Verdächtigungen, denen die Al-Nur-Moschee in den letzten Jahren ausgesetzt war. 2009 trat der Imam Bilal Philips, dessen Angriffe auf Homosexuelle bekannt wurden, dort auf. Der Ex-Rapper Denis Cuspert, heute ein radikaler Dschihadist, ging ab 2010 in dieser Moschee, die von der Islamischen Gemeinschaft Berlin e. V. getragen wird, ein und aus. Auch der islamistische Demagoge Pierre Vogel gehörte zu den Gastpredigern. Das Gotteshaus, vom Verfassungsschutz als salafistisches Zentrum eingestuft, steht unter Beobachtung. Aufgrund solcher Aufmerksamkeit von Behörden und Medien hatte der Trägerverein den beim TV-Talk „Günther Jauch“ bekannt gewordenen marokkanischen Imam Abdul Adhim Kamouss, einen weiteren Gastprediger, vergangene Woche aufgefordert, sich öffentlich nicht mehr zu äußern oder aber in der Moschee nicht mehr zu predigen. Kamouss, der seine konservative Gläubigkeit offen bekennt, weist für sich das negative Etikett Salafist ebenso zurück wie eine religiöse Verharmlosung der Gewalt. Durch seine Verabschiedung als Gastprediger versucht die Al-Nur-Moschee nun, irgendwie wieder aus den Schlagzeilen zu kommen.

siehe auch      https://belgarathblog.wordpress.com/2014/09/29/ein-typischer-heuchler-lugner-hassprediger-und-islamfaschist/

Koran Buch - Zitat Atatürk

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